(openPR) Der Ölpreis fällt an den internationalen Rohwarenmärkten nach einem stürmischen Wochenauftakt in die Ausgangs-Position zurück und liegt wieder auf 60 USD. Das chinesische Konjunktur-Belebungs-Paket, welches gestern den Ölpreis antrieb, bleibt damit nach einem Tag für den Ölpreis vorläufig folgenlos. Das aktuelle Ölpreis-Niveau scheint uns besonders für einen ergänzenden Heizölkauf auf Frühling 2009 attraktiv. Sie sichern sich damit zum heute fixierten Heizölpreis (wie bei einer Festzins-Hypothek) eine Lieferverpflichtung in den Frühlingsmonaten, unabhängig davon, wie sich der Ölpreis bis dahin weiter entwickelt – also die passende Einkaufsmethode für umsichtige KonsumentInnen, die mit einem fix planbaren Heizkostenbudget arbeiten und Überraschungen vermeiden wollen. Der Spielraum für einen weiteren Ölpreis-Zerfall ist eingeengt. Einerseits müssten die aggressiven Geldmengen- und Leitzins-Massnahmen der Zentralbanken positive Auswirkungen für die Wirtschaft haben und eine tiefe Rezession verhindern und damit die Ölnachfrage wieder beleben. Anderseits wird die OPEC mit einem Marktanteil von rund 40% alles daran setzen, einen weiteren Preiszerfall mit einer nach unten angepassten Gesamt-Fördermenge zu verhindern. Russland als weiterer grosser Player auf dem Ölmarkt signalisiert ebenfalls deutlich, die Fördermenge kürzen zu wollen. Positiv an dieser Art von Massnahmen ist eine langfristig sicherere Versorgung für den Westen. Ein Ölpreis von weniger als 70 USD/Barrel verhindert dringend nötige Investitionen in künftige Förderprojekte und ist langfristig für die westlichen Industrienationen gefährlicher als ein Preis über dieser Marke.













