(openPR) Während der US-Dollar an Wert verliert und heute Morgen noch knapp über CHF 1.— kostet, strebt der Ölpreis bereits wieder Höherem zu und beginnt den heutigen Handelstag mit USD 78.50. Noch am Freitag lag der Preis für das Fass Brent als Reaktion auf die Zahlungsschwierigkeiten Dubais bei USD 74. Solche Ölpreis-Bocksprünge sind mit den für die Preisbildung einer Ware üblichen Grundsätze von Angebot und Nachfrage nicht zu erklären. Würde man auf diese abstützen, müsste der Ölpreis günstiger sein. Denn die weltweite Nachfrage nach Ölprodukten liegt etwa auf den Werten von 2005, während das Angebot seit fast 20 Jahren wegen der wirtschaftlichen Abkühlung nicht mehr dermassen komfortabel war wie jetzt gerade. Dass der Ölpreis dennoch in den oberen Etagen steht, hat andere Gründe. Öl ist nicht nur das Schmiermittel der Weltwirtschaft. Öl ist auch ein finanzielles Spekulations-Objekt. Begünstigt werden die Wetten auf den Ölpreis durch rekordtiefe Leitzinsen. Dadurch kommt die Finanzwelt bei den Notenbanken fast kostenfrei zu hohen Krediten. Mit diesem ‚grossen Rad’ lässt sich auch der Ölpreis ‚drehen’. Der tiefe Dollar verstärkt den Trend zur Verlagerung spekulativer Mittel aus dem Dollar heraus in attraktivere Anlageformen wie eben Rohwaren. Und damit wird neben dem Goldpreis eben auch der Ölpreis – gemessen an den realen Preisbildungsfaktoren von Angebot und Nachfrage – erheblich verzerrt. Bitte beachten Sie bei Ihrem Entscheid, den Heizöl-Tank zu füllen oder abzuwarten, die Verdreifachung der CO2-Abgabe ab 1. Januar. Diese verteuert 100 Liter Heizöl um CHF 6.36. Für Bestellungen vor dem 4.12.09 garantieren wir eine Lieferung noch im alten Jahr. Zu den alten (günstigeren) CO2-Abgaben. Lieferungen ab 1.1.2010 unterliegen in jedem Fall der höheren Gebühr.













