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Ölpreis nahe Jahreshöchst. Dollar schwach.

Bild: Ölpreis nahe Jahreshöchst. Dollar schwach.

(openPR) Der Ölpreis bewegt sich nahe bei 80 USD seitwärts, nachdem er noch anfangs Woche in den Wirren des Zahlungsaufschubes von Dubai World kurzzeitig auf 75 USD gefallen war. Gleichzeitig verliert der US-Dollar erneut an Wert und notiert inzwischen unter einem Schweizer Franken. Daraus resultiert ein Heizölpreis in der Schweiz, der zwar weiterhin zu den teuersten dieses Jahres – aber zu den moderatesten seit 2004 gehört. Garantiert teurer wird Heizöl ab dem 1. Januar 2010. Dann verdreifachen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben, womit Heizöl über Nacht CHF 6.36 pro 100 Liter teurer wird. Aufgrund der zu erwartenden Lieferengpässe in den verbleibenden Arbeitstagen bis Silvester garantieren wir für Bestellungen bis Ende dieser Woche eine Lieferung noch im alten Jahr, noch zu den alten, günstigeren CO2-Abgaben. Bei Bestellungen nach diesem Datum ist es nicht ausgeschlossen, dass die Lieferung erst nach dem 1. Januar 2010 erfolgt, womit automatisch die höhere CO2-Abgabe in Rechnung gestellt würde (für die Anwendung der neuen Abgabe zählt allein das Lieferdatum). Sie sind also gut beraten, raschmöglichst zu reagieren, wenn Ihr Heizöl-Tank noch aufgefüllt werden soll. Preisliche Entspannung ist ohnehin nicht in Sicht, obwohl die weltweiten Tanklager randvoll, die Nachfrage schwach und in den USA die Witterung mild ist. Für hohe Ölpreise sorgt die Finanzwelt. Dank zinslosen Milliardenkrediten (Leitzinsen nahe Null), erneuten Flutungs-Versuchen der Finanzwelt durch einen Teil der Notenbanken (Japan) und einem laufend an Wert verlierenden Dollar, der die Anlagevermögen in die attraktiveren Rohwaren umschichtet, bleibt der Ölpreis wohl weiterhin ein Spielball der spekulativ orientierten Marktteilnehmer.

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