(openPR) Zum Wochenbeginn zündet der Ölpreis eine weitere Antriebsstufe und setzt seinen Höhenflug ungebremst fort. Inzwischen liegt das aktuelle (und beinahe täglich neue) Allzeit-Höchst bei über 114 Dollar in London und 116 in New York. Der Markt funktioniert inzwischen nach einem einfachen Muster. Schlechte Nachrichten aus der Ölwelt werden an den Rohwarenmärkten zu Preissteigerungen genutzt, gute konsequent überhört. Sinkt der Dollar, steigt der Ölpreis, steigt der Dollar, steigt der Ölpreis auch... Die Ölpreis-Entwicklung hat sich von der realen Versorgungslage ähnlich wie in anderen Rohwarenmärkten gelöst und entwickelt wegen der enormen spekulativen Kapitalzuflüsse eine starke Eigendynamik. Die Überhitzung müsste irgendwann zu einer Korrektur führen und der Ölpreis müsste sich wieder aus der realen Angebots- und Nachfrage-Situation heraus bilden – die Frage ist aber, wann dies stattfinden wird. Wenn Sie wegen des langen Winters Ihren Heizöl-Vorrat demnächst ergänzen müssen, werden Sie vermutlich nicht um einen sehr teuren Heizenergie-Kauf herumkommen. Mit einer rechtzeitigen Bestellung lassen sich wenigstens teure Zusatzkosten für eine Express-/ Extrafahrt vermeiden, wenn die Heizung mangels Heizöl-Vorrat den Betrieb unerwartet eingestellt hat, wie das derzeit jeden Tag Dutzenden von Hausbesitzern in der ganzen Schweiz passiert.













