(openPR) Dubai Markt-Report: Neue Chancen nach der Katerstimmung „Übertreibung war gestern, Substanz ist heute“
Nach der Katerstimmung gibt es neue Chancen: Investieren in Dubai ist attraktiver denn je, sagen die Analysten des Emissionshauses World of Fonds in Fulda. Die Krise hat die Spekulanten aus dem Markt getrieben, die verbliebenen Investoren lassen Spekulationsobjekte links liegen und bevorzugen fertig gestellte, vermietete Immobilien in den Emiraten, berichtet Inga Bruns, Geschäftsführerin von World of Fonds. „Eine Strategie, auf die wir bereits seit zwei Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten setzen. Top-Qualität und Top-Standorte sind jetzt zu Preisen zu haben, die selbst in deutschen Provinzstädten als Gelegenheit gelten würden. Neben gut zweistelligen Mietrenditen und hoher Sicherheit bietet eine solche Investition außergewöhnliche Wertsteigerungschancen auf Sicht von drei bis vier Jahren,“ so Inga Bruns.
Als Kehrseite der Globalisierung hatten vergangenes Jahr nicht nur Europa und die USA, sondern auch die erfolgsverwöhnten Golfstaaten die Auswirkungen der Finanzverwerfungen drastisch zu spüren bekommen. Die noch Mitte 2008 in den VAE reichlich vorhandene Liquidität floß binnen Wochen in die Ursprungsländer zurück und trocknete den Markt aus. Die Preise „virtueller“ – besonders hoch getriebener und lange vor Fertigstellung befindlicher Immobilien fielen um bis zu 50 Prozent.
Marktdaten der Emirate sind hervorragend
Marktbeobachter wie die HSBC schätzen, dass in Dubai 60 Prozent des ursprünglich geplanten Bauvolumens verschoben oder gestrichen wurde. Selbst unter der Annahme eines konservativen Wachstumspfads für die kommenden Jahre dürften diese deutlichen Einschnitte schon in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zu erheblichen Angebotsknappheiten und somit Miet- und Preissteigerungen führen. Inga Bruns faßt den Trend 2009 so zusammen: „Übertreibung war gestern, Substanz ist heute.“
Denn die Rahmendaten der VAE sind nach wie vor hervorragend: Bereits ab einem Ölpreis von 33 US$ pro Barrel Öl erzielen die VAE einen ausgeglichenen Haushalt, erhebliche Mittel fließen in Infrastrukturprojekte und stimulieren die Wirtschaft, so dass der Internationale Währungsfonds (IMF) selbst für 2009 ein Wachstum von drei Prozent prognostiziert. Immobilienanalyst Jones Lang Lasalle schreibt den VAE für die kommenden Jahre sogar das höchste Wertsteigerungspotenzial aller Immobilienmärkte weltweit zu.
Ein Extrabonbon bietet sich dem in Euro rechnenden Anleger auf der Währungsseite: Während die derzeit noch bestehende Kopplung an den US-Dollar günstige Wechselkurse zum Einstieg bietet, werden die GCC-Staaten im Zuge Ihrer Währungsunion 2010 voraussichtlich diese Fixierung aufheben; eine deutliche Aufwertung gegenüber den schwächelnden Euro- und Dollarräumen dürfte aufgrund des Rohstoffreichtums der Region die Folge sein.

