(openPR) Während der US-Dollar erneut an Wert verliert und heute Morgen unter CHF 1.04 in den Tag startet, setzt der Ölpreis in London mit USD 70.70 und in New York mit USD 72.27 den Steigflug der vergangenen Tage fort. Dank des günstigeren Dollars schlägt die Ölpreis-Steigerung nicht voll auf die Schweizer KonsumentInnen durch, trotzdem liegt der Heizölpreis nun nach einer kurzen Verschnaufpause anfangs Woche wieder in einem der teureren Bereiche des Jahres 2009, aber in einem der ‚günstigeren’ der vergangenen Jahre. Die von Monat zu Monat höheren Terminpreise und die auf Januar eingeführte CO2-Abgaben-Erhöhung von CHF 7.— veranlassen uns zur Empfehlung, mit einem allenfalls nötigen Heizöl-Kauf nicht zuzuwarten und günstige Heizölpreise zu einer Ergänzung des Heizöl-Vorrates noch vor Ende Jahr zu nutzen. Immerhin vermeiden Sie damit bei der CO2-Abgabe eine Teuerung von 10%. Der Ölmarkt präsentiert sich unverändert. Die OPEC belässt ihre reduzierten Fördermengen auf dem aktuellen Stand, um eine allfällige wirtschaftliche Erholung nicht zu bremsen. Der Markt ist ausgezeichnet versorgt, die Nachfrage deutlich tiefer als in den Vorjahren. Das preistreibende Element bei den Rohwaren bleibt die Spekulation. Dank zinslosen Krediten der Nationalbanken bleibt die Finanzindustrie bestens mit Spielgeld versorgt. Das wird benutzt, um auf steigende Preise zu wetten. Dasselbe machen wohl auch die Kassenwarte der Staatsfonds einzelner Ölländer. Mit ihrem langen Kapitalhebel, finanziert durch höhere Einnahmen aus den selber ausgelösten Ölpreis-Steigerungen greifen sie direkt in die Ölpreis-Gestaltung an den Ölbörsen ein und manipulieren die Kurse wie gewünscht. Sichtbar wird das z.B. am Verhältnis zwischen Dollar und Ölpreis, der den Ölstaaten fixe Einkünfte sozusagen ‚garantiert’. Steigt der Dollarkurs, fällt der Ölpreis – und umgekehrt – als ob es dafür eine verfassungsrechtliche Grundlage gäbe...











