(openPR) Der Ölpreis gibt an den Rohwarenbörsen zwar deutlich nach, er bewegt sich aber unverändert im Preisband zwischen 76 und 80 USD. Dieses hat er seit drei Monaten nicht verlassen. Die US-Währung verliert gestern ebenfalls an Wert – bleibt aber ebenfalls im Trendkanal der letzten drei Monate. Insgesamt liegt damit der Heizölpreis für Schweizer KonsumentInnen trotz der leichten Preisnachlässe unverändert im teuersten Preisband dieses Jahres – aber in einem der attraktiveren Bereiche der vergangenen Jahre. Aus der Optik von Angebot und Nachfrage müsste Heizöl günstiger sein. Die weltweiten Lager sind voll wie selten. Die unangetasteten Förderreserven betragen mehrere Mio. Fass pro Tag. Die Nachfrage ist schwach wie seit Jahren nicht. Die Wirtschafts-Aussichten sind ungemütlich, die Arbeitslosenzahlen auf Rekordwerten. Besserung erwarten die ‚Experten’ ab Mitte kommenden Jahres. Wir hoffen mal, dass die Wirtschaft das auch weiss... Dass der Ölpreis nicht endlich in die Knie geht, haben wir zwei Ursachen zu verdanken. Den nahezu zinslosen Krediten in unbeschränkter Höhe, welche die Finanzindustrie wegen des tiefen Leitzinses bei den Notenbank aufnehmen kann. Die werden offenbar für spekulative Wetten in attraktiven Anlagen wie Rohwaren eingesetzt. Was z.B. den Gold- oder teilweise auch den Ölpreis täglich auf neue Höhenflüge schickt. Dann dem tiefen Dollar. Die Ursache dafür ist das Budgetdefizit der USA und die Milliardenkredite an die ‚notleidende’ Finanzindustrie. Die Geldmenge der USA wurde und wird verdünnt, was auf den Wert der Währung drückt. Was die Anleger aus dem Dollar hinaus in sicherere Anlagen vertreibt – u.a. in Rohwaren. Dieses Karussell wird sich weiter drehen und den ‚wahren’ Ölpreis auch künftig gehörig verzerren. Spielverderber ist die reale Wirtschaft, die immer wieder schlechte Nachrichten produziert. Was den Glauben verschiedener spekulativer Anleger an die eigenen Wetten zumindest kurzfristig durchschüttelt. Auch der Schweizer Heizöl-Verbraucher wird ab dem 1.1.2010 von der verdreifachten CO2-Abgabe durchgeschüttelt. Sie verteuert den Heizölpreis um CHF 6.36 pro 100 Liter. Für alle Lieferungen ab dem 1.1.2010. Da hilft nur frühzeitiges Bestellen und rechtzeitiges Ausliefern. Für Bestellungen bis 4.12.09 garantieren wir eine Lieferung bis Ende Jahr – und damit die günstigere CO2-Abgabe. Für später eintreffende Bestellungen ist diese Garantie wegen des zu erwartenden logistischen Engpasses im Dezember nicht möglich.













