(openPR) Das Wechselbad bei der Ölpreis-Bildung geht weiter. Am Freitag bricht an den Rohwarenbörsen in London und New York der Fasspreis weg und beginnt die neue Handelswoche mit USD 68.50 (Brent) bzw. 69.68 (WTI), während die US-Währung auf CHF 1.0408 leicht zulegen kann. Diesmal überwiegt die Skepsis über eine rasche Erholung der Weltwirtschaft, während in den Tagen zuvor noch das Gegenteil der Fall gewesen ist. Tatsache ist, dass der Weltmarkt ausgezeichnet versorgt ist, auch wenn die US-Ölvorräte letzte Woche wieder etwas nachgegeben haben. Unübersehbar ist auch, dass die weltweite Nachfrage schwach ist, deutlich geringer als im Vorjahr. Die Bemühungen der OPEC, mit erheblichen Fördermengen-Kürzungen von rund 5 Mio. Barrel pro Tag den Ölpreis zu stützen, werden von Ländern wie Russland unterlaufen, die jedes Fass aus dem Boden pumpen, dass sich herausholen lässt. Die Möglichkeit, kurzfristig Marktanteile zu gewinnen und die schwindenden Staatseinnahmen aufzubessern, ist offenbar zu verlockend. Dass vor diesem Hintergrund der Ölpreis nicht längst eine Etage tiefer liegt und sich dem aktuellen Gang der Weltwirtschaft anpasst, ist vor allem spekulativen Marktteilnehmern zuzuschreiben. Entsprechend verzerrt ist das Bild des Ölmarktes. Sicher ist für Schweizer Heizöl-VerbraucherInnen im Moment ein Teuerungsfaktor: Am 1. Januar 2010 führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Anpassung CHF 7.— pro 100 Liter kosten, die Sie mit frühzeitigem Bestellen allerdings noch einmal problemlos umgehen können.













