(openPR) Lüneburg 24.07.2007 - Die Preise geben nach. Ein paar freundliche Worte des OPEC-Präsidenten Mohamed Al-Hamri über mögliche Liefererhöhungen trugen gestern wesentlich dazu bei. Mehr als die erwartete Gegenbewegung zum starken Anstieg der letzten Wochen ist allerdings nicht zu erwarten. Eine generelle Umkehr des Aufwärtstrends ist am Beginn der Hurrikansaison im Golf von Mexiko sehr unwahrscheinlich. Die Region hat große Bedeutung für die Versorgung der USA. Der Dollar erholte sich gestern ein wenig von seinem absoluten Tief gegenüber dem Euro. Devisenhändler fürchten, dass das Problem der platzenden Immobilienblase auf Europa übergreifen könnte.
Am 11. September diskutiert die OPEC über die Liefermengen. Bisher wies das Kartell Forderungen nach mehr Öl mit dem Hinweis zurück, dass es sich vor den US-Raffinerien staue. Die Reparatur defekter Anlagen in den USA und der beeindruckende Nachfrageanstieg als Folge einer starken Weltkonjunktur scheint ein Umdenken zu bewirken. Nach den Worten Al-Hamris will das Kartell einem möglichen Rezessionsdruck wegen zu hoher Ölpreise entgegenwirken. Man sei mit 60 bis 65 Dollar für das Barrel zufrieden und die Weltwirtschaft könne mit diesem Preise gut leben. Aktuell kostet der OPEC-Korb (ein Mix verschiedener Ölsorten) 73,50 Dollar. Offen bleibt die Frage, zu welcher Fördermengenerhöhung die OPEC in der Lage ist.
Die weitere Preisentwicklung im Jahresverlauf wird stark vom Sturmaufkommen im Golf von Mexiko abhängen. Sollten die verheerenden Hurrikane erneut ausbleiben, dürfte die Tendenz ähnlich verlaufen wie im letzten Jahr. Ab September wäre dann mit einem vorübergehenden Preisrückgang zu rechnen. Dieser dürfte auch eintreten, wenn starke Hurrikane wüten. Allerdings würde das Preisniveau vorher deutlich in die Höhe getrieben werden. Langfristig werden Nachfrageanstieg und Zweifel an einem weiteren Aufbau der nachgewiesenen Reserven jede Abwärtsbewegung annullieren. Energie wird solange teurer werden, wie die Nachfrage nach ihr steigt.
Die Idee, dass man nur genug Nutzenergie schaffen muss, um die Preislogik zu brechen, wird zunehmend infrage gestellt. Die Stimmen von Fachleuten, die die grundsätzliche Möglichkeit anzweifeln, mit einem stetigen Nachfragewachstum Schritt halten zu können, werden lauter. So wies die IEA (Internationale Energieagentur) jüngst darauf hin, dass Treibstoffe auf Pflanzenbasis nur am Rande zur Lösung des weltweiten Energie- und Klimaproblems beitragen können. Gerade auf diese Energieform setzt aber der US-Präsident. Er will bis 2017 rund 15 Prozent des Benzinverbrauchs mit Biosprit aus Mais gedeckt sehen. Brasilien möchte bis 2025 10 Prozent des Weltbenzinbedarfs mit Ethanol aus Zuckerrohr bedienen. Die USA müssten, um Bushs Forderung zu erfüllen, sieben Mal soviel Mais wie heute produzieren und Brasilien verfügt gar nicht über die benötigten Ackerflächen, um das selbst gesteckte Ziel erreichen zu können, lautet die Fachmeinung. Auch alle anderen Energieträger bieten nicht das nötige Potential, einen uneingeschränkten Wachstumspfad des Energieverbrauchs zu gewährleisten. Die IEA ist bemüht, die Industrieländer auf Selbstbeschränkung und Effizienzsteigerung einzuschwören.
Die kurzfristige Lage am Ölmarkt hat andere Themen. Sie lassen einen weiteren moderaten Preisrückgang zu. Die Tonne Gasöl kostet heute Morgen 641,75 $.
Unsere Heizölpreise geben nach. Im Juli haben sie bisher eine Seitwärtsbewegung beschrieben. Am Weltmarkt ging es dagegen stark aufwärts. Der Unterschied wurde durch den rasant gefallenen Dollar möglich. Ein Übriges tat der Verzicht auf Marge wegen der extrem schwachen Binnennachfrage. Seitens der Mineralölindustrie ist dieser Margenverzicht bereits deutlich reduziert. Man hat kurzerhand Absatzmöglichkeiten im Ausland gefunden. So wird Heizöl nicht mehr von Rotterdam rheinaufwärts transportiert sondern rheinabwärts nach Rotterdam. Wir erwarten in den kommenden Wochen keinen nennenswerten Preisrückgang. Tendenziell steigen die Preise eher.
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