… nun verlassen.
Die Gesetzesänderung, die kürzlich von Indiens Union Cabinet beschlossen wurde, enthält auch verschärfte Strafen für Personen, die Touren zu den Jarawa organisieren oder das indigene Volk fotografieren. Ihnen drohen nun zwischen drei bis sieben Jahre Haft.
Der stellvertretende Polizeipräsident der Andamanen erklärte, dass "die Leitidee dieser Maßnahme ist, dass die Jarawa nicht ausgebeutet werden sollen".
Menschenrechtsaktivisten begrüßen die Entscheidung, aber warnen, dass die Ausbeutung der Jarawa kein Ende nehmen wird, falls …
Am 13. Juni 2012 hat die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Leipzig den Gründer der illegalen Internet-Streaming-Plattform "kino.to" zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der geständige Dirk B. muss damit wohl tatsächlich in Haft. Viele ehemalige Nutzer der Plattform fragen sich nun, ob ihnen ähnlich unangenehme Folgen drohen.
Rechtsanwalt Stephan Dirks, Urheberrechtsexperte in der Kieler Rechtsanwaltskanzlei SDP STRUNK DIRKS + PARTNER sieht dies differenziert:
"Unangenehmer als Strafverfahren sind in Urheberrechtsbereich …
Zwei junge Tibeter zündeten sich am Sonntag in Lhasa aus Protest gegen die chinesische Herrschaft an. Es ist dies der erste Fall einer Selbstverbrennung in Lhasa, von dem man erfährt.
Sie verbrannten sich vor dem Jokhang Tempel im Zentrum Lhasas – dem ultimativen Ziel für tibetische Pilger. Sie wurden sehr schnell von den Sicherheitskräften, die innerhalb kürzester Zeit in mehreren Fahrzeugen angerast kamen, ergriffen und entfernt.
Ihre Identität und andere persönliche Angaben (RFA spricht von Mönchen), sowie ihr jetziger Zustand sind unbekannt. …
Oberstaatsanwalt Eberhard Werner, Staatsanwaltschaft Münster, führt derzeit ein Strafverfahren gegen Thomas Schüller, sog. Kirchenrechtler an der Universität Münster für die Gruppe des sog. Zweiten Vatikanischen Konzils (V2). Schüller hat in einem sog. Gutachten den Verf. als Häretiker bezeichnet, u.z. gestützt auf die notorische Lüge, dass die (vom Verf. abgelehnten) V2-Texte Dogmen seien. Das Gutachten erfüllt also zahlreiche schwere Straftatbestände, z.B. Verleumdung, Volksverhetzung und Beihilfe zur Verfolgung Unschuldiger.
Am 28.04.2012 erhielt …
Anlässlich des diesjährigen iranischen Neujahrsfestes (Nowruz) lud die in Hamburg ansässige Hafis-Gesellschaft am 23. März zu einem Mittagsempfang in den Überseeklub am Neuen Jungfernstieg ein. Unter den etwa 50 geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft waren unter anderem der iranische Generalkonsul Mostafa Khoshahval, der türkische Generalkonsul Devrim Öztürk, Oberbürgermeister a.D. Dr. Henning Voscherau sowie Kultursenator a.D. Reinhard Stuth.
Der Präsidenten der Hafis-Gesellschaft Kourosh Pourkian betonte in seiner Begrüßungsrede …
Zwei junge Tibeter, die Cousins sind, setzten sich am Nachmittag des 19. April aus Protest gegen Chinas Gewaltherrschaft in der Nähe des Klosters Jonang Gonchen im Bezirk Dzamthang in der Präfektur Ngaba, Provinz Sichuan, in Brand, wie Tsangyang Gyatso, der Vorsitzende der Buddhistischen Vereinigung Jonang, in Dharamsala bekanntgab.
„Ortsansässige Tibeter und Mönche versuchten die Flammen zu löschen und die beiden, die als Choephak Kyab, 20, und Sonam, um die 20, genannt wurden, wegzubringen. Beide erlagen aber ihren Verletzungen“.
Obwohl sofort …
… ein Lehrer aus Driru festgenommen worden. Wegen der überwältigenden Sicherheitspräsenz in der Autonomen Region Tibet dringen Nachrichten nur noch spärlich nach draußen.
Im Februar hatten Mönche des Klosters Pekar und Hunderte von Ortsansässigen gegen die chinesische Herrschaft protestiert (1). Von den drei Festgenommenen, die alle mit tibetischer Medizin zu tun hatten, fehlt nun jegliche Spur.
Am 28. Februar nahmen die Behörden den 55jährigen Urgyen Tenzin, einen weithin bekannten Spezialisten der traditionellen tibetischen Heilkunde, in Gewahrsam, …
Ein tibetischer Mönch starb am 7. April, eine Woche, nachdem er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst verbrannt hatte.
Tenpa Dhargyal, 22, starb in einem Krankenhaus, in das er nach seiner Tat am 30. März in Barkham (chin. Ma'erkang) in der TAP Ngaba, Provinz Sichuan, eingeliefert wurde, teilte Kanyag Tsering aus Dharamsala mit und fügte hinzu, die chinesischen Behörden hätten die Übergabe des Körpers an seine Mitmönche aus dem Kloster Gyalrong Tsodun Kirti verweigert und ihn sofort eingeäschert.
"Als die Mönche die …
… Lama forderte sowie, daß den Tibetern, die nach dem verheerenden Erdbeben von ihrem Grund und Boden vertrieben worden waren, ihr Eigentum zurückgegeben werde.
„Etwa fünf Minuten lang rief er Parolen, bis sich sieben Polizisten auf ihn stürzten und ihn abführten. Seit seiner Verhaftung haben wir nichts mehr von ihm gehört“, fuhr Dhargyal fort.
„Vor einigen Tagen erhielt seine Familie in Lhasa ein Schreiben, daß er am 14. Oktober 2011 vom Volksgericht von Lhasa zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, doch für die lange Verzögerung in der Übermittlung …
… tibetischer patriotischer Lieder, die Behinderung des Abbaus von Bodenschätzen und die Organisation der Proteste in Nangchen im Februar“, teilte ein in New York lebender Tibeter unter Berufung auf Quellen in Tibet mit.
Bereits 2008 war Ugyen Tenzin ein Jahr lang inhaftiert gewesen, weil er gegen die Bergwerksoperationen der Chinesen im Bezirk Nangchen protestiert hatte. Er rief auch andere Tibeter dazu auf, die Umwelt zu bewahren und den Bergbau in der Gegend einzustellen.
Unbestätigten Berichten zufolge wurde Ugyen Tenzin in der Haft dermaßen …
… am 24. Januar im Bezirk Pema (chin. Banma) der TAP Golog (chin. Guoluo), Provinz Qinghai, bei einer Protestaktion ein Bild des Dalai Lama herumgetragen haben sollen.
Weiterhin wurden im Bezirk Pema ein Mann namens Anak Dorjam und sein Sohn am 18. März in der Ortschaft Bobha ohne ersichtlichen Grund festgenommen. Als der Vater am 20. März wieder freikam, war er durch Schläge und Folter so zugerichtet worden, daß er nicht einmal sprechen konnte. Der Sohn, der sich noch in Haft befindet, wurde ebenfalls geschlagen und mißhandelt.
Ein Gericht verurteilt …
… das Sicherheitspersonal bei der Festnahme der Tibeter mit grober Gewalt vor. So wurde Tsering Gyaltsen, ein Mönch des Klosters Drango, bei der Festnahme übel zusammengeschlagen. Folter ist in Tibet Routine, weshalb Free Tibet sich um das Befinden der Inhaftierten große Sorgen macht.
Mindestens vier ältere Mönchsbeamte sind in Chengdu in Haft, obwohl sie bei der Demonstration gar nicht dabei waren. Free Tibet vermutet, daß durch ihre Festnahme Druck auf die Bevölkerung ausgeübt werden soll (2).
Gebildete Tibeter, höherrangige Mönche, Kulturschaffende …
… der Gegend protestiert hatte. „Vor einigen Jahren begann ein chinesisches Bergbauunternehmen nach Silbervorkommen in der Gegend zu graben. Der Mönch Kalsang filmte diese Aktivitäten und protestierte gegen den Abbau, woraufhin er festgenommen und zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt wurde“.
Und um das chinesische Neujahr am 23. Januar herum traf die Regierung verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, was zu schweren Einschränkungen der monastischen Routine führte. Auch die Abhaltung des Monlam Gebetsfestes wurde verboten.
Dem Kloster Bongthak, das um die …
Während die chinesischen Behörden immer noch Journalisten den Zugang zu Tibet verwehren, um zu verhindern, daß sie über die Lage dort berichten, haben die Ermittlungen einer führenden internationalen NGO ergeben, daß von den 27 in China inhaftierten Journalisten, von denen man weiß, zehn Tibeter und sechs Uighuren sind.
Das Committee to Protect Journalists (Gremium zum Schutz von Journalisten/CPJ), das jedes Jahr eine globale Studie über die Anzahl von im Gefängnis einsitzenden Journalisten herausgibt, kam zu dem Schluß, daß Tibeter und Uighuren …
Folter und wahllose Schläge chinesischer Gefängniswachen haben einen tibetischen Mönch bewegungsunfähig gemacht, er ist von der Hüfte abwärts gelähmt.
Lobsang Khedrup, 39, ein Mönch des Klosters Kirti, wurde letztes Jahr am 6. Mai festgenommen und später zu drei Jahren Haft verurteilt (1). Nachdem die Gefängnisleitung zu dem Schluß kam, daß Lobsang Khedrup kaum Chancen auf Genesung hat, entließ sie ihn vorzeitig.
Lobsang Khedrup wurde zusammen mit Lobsang Gyatso am 15. Juli 2011 zu drei Jahren Haft verurteilt. Fast zwei Monate lang, bis sie dem …
… nach 6 Monaten Gefängnis zu seiner Familie entließen, war er bereits in einem sehr schwachen Zustand.
Am Sonntag starb ein verehrter tibetisch-buddhistischer Mönch, der sich für die Rechte der Tibeter eingesetzt hatte, an den Folgen der schweren Folterungen, die er in der Haft erlitten hatte.
Wie die tibetische Schriftstellerin Woeser mitteilte, erlag Geshe Tsultrim Gyatso, 51, den Verletzungen, die er seit seiner Festnahme in der TAP Tsolho (Hainan) im Juli 2011 erlitten hatte (1). Unter Berufung auf Quellen vor Ort fügte sie hinzu, Tsultrim Gyatso …
… Behörden in der Provinz Sichuan verurteilten einen tibetischen Demonstranten zu einer Gefängnisstrafe, nachdem sie ihn neun Monate lang festgehalten, geschlagen und gefoltert hatten.
Wie eine Quelle aus Tibet verlauten läßt, wurde Kalsang aus der Thangwa Mai Tragyal Familie mit einer Haftstrafe von drei Jahren in das Gefängnis Miyang in der Nähe der Provinzhauptstadt Chengdu verlegt.
„Nach seiner Festnahme verbrachte die Polizei den 42jährigen Kalsang in das Bezirkshaftzentrum von Ngaba und schlug und folterte ihn heftig… Dann verschwand er, und neun …
Ein ehemaliger Mönch des Klosters Karma im Bezirk Chamdo, Präfektur Chamdo, TAR, starb am 6. Dezember im Krankenhaus an den Verletzungen, die er davongetragen hatte, als er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst zu verbrennen versuchte.
Der 46jährige Tenzin Phuntsok hatte sich am 1. Dezember in der Gemeinde Karma in Chamdo in Brand gesetzt. Chinesische Polizisten löschten das Feuer und lieferten ihn mit schweren Brandwunden in ein Krankenhaus ein.
Aus einer Quelle aus Tibet verlautet: „Tenzin Phuntsog, der sich am 1. …
Chadrel Jampa Trinley Rinpoche, der Vorsitzende der Suchkommission nach dem 11. Panchen Lama, von dem man seit dem Ende seiner sechsjährigen Haft im Jahr 2002 nichts mehr gehört hatte, starb einem Bericht aus Tibet zufolge im Alter von 72 Jahren.
Chadrel Rinpoche war von Peking zum Leiter der Suchkommission, die den 11. Panchen Lama identifizieren sollte, ernannt worden. Trotzdem wurde er am 17. Juli 1995 festgenommen, nachdem die Behörden herausgefunden hatten, daß er das Ergebnis seiner Nachforschungen dem Dalai Lama übermittelt und um dessen …
… Hohenschönhausen. Diese „Orte der Repression“ dokumentiert die gleichnamige Website, die 3pc im Auftrag des Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gestaltet hat.
Es sind persönliche Geschichten, die erzählt werden: In Zeitzeugeninterviews berichten ehemalige Inhaftierte über ihre Erfahrungen, über Folter, Isolation und Willkür - über ihren mitunter jahrelangen Alltag in sowjetischen Speziallagern und Untersuchungshaftanstalten der DDR. Etwa 200 Exponate, historische Bilder und Hintergrundinformationen zu insgesamt 45 Einrichtungen in …
… Aber in der Praxis gilt dieses Gesetz für die einheimische Bevölkerung in Tibet nicht.
Beim Fünften Arbeitsforum zu Tibet, das vom 18. - 20. Januar 2010 tagte, ging es hauptsächlich um die Formulierung politischer Richtlinien für die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität auf lange Sicht. Die politischen Einschränkungen wurden nach dieser Tagung noch verschärft. Es wurde beschlossen, die Maßnahmen zur „patriotischen Umerziehung“ und der „Erziehung in Gesetzeskunde“ rigoroser als bisher umzusetzen und politische Aktivitäten noch entschiedener …
… nationale Minderheiten des Bezirks Ngaba, Provinz Sichuan, wurde irgendwann im Oktober von einem Gericht in Barkham (chin. M’aerkang) zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
Nach seiner Festnahme am 1. Oktober 2010 in Chengdu war er über ein Jahr in dem Haftzentrum des Bezirks Chuchen (TAP Ngaba) inhaftiert gewesen (1). Die Anklagen gegen ihn, die zu seiner Festnahme und Verurteilung führten, sind unbekannt.
Der 39jährige Dawa ist der Gründer, Herausgeber und Autor der tibetischen Monatszeitschrift „Du-rab kyi Nga“ (Das Selbst des Jahrhunderts). …
… Journalistenpreises, den die International Campaign for Tibet (ICT) auf der Frankurter Buchmesse erstmalig vergeben wird. Ausgezeichnet werden sollen herausragende journalistische Beiträge, die sich im Jahr 2010 in deutschsprachigen Medien mit den politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in China und / oder Tibet auseinandergesetzt und diese für die Öffentlichkeit transparent gemacht haben. Der „Schneelöwe 2010“ ist mit einem Preisgeld von 2.000 € dotiert.
Verleihung Journalistenpreis „Schneelöwe“
15.10.2011, …
Wie gegenüber Survival International berichtet, sind Ende September rund 100 Mitglieder indigener Völker in Äthiopien festgenommen und inhaftiert worden. Sie hatten sich gegen den Bau des umstrittenen Gibe III Staudammes gestellt. Die 100 Personen gehören den indigenen Mursi und Bodi an.
Pläne für den Staudamm und für Bewässerungsanlagen nahe gelegener Plantagen schreiten rapide voran. Gleichzeitig nehmen Repression und die Einschüchterung von Kritikern zu.
Ein Polizist soll einer indigenen Gemeinde erklärt haben, dass die Regierung "wie ein Bulldozer" …
Haften Sie als Manager (Geschäftsführer, Vorstand, Leitender Angestellter) gegenüber Dritten oder gegenüber der Firma selbst? Wie können Sie sich schützen?
Nicht nur Vorstände und Geschäftsführer von GmbH´s auch leitende Angestellte werden von Gesetz und Rechtsprechung immer häufiger für Fehlentwicklungen des Unternehmens verantwortlich gemacht, für die sie oft keinerlei Mitschuld tragen. Gerade Geschäftsführung und Unternehmensleitung sind oft nicht synonym. Der Geschäftsführer/Vorstand/Leitende Angestellte entscheidet nur in einem engen Spektrum …
… zu 10 km/h zu viel auf dem Tacho ein Verwarnungsgeld von 15 Euro. Wer die vorgeschriebene Geschwindigkeit um mehr als 70 km/h überschreitet, muss mit 680 Euro, vier Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen. Außerhalb geschlossener Ortschaften fallen die Bußgelder insgesamt etwas niedriger aus, Punktezahl und Fahrverbot sind jedoch meist identisch. „Wird man wiederholt mit überschrittener Geschwindigkeit erwischt, können die Geldbußen deutlich höher sein“, so Rechtsanwalt Peter Scheffer. Überschreitet man in Frankreich die Geschwindigkeitsgrenze …
High Peaks Pure Earth übersetzte einen Beitrag der tibetischen Schriftstellerin Woeser, der am 24. August auf ihrem Blog (http://woeser.middle-way.net/2011/08/blog-post_24.html) erschien. Darin berichtet sie von der erneuten Verhaftung von Lama Jigme.
Die erste Nachricht über die Festnahme tauchte übrigens in einem tibetischen Blog namens sangdhor.com am 23. August auf, wo die Mitteilung aber schon wieder verschwunden ist. Woeser erwähnt auch den Besuch des chinesischen Panchen Lama im Kloster Labrang, siehe http://www.nytimes.com/2011/08/07/world/asia/07lama.html.
Hier …
… Freiheit" von Jürgen Ast diskutieren Forscher, Betroffene und Beteiligte: Jan Philipp Wölbern (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, ZZF) wird in Kürze eine Dissertation zum Häftlingsfreikauf vorlegen; Karl Kolbe saß in der DDR wegen eines Fluchtversuchs in Haft und wurde 1975 freigekauft; Ludwig A. Rehlinger (1957 bis 1969 Ministerialbeamter im Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen und 1982 bis 1988 Staatssekretär im Bundesministerium für innerdeutsche Fragen) gehört zu den profundesten Kennern dieses geheimnisumwitterten Kapitels der …
Nach der Verurteilung von drei tibetischen Mönchen in der vergangenen Woche zu äußerst langen Haftstrafen erhielten nun zwei weitere Tibeter Gefängnisstrafen, weil sie gegen die chinesische Regierung demonstriert hatten.
Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie, Dharamsala, teilte heute mit, daß Samphel Dhondup, 23, im August von einem chinesischen Gericht in Kardze zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.
Beamte des Public Security Bureau von Kardze nahmen Samphel Dhondup zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen (Lobsang Phuntsok und …
Lobsang Tenzin ist der tibetische politische Gefangene, der am längsten von allen inhaftiert ist. Gegenwärtig ist er im Chushul Gefängnis westlich von Lhasa eingesperrt, und wie aus zuverlässigen Quellen hervorgeht, verschlechtert sich sein Gesundheitszustand zusehends.
Er leidet an hochgradigem Diabetes, wodurch seine Sehkraft dermaßen nachgelassen hat, daß er zeitweise erblindet.
Lobsang Tenzin, ein Student der Tibet-Universität, wurde am 5. März 1988 verhaftet, als er auf friedliche Weise für die Unabhängigkeit Tibets demonstrierte. Er war …
… Nachdem diese die Flammen gelöscht hatten, droschen sie mit Knüppeln auf den schwer verbrannten Körper Phuntsogs ein. Die dort ansässigen Tibeter glauben, daß Phuntsog infolge dieser Schläge starb.
Tsundue wurde zuerst am 20. März festgenommen und nach fünf Tagen Haft wieder freigelassen. Am 12. April wurde er erneut verhaftet, und seitdem war sein Verbleib unbekannt, bis er bei der eintägigen Gerichtsverhandlung wieder auftauchte.
Zwei weitere Mönche aus Kirti wegen „vorsätzlicher Tötung“ zu langen Haftstrafen verurteilt
Einen Tag nach der Verurteilung …
München, den 28. August 2011: Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, hat die Staatsanwaltschaft Würzburg Anklage gegen drei Verantwortliche der Akura Kapital Management AG erhoben. Vorgeworfen wird ihnen gemeinschaftlicher Betrug in einem besonders schweren Fall im Zusammenhang mit der Vermittlung von Kapitalanlagen der Akura Kapital Management AG.
Der Vorwurf beruht auf dem Vorgehen des Akkura-Vorsitzenden und des Betriebsleiters. Diese hatten Anleger im Zeitraum von 2006 bis 2010 mit hohen Renditeversprechen von 10 – 12 Prozent geworben. …
Unseren Quellen zufolge erlag Thinley, ein tibetischer politischer Gefangener, den Folgen der in der Haft erlittenen Folter.
Er wurde im April 2009 festgenommen, als er im Bezirk Kardze Flugschriften verteilte, in denen es um Freiheit für Tibet ging. Danach wurde er sieben Monate lang im Polizeigewahrsam gehalten, wo er entsetzlich geschlagen wurde, so daß er physisch und psychisch zum Invaliden wurde.
Die Behörden überließen ihn in diesem Zustand seiner Familie, die trotz ihrer ärmlichen Verhältnisse Thinley jede nur mögliche Behandlung angedeihen …
Wie der in Südindien lebende Tibeter Kunsang Tenzin mitteilte, wurde der politische Gefangene Wangchuk nach Verbüßung einer dreijährigen Haftstrafe kürzlich entlassen. Sein Gefährte Woeser, der mit ihm festgenommen und verurteilt wurde, bleibt jedoch weiterhin inhaftiert.
Beide Männer wurden am 2. August 2008 festgenommen, weil sie im Kloster Kumbum in Amdo eine Demonstration planten und dabei eine tibetische Flagge schwenken wollten. Insgesamt bereiteten sich neun Personen auf die Aktion vor. Die chinesischen Behörden bekamen jedoch Wind von dem …
Wie das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie am 19. Juli in einer bestätigten Mitteilung erfuhr, wurden die Mönche Lobsang Khedup und Lobsang Gyatso vom Kloster Kirti, Bezirk Ngaba, am 15. Juli zu je drei Jahren Haft verurteilt.
Lobsang Khedup (36), der aus dem Unteren Dorf Chookleh, Ngaba, stammt, wurde am 4. Mai 2011 festgenommen. In jungen Jahren trat er ins Kloster Kirti ein, wo er zum Mönch ordiniert wurde und einen hohen Grad an buddhistischer Gelehrsamkeit erwarb. Während er sich ständig fortbildete, unterrichtete er auch …
Datenschutz ist Chefsache – Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung! Geschäftsführer haften persönlich
Jedes fünfte Unternehmen verstößt gegen den Datenschutz und riskiert damit nicht nur seinen Ruf und Auftragsverluste, sondern erhebliche Bußgelder und die Insolvenz durch den Verlust von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen.
Datenklau, Hackerangriffe, Betriebsspionage oder Malware sind nur einige der gefürchteten Super- GAUs, die durch Schwachstellen in der Sicherheitspolitik entstehen können. Dabei ist vielen Unternehmern nicht einmal bewusst, welche …
… Lama“, „Freiheit für Tibet“, und „Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet“, während sie Flugschriften verteilten. Innerhalb von 10 Minuten rückte die Polizei an, legte sie sofort in Handschellen und schlug sie wie wahnsinnig. Es ist anzunehmen, daß die Nonnen nun in der Haft gefoltert werden. Ihre Angehörigen dürfen sie nicht besuchen und ihnen nicht einmal Nahrung und Kleidung bringen.
Choesang (31) ist aus dem Dorf Rangpa Tsachung, Gemeinde Shitse, Bezirk Kardze, ihre Eltern heißen Kelgah und Ngodup Dolma und gehören der Chunangtsang Familie an. Peltruk …
Berlin, 05.07.2011
Der AAVAA Verlag veröffentlicht die wahren Erlebnisse von William Thomsen:
„Chinaleaks – In Haft der chinesischen Staatssicherheit“
Ab sofort verfügbar in den Formaten Standard-Taschenbuch, Taschenbuch mit extra großer Schrift, Mini-Taschenbuch und eBook (ePub, PDF, Mobipocket).
Wie viel Leid und Elend kann ein Mensch ertragen?
Wann ist ein Inhaftierter durch qualvolle Folter so weit, dass er sich nur noch den Tod wünscht?
Nach einem Monat?
Oder nach einem halben Jahr?
William Thomsen wurde 14 Monate in China festgehal-ten, …
… jede Spur von den vier Mönchen (2).
Ein junger Tibeter, Phuntsok Choephel, aus Dharamsala kommentierte, es sei zutiefst bewegend, daß man ein solches Zeugnis der Tapferkeit der Tibeter in Tibet erhalten habe. „Der Mut und die Entschlossenheit der Mönche sind beispielhaft. Sie wissen doch, daß sie jeden Augenblick erschossen und getötet werden können, trotzdem ist es einfach mitreißend, wie sie so unbefangen und begeistert demonstrieren“.
Wie überall in Tibet erlebte auch die Gegend von Nyagrong 2008 viele friedliche Protestaktionen. Die Bewohner …
… inzwischen verbotenen Literaturmagazins „Shar Dhungri“ (Östlicher Muschelhornberg) der „Aufhetzung zur Spaltung der Nation“ schuldig.
Tashi Rabten, der an der Nordwest-Minderheiten-Universität in Lanzhou studierte, wurde am 6. April 2010 festgenommen (1). Sechs Monate später konnte er in einem Haftzentrum im Bezirk Barkham, TAP Ngaba, geortet werden (2). Dank seiner Berichte über die Protestaktionen von 2008 in Tibet und seinem Buch „Blutige Buchstaben“, das die Behörden später konfiszierten, genoß Tashi „großen Respekt und Popularität“ unter den …
Zwei tibetische Frauen, die am 22. April bei einer Auseinandersetzung zwischen Tibetern und chinesischen Sicherheitskräften unweit des Klosters Kirti in der TAP Ngaba, Provinz Sichuan, festgenommen worden waren, kamen nach etwa einem Monat Haft am 17. Mai frei.
Die 45jährige Choko und die 35jährige Serkyi, beide aus der Gemeinde Thawa Gongma, wurden nach schwerer Folterung mit geschorenen Köpfen und in kritischem Gesundheitszustand nach Hause geschickt.
Die zwei Frauen gehörten zu den Hunderten von Tibetern, die in der Nähe des Klosters Kirti …
… einen tibetischen Familienvater und seine Familie fest, denn sie verdächtigen ihn, die Außenwelt mit Informationen über die jüngsten Protestaktionen versorgt zu haben.
Wie tibetische Mönche aus Dharamsala unter Berufung auf Quellen aus der Region angeben, wurde der 60jährige Gerik, der der Hirtengemeinschaft No. 3 der Gemeinde Meuruma in der TAP Ngaba angehört, bereits vor zwei Monaten, am 19. März festgenommen.
„Er steht unter dem Verdacht, seit 2008 Informationen über die Situation in Ngaba an die Außenwelt weitergegeben zu haben, vor allem im …
… den Besuch zum Anlass, an die schwierige Lage von Journalisten und Medien in dem zentralasiatischen Land zu erinnern. Wir fordern die deutschen Diplomaten und Politiker dazu auf, sich während der Gespräche für die Freilassung der elf inhaftierten Journalisten in Usbekistan einzusetzen.
Deutschland kommt aufgrund der engen bilateralen Beziehungen zu Usbekistan eine Schlüsselrolle zu, um bei der Regierung in Taschkent eine Verbesserung der Menschenrechtslage anzumahnen. Die Bundesregierung war maßgeblich daran beteiligt, dass die nach dem Massaker …
… sich selbst verbrannte, in Hungerstreik getreten. Außerdem protestierten sie auf diese Weise gegen den übermäßigen Einsatz von Polizei und bewaffneten Kräften, die eingesetzt wurden, um die Situation in den Griff zu bekommen, sowie gegen die Repression und Inhaftierung zahlreicher Tibeter. Die Schüler wurden dann unter eine Art Hausarrest gestellt, ihre Mobiltelefone konfisziert und ihnen wurde der Zugang zum Internet unmöglich gemacht, so daß sie nicht mehr mit der Außenwelt kommunizieren konnten.
Unterdessen blockierten die Behörden im Bezirk …
… Stelle festgenommen, als er in der Nähe seines Hauses diese Schlagworte auf ein Holzbrett geschrieben und noch seine Unterschrift darunter gesetzt hatte. Die Polizei stellte bei der Durchsuchung seines Hauses weitere derartige Schriftzüge sicher.
Unserer Quelle zufolge wurde Lobsang verhaftet, weil er angeblich separatistische Slogans gemalt und Plakate in Umlauf gebracht hatte, worauf die Unabhängigkeit gefordert wird. Er leitete auch den Bau eines buddhistischen Stupas in der Gemeinde. Es ist ungewiß, ob seine Familie überhaupt über die Verhaftung …
Offener Brief an alle Justizminister, 09.05.2011
SICHERHEITSVERWAHRUNG derzeit ohne gesetzliche GRUNDLAGE
Sehr geehrte Minister der Justiz,
der derzeitige Zwischenraum der Gesetze ist seitens der Gesetzgebung hausgemacht und für unsere Gesellschaft unverständlich wie grausam zugleich. Ich möchte als juristischer Laie hier keine großen Gesetzeslücken beschreiben, das kann ich mangels ausreichender rechtlicher Kenntnis sicher nicht, doch zeigt die momentane Situation ein sehr genaues Bild.
Offenbar werden hier Mitmenschen in Wild West Manier unter …
… erhält ein Opfer aber nur, wenn ein formloser Antrag bei der Bundesfinanzdirektion West (RF 42), Neusser Str. 159, 50733 Köln gestellt wird. Dies teilte das Bundesministerium der Finanzen in seinem Schreiben vom 8.4.2011 der Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten (AG BEZ) mit.
Die AG BEZ hält auf ihrer Webseite unter http://www.ag-bez.de auf der Startseite einen Musterantrag zum Runterladen bereit. Zudem gibt es dort weiterführende Informationen zur Neuregelung der diesbezüglichen AKG-Härterichtlinien.
Nach …
… abzuschreiten, und sie richteten auf den Sockeln der Stupas Wachposten mit Ferngläsern ein. Diese beobachten die Aktivitäten der Mönche rund um die Uhr. Über 33 Personen wurden festgenommen, von denen 22 (9 Mönche und 16 Laien) immer noch in Haft sind.
Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) appelliert an die internationale Gemeinschaft und die Menschenrechtsexperten der UNO, unverzüglich zu intervenieren, damit die Sicherheitskräfte von ihrem rigorosen Vorgehen und der willkürlichen Verhaftung von Tibetern in Ngaba Abstand nehmen. …
… Verhältnisse in der türkischen Justiz seit Regierungsantritt der AKP deutlich verbessert hätten. Türkische Gerichte arbeiten nach wie vor nicht nur langsam, sondern haben auch ihre eigene Logik bei der Rechtsprechung. Sowohl Marco als auch Sabrina wurden zu längeren Haftstrafen verurteilt.
Trotzdem verlief für Marco die Sache seinerzeit relativ glimpflich, weil die Türkei ihm „nur" acht Monate seines Lebens raubte. Die große Aufmerksamkeit in den Medien führte seinerzeit dazu, dass Marco noch vor Weihnachten 2007 aus der Untersuchungshaft entlassen …