Autor: Christoph Leichtweiß, Ypos-Consulting GmbH, Darmstadt
Industrieproduktion spricht eine klare Sprache
Die aktuellen Daten zur Industrieproduktion zeigen keinerlei Anzeichen für eine Annäherung der Entwicklung innerhalb der Eurozone. Ganz im Gegenteil. Nicht nur in Sachen Haushaltspolitik geht die Schere zwischen den verschiedenen Nationalstaaten sogar noch weiter auseinander. Je länger klare Maßnahmen ausbleiben, desto stärker werden die ökonomischen Schäden wachsen. Gleiches gilt für das gesellschaftliche Konfliktpotenzial.
Spanien stehen …
… Minus von einem halben US-Dollar. Nordseeöl Brent wird für 105,80 Dollar je Barrel gehandelt, WTI liegt etwas unter 90 Dollar je Fass. Das zeigt, dass es neben dem Iran-Konflikt noch andere Einflüsse auf der Welt gibt: nämlich eine angeschlagene Eurozone und eine gute Versorgungslage. Und reichlich Skepsis ob der anstehenden Finanzentscheidungen der Zentralbanken.
Während das Rohöl moderat nach unten drehte, legte der Euro noch moderater zu – im Nachkommastellenbereich. Aktueller Gegenwert: 1,227 Dollar. Die gegenläufige Entwicklung ist günstig für …
… niedrigen Zinsen machen es Privatanlegern und professionellen Investoren dieser Tage nicht leicht. Die Anleiherenditen vermeintlich stabiler Länder befinden sich auf Rekordtiefs. Teilweise bekommen diese Staaten ihr Kapital sogar zum Nulltarif. Bei soliden Schuldnern außerhalb der Eurozone ist ohne Währungsphantasie ebenfalls kein Kaufkrafterhalt möglich. Der Geldzufluss in Indexfonds mit Unternehmensanleihen wirkt ebenfalls nicht gesund. Der Aktienmarkt wiederum lebt in permanenter Angst vor einem rapiden Kursrutsch.
Die Hauptgründe für diese …
…
James Millard, Chief Investment Officer bei der SIG, äußert sich wie folgt:
„Es besteht kein Zweifel, dass die bei einigen Aktien attraktive Anlagemöglichkeiten bestehen. Man sollte jedoch einkalkulieren, dass es kurzfristig zu erheblichen Wertschwankungen kommen kann. Die Verwerfungen der Eurozone haben sich in letzter Zeit etwas gelegt, auch wenn die Krise noch weit von einer Lösung entfernt ist. In der Tat benötigt ein Anleger derzeit Mut für eine signifikante Erhöhung seines Aktienengagements. Die schwache Weltkonjunktur kann Aktien kurzfristig …
… unbeeindruckt, bezieht noch nicht einmal Position, diese Geschäftspolitik zu begründen. In einer Studie des Verbraucherschutzministeriums wird deutlich, dass deutsche Banken im Februar 2012 mit ihren veranschlagten Dispozinsen in einem europaweiten Vergleich im Mittelfeld lagen, im Vergleich mit der Eurozone jedoch einen um 1,5 Prozent höheren Zins verlangten. Angeführt wird die Statistik von Ungarn mit einem Zinssatz von durchschnittlich 30,12 Prozent, am günstigsten ist das spontan geliehen Geld in Österreich. Dort wurden im Mittel 5,52 Prozent für …
Während die grosse Investitionsgemeinschaft die EuroZone Märkte flieht, denkt Alberto Trentini, ein leitender Vize- Direktor von SMO Fitzgerald Global,dass es einige bedeutsamen Gelegenheiten anbietet.“Mit Investoren abwagend die vorgeschlagene Spanische Bankrettung und die annahernden Griechischen Wahlen,gibt es eine gewissene Zahl von Gelegenheiten um eine grosse Bewegung zu machen.”
Gemäss Daten von SMO Fitzgerald Global kompiliert,wurden in Mai über $900 Millionen zusammen von Amerikanische Fondsmanagern zurückgezogen,von den Italiänischen …
… dürfte damit auf Platz zehn abrutschen, das Land war vor ein paar Jahren noch auf Platz sieben zu finden. Italien ist seit 1975 ein Mitglied der Gruppe der G7-Staaten, was dann sicherlich nur noch schwierig zu rechtfertigen wäre. Wie andere Länder der Eurozone, könnten sich die Italiener gezwungen sehen, ihre Interessen dann durch den Vorsitzenden der Euro-Gruppe (derzeit Jean Claude Juncker) vertreten zu lassen. Da auch Großbritannien und Frankreich demnächst aus der Gruppe der G7 herausfallen dürften, muss sich Europa anstrengen um den aufstrebenden …
… technischen Reaktionen auf die späten Verluste von gestern“ geschuldet. Daneben gaben die Bestandsabbauten in amerikanischen Öllägern entsprechenden Auftrieb. Währenddessen verzögert sich die Ratifizierung des ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) und bringt weitere Unsicherheiten in die Eurozone, so dass dessen Währung nicht aus dem Unter-1,23-Dollar-Jammertal nach oben bergsteigt. Wenig Chancen also zur angenehmen Destabilisierung des Heizölpreises.
Um den Iran ist es derweil ein wenig ruhiger geworden – und die Brennstoffspiegel-Redaktion …
… Spannungsfeld: In den Vereinigten Staaten sind die Läger wohl etwas leerer – Preis rauf. In der ganzen Welt hapert’s wirtschaftlich mehr als erwartet bzw. befürchtet – Preis runter. Vorm Iran drehen Militärschiffe beider Lager ein paar Runden in der Straße von Hormuz – Preis rauf. Die Eurozone steht noch immer vor einer Reihe ungelöster Probleme – Preis runter. Ein Streik in Norwegen entzieht dem Markt eine Viertelmillion Barrel Öl am Tag – Preis rauf. Aber eigentlich ist genug Öl da – Preis runter. Da bleibt als Fazit: Nichts Genaues weiß man nicht.
Zwei …
… werden“, sagt Naggl. Dies kann passieren, falls die Europäische Zentralbank (EZB) nicht mehr bereit ist, Geld gegen griechische Papiere zuzuteilen. Naggls Meinung: „Ein Aufschub bedeutet recht wenig für die Kapitalmärkte.“
2. Szenario: Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. „Entscheidend ist, wie genau dies ablaufen wird“, sagt Fondsmanager Naggl. Möglicherweise würden die Märkte aufatmen, sich die Aktienkurse erholen. Allerdings würden Investoren dann rechnen, wie viel die vergebliche Rettung Griechenlands bisher gekostet hat. „Das könnte …
… kommt nicht ohne Ohrfeige davon, wie Futures Services berichtet: „Die Ratingagentur Egan-Jones aus den USA hat in der Nacht Deutschland auf A+ herabgestuft und begründet ihren Schritt mit dem hohen Risiko, dem die Bundesrepublik bei einem Auseinanderbrechen der Eurozone ausgesetzt ist.“ Der Euro bewegt sich nun deutlich unter der 1,25-Dollar-Marke. Für Heizölkunden ist „Öl rauf, Euro runter“ die denkbar ungünstigste Konstellation, denn sie verteuert logisch folgend das in der schwächelnden Gemeinschaftswährung gehandelte Produkt. Stolze 74 Cent geht’s …
… konkrete Reiseziele angesprochen. Nun gibt es zwei sportliche Großereignisse in diesem Sommer. Zum einen läuft derzeit die Fußball-Europameisterschaft und dann lockt die Olympiade, das Event schlechthin. Zwei Sportevents, drei Ziele. Und alle drei liegen sie zwar in Europa, aber außerhalb der Eurozone. Fangen wir mit den Fußball-Begeisterten an, die zieht es zwischen dem 8. Juni und dem 1. Juli nach Polen und in die Ukraine: Welche Tipps haben die Bargeldexperten für die Reisen nach Warschau, Breslau, Kiew und Co.?
Lauer: Grundsätzlich muss man die …
… letzten Bericht weiter fortgesetzt hat.
In ganz Europa bleiben Sprachkenntnisse sehr gefragt, die meist gesuchten Sprachen sind Deutsch, Französisch, Niederländisch, Englisch und skandinavische Sprachen.
Der Ausblick sieht sicherlich besser aus als er im Herbst 2011 war, als die Krise der Eurozone im vollem Gange war und Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit der Länder herabstuften. Es gibt eindeutige Signale auf den Märkten, die sich in der Zunahme des wechselseitigen Vertrauens bei den Unternehmen und den Kandidaten bemerkbar machen. Der IWF rechnet …
… Gewinns günstig bewertet und bezieht nur 8 Prozent seiner Umsätze aus Italien. Tatsächlich stammen 60 Prozent aus Ländern außerhalb Europas, 34 Prozent sogar allein aus Lateinamerika. Auch hier stieg die Aktie in diesem Jahr bereits um 22 Prozent.
Mein Fazit: Die momentanen Märkte bieten durchaus gute Renditechancen in den Problemländern der Eurozone. Man muss nur durch das negative Gemälde hindurchblicken, die Ärmel hochkrempeln und ein paar lukrative Werte auswählen – oder in einen Fonds wie den European Best Ideas investieren, der genau das tut.
… wahrscheinlich handeln und weitere Stimuli setzen. Selbst China könnte die Zinsen erneut senken und die Bank of England die Märkte zum wiederholten Mal mit Geld fluten.
Alle diese Hilfsmaßnahmen sollten Weltwirtschaft und Finanzmärkte vor dem Hintergrund moderaterer Lebensmittel- und Energiepreisen über die nächsten Monate stützen. Doch die Schuldenkrise der Eurozone dürfte sich noch deutlich länger hinziehen. Ein Ende ist nicht abzusehen. Mit der Wahl in Griechenland konnte Europa gerade einmal einem weiteren Treffer ausweichen, mehr aber auch nicht.
… chinesischen Standorten. Auch in „Americas“ sieht der Ventilatorspezialist einen weiterhin zunehmenden Bedarf an Energiesparprodukten und rechnet mit einem Umsatzwachstum von 6%.
Die Umsatz-Perspektive für Europa (inkl. Deutschland) sieht der Weltmarktführer verhalten bei einem Plus von 1,5%. „Die Eurozone befindet sich bis auf Deutschland in einer Rezession“, sagt Hans Peter Fuchs. „Wir profitieren in Deutschland weiterhin von den Märkten der BRIC-Staaten“, so Fuchs.
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wird ebm-papst mit rund 72 Mio. € weiterhin …
… Dennoch bleibt die SIG bei Aktien auf kurze Frist nur geringfügig übergewichtet. Denn mit Bezug auf Griechenland lässt sich derzeit wenig über die weitere Marktentwicklung sagen. Der monatliche Allokations-Bericht der SIG spricht davon, dass die Krise der Eurozone zwar langfristig unter Kontrolle gebracht werden dürfte, kurzfristig jedoch mit erheblichen Herausforderungen zu rechnen ist.
Laut SIG-Chief Investment Officer James Millard sind weitere haushalts- und geldpolitische Lockerungen in China zu erwarten. Anfang Juni hat die chinesische Zentralbank …
… breiteren Öffentlichkeit ist das Problem seit einigen Jahren bekannt. Für viele von uns ist es unvorstellbar, dass die europäische Politik keinen Plan für den Fall in der Schublade hat, dass ein Übergreifen der Finanzkrise vermieden werden muss, wenn Griechenland die Eurozone verlässt.
Doch selbst der italienische Regierungschef Mario Monti sagte nun vor ein paar Tagen: „Die Stabilitätskultur … ist in Gefahr, weil es offenbar keine Bereitschaft gibt, Instrumente zu schaffen, um eine Ansteckung zu verhindern.“ Entgegen meiner bisherigen Annahme, legt …
Angetrieben vom drohenden Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone steigt die Nervosität an den Finanzmärkten weiter an. Ein Zeichen dafür war das Einfrieren von zwei milliardenschweren offenen Immobilienfonds im Monat Mai. Zu viele Anleger wollten ihr Geld abziehen und brachten damit die Fonds zu Fall. Jetzt müssen sie sich jahrelang gedulden, bis sie eine Rückzahlung aus Immobilienverkäufen erhalten können.
Dieses Szenario zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, auf die Krisenfestigkeit einer Anlage zu achten. Das Sicherheitskriterium sollte man …
… gestern in der zweiten Tageshälfte deutlich angezogen, heute Morgen (MESZ) kostet das Fass US-Leichtöl noch einmal ein wenig mehr: 84,50 Dollar. Indes hat sich an der Großwetterlage wenig verändert, die Konjunkturaussichten bleiben weltweit trübe. Obwohl das insbesondere für die Eurozone gilt, hält sich deren Gemeinschaftswährung nach dem jüngsten Wertverlust bei 1,25 Dollar mithin stabil. Vielleicht geht es an dieser Front aber nicht allzu lange seitwärts, denn im Laufe des Tages werden etliche neue Impulse erwartet. Neben diversen Wirtschaftsindizes …
… vermutlich Deutschland dieser Haftungsübernahme dann gezwungernermaßen zustimmen wird, ohne jedoch den Zusammenbruch des Systems damit verhindern zu können. Der Stecker wird also mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit gezogen!
Warum ist das so? Nun, die eigentliche Staatsverschuldung der Eurozone und anderer Kandidaten ist schlimm, müßte aber, wenn das Vertrauen der Investoren auf Rückzahlung nicht stark angeknackst wäre, nicht automatisch zur Katastrophe führen. Das (für das derzeitige Finanzsystem) Tötliche dieser Krise besteht darin, daß diese …
… mittelfristig noch weitere Wachstumsmöglichkeiten hat. Risiken bestehen vor allem in Hinblick auf das Management und die Glaubwürdigkeit der Marke.
Volkswirtschaftliche Analyse: Ist der Euro noch zu retten?
Die ökonomische Situation in den einzelnen Krisenländern der Eurozone und die Ursachen ihrer Probleme werden dargestellt. Zudem wird die Glaubwürdigkeit der einzelnen Regierungen und ihrer Krisenpolitiken hinterfragt. Hierbei hat sich Spanien als gegenwärtiger Hauptproblemfall herauskristallisiert, weil die aktuelle Politik die anstehenden Aufgaben …
… auf die Zentralverwaltung, 20 % auf die lokale sowie 5 % auf die regionale Ebene. Seit 2005 hat sich die Erwerbstätigkeit im öffentlichen Bereich kontinuierlich um insgesamt 20 % verringert.
Eurostat: Portugal macht Rückgang der Industrieproduktion in Europa nicht mit
Die Industrieproduktion in der Eurozone ging im März um 0,3 % und in der EU um 0,4 % zurück. Portugal war dabei eines der Länder, die dieser Tendenz nicht folgten, sondern eine 2,3 %-ige Steigerung aufzuweisen hatte, wie Eurostat am 14.05.2012 berichtete. Den vom Statistischen Amt …
… grundlegender Schwächen auf ernsthafte Reformen verzichten zu können.
Viele europäische Aktien – und das nicht nur in den Krisenländern – sind derzeit extrem niedrig bewertet. Einige werden es auch bleiben, weil ihre Unternehmensentwicklung eng mit den Strukturproblemen der Eurozone verbunden ist. Die meisten aber haben solide Geschäftsmodelle und werden die Krise nicht nur überleben, sondern haben in einem bereinigten Markt sogar verbesserte Expansionschancen.
Carlos Slim hat in der Vergangenheit nicht immer nur gute Investments getätigt. Er …
… Vorsitzender der Geschäftsführung Frankfurt School of Finance & Management) und Dr. Jörg Keibel (Präsident der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing e. V.) ging es mit einer Reihe spannender Vorträge und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Eurozone – wie erreichen wir Stabilität?“ weiter.
Im Rahmen des nachmittäglichen Themenfokusses „NPL-Outsourcing in der Bankpraxis“ hielt Intrum Justitia gemeinsam mit der Commerzbank einen spannenden Vortrag zum Thema Forderungsverkauf mit Personalübergang aus Sicht des Käufers. Zur …
… Umschweife auf den Punkt. So forderte Halver in Sachen Griechenland „lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. Es gehe um Perspektiven und zwar sowohl für Euro-Land als auch für Griechenland selbst. Seiner Ansicht nach müssen die Griechen temporär die Eurozone verlassen und zur Wettbewerbssteigerung ihre Währung abwerten. Hier gebe es keine Alternative mehr. Aber Halver weiß auch Positives zu berichten. Trotz des derzeit schwierigen Umfeldes gäbe es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil: die Erholung der Weltkonjunktur …
… Pisani und Emile Gagna veröffentlichen ihr jüngstes Buch "The Sovereign Debt Crisis : placing a curb on growth", Centre for European Policy Studies – CEPS.
Die Analyse befasst sich mit dem seit zwei Jahren andauernden Drama rund um die Eurozone und beleuchtet die Herausforderungen der nun beginnenden Debatte.
Die Autoren zeigen auf, dass die entwickelten Staaten seit Ende 2009 mit dem Versuch, den Folgen der Finanzkrise durch eine wachstumsorientierte Haushaltspolitik zu begegnen, ausnahmslos demselben Dilemma begegnen: Wenn die Staatsverschuldung …
… Konjunkturindikator in einem Land, dessen Mobilität von Ottomotoren dominiert ist). Nordseeöl (Brent) hingegen gab um 1,309 Dollar nach. Es macht sich derzeit auf in Richtung seines Ende letzter Woche erreichten Jahrestiefs.
Da Griechenland nun selbst laut darüber nachdenkt, die Eurozone zu verlassen, brach die Einheitswährung regelrecht ein. Sie wird für deutlich weniger als 1,27 US-Dollar gehandelt – so günstig wie seit August 2010 nicht mehr. Dies wird den Heizölpreisen hierzulande Aufschläge bescheren, die stärker ausfallen dürften als gestern.
Den …
Rupert Watson, Head of Asset Allocation, Skandia Investment Group
Die deutsche Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2012 um 0,5% und damit deutlich stärker als erwartet. Deutschland lässt mit diesen Daten weiterhin den Rest der Eurozone, und sogar die meisten Länder der entwickelten Welt, hinter sich. Man kann sich daher leicht ausmalen, dass die dramatischen Probleme der Eurozone in Deutschland schlicht nicht ins Bewusstsein treten. Schließlich verharrt die Arbeitslosenquote dort auf 20-Jahretief während die Zuversicht von Verbrauchern und Unternehmen …
… direct) München, Mai 2012: Deutsche Unternehmen sind gut aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. 2012 rechnen bereits 63 Prozent mit einem weiteren Wachstum von mindestens 10 Prozent. Allerdings könnten der Mangel an qualifizierten Fachkräften, die Probleme der Eurozone und unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten dieses Wachstum behindern. Dagegen rüsten sich viele deutsche Unternehmen über 20 Prozent haben bereits Vorkehrungen für eine mögliche Auflösung der Eurozone getroffen oder planen, es zu tun. Dabei setzen deutsche Firmen in erster …
Die Zeichen der deutschen Wirtschaft stehen weiter auf Wachstum: Während sich die Eurozone am Rande einer Rezession befindet, erwarten führende deutsche Wirtschaftsinstitute in diesem Jahr eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,9 Prozent, für 2013 rechnen sie sogar mit 2 Prozent. Treiber dieses Wachstums ist und bleibt der Export: Im vergangenen Jahr hat Deutschland erstmals die 1-Billion-Euro-Marke bei der Ausfuhr deutscher Waren überschritten.
Doch die Unternehmen benötigen Kapital zur Finanzierung von Innovation und Expansion, für die …
… Incentives, Kongresse und Veranstaltungen.
Firmengründung in Portugal dauert nur fünf Tage
Laut dem aktuellen „Doing-Business“-Index der Weltbank gehört Portugal weltweit zu den Ländern, die die schnellste Gründung einer einfachen GmbH ermöglichen. Im Vergleich zu den untersuchten Ländern der Eurozone liegt nur Belgien (vier Tage) vor Portugal mit fünf. In Deutschland dauere dies 15 Tage. Im Rahmen der jährlichen Studie werden anhand von elf Indikatoren die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Aktivitäten von 183 Ländern miteinander verglichen. …
… Schluss auf eine sich weiter erholende Konjunktur zu. Doch für die Preise des Rohstoffs sind solche Nachrichten Gift.
Europa hingegen schlägt sich mit altbekannten Problemen herum. Die Neuwahlen in Griechenland mit einem vollkommen offenen Ausgang, auch was die Stabilität der Eurozone betrifft, drückt die Einheitswährung auf ein derzeitiges Wechselkursniveau von unter 1,27 US-Dollar. So billig war der Euro seit Mitte Januar nicht mehr. Zudem läuft heute der Handel mit der europäischen Referenzsorte Brent für den Monat Juni aus. Gewinnmitnahmen und …
… in China bremst schneller, als die Verantwortlichen es erwartet und erhofft hatten.
Das zweite Highlight war natürlich der mit zwei Milliarden Dollar seit April geradezu "peanuts-artige" Verlust von JP Morgan. Man wollte, so dringt es nun durch, sich gegen die Risiken in der Eurozone absichern, und das scheint irgendwie nach hinten losgegangen zu sein. Dumm nur, daß dieser Malus gerade in eine Zeit fällt, in der über strengere Vorschriften für die US-Banken gestritten wird und der Vorstandvorsitzende von JP Morgen zu den größten Kritikern der geplanten …
… Marcus Hoffmann, Automobilexperte bei Roland Berger Strategy Consultants. Denn oft müssen Importeure ihre historisch gewachsenen Strukturen und Geschäftsabläufe anpassen, um ihren hohen Wachstumszielen gerecht zu werden.
Gute Perspektiven auf dem europäischen PKW-Markt
Die leichte Rezession der Eurozone hinterlässt Spuren auch auf dem europäischen PKW-Markt. So geht die Automobilindustrie davon aus, dass die PKW-Absatzzahlen im laufenden Jahr um 6 Prozent zurückgehen werden. "Doch der mittelfristige Trend sieht positiver aus", sagt Andreas Männel, …
… Euro verlassen wird, was voreilig wäre, denn viele Griechen erwarten, dass es außerhalb des Euro nur noch schlimmer wird.
Wenn keine Regierung zustande kommt, dann wird es im Sommer Neuwahlen geben, die mehr denn je ein Referendum über den Verbleib in der Eurozone darstellen dürften. Je greifbarer dieses Szenario wird, desto mehr dürften die von den extremen Parteien gesäten Befürchtungen, die Griechen wieder in die Arme der großen Parteien treiben. Es ist also fast schon ironisch, dass ausgerechnet die Großparteien und ihr Ängste verbreitender …
… Kreditbonität investieren dürfen. Nach den Kriterien von S&P betrifft dies nun nicht mehr nur Italien, sondern auch Spanien und einige seiner größten Banken, die auf A-2 gesetzt wurden.
In der Praxis scheuen etliche Geldmarktfonds bereits seit einiger Zeit Randländer der Eurozone und deren Banken. Doch dass sie nun offiziell gemieden werden müssen, deutet auf eine entscheidende Wendung hin. Denn Geldmarktfonds waren traditionell für Banken eine wichtige Finanzierungsquelle.
Aus Sicht der Banken wird hier für eine Weile das LTRO-Programm der …
… Europa und vielleicht auch bald in Deutschland erscheint es für Investoren immer schwieriger, einen adäquaten Hafen für das eigene Kapital zu finden. Das Ausland schreckt viele Investoren wegen der derzeit hohen Währungsrisiken und im Inland und der Eurozone gibt es scheinbar nur Niedrigzinsangebote, wenn man für die Kapitalanlage (http://finop-gmbh.de/kapitalanlage/) auf eine gewisse Sicherheit nicht verzichten will. Abhilfe schafft hier das Angebot der Finop GmbH, die bundesweit agiert.
Ohne Hexerei und windige Geschäfte können Investoren auch …
… wird. Die Geldschwemme nämlich peppt noch einmal insbesondere jene Banken künstlich auf, die sonst vom Markt verschwunden wären - und bestraft damit die solide wirtschaftenden Banken. Gleichzeitig reagiert die EZB expansiv auf Probleme, die in der Grundkonstellation der Eurozone selbst angelegt sind. Sie schafft damit weitere Zombie-Banken - und wird letztlich selbst zu einer Zombie-Bank mit einer auf mehr als drei Billionen aufgeblähten Bilanz, die locker die Bilanzsumme der Fed übertrifft.
Expandierende Systeme, die sich zu stark überdehnen, …
… eigentlich nur noch mit Romantik beschreiben und begründen. Dies ist eine durchaus positive und sympathische Begründung.
Monster-Crash: Zuerst der Pleite-Euro und dann die USA
Ja wie wahrscheinlich ist es denn, dass Deutschland den Pleite-Euro mit USD 3 Billionen stützen wird? Nach der Eurozone kommen die USA an die Reihe, wo die Bundesregierung wie auch die einzelnen Bundesstaaten hoffnungslos überschuldet sind. In den nächsten 20 Jahren gehen in den USA täglich 10.000 sogenannte „Baby-Boomer“ in Rente und hoffen allen Ernstes auf die Auszahlung …
… der Große prägen. Gastreferent Dirk Müller alias Mister Dax, das wohl bekannteste Gesicht der Frankfurter Börse, prägte eine Medaille in Gold im Wert von 600 Euro, die später im Rahmen einer Verlosung ihren neuen Besitzer fand.
„Eurozone ist Paradepferd der Stabilität"
Vielbeachtet war der Vortrag des renommierten Finanzexperten Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Er gab einen exzellenten Marktausblick 2012 und appellierte, an die Eurozone mit ihrer insgesamt positiven und weiter gesundenden Handels- und Dienstleistungsbilanz …
… klar, daß Staaten mittels einer nachträglich beschlossenen Klausel Verträge brechen können - das wird Spuren im Bereich der Staatsanleihen hinterlassen. Insgesamt ist der Fall Griechenland ja beileibe kein Zufall, sondern die logische Folge einer ökonomischen Fehlkonstruktion der Eurozone als solcher: Politisch ein Segen, ökonomisch ein angekündigtes Desaster. Dieses Desaster ist noch im Anfangsstadium, auch wenn die Märkte so tun, als hätten die EU-Verantwortlichen die Welt gerettet. Faktisch handelt es sich um eine Lawine, deren Fallgeschwindigkeit …
(ddp direct)Trotz anhaltender Schuldenkrise und Rezession in der Peripherie der Eurozone sowie geringeren Wachstums in Deutschland selbst gibt es für die deutschen Unternehmen derzeit keinen Anlass zur Sorge. Der Deutschland-Index des Wirtschaftsinformationsdienstes Hoppenstedt360 prognostiziert abermals weniger Unternehmensausfälle für die kommenden 12 Monate. Aktuell befinden sich die Unternehmen in einer Pufferzone, erläutert Martin Zuberek, Direktor und Risikoexperte der Hoppenstedt360 GmbH. Durch die guten Jahre 2010 und 2011 haben die Unternehmen …
… Donnerstag, man schätze die Tradition der Bundesbank, schert sich aber faktisch nicht um deren Prinzipien).
Nachdem Griechenland nun wohl erst einmal aus dem Fokus rücken wird (wie lange wohl?), richtet sich die Aufmerksamkeit wieder auf die anderen Solvenzwunder der Eurozone. Kaum gesprochen wird noch von Irland, doch deutet sich auch dort eine Verschlechterung der Lage an. Offenkundiger aber sind die Schwierigkeiten Spaniens, nachdem die spanische Regierung ohne Abstimmung mit den EU-Verantwortlichen ihr Defizitziel kassiert hat (jetzt -5,8% statt …
München. Auch in Zeiten von globaler Konjunkturflaute, Euro-Schuldenkrise und Rezessionserwartungen für die gesamte Eurozone setzen private Anleger weiter auf unternehmerische Beteiligungen: Das zeigt die jährliche Umfrage der unabhängigen Münchner Anlageberatung dima24.de bei ihren Kunden. Damit will dima24.de mögliche Veränderungen im Verhalten der Fondszeichner seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ausloten. An der Online-Befragung vom Dezember 2011 beteiligten sich 565 meist männliche (93 Prozent) Anleger, von denen 44 Prozent schon mehr als …
… oder weniger überzeugtes Kopfnicken. Über die symbolische Bedeutung zu diskutieren, weshalb die Kanzlerin nicht alle ihre Männer und Frauen hinter sich hatte, ist müßig. Hauptsache, der Bundestag winkt die Hilfe durch, Griechenland ist – vorläufig zumindest – gerettet, die Eurozone dito. Offenbar sind die Investoren wenigstens halbwegs beruhigt. Abzulesen an der europäischen Einheitswährung Euro, die jüngst zum Dollar aufwertete. Was den Goldpreis bis vergangenen Mittwoch ziemlich stabil, heißt: recht weit oben hielt. Der – das war an dieser Stelle …
… egalisiert wurde. Am Freitag lief der Index seitwärts und beendete die Woche auf X-Dax-Basis bei 6850 Punkten.
Im Vergleich zu den US-Märkten wirkt der Dax derzeit eher schwach auf der Brust. Auslöser der heutigen Schwäche ist die Weigerung des IWF, Hilfe für die Eurozone zu leisten ohne Vorleistung der Europäer, sprich der Deutschen. Es hat aber den Anschein, als sei der Dax nach oben hin gedeckelt in der Zone 6900-6970 - kein Wunder angesichts der rasanten Performance seit Jahresbeginn und des völlig überkauften Marktes.
Doch die Warnzeichen …
… der vergangenen Jahre, dass bereits 1996 festgestellt wurde, dass weder Griechenland, noch Spanien oder Italien die richtigen Voraussetzungen für eine stabile Euro-Währung mitbringen (vgl. 12). Die Politiker aber haben – allen Hinweisen zum Trotz – diese Länder dennoch in die Eurozone aufgenommen. Es gab also genug Warner und Mahner aus dem Bankensektor – nur wurden sie nicht gehört.
Ein Fazit
Schlechte Geschäftspraktiken sind zu verurteilen und sollen an dieser Stelle nicht entschuldigt werden. Schließlich mag es, wie überall, auch unter den …
… zum Goldmarkt entwickelt, erfahren Sie im Interview mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH.
Amputations-Plan: Griechenland und Portugal sollen aus der Euro-Zone fliegen
Der griechische Ökonom Yanis Varoufakis ist überzeugt, Deutschland habe eingesehen, nicht alle Länder können in der Eurozone bleiben. Die übrigen sollen um den Preis einer Hyperinflation von der EZB mit Geld versorgt werden, bis sie stabil sind.
Bei dem Versuch die Schuldenkrise in der Eurozone zu überwinden, verfolgt Deutschland offenbar einen völlig neuen Plan. Er …