(openPR) Willkommen beim „Euro London European Hiring Trend Report”.
Mit zwei Büros in London, sowie Niederlassungen in Windsor, Manchester, Frankfurt, München, Düsseldorf, Paris, Luxemburg und Zürich sind wir in einer idealen Position, Ihnen eine aktuelle Übersicht über die Vermittlung von mehrsprachigem Personal in ganz Europa zu geben. Für aktuelle Informationen oder Ratschläge zu Ihrem Personalbedarf, kontaktieren Sie bitte Ihr lokales Büro – die Kontaktdaten für alle unsere Standorte können Sie am Ende dieses Berichtes finden.
Einführung
Die Ergebnisse in diesem Bericht weisen auf europaweit unterschiedliche Eindrücke hin, aber es gibt endlich Anzeichen auf ein Licht am Ende des Tunnels. Im ersten Quartal dieses Jahres ist die Wirtschaft der Europäischen Union als Ganzes stabil geblieben, obwohl sich einzelne Mitgliedstaaten großen Herausforderungen aufgrund ihrer Staatsschulden stellen müssen, die es gilt, in den Griff zu bekommen. Es war die Stabilität der Volkswirtschaften von Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die es geschafft haben, einen Zusammenbruch des Euro und eine „Double Dip Rezession“ für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union abzuwenden. Griechenland wurde am stärksten von der Staatsschuldenkrise getroffen, ist mit seinen Verpflichtungen im Verzug und konnte nur durch ein Rettungspaket der EU, stark gestützt von Deutschland, gerettet werden. Doch das Erreichte wurde durch das Wahlergebnis der Mai-Wahlen, bei dem die Gegner des Sparprogrammes im Parlament bestärkt wurden, in Frage gestellt. Diese Parteien versprachen jede Kürzung ihres nationalen Budgets abzulehnen, auch wenn diese Sparmaßnahmen notwendig sind, um weitere Fördergelder von anderen EU-Mitgliedstaaten in Griechenland zu erhalten. Auch Italien, Portugal, Spanien und Irland mussten spürbare Kürzungen ihrer nationalen Budgets vornehmen, um die Belastung ihrer Volkswirtschaften zu reduzieren, zugleich haben sich viele andere EU Mitgliedsstaaten auf ein minimales Wachstum im Jahr 2012 eingestellt.
Der Großteil unserer Rekrutierungsbereiche ist stabil geblieben, mit Wachstum in einigen Sektoren - erwähnenswert der Vertrieb, E-Commerce und technische Bereiche - da sich die Unternehmen stark auf Business Development konzentrieren.
Die Basisgehälter blieben in der Regel unverändert bzw. entwickeln sich entsprechend der Inflationsrate, jedoch werden Boni und Sonderleistungen von Unternehmen derzeit gekürzt, stattdessen wird den Mitarbeitern nur das Fixum garantiert.
Wir sehen immer noch sich in die Länge ziehende Einstellungsverfahren, hauptsächlich ausgelöst durch die Schwierigkeit interne Genehmigungen für Headcounts zu bekommen. Ein Trend der sich seit unserem letzten Bericht weiter fortgesetzt hat.
In ganz Europa bleiben Sprachkenntnisse sehr gefragt, die meist gesuchten Sprachen sind Deutsch, Französisch, Niederländisch, Englisch und skandinavische Sprachen.
Der Ausblick sieht sicherlich besser aus als er im Herbst 2011 war, als die Krise der Eurozone im vollem Gange war und Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit der Länder herabstuften. Es gibt eindeutige Signale auf den Märkten, die sich in der Zunahme des wechselseitigen Vertrauens bei den Unternehmen und den Kandidaten bemerkbar machen. Der IWF rechnet damit, dass die globale Wirtschaft im Jahr 2012 um 3,5% wachsen wird; es wird sehr viel wichtiger werden, mehrsprachige Mitarbeiter einzustellen und neue Geschäftsmöglichkeiten rund um den Globus zu maximieren.
Einstellungstrends - UK
London
• Erhöhte Nachfrage im Assistenzbereich
• Wachstum im digitalen Bereich – insbesondere bei E-Commerce und den mobilen Technologien (Apps)
• Personalbedarf in London-City gleichbleibend stabil
Die britische Wirtschaft, die sich immer noch von der Kreditkrise 2007-2009 erholt, ging Ende 2011 fast in eine „Double Dip Rezession“ über aufgrund der Auswirkungen der Staatsschuldenkrise in der Euro-Zonen. Jedoch zeigt ein aktueller Bericht aus dem PMI (Purchasing Manager Index) ein positives Wachstum im ersten Quartal 2012, so dass es den Anschein hat, als ob eine weitere Rezession abgewendet wurde. Dies wird durch einen vierteljährlichen Bericht des REC (Recruitment und Employment Confederation) bestätigt, der besagt, dass seit drei Monaten (März eingeschlossen) die Zahl der Neueinstellungen steigt, und die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze seit acht Monaten am höchsten ist. Dies wird von unseren Londoner Büros bestätigt.
Positionen im Support-Bereich waren auch im letzten Quartal weiterhin bedeutend.
Besonders im Bereich E-Commerce und Import/Export, da Unternehmen zum Ziel haben, neue Geschäftsmöglichkeiten so schnell wie möglich zu entwickeln. Daher sind mehrsprachige Support Kandidaten mit und ohne Berufserfahrung sehr gefragt.
Die Gehälter blieben für erfahrene Arbeitnehmer stabil, sind aber in Bezug auf die Einsteiger-positionen und für Kandidaten mit weniger Erfahrung zurückgegangen. Dies führt zu Interessengegensätzen einstellender Unternehmen die ihre Gewinne maximieren wollen und Kandidaten die finanzielle Stabilität erwarten.
Der digitale Bereich ist ein wichtiges Wachstumssegment, besonders Positionen im
E-Commerce und Online-Support, mit Deutsch, Niederländisch und Schwedisch als die gefragtesten Sprachen. Mit Blick auf die Zukunft scheint sich die Entwicklung des digitalen Bereiches weiter fortzusetzen, da Unternehmen den Wert der Investition in Onlineprodukte und Marketing erkennen. Dieser Trend wurde durch eine von der Regierung in London unterstützte Maßnahme (Tech City) gestärkt. Online und digital ausgerichtete Marketingunternehmen, große sowie kleinere Firmen, gründen und betreiben Unternehmen, von kleinen Start-Ups bis hin zu internationalen Organisationen. Es gibt einen wachsenden digitalen Markt in London.
Die Buchhaltungs-, Rechts- und Finanzdienstleistungsbereiche wachsen langsam, aber stetig, da die Zuversicht in die Wirtschaft, die vor kurzem aufgrund er Krise noch verhalten war, sich nun stabilisiert. Immer mehr Unternehmen planen die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zu erhöhen, sodass sich die Marktentwicklung im Jahr 2012 anpassen wird.
Dennoch hat die Eurozonenkrise die Unternehmen vorsichtig werden lassen zu schnell zu expandieren, da einige Länder mit Sparprogrammen konfrontiert sind und deren Kreditwürdigkeit herabgestuft wurde.
Im letzten Quartal hat unser City-Büro, welches auf den Banken- und Finanzmarkt spezialisiert ist, einen deutlichen Rekrutierungsaufschwung in den Bereichen Equities, Operations, Aufsichtsrecht, Compliance und Audit festgestellt. Darüber hinaus bleibt der
Foreign Exchange Bereich wettbewerbsorientiert, sowohl die alteingesessenen Grüßen, wie auch einige neue Anbieter, sind weiterhin begierig darauf ihre Gewinne aus den tausenden von täglichen Handelsaktionen auf dem Londoner Finanzmarkt zu ziehen. Einstellungen im Banken- und Finanzbereich (permanent und temporär) sind im ersten Quartal deutlich angestiegen, besonders in Operations und Compliance, da das Vertrauen in diese Einstellungsbereiche wieder zurückkehrt.
Die große Herausforderung im Großraum London in allen Bereichen ist der Mangel an hoch qualifizierten Kandidaten mit wettbewerbsfähigen Erfahrungen. Viele Organisationen haben mit der Beschaffung von Kandidaten selbst experimentiert, in der Annahme, dass sie aufgrund der hohen Kandidatenanzahl auf dem Markt sehr selektiv sein können und sie neue Mitarbeiter leicht finden können. Man hat aber schnell erkannt, dass Quantität nicht mit Qualität gleichgesetzt werden kann und dass die Suche nach Bewerbern keine leichte Aufgabe ist – insbesondere dann, wenn man mit mehreren hundert Lebensläufen „überflutet“ wird. Durch enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden und der angebotenen Beratung und Marktwissen ist Euro London in der Lage, den Erwartungen gerecht zu werden, und einen hohen Mehrwert zu liefern.
Thames Valley
• iGaming (Internetspiele) weiterhin dominant, da Online-Märkte in neue Bereiche eintreten
• Wachstum im Gesundheitswesen und in den Umweltwissenschaften
• Die meisten Bereiche bleiben stabil
Trotz des Geschäftsrückgangs, sind die Bereiche iGaming und Internetwetten unverwüstlich geblieben, mit Positionen für Web-Designer und besonders für Kommunikations-Manager. Andere Bereiche, wie das Gesundheitswesen sind stabil geblieben und zeigen Anzeichen von Erholung. IT-Contracting als auch Sales & Marketing zeigen Wachstum im ersten Quartal 2012.
Die größte Herausforderung für das Thames Valley ist das gleiche Problem, das auch im nahe gelegenen London besteht. Die Unternehmen unterstellen, dass ein riesiger Pool an Talenten zur Verfügung steht und dadurch die Arbeitgeber weniger flexibel sind gegenüber den Anforderungen, Arbeitsfähigkeiten und der Vergütung. Tatsächlich haben viele Kandidaten, die sich bewerben, nicht die hohe Qualität, die erwartet wird – die besten Kandidaten müssen zu einem Wechsel überzeugt werden, besonders, wenn die Wirtschaft als instabil wahrgenommen wird. Wir beginnen jedoch, das Ende der Einstellungsstopps zu sehen.
Im Assistenz- und Customer Service Bereich waren die Kandidaten flexibler bei ihrer Jobsuche und so hatten die Arbeitgeber in diesem Bereich einen größeren Pool von Kandidaten zur Verfügung.
Im Hinblick auf die Sprachen sind Deutsch, Niederländisch sowie skandinavische Sprachen am meisten gefragt – speziell im iGaming Sektor. Wir haben auch einen Anstieg der Nachfrage nach Kandidaten, die Sprachen aus den so genannten Schwellenländern sprechen, inklusive Mandarin und Koreanisch.
Wir rechnen mit einer kontinuierlichen Zunahme des Vertrauens in die Wirtschaft, welches
nicht nur zu weiteren offenen Stellen führt, sondern auch zu einer erhöhten Anzahl wechselwilliger Kandidaten und daraus resultierend einen Anstieg der Rekrutierungsaktivitäten.
Nordwesten
• Manchester sehr begehrt
• Stabilität im Customer Service Bereich
• Mangel an erfahrenen Kandidaten übt Druck auf eine Erhöhung der Löhne aus
Manchester hat sich in den letzten Jahren zum Mittelpunkt der mehrsprachigen Rekrutierungsaktivitäten entwickelt, vielleicht aufgrund des zunehmenden internationalen Charakters der Stadt, insbesondere durch die Universität. Mit einer stabilen Wirtschaft haben wir einen leichten Anstieg der Nachfrage im Vertriebs- und Marketingbereich gesehen, da es Unternehmen wichtig ist, sich Kandidaten für den internationalen Vertrieb zu sichern, somit die Exporte zu erhöhen und die Abhängigkeit einer „One-Market“- Strategie zu verringern. Dennoch, trotz Wachstum diesem Bereich, waren es genau diese offenen Stellen, die auch am schwierigsten zu besetzen waren. Die Wechselzurückhaltung der Kandidaten in eine umsatzorientierte Vertriebsposition einzusteigen, hat zu einem Mangel an Kandidaten geführt. Positionen im Customer Service und in der Administration zu besetzen, war aufgrund der Kandidatenverfügbarkeit in dieser geografischen Region einfacher, da Manchester gerade in letzter Zeit zum „hot spot“ für Customer Service Positionen wurde.
Die Zahl der Zeitarbeitsstellen ist noch stabil, geht aber langsam zurück, da die Unternehmen nach der Krise nun wieder verstärkt mit Festangestellten arbeiten.
Der Mangel an erfahrenen Kandidaten vermischt mit dem Widerwillen der Kandidaten zu wechseln, hat zu einer Verringerung der Anzahl der verfügbaren Kandidaten geführt. Außerdem gibt es weniger mehrsprachige Studienabgänger die in den Markt eintreten, da viele ein höher qualifiziertes Studium anstreben. Diese Faktoren haben die Gehälter im Nordwesten von England um bis zu 15% nach oben korrigiert.
Wie auch in den restlichen Bereichen Englands, Französisch, Deutsch und Niederländisch die Sprachen, die am meisten gefragt sind. Wir sehen auch einen anhaltenden Mangel an niederländisch sprechenden Kandidaten, sowie auch Kandidaten mit skandinavischen Sprachen.
Da die Märkte im Bezug auf den Euro unsicher bleiben, erwarten wir eine gewisse Unsicherheit auf den Arbeitsmärkten. Zwar erwarten wir, daß der Arbeitsmarkt für eine absehbare Zeit stabil ist, dennoch fällt es uns schwer, in diesem Sektor Wachstum in allen Bereichen vorherzusagen. Das größte Wachstum entsteht in den Unternehmen, die ins Ausland exportieren wollen, um alle Möglichkeiten der globalen Wirtschaft auszuschöpfen.
Einsellungstrends – Frankreich
• Stabile Wirtschaft
• Bedarf an erfahrenen Kandidaten
• Gehälter stabil
Da die Zukunft der Eurozone unklar ist, wird die Situation für Frankreich, einer der wichtigsten Geldgeber der EU, auch immer unsicherer.
Die französische Arbeitslosenquote liegt laut den neuesten Statistiken bei 9,6%, sodass man Grund zur Besorgnis haben könnte, gleichwohl scheint ein Licht am Horizont.
Angesichts der vielen Volkswirtschaften, die rund um den Globus auf der Suche nach Stabilität und Risikominimierung sind, könnte die Vorsicht den Kampf in der Personalbeschaffung gewinnen. Viele Unternehmen, die ihren Personalbestand während der Krise gehalten haben, zeigen Anzeichen von vorsichtigen Wachstum.
Der Assistenz-Markt hat sich nicht nur aufgrund von Kürzungen von Sekretariatspersonal verkleinert, sondern auch dadurch, dass es einfach weniger Bewegung im Markt gibt. Derzeit entscheiden sich Kandidaten eher zu bleiben, anstatt den Arbeitsplatz in diesen unsicheren Zeiten zu wechseln.
Die IT-Branche herrscht ein akuter Mangel an qualifizierten Kandidaten die bereit sind den Arbeitgeber zu wechseln. Dies hat zur Folge, dass sich viele unerfahrene Kandidaten, die neu auf dem Markt sind, „unter Wert“ verkaufen. Somit sehen wir in Bezug auf das Gehalt einen großen Unterschied zwischen erfahrenen und unerfahrenen Kandidaten.
IT Vermittlungen haben sich als die am herausforderndste Aufgabe erwiesen, da Firmen immer noch zu lange brauchen Entscheidungen zu treffen und dadurch die besten Kandidaten verlieren.
Ein Mangel an qualifizierten und erfahrenen Kandidaten auf dem Markt bleibt vor allem an Kandidaten, die zusätzlich zu französisch auch noch fließend in schwedisch oder deutsch sind.
Es war außerdem schwer qualifizierte Bewerber zu finden deren Muttersprache Englisch ist, die aber auch zusätzlich französisch sprechen, obwohl immer mehr Kandidaten mit diesen Kenntnissen nach Frankreich kommen um dort zu arbeiten.
Die Gehälter sind stabil geblieben, obwohl sie in einigen Bereichen um 5% zurückgegangen sind. Diese scheinen allerdings wieder zu steigen, da die Stabilität auf dem Markt mit der verstärkten Personalbeschaffung einhergeht.
Einstellungstrends Deutschland
• Wachstum in der IT-Branche, darunter Entwickler von PHP und .net
• Wachstum im digitalen Markt
• Stabile Finanzmärkte
Unsere deutschen Büros haben von einer Wachstumssteigerung IT und digitalen Markt im letzten Quartal berichtet. Unternehmen wird wieder grünes Licht gegeben zur Rekrutierung gegeben, besonders für Stellen im E-Commerce und in der Software-Entwicklung.
Der Markt für Profis im Rechnungswesen bleibt in den meisten Teilen Deutschlands stabil, besonders im Immobilienbereich, da dieser stabiler als in anderen europäischen Ländern ist.
Unsere Vertriebs- und Marketingabteilung hat eine steigende Nachfrage besonders im Online- und Digitalmarkt erfahren, ein großer Wachstumsmarkt in diesen instabilen
Zeiten. Unsere Niederlassungen haben deutschlandweit vermehrt ausgeschriebene Stellen in den Bereichen E-Commerce und mobilen Anwendungsentwicklung gesehen. Es gab außerdem eine verstärkte Nachfrage von Anbietern von Preisvergleichs-Webseiten. Eine extrem erfolgreiche Sparte seit der Krise in 2008. Durch die veränderte finanzielle Situation der Endverbraucher, hat sich dieser Trend nicht nur fortgesetzt sondern stark zugenommen; somit auch die Einstellungen um diesen Sektor.
In Deutschland herrscht derzeit ein großer Mangel an erfahrenen Kandidaten im IT-Bereich, mit einer großen Nachfrage nach Softwareentwicklern, vor allem PHP und .NET. Dies hat dazu geführt, dass die Gehaltvorstellungen der Kandidaten in diesem Bereich angestiegen sind. Wir sehen auch einen Mangel an Junior Sales Kandidaten, bei Kandidaten mit Berufserfahrenen fehlt es hingegen oft an speziellem Fachwissen.
Der Mangel an spezialisierten IT –Kandidaten hat dazu geführt, dass die Gehälter in diesem Sektor ansteigen.
Allerdings gab es in den meisten Bereichen Kürzungen der Sonderleistungen nachdem von Geschäftsführern weitverbreitet entschieden wurde zukünftig nur noch das Grundgehalt anzubieten.
Obwohl wir wieder Bedarf im Bankensektor sehen, haben es uns die Ereignisse des vergangenen Jahres schwer gemacht die aktuelle Situation vorherzusagen. Deutschlands Belastung bezüglich der griechischen Schuldenkrise hatte zur Folge, dass Investitionen in Finanzinstitute zunehmend kritisch beobachtet werden und Neueinstellungen
eventuell vorübergehend einem Einstellungsstopp gegenüber stehen.
Wie auch in anderen Teilen Europas zeiht sich der Einstellungsprozess nach wie vor in die Länge, da Unternehmen nicht nur lange Entscheidungswege haben, sondern auch Gehälter anbieten, die unter den Erwartungen der Kandidaten liegen. Dies liegt an dem Irrglauben
daß in diesem Markt, der sich noch nicht ganz von der Rezession erholt hat, alles von den Kandidaten akzeptiert wird und führt dazu daß Kandidaten Angebote ablehnen die unter ihrem Marktwert liegen.
Neben fließendem Deutsch sind English, Französisch und Schwedisch die meistgefragten Sprachen.
Einstellungstrends Schweiz
• Langsamer Start zu Beginn des Jahres
• Markt bleibt stabil mit einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten Europas
• Langatmige Einstellungsprozesse
Wir haben einen Schweizer Markt erlebt, der im letzten Quartal sehr stabil war und hoffen, weiteres Wachstum bis Ende des Jahres zu sehen.
Dieses wird ausgelöst durch die wachsende Nachfrage der Handelspartner und die verstärkten Aktivitäten der Finanzmärkte.
Da der Bankenbereich durch die Krise sehr hart getroffen wurde und Zürich das Drehkreuz für finanzielle Aktivitäten ist, bleiben Neueinstellungen weiterhin eine Herausforderung. Dennoch haben wir eine durchgängig hohe Nachfrage im Vertriebsbereich erlebt, da Business Development in den Unternehmen stark fokussiert ist.
Der Einstellungsprozess zieht sich weiterhin in die Länge, da Unternehmen sehr lange für die Entscheidungsfindung brauchen und somit oft gute Kandidaten verlieren. Trotz der ansteigenden Arbeitslosigkeit und des schwachen Einzelhandels werden für
Schlüsselpositionen weiterhin neue Mitarbeiter eingestellt, besonders im Finanzbereich.
Diese qualifizierten Kandidaten sind nicht einfach zu finden und das Problem wird durch die langen Genehmigungszeiten für Headcounts noch verstärkt.
Da die Erholung der Märkte langsam Gestalt annimmt, sehen wir eine sehr langsame, aber stetige Verbesserung in Bezug auf die Länge des Rekrutierungsprozesses als auch auf die Anzahl der offenen Vakanzen am Markt.
Personalbeschaffung-Trends Luxemburg
• Kernstabilität im Arbeitsmarkt
• Ansteigende Nachfrage nach juristischem Personal
• Vertrauen in den Banken & Finanzmarkt kehrt zurück
Luxemburgs stabile, ertragsstarke Wirtschaft hat solides Wachstum aufgewiesen, niedrige Inflation und eine niedrige Arbeitslosenquote. Aufgrund von Luxemburgs starkem Fokus auf die Finanzmärkte, beeinflusst durch die Situation der internationalen Finanzmärkte, blieb die Wirtschaft in Luxemburg natürlich nicht unberührt durch die Krise.
Trotzdem haben wir eine überraschende Stabilität auf dem Arbeitsmarkt in der Finanzbranche gesehen.
Stahl, Telekommunikation und Tourismus sind weiterhin wichtige Faktoren für die Wirtschaft geblieben. Mit Arcelor Mittal, weltweit größter Stahlproduzent, hat seinen Hauptsitz in Luxemburg. Dies zeigte sich in Luxemburgs stabiler Stahlwirtschaft und die daraus resultierende Anstoßwirkung auf dem Arbeitsmarkt.
Wir sehen auch eine steigende Nachfrage an Fachkenntnissen im juristischen Bereich – besonders für Kandidaten mit Compliance und regulatorischen Kenntnissen.
In den Bereichen der finanziellen Beratungen und staatlichen Treuhändern ist die Nachfrage stabil geblieben.
Aus offensichtlichen Gründen blieben Deutsch, Französisch und Englisch die meistgefragten Sprachen. Dennoch, die Kombination aus technischer Qualifikation, Erfahrung und entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen zu finden, bleibt weiterhin eine Herausforderung.









