(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wie gewonnen, so zerronnen: Die gestrigen Gewinne an den Rohölbörsen sind wieder dahin, Nordseeöl (Brent) liegt wieder dort, wo es vor 24 Stunden startete. WTI hingegen rutschte gar um 2 US-Dollar je Barrel ab. Der Daumen senkt sich derzeit wieder nach unten.
Zwei Faktoren belasten die Notierungen: Der Branchenverband American Petroleum Institute schätzt, das in der vergangenen Woche sagenhafte 6,6 Millionen Barrel Rohöl mehr in den US-Tanks schlummerten als in den sieben Tagen zuvor. Die Abbauten bei den Produkten sind mit 1,6 Millionen Barrel bei Diesel und Heizöl sowie 2,6 Millionen Barrel bei Benzin zwar beträchtlich und lassen sogar einen kleinen Schluss auf eine sich weiter erholende Konjunktur zu. Doch für die Preise des Rohstoffs sind solche Nachrichten Gift.
Europa hingegen schlägt sich mit altbekannten Problemen herum. Die Neuwahlen in Griechenland mit einem vollkommen offenen Ausgang, auch was die Stabilität der Eurozone betrifft, drückt die Einheitswährung auf ein derzeitiges Wechselkursniveau von unter 1,27 US-Dollar. So billig war der Euro seit Mitte Januar nicht mehr. Zudem läuft heute der Handel mit der europäischen Referenzsorte Brent für den Monat Juni aus. Gewinnmitnahmen und die Konzentration auf die neuen Kontrakte für den Juli deuten hier ebenfalls auf sinkende Preise.
Prägend für den Heizöl-Preis in Deutschland ist jedoch der rapide Verfall des Euro. Deswegen werden Verbraucher mit leichten Aufschlägen leben müssen.
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