(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nachdem die Rohölpreise vor dem Wochenende bis zu 1,50 US-Dollar je Barrel verloren, zeigen sie sich zu Wochenbeginn deutlich fester und stiegen gegenüber dem Tagesschluss vom Freitag. US-Leichtöl wurde heute Morgen für mehr als 85 Dollar gehandelt, Nordseeöl (Brent) notierte um die 86,70 Dollar. Damit bleibt Rohöl weiterhin sehr teuer. Vor einem Jahr wurden für beide Sorten rund 8 Dollar weniger bezahlt.
Ob die Preise sich wieder der 90-Dollar-Grenze nähern, bleibt abzuwarten. Die Wirtschaftsdaten der großen Volkswirtschaften geben hier ein durchaus widersprüchliches Bild. In China, zweitgrößter Ölverbraucher der Welt, verdichten sich Gerüchte, dass die Regierung ein Überhitzen der derzeitigen Konjunktur mit einer Leitzinserhöhung stoppen will. Das wiederum könnte den riesigen Öldurst im Reich der Mitte deutlich dämpfen.
Beim Ölverbraucher Nummer 1, den USA, fielen die Nachrichten der letzten Woche besser als erhofft aus. Hingegen hakt es in der alten Welt. Aus Europa, im letzten halben Jahr ein Hort guter Nachrichten und Garant einer stabilen Ölnachfrage, ist derzeit wenig Gutes zu hören. Konjunkturdaten fallen etwas schwächer als erhofft aus. Iren, Portugiesen und insbesondere die Griechen demontieren mit ihren Schuldenbergen die Stabilität des Euro-Systems. Deswegen schwächelt der Euro immer mehr und wurde heute Morgen für deutlich weniger als 1,37 US-Dollar gehandelt. Vor allem aus diesem Grund müssen Heizölverbraucher zum Wochenbeginn wieder mit leichten Aufschlägen rechnen. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
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