(openPR) Der Trend der vergangenen Tage gilt weiter: Euro und Rohöl runter. Allerdings waren die Verluste, verglichen mit den vergangenen Tagen, beträchtlich. Wie immer bei diesem Mix wirkt sich das auf deutsche Preise kaum aus.
LEIPZIG. (Ceto) Am Ende war die Hoffnung vergebens: Die Rohöl-Preise gaben deutlich nach. Nordseeöl (Brent) verlor gut 2,80 US-Dollar je Barrel, US-Leichtöl (WTI) gut 2,40 Dollar, das übrigens auf ein 7-Monats-Tief fiel. Wurden seitens der Anleger gestern noch selbst randständigste Nachrichten, die auf eine Besserung bei Konjunktur und Linderung der europäischen Finanzkrise hinweisen könnten, für Zukäufe genutzt, so verflog die Hoffnung im Verlaufe dieses Mittwochs vollends. Das schon dramatische Überangebot wird sich wohl in neuen Rekordreserven in den USA ausrücken. Zudem die mangelnde Nachfrage - selbst China verkündet, nichts für weiteres Wachstum tun zu wollen - und selbst im Iran keine kriegerischen Händel in Sicht, die preistreibend wirkten. So konnte es nur abwärts gehen.
Gleichzeitig brachen die europäischen Aktienmärkte ein – und mit ihnen der Euro. Er behauptet sich derzeit mühsam über der Wechselkursgrenze von 1,24 Dollar. Müßig die Verdächtigen am Verfall, Griechen und Spanier zu nennen. Das bremste größer Aufschläge hierzulande, wie sie durch die internationalen Verluste zu erwarten gewesen wären. Für 100 Liter HEL wurde bei Lieferung von 3000-Litern bundesdurchschnittlich und brutto 88,08 Euro gezahlt, das sind 21 Cent weniger als gestern. Beim Handel bleib es noch ruhig. Sollte sich die Preisentwicklung jedoch wieder fortsetzen, wofür vieles spricht, könnte das Interesse am Heizöl wieder entflammen. Denn der Verbrauch an HEL ist im 1. Quartal in Deutschland auf gleichem Niveau wie im Jahr zuvor (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=12138&title=1.+Quartal%3A+Heiz%F6l-Verbrauch+stabil%2C+Erdgas+r%FCckl%E4ufig&start=0).
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=12139&title=30.+Mai%3A+Roh%F6l-Verluste+dr%FCcken+Heiz%F6l-Preis+nur+leicht
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