(openPR) Rohöl beharrte auf seinen im Morgenhandel gemachten Gewinnen und drängte seitwärts. Da der Euro weiter sehr robust ist – Griechenlandkrise hin oder her – gaben die Heizölpreise etwas nach. Dennoch bleibt das monatliche Preis-Niveau nur knapp unterm Allzeithoch vom Sommer 2008. Nur einer muss sich ob steigender Preise keine Sorgen machen.
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise entwickelten sich leicht unterschiedlich. Während Nordseeöl (Brent) seine im Morgenhandel gemachten Gewinne halbwegs verteidigen konnte, rutschte US-Leichtöl (WTI) etwas ab. Der Grund hierfür mag in Gerüchten liegen, dass die USA, ähnlich Deutschland im Sommer 2011, einen Teil seiner Erdölreserven freigibt, um die Benzinpreise zu drücken. Da aber die Rohölbestände in Cushing, also dem Hauptlager für WTI, in der vergangenen Woche um 1,6 Millionen Barrel zulegten, ist fraglich, ob diese Maßnahme denn überhaupt greift. Denn Öl ist genug vorhanden. Doch für den europäischen Markt ist diese Diskussion fern und kaum relevant. Hier waren notierungsentscheidende Nachrichten Mangelware, also tat sich nichts.
Rohöl weitgehend seitwärts, Euro trotz Mini-Verlusten und Griechen-Krise erstaunlich stabil, wenig News aus der Wirtschaft – dieser Mix drückt hierzulande leicht die Preise. Im Bundesdurchschnitt wurde so für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 92,25 Euro bezahlt, das sind 86 Cent weniger als gestern. Beim Handel herrscht wieder Ruhe wie vor dem Wintereinbruch. Manch Händler meint, dass es um mehrere Euro bergabgehen müsste, damit das Interesse wieder erwache.
Wenigstens einer muss sich um teures Heizöl keine Sorgen machen: Ex-Bundespräsident Wulff bekommt wohl seinen Ehrensold von 199.000 Euro. Das würde aktuell für 215.718 Liter HEL sw reichen und sein Haus in Großburgwedel für geschätzte 107 Jahre wärmen.
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