Digital PR verbindet Medienarbeit, Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing. Mit gezielten Inhalten auf der eigenen Website, auf Presse- und Fachportalen sowie in Social Media erhöhen Sie Reichweite, stärken Ihre Marke und gewinnen Vertrauen. Wie Sie Ihre digitale Sichtbarkeit mit durchdachter Strategie und einfachen Praxis-Tipps erfolgreich aufbauen, erfahren Sie hier.
Was ist Digital PR?

Dabei geht es nicht nur um Information, sondern um Interaktion, Sichtbarkeit, Relevanz und Vertrauen im digitalen Raum. Digitale PR nutzt verschiedene Verbreitungskanäle wie Online-Medien, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts und Content-Plattformen, um Meinungen zu beeinflussen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und die Marke dauerhaft zu positionieren.
Oft werden die Begriffe „Digital-PR“ und „Online-PR“ synonym verwendet. Online-PR ist ein Teilbereich der Digital PR. Digitale PR denkt breiter und crossmedial.
Aktuelle Trends und warum Digital PR heute für Unternehmen unverzichtbar ist
Die digitale Transformation hat die Medienlandschaft grundlegend verändert. Konsumenten, Geschäftspartner und Journalisten informieren sich online. Klassische Medien verlieren an Reichweite, während Suchmaschinen, KI-Tools, soziale Netzwerke und andere digitale Plattformen zum neuen Informations-Hub geworden sind.
Kaufentscheidungen beginnen online.
Mehr als 80 Prozent der Kunden informieren sich im Internet, bevor sie ein Produkt kaufen oder mit einem Unternehmen in Kontakt treten. Selbst im B2B-Bereich spielt die digitale Präsenz eine entscheidende Rolle bei der Auswahl von Dienstleistern oder Investitionsgütern.
Digitale PR ist ein Hebel für Sichtbarkeit, Vertrauen und Expertenstatus.
Durch relevante Inhalte, kluge Platzierung und digitale Medienarbeit können Sie Ihre Zielgruppe dort erreichen, wo sie sich informiert – auf Google, in Fachportalen, auf LinkedIn oder YouTube.
Beispiel:
Ein Softwareunternehmen für Projektmanagement-Tools veröffentlicht regelmäßig Whitepaper, Fallstudien und Artikel in IT-Blogs. Durch diese PR-Inhalte schafft es das Unternehmen auf die erste Seite bei Google – und wird regelmäßig von Entscheidern aus der Zielgruppe kontaktiert. Ohne klassische Werbung.
Die wichtigsten Vorteile
- Sichtbarkeit in der digitalen Welt
Sie erreichen Ihre Zielgruppen auf den Kanälen, die sie täglich nutzen – etwa Suchmaschinen, News-Websites oder soziale Netzwerke. - Höhere Glaubwürdigkeit
Statt Werbebotschaften platzieren Sie journalistisch oder fachlich aufbereiteten Content. Dies wirkt glaubwürdiger und vertrauenswürdiger – besonders bei Fachpublikum. - Nachhaltiger Effekt
Ein guter Online-Artikel, eine Online-Pressemitteilung oder ein Beitrag auf einem Fachblog bleibt oft über Jahre auffindbar. Das bedeutet: kontinuierliche Auffindbarkeit ohne zusätzlichen Aufwand. - Link-Building und Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings
Durch digitale PR können Sie Backlinks aufbauen – ein entscheidender Rankingfaktor bei Google. Je mehr hochwertige Websites auf Ihre Seite verlinken, desto besser Ihre Platzierung - Messbarkeit der PR-Erfolge
Klicks, Verweildauer, Shares, Leads – alles ist messbar. Anders als bei klassischer PR wissen Sie genau, was funktioniert und was nicht.
Wie Digital PR und SEO heute zusammenwirken

Während klassische PR auf Reichweite und Reputation setzt, geht es bei SEO um Platzierungen in Suchmaschinen wie Google.
In der digitalen PR verbinden sich diese Ansätze: Pressemitteilungen, Fachartikel oder Gastbeiträge werden so aufbereitet, dass sie nicht nur lesenswert, sondern auch suchmaschinenfreundlich sind. Entscheidend dabei ist der Aufbau von hochwertigen Verlinkungen von vertrauenswürdigen Websites, die Google als Empfehlung wertet.
Genau hier spielt Digital PR ihre Stärke aus: Sie sorgt dafür, dass Inhalte von Dritten aufgegriffen und verlinkt werden – etwa durch redaktionelle Erwähnungen, Kooperationen mit Portalen oder Veröffentlichungen auf gut indexierten Presseplattformen.
Warum ist digitale PR für KI-Suche relevant?
Mit dem Einzug von KI-Tools und KI-gestützen Suchmaschinen (z. B. ChatGPT, Perplexity, Google SGE, Microsoft Copilot) verändert sich die Bedeutung digitaler PR noch einmal: Künstliche Intelligenz greift verstärkt auf strukturierte, verlässliche und häufig zitierte Quellen zurück. Wer mit seiner PR-Arbeit also hochwertige, klar gegliederte Texte produziert und diese gezielt verteilt, erhöht die Chance, in KI-generierten Antworten berücksichtigt zu werden – ganz ohne bezahlte Werbung. Dadurch wird Digital PR nicht nur zu einem Kanal für Sichtbarkeit, sondern zu einer Schlüsselstrategie, um langfristig Relevanz in einer KI-dominierten Informationswelt zu sichern.
Was bedeutet das für Ihre digitale PR?
-
Ihre Inhalte müssen nicht nur informativ und aktuell sein, sondern auch vertrauenswürdig und klar strukturiert.
-
KI greift bevorzugt auf Quellen zurück, die oft verlinkt, geteilt und zitiert wurden.
-
Autorennennung, Quellenverweise und semantisch relevante Begriffe (Synonyme, verwandte Themen) steigern die Chance, in KI-Antworten aufzutauchen.
Lesen Sie dazu unseren Ratgeber: Texte für KI-Suche schreiben & optimieren: So werden Sie von KI-Suchmaschinen gefunden.
Instrumente der digitalen PR
Digitale PR ist ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen. Je nach Zielsetzung können Sie unterschiedliche Instrumente kombinieren.
Beispiele:
1. Digitale Pressemitteilungen
Online-Pressemitteilungen funktionieren anders als klassische Presseinformationen. Sie werden suchmaschinenoptimiert, mit Links versehen und direkt auf PR-Portalen oder Ihrer eigenen Website veröffentlicht.
Beispiel: Ein Maschinenbauunternehmen bringt ein neues Produkt auf den Markt. Die Pressemitteilung enthält nicht nur technische Daten, sondern auch Anwendungsbeispiele, einen Link zur Produktseite, ein kurzes Video und ein Angebot zur Live-Demo.
Kann ich meine Pressemitteilungen direkt auf openPR veröffentlichen?
Ja, 2 x pro Jahr sogar KOSTENLOS!
2. Gastbeiträge und Fachartikel als Teil der Digital PR
Ein äußerst effektives Mittel, um Reputation zu steigern, sind Gastbeiträge auf Fachportalen, News-Websites oder Blogs. Sie positionieren Sie als Experten und bringen wertvolle Backlinks.
Beispiel: Ein Steuerberater veröffentlicht einen Artikel zum Thema „Steuerliche Fallstricke für Start-ups“ auf einem Gründungsportal. Die Zielgruppe liest den Beitrag, klickt auf das verlinkte Profil – und vereinbart einen Termin.
3. Blogger- und Influencer Relations

Beispiel: Ein Hersteller veganer Kosmetikprodukte arbeitet mit einem Nachhaltigkeits-Blogger zusammen. Dieser testet das Produkt, veröffentlicht ein Review auf seinem Blog und verlinkt auf den Shop – Ergebnis: Steigerung der Bestellungen und Markenbekanntheit.
4. Content-Hubs und Corporate Publishing
Ein eigener Blog oder ein digitales Kundenmagazin dient als Schaltzentrale für Ihren Content. Hier können Sie regelmäßig Beiträge veröffentlichen, Studien präsentieren, Interviews führen oder Branchentrends kommentieren.
Beispiel: Eine Kanzlei betreibt ein Online-Magazin zu Arbeitsrecht. Durch regelmäßige Beiträge wird sie von Journalisten als Quelle genutzt und taucht in Google-Rankings ganz oben auf.
5. Social Media & PR
Auf Plattformen wie LinkedIn, X (ehemals Twitter), Instagram oder Facebook können Sie PR-Content gezielt platzieren. Wichtig ist hier nicht nur das Posten, sondern das aktive Vernetzen und Kommentieren.
Überischt
| Instrument | Kurzbeschreibung | Vorteil | Nachteil | Praxis-Tipp |
|---|---|---|---|---|
| Online-Pressemitteilung | Verbreitung von Unternehmensnews über digitale Presseportale | Schnelle, breite Sichtbarkeit; SEO-förderlich | Wenig redaktionelle Tiefe; oft Konkurrenz durch ähnliche Meldungen | Optimieren Sie Titel und Text für Google, inkl. Keywords und Links. |
| Gastbeiträge / Fachartikel | Redaktionelle Beiträge in externen Portalen mit Expertenmeinung oder Analysen | Hohe Glaubwürdigkeit; Backlinkchance | Aufwand durch Recherche & Redaktion; lange Vorlaufzeiten | Bieten Sie zielgruppenspezifische Inhalte mit Mehrwert an – keine Eigenwerbung. |
| Blogger-/Influencer-Relations | Kooperation mit Meinungsführern im Netz | Authentische Reichweite; hohe Interaktion | Risiko bei unpassender Auswahl; Glaubwürdigkeitsprobleme bei Bezahlung | Achten Sie auf Zielgruppen-Fit, Transparenz und persönliche Ansprache. |
| Corporate Blog / Magazin | Eigene redaktionelle Plattform für Fach- oder Branchenthemen | Hohe Kontrolle über die Veröffentlichung; SEO-Vorteile | Reichweite muss selbst aufgebaut werden | Veröffentlichen Sie regelmäßig und teilen Sie den Content über alle Kanäle. |
| Social Media PR | PR-Arbeit über soziale Netzwerkewie LinkedIn, X, Instagram, Facebook | Direkte Ansprache, Interaktion, Community-Aufbau | Reaktionsdruck, Shitstorm-Risiko | Nutzen Sie Content-Formate wie Karussells, Live-Formate, Reposts von Medien. |
| White Paper / Studien | Tiefgehende Publikationen mit hoher Fachlichkeit, oft mit Datenerhebung | Exzellentes PR-Material; ideal für Backlinks und Leadgenerierung | Hoher Aufwand in Erstellung und Design | Kombinieren Sie Whitepaper mit Landingpage, Social Ads und PR-Pitch. |
| Digitale Events / Webinare | Online-Veranstaltungen mit Experten, Präsentationen oder Live-Diskussionen | Interaktiv, aktuell, personalisierbar | Technischer Aufwand, geringe Aufmerksamkeitsspanne | Nutzen Sie Webinare als Aufhänger für Fachartikel oder Follow-up-Mails. |
| Multimedia-Content (Video etc.) | Visueller Content wie Erklärvideos, Infografiken, Podcast-Folgen | Höhere Aufmerksamkeit; teilbar & SEO-relevant | Höhere Produktionskosten; nicht immer redaktionell nutzbar | Bauen Sie Videos in Presseinfos ein, laden Sie sie auf YouTube hoch, verlinken Sie sie. |
| Digitale Medienkooperationen | Partnerschaften mit Portalen (Advertorials, Dossiers, Interviews) | Zielgruppenreichweite; Steuerung der Veröffentlichungen | Kostenintensiv, nicht immer glaubwürdig | Vermeiden Sie Werbungston, liefern Sie redaktionellen Mehrwert. |
| Content Seeding | Gezielte Platzierung auf fremden Plattformen | Streueffekt, Reichweitenboost | Erfordert gutes Netzwerk & Timing | Nutzen Sie Tools wie BuzzSumo oder Influencermap, um geeignete Plattformen zu finden. |
Das sollten Sie bei Ihrer Strategie noch berücksichtigen
1. Reputationsmanagement in der digitalen PR

Wichtig:
-
Beobachten Sie regelmäßig, was über Ihr Unternehmen gesagt wird.
-
Reagieren Sie zeitnah, professionell und konstruktiv – auch auf Kritik.
-
Entwickeln Sie einen Plan für den Umgang mit Shitstorms, Falschmeldungen oder Krisensituationen.
Beispiel: Ein Unternehmen wird in sozialen Netzwerken wegen eines fehlerhaften Produkts kritisiert. Die PR-Abteilung reagiert transparent, bietet Lösungen an und veröffentlicht ein Video mit dem Geschäftsführer, das Empathie und Lernbereitschaft signalisiert. So kann ein potenzieller Imageverlust sogar in Vertrauen umgewandelt werden.
2. Owned Media, Earned Media und Paid Media kombinieren
Digitale PR funktioniert am besten, wenn verschiedene Medienarten strategisch kombiniert werden:
-
Owned Media: Ihre eigenen Kanäle (Website, Blog, Social Media, Newsletter)
-
Earned Media: Erwähnungen, Backlinks, Berichte auf anderen Plattformen
-
Paid Media: Unterstützende Werbung (z. B. Native Ads, Advertorials)
Tipp: Verwenden Sie gezielte Advertorials (bezahlte redaktionelle Beiträge) in Kombination mit PR-Kampagnen, um Ihre Inhalte zusätzlich zu verbreiten – vor allem bei Produkt- oder Event-Launches.
Ihr Presseartikel in Focus, CHIP oder Bunte?
Hier finden Sie eine große Auswahl an Medien für Ihr Advertorial!
3. Themenplanung & Redaktionskalender
Ohne Planung bleibt PR oft aktionistisch. Ein Redaktionskalender hilft, Inhalte frühzeitig auf saisonale Ereignisse, Branchentrends oder Produktzyklen abzustimmen. So nutzen Sie z. B.:
-
Fachmessen (für Gastartikel, Presseaktionen)
-
Gesetzesänderungen (für Experteninterviews)
-
Welttage (für thematische Beiträge)
Beispiel: Zum „Tag der Cybersicherheit“ veröffentlicht ein IT-Sicherheitsunternehmen eine Studie, einen Fachartikel und ein LinkedIn-Karussell – alles abgestimmt aufeinander.
4. Digitales Storytelling in der PR
Menschen erinnern sich an Geschichten, nicht an Daten. Digital PR profitiert enorm von emotionalem Storytelling – ob in Videos, Kundenporträts oder Social-Media-Posts.
Beispiel: Statt nur über ein soziales Engagement zu berichten, erzählt ein Unternehmen die persönliche Geschichte eines Mitarbeiters, der sich vor Ort in einem Hilfsprojekt engagiert. Diese Geschichte verbreitet sich stärker als jede reine Faktenmeldung.
5. PR-Erfolg intern kommunizieren
Ein häufig unterschätzter Punkt: Zeigen Sie intern, was Ihre Digital-PR-Strategie leistet. Viele Maßnahmen wirken langfristig oder indirekt – deshalb ist es wichtig, regelmäßig Reports zu erstellen:
-
Erwähnungen & Veröffentlichungen
-
SEO-Effekte durch Backlinks
-
Traffic durch PR-Kampagnen
-
Leads, Anfragen oder Bewerbungen durch Medienberichte
Tipp: Präsentieren Sie die Erfolge nicht nur zahlenbasiert, sondern mit konkreten Beispielen: „Dieser Fachartikel führte zu einer Anfrage eines Großkunden.“ So wächst auch intern die Wertschätzung für PR.
Digital- PR-Strategie entwickeln mit Checkliste
Digitale PR ist kein Ersatz, sondern eine Weiterentwicklung klassischer Öffentlichkeitsarbeit. Sie vereint redaktionelle Inhalte mit den Möglichkeiten des Internets. Wer sie richtig einsetzt, erhöht die Sichtbarkeit bei Suchmaschienen und KI-Tools, baut Reputation auf und erreicht seine Zielgruppen dort, wo sie täglich aktiv sind.
Ob mittelständisches Unternehmen, Start-up oder Konzern – Digital PR ist heute unverzichtbar für eine erfolgreiche Kommunikation. Sie wirkt langfristig, kosteneffizient und ist in Zeiten von KI-Suche und digitaler Informationsflut ein strategischer Vorteil.
Diese Checkliste hilft Ihnen eine Strategie für Digital PR zu entwickeln, geeigente Instrumente zu identifizieren und Maßnahmen durchzuführen:
1. Strategie & Zielsetzung
Zielgruppen sind klar definiert (z. B. Kunden, Journalisten, Multiplikatoren)
Kommunikationsziele sind festgelegt (z. B. Reichweite, Vertrauen, Leads)
PR-Strategie ist mit Marketing und SEO abgestimmt
Themenplan oder Redaktionskalender ist erstellt
Relevante Keywords wurden recherchiert
2. Content-Erstellung
Fachlich fundierte Inhalte sind geplant (z. B. Artikel, Whitepaper, Interviews)
PR-Texte sind suchmaschinenoptimiert (Keywords, Zwischenüberschriften, Meta-Daten)
Pressemitteilungen sind klar, strukturiert und medientauglich formuliert
Inhalte bieten echten Mehrwert – keine reine Produktwerbung
Bildmaterial oder Grafiken liegen in druck- und webfähiger Qualität vor
3. Veröffentlichungs- & Distributionskanäle
Eigene Website / Blog ist für PR-e vorbereitet
Mindestens ein Presseportal (z. B. openPR) wird aktiv genutzt
Gastbeiträge werden gezielt bei passenden Fachportalen angeboten
Social Media-Kanäle sind in die PR-StratInhaltegie eingebunden
Inhalte werden auch im Newsletter, auf Landingpages o. Ä. eingesetzt
4. Backlink-Aufbau & SEO-Verknüpfung
Verlinkungen in Gastartikeln und Pressemitteilungen führen zur Website
SEO-freundliche URLs, Title-Tags und Meta-Beschreibungen sind definiert
Backlink-Quellen (z. B. Fachportale, Blogs, Kooperationspartner) sind identifiziert
PR-Inhalte sind semantisch sinnvoll aufgebaut (Synonyme, themennahe Begriffe)
Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und intern verlinkt
5. Medienkontakte & Verbreitung
Medienliste mit relevanten Journalisten, Bloggern und Redaktionen ist vorhanden
Personalisierte Ansprache bei Presseversand oder Gastartikel-Pitch
Inhalte werden auf LinkedIn/X kommentiert, geteilt oder eingebunden
Kooperationen mit Portalen oder Influencern wurden angestoßen
PR-Erfolge werden intern geteilt und dokumentiert
6. Monitoring & Optimierung
Zugriffe werden mit Tools (z. B. Google Analytics) ausgewertet
Erwähnungen und Backlinks werden regelmäßig überprüft (z. B. mit Ahrefs, Google Alerts)
SEO-Entwicklung (Ranking, Sichtbarkeit, Klickrate) wird beobachtet
Erfolgreiche Formate/Themen werden identifiziert und weiterentwickelt
Reporting für PR-Maßnahmen wird regelmäßig erstellt
7. Optionale Zusatzmaßnahmen
Webinare, Whitepaper oder Studien als PR-Magnet geplant
Pressebereich auf der Website vorhanden (mit Kontakt, Downloads, Logo etc.)
Tools für PR-Arbeit im Einsatz (z. B. Presseportale, Distributionstools, Monitoring)
Content ist auch für KI-gestützte Suche aufbereitet (strukturierte Daten, FAQ, Autorennennung)
Digital-PR-Services und Seeding
Digital-PR-Services haben sich in den vergangenen Jahren von einer Ergänzung der klassischen Pressearbeit zu einem eigenständigen, strategischen Kommunikationsinstrument entwickelt. Sie kombinieren die Grundprinzipien der PR – Glaubwürdigkeit, Relevanz und Storytelling – mit den Mechaniken der digitalen Welt: datenbasierte Distribution, gezieltes Targeting, messbare Reichweite und langfristige Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht mehr nur die Frage „Wie erreichen wir Journalisten?“, sondern vielmehr „Wie bringen wir unsere Inhalte dorthin, wo unsere Zielgruppen heute wirklich Informationen konsumieren?“ – sei es in Fachportalen, Online-Magazinen, Social-Media-Feeds, Newslettern oder über Suchmaschinen.
Gerade die SEO-Komponente macht Digital PR zu einem starken Wachstumstreiber: Hochwertig platzierte Mitteilungen erzeugen Backlinks, verbessern die thematische Sichtbarkeit in Google & Co. und stärken auf diese Weise die Autorität einer Marke im digitalen Raum. Gleichzeitig sorgen wiederholte Veröffentlichungen und kontinuierliches Seeding dafür, dass Unternehmen zu ihren Kernthemen langfristig präsent bleiben – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um Aufmerksamkeit.
FAQ
1. Was unterscheidet Digital PR grundlegend von klassischer PR?
Digital PR erweitert die klassische Öffentlichkeitsarbeit um Maßnahmen, die gezielt auf digitale Kanäle, Suchmaschinen und Online-Reputation ausgerichtet sind. Das bedeutet: statt nur Presseverteiler und Print-Meldung wird auf Blogs, Fachportale, Social Media, Backlinks und SEO-Aspekte gesetzt.
2. Welche konkreten Ziele lassen sich mit Digital PR verfolgen?
Mit Digital PR können Sie etwa die Online-Sichtbarkeit Ihres Unternehmens erhöhen, Ihre Expertise sichtbar machen, gezielt Leads generieren, Backlinks für Ihre Website gewinnen und Ihre Marke in digitalen Kanälen positionieren. Zusätzlich lassen sich Reputation und Vertrauen im Netz systematisch aufbauen. Mit digitaler PR erhöhen Sie auch Ihre Chancen, in Antworten von KI-Suchsystemen gennant zu werden.
3. Wie messe ich Erfolge in der Digital PR - worauf sollte ich achten?
Wichtige Kennzahlen sind z. B.: Anzahl und Qualität der Publikationen (fachlich, redaktionell), Anzahl neuer Backlinks, Traffic-Zuwächse auf Ihrer Website oder in Ihrem Blog, Social-Media-Shares und Engagement, Rankings in Suchmaschinen sowie konkrete Anfragen oder Leads, die aus PR-Inhalten resultieren.
4. Wann ist Digital PR besonders sinnvoll — für welche Unternehmen oder Situationen?
Digital PR ist besonders sinnvoll für Unternehmen, die online wahrgenommen werden möchten – etwa Dienstleister, Start-ups, B2B-Anbieter oder Marken mit erklärungsbedürftigen Produkten. Auch in Situationen wie Markteinführung, Rebranding, Positionierung als Experte oder bei Themen mit hoher Online-Suchaktivität kann die Methode großen Nutzen bringen.
5. Wie integriere ich eine Digital-PR-Strategie sinnvoll in meine Kommunikations- und Marketingstrategie?
Sie sollten Digital-PR nicht als Einzelmaßnahme sehen, sondern eingebettet in Ihre Gesamtstrategie. Definieren Sie Zielgruppen und Botschaften, stimmen Sie Inhalte auf SEO-Logik ab, planen Sie die Veröffentlichungswege, vernetzen Sie PR-Inhalte mit Social Media, sorgen Sie für Monitoring und Optimierung – so entsteht eine verzahnte Strategie zwischen Marketing, SEO und PR.
6. Was sind typische Fehler oder Fallen bei digitaler PR, die man vermeiden sollte?
Häufige Fehler sind z. B.: Content ohne Mehrwert oder nur Eigenwerbung veröffentlichen, SEO-Aspekte ignorieren, keine gezielten Medien oder Fachportale bedienen, keine Vernetzung mit eigenen Kanälen und Social Media, unzureichendes Monitoring oder keine strategische Themenplanung. Diese Fehler führen zu geringerer Wirkung.
7. Wie wichtig ist die Verbindung von SEO und PR – und was heißt das konkret?
Die Verbindung von SEO und PR ist zentral: PR-Inhalte sollen nicht nur gelesen werden, sondern auch Suchmaschinen sichtbar gemacht werden. Das heißt z. B.: Überschriften mit Keywords, strukturierte Texte, Links zu Ihrer Website, Veröffentlichungen auf gut indexierten Portalen, Nutzung von Backlinks, semantische Begriffe und Aktualität – all das stärkt Ihre Online-Position.
8. Welche Instrumente oder Maßnahmen gehören typischerweise zur Digital PR?
Typische Instrumente sind z. B.: Online-Pressemitteilungen, Gastartikel auf Fachportalen, Kooperationen mit Bloggern und Influencern, eigener Blog oder Magazin, Social-Media-PR, Whitepaper oder Studien als PR‐Magnet, digitale Events/Webinare, Multimedia-Content wie Videos oder Podcasts. Je nach Ziel passen unterschiedliche Maßnahmen.
9. Wie kann ein kleineres Unternehmen mit begrenztem Budget Digital PR betreiben?
Auch mit kleinerem Budget ist Digital-PR möglich: Fokus auf eigene Kanäle (Website, Blog), regelmäßige Inhalte mit Themenrelevanz, gezielt Gastbeiträge oder Kooperationen mit Nischenblogs, gute SEO-Grundlagen setzen, Social Media aktiv nutzen – und auf teure Kampagnen verzichten. Wichtig ist Konsistenz und Themenwahl mit Relevanz.
10. Wie kann openPR mir konkret bei meiner digitalen PR helfen?
openPR bietet Ihnen eine Plattform, auf der Sie Ihre Pressemitteilungen online veröffentlichen und damit sowohl Journalisten als auch Online-Nutzer erreichen. Zusätzlich unterstützt openPR mit einem Generator für Pressemeldungen, Distribution auf Presseportalen und Fachverteiler-Services. So lässt sich Ihre Digital PR effizienter skalieren und Ihre Sichtbarkeit im Netz gezielt erhöhen. Hinweis: Mehrfach jährlich ist bereits eine kostenlose Basisveröffentlichung möglich.