… vergangene Jahr: Aufnahmen aus der Einführungswoche, dem Unterricht und von gemeinsamen Exkursionen zeigten noch einmal viele prägende Momente. Begleitet wurde der Rückblick von klassischer Klaviermusik, gespielt von Heinrich von Martens, Lehrer für Mathematik und Physik am ISZ. Glückwünsche der Ernst-Abbe-Hochschule Jena überbrachte Prof. Dr. Mario Brandtner, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung. Seitens der Stadt Jena gratulierte Kathleen Lützkendorf, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Zuwanderung und Klima. Beide würdigten besonders …
Das deutsche eROSITA-Konsortium (eROSITA-DE) unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) hat seinen zweiten großen öffentlichen Datensatz, den „eROSITA Data Release 2“ (DR2), veröffentlicht. Der neue Katalog umfasst fast zwei Millionen Röntgenquellen – damit hat sich die Anzahl der zuvor veröffentlichten eROSITA-Quellen am Röntgenhimmel etwa verdoppelt, was einen bedeutenden Fortschritt bei der Kartierung des hochenergetischen Universums darstellt.Der DR2-Katalog, der auf den ersten drei vollständigen Himmelsdurchmusterungen …
Mit einer erfolgreichen Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat Dr. Alexander Kabardiadi-Virkovski einen neuartigen Ansatz entwickelt, der physikalisches Wissen gezielt mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) verbindet. Die Forschungsarbeiten entstanden in der Arbeitsgruppe Optische Technologien der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) und am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM.Ziel der Forschung ist es, KI auch dort zuverlässig einzusetzen, wo Messdaten unvollständig, …
Es klingt wie eine Idee aus der Science-Fiction, doch sie stammt von renommierten Forschenden aus der theoretischen Physik: Neben unserer gewöhnlichen Realität könnte es eine sogenannte Spiegelwelt geben, wobei jede Art Elementarteilchen eine entsprechende Art Spiegelteilchen besässe. Dann gäbe es also Spiegelelektronen genauso wie Spiegelprotonen oder Spiegelneutronen. Laut dieser Theorie sind allerdings kaum Wechselwirkungen zwischen normalen und Spiegelteilchen zu erwarten. «Im Wesentlichen spüren sich beide Teilchensorten gegenseitig über die …
… Billionstel Sekunde Materie mit einer Intensität vergleichbar vieler Billionen Sonnen in Teilchenbeschleuniger verwandeln. Diese sind um ein Vielfaches stärker und vielseitiger als herkömmliche, kilometerlange Anlagen. Die HHU betreibt am Institut für Laser- und Plasmaphysik ein ähnliches Lasersystem namens ARCTURUS, das für die Erforschung solcher plasmabasierter Teilchenbeschleunigung und Anwendungen von den Medizin-, Lebens- und Materialwissenschaften bis zur Quantenelektrodynamik genutzt wird. Dazu Prof. Dr. Bernhard Hidding, Leiter der Arbeitsgruppe …
Large Enriched Germanium Experiment for Neutrinoless Double Beta Decay (LEGEND-1000) – Deutscher Beitrag des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und der Technischen Universität München (TUM)LEGEND-1000 plant, fundamentale Eigenschaften von Neutrinos zu erforschen und zentrale Fragestellungen der Teilchenphysik und Kosmologie zu adressieren. Ziel des Experiments im italienischen Untergrundlabor Gran Sasso ist es, den neutrinolosen doppelten Beta-Zerfall nachzuweisen und neue Forschungsansätze zu Dunkler Materie und Physik jenseits des Standardmodells …
Eine der renommiertesten europäischen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Festkörperphysik geht an eine Entdeckung, die das Verständnis des Magnetismus grundlegend verändert: Der Europhysics-Preis 2026 der Condensed Matter Division der European Physical Society (EPS) wird an Prof. Dr. Jairo Sinova von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Dr. Libor Šmejkal und Prof. Dr. Tomas Jungwirth für ihre Entdeckung des Altermagnetismus verliehen – eine bislang unbekannte fundamentale dritte Hauptklasse des Magnetismus. Der Preis würdigt die wegweisende …
… Bechinger, Professor für Soft Condensed Matter an der Universität Konstanz und Mitglied des Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour. „Entscheidend ist nur, dass das System zuverlässig auf Eingaben reagiert – dann lässt sich seine Physik direkt zur Informationsverarbeitung nutzen.“Mit ihrem Ansatz konnten die Forscher unter anderem chaotische Zeitreihen präzise vorhersagen. Besonders bemerkenswert ist zudem, dass sich durch das Verfahren kleinste Unregelmäßigkeiten im Muster unregelmäßiger Eingangsdaten erkennen lassen. Gerade bei stark …
„Exceptional Points“ sind Punkte in physikalischen Systemen, an denen nicht nur zwei Eigenwerte, sondern auch die zugehörigen Zustände verschmelzen. Solche Phänomene treten in sogenannten nicht-hermiteschen Systemen auf, die etwa durch Verstärkung, Verlust oder Wechselwirkungen mit ihrer Umgebung geprägt sind. Sie werden unter anderem in der Optik, in Lasern, in Quantensystemen und in polaritonischen Kondensaten intensiv erforscht. Bisher wurden EPs vor allem in linearen Systemen untersucht. In solchen Systemen lassen sie sich häufig als isolierte …
… dann ist ihm seine Begeisterung anzumerken: „Wir wollen verstehen: Wie haben es die Wissenschaftler*innen damals eigentlich gemacht? So können wir viel für unsere heutigen Erkenntnisprozesse lernen. Und dafür müssen wir ganz genau hinschauen“, erklärt Heering, der das Institut für Physik und ihre Didaktik und Geschichte an der EUF leitet. Und um genau hinzuschauen, bauen Heering und seine Kolleg*innen die historischen Instrumente nach. Sein großes Wissen für die Komplexität der Verwendung und die Handhabung von historisch akkuraten Mitteln wird nun …
… durch heranfliegende Teilchen beim Aufprall und der Reflektion darauf ausgeübt wird. Bei höherer Temperatur sind die Teilchen schneller, deshalb erzeugen auftreffende Teilchen einen höheren Druck. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Hartmut Löwen vom Institut für Theoretische Physik II der HHU stellte sich nun die Frage, ob das ideale Gasgesetz auch für selbst-angetriebene, sogenannte „aktive“ Teilchen gilt, oder ob die Nichtgleichgewichtsituation zu signifikanten Abweichungen führt. Beteiligt waren, neben den Düsseldorfer Physikern, Kollegen aus Rom, …
Wenn Vulkane ausbrechen, kann man beobachten, wie die flüssigen Lavaströme abkühlen und sich am Grund der Vulkane zu Gesteinsformationen verfestigen. Derselbe physikalische Prozess – der Übergang einer Flüssigkeit in den festen Zustand beim Abkühlen – lässt sich auch beobachten, wenn Seen in kalten Wintern zufrieren. Diese Phasenübergänge gehen stets mit Veränderungen der physikalischen Eigenschaften der Materialien einher, beispielsweise der Dichte oder des Brechungsindexes, die bestimmen, wie sich Schall und Licht durch das Material ausbreiten. …
… die Wissenschaft ist es, zu bestimmen, wie viel Wasserstoff tatsächlich im Untergrund entsteht, wie schnell er gebildet wird und unter welchen Bedingungen sich nutzbare Ansammlungen entwickeln können. Um diese Fragen zu beantworten, arbeiteten Forschende aus Geophysik, Geologie, Geochemie und Physik des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, der Universitäten Montpellier und Toulouse, des United States Geological Survey sowie des MARUM – Zentrum …
… „Die Fortsetzung der Förderung ist eine wichtige Anerkennung der Fortschritte, die FAIRmat in den letzten fünf Jahren erzielt hat, und ein Bekenntnis zur Zukunft“, sagt Prof. Dr. Claudia Draxl, Sprecherin von FAIRmat und Professorin für Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin. „Forschungsdatenmanagement ist zu einem wesentlichen Bestandteil moderner Forschung geworden. Die zweite Förderperiode ermöglicht es uns, unsere Dienstleistungen weiter auszubauen, die Zusammenarbeit mit Forschenden und Partnerinstitutionen innerhalb und außerhalb der …
… und enger mit dem maschinellen Lernen verknüpft werden.“Aarts kommt nach 22 Jahren in Großbritannien an die Universität Bielefeld, zuletzt war er an der Swansea University tätig. Seine Forschung befasst sich mit einer der großen ungelösten Fragen der Physik: Wie verhält sich Materie unter extremen Bedingungen, wenn ihre Bestandteile sehr stark miteinander wechselwirken? Das ist relevant für das Verständnis des frühen Universums, von Schwerionenkollisionen und von Neutronensternen sowie deren Verschmelzungen.Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die …
Die einzelnen Förderungen:Gert Aarts: KI zur Untersuchung stark wechselwirkender MaterieWie verhält sich Materie unter extremen Bedingungen, wenn ihre Bestandteile sehr stark miteinander interagieren? Dies ist eine der großen ungelösten Fragen der Physik. Um zu ihrer Beantwortung beizutragen, hat die Universität Bielefeld den theoretischen Physiker Gert Aarts von der Swansea University berufen. In jüngerer Zeit hat sich künstliche Intelligenz als leistungsfähiges neues Werkzeug in diesem Forschungsfeld etabliert. Aarts entwickelt generative KI-Methoden, …
… beantworten.Zertifizierung von nicht simulierbaren POVMs„Während einige POVMs tatsächlich mehr leisten als Standardmessungen, lassen sich andere mit einfacheren Mitteln ‚simulieren‘, etwa durch Kombinationen herkömmlicher Messungen“, erklärt Erstautor Raphael Brinster, Doktorand am Institut für Theoretische Physik III der HHU (Leitung: Prof. Dr. Dagmar Bruß). Er ergänzt: „Solche POVMs zu identifizieren, die sich nicht durch die Verarbeitung von Standardmessungen simulieren lassen, ist daher entscheidend, um die Vorteile verallgemeinerter Messungen …
Verschränkung ist ein zentrales Merkmal der Quantenphysik, bei dem gemeinsame Korrelationen das übersteigen, was Theorien der klassischen Physik erklären können. Das Erreichen verteilter Verschränkung zwischen räumlich getrennten Qubits (Quantenbits) könnte Fortschritte wie skalierbare Quantencomputer und Quantennetzwerke ermöglichen.Um entfernte Qubits zu verschränken, stützten sich frühere Ansätze auf zwei Protokolle. In einem Verfahren wird ein einzelnes, aktiv gesteuertes Lichtteilchen, also ein Photon, von einem Qubit zum anderen gesendet. In …
… in kalten Atomgasen nahe dem absoluten Temperaturnullpunkt nachgewiesen. Vor 20 Jahren zeigte sich jedoch, dass ein vergleichbarer Phasenübergang auch in magnetischen Festkörpern auftreten kann – und zwar bei Raumtemperatur. Die entsprechende Studie wurde vom Fachbereich Physik der heutigen RPTU in Kaiserslautern gemeinsam mit Forschenden der Universitäten Münster, Oakland und Kyiv durchgeführt.Obwohl die Existenz magnonischer BEC damit bereits seit Jahren bekannt ist, fehlte bislang ein direkter experimenteller Nachweis der spontanen Entstehung …
… Ich bin überzeugt, dass die Ergebnisse vielfältig in die hessische Innovationslandschaft ausstrahlen werden.“Ziel von „QuEnergy" ist es, grundlegende Konzepte für lichtbasierte Kommunikations- und Sensortechnologien zu entwickeln, die auf neuen Erkenntnissen in der Quantenphysik beruhen und mit deutlich weniger Energie auskommen als bisherige Verfahren. Zehn eng vernetzte Arbeitsgruppen bündeln dafür ihre Expertise aus Quantentechnologie, Optik, Festkörperphysik, Sensorik und Mikroskopie.Hintergrund ist, dass die aktiven Schichten heutiger Bauteile …
Ein internationales Team unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) hat erstmals eine beobachtbare Signatur gefunden, die mit ambipolarer Diffusion in einem prestellaren Kern vereinbar ist. Mit hochauflösenden spektralen Beobachtungen am IRAM-30-Meter-Teleskop detektierten die Forschenden einen kleinen, aber systematischen Geschwindigkeitsunterschied zwischen ionisiertem und neutralem Gas in L1544, einem prototypischen dichten Kern in der Taurus-Molekülwolke.Der Befund adressiert eine der zentralen …
… Chauvin (auch am OCA), Laura Kreidberg und Elisabeth Matthews.Weitere Forschende waren: A. Berdeu (Observatoire de Paris, Meudon, Frankreich), M. Bonnefoy (Institut de Planétologie et d’Astrophysique de Grenoble, Frankreich), G. Bourdarot (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching bei München, Deutschland [MPE]), J.-B Le Bouquin (Université Grenoble Alpes: Saint-Martin-d’Hères, Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich [UGA]), F. Eisenhauer (MPE), M. Houllé (UGA), F. Millour (OCA), J. Scigliuto (OCA), J. Wang (Center for Interdisciplinary …
… Grundlagenforschung zu betreiben und deren Ergebnisse in die Anwendung zu bringen – Vorhaben, die die Quantenforschung in Deutschland und darüber hinaus entscheidend prägen. An der Universität und insbesondere am PhoQS verfolgen Wissenschaftler*innen der Physik, Mathematik, Elektrotechnik und Informatik das Ziel, ein national und international führendes Zentrum für photonische Quantentechnologien zu etablieren. 2024 konnte so beispielsweise der erste lichtbasierte Quantencomputer Deutschlands (PaQS) seine Arbeit aufnehmen.Prof. Gharibian: „Mit seinem …
… antreten. Monique Scheer hatte das Amt von 2016 bis 2020 als Prorektorin für Internationales und seit 2020 als Prorektorin für Internationales und Diversität inne. Sie kandidierte nicht erneut. Fortágh ist seit 2007 Professor für Experimentalphysik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. „József Fortágh ist nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler mit internationalem Renommée, sondern er bringt zudem Erfahrung und erprobten Gestaltungswillen in der akademischen Selbstverwaltung mit“, sagt die Rektorin der …
… beginnen. Inhaltlich orientiert sich das neue Studienangebot am etablierten deutschsprachigen Bachelorstudiengang „Elektrotechnik und Informationstechnik“ der TU Chemnitz und bietet damit in den ersten vier Semestern eine solide Grundlagenausbildung in den Bereichen Mathematik, Physik, Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Ab dem fünften Semester entscheiden sich die Studierenden für eine der Vertiefungsrichtungen „Automation and Control“ bzw. „Information and Communication Systems“, in der sie eine erste vertiefende Ausbildung …
… Arbor. Zuvor forschte sie am Institute of Astronomy der University of Cambridge sowie an der University of California in Santa Cruz.Für die Konzeption, Entwicklung und langjährige Betreuung der Strahlungstransport-Software RADMC-3D verleiht die AG den Astrophysikalischen Softwarepreis 2026 an Cornelis P. Dullemond. RADMC-3D ist ein einflussreiches und weit verbreitetes Softwarepakete der modernen Astrophysik. Es bietet Forschenden einen leistungsfähigen Rahmen zur Modellierung des Strahlungstransports in Gas und Staub sowie zur Erzeugung synthetischer …
… Energiesysteme ganzheitlich verstehen und weiterentwickeln können. Der neue Studiengang vermittelt genau die Kompetenzen, die dafür benötigt werden.“Fundiertes GrundlagenwissenNatur- und ingenieurwissenschaftlich interessierte Studierende erhalten zunächst fundierte Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Elektrotechnik, die sie befähigen, nachhaltige Technologien für die Energieversorgung zu verstehen und zu beurteilen. Sie lernen die interdisziplinären Grundlagen von nachhaltigen Energiesystemen, Elektroenergie, Elektrochemie und Thermodynamik …
… seit vielen Jahren als Dozentin, Moderatorin und Auswahlkommissionsmitglied verbunden.Dr. Jürgen TheuerkaufAlumnus, Kuratoriumsmitglied seit 2024Jürgen Theuerkauf ist seit Oktober 2023 Vorsitzender des Vereins Alumni der Studienstiftung e. V. Dem Vereinsvorstand gehörte er bereits seit 2017 als Schatzmeister an.Er studierte Physik und war im Anschluss an seine Promotion bei der SAP SE zunächst als Software Developer, später als Development Manager und von 2002 bis 2019 als Quality Manager tätig. Seit 2020 befindet er sich dort im Vorruhestand. Prof. …
… die Verhältnisse von Kohlenstoff- und Stickstoffisotopen in Cyanidmolekülen, die im Gas um den Kometen herum vorhanden waren. Diese Verhältnisse gelten als guter Indikator für die Herkunft eines Kometen, da sie sehr empfindlich auf die physikalischen Bedingungen in der Entstehungsumgebung reagieren und sich voraussichtlich nicht wesentlich ändern, während der Komet durch den Weltraum reist.„Im Gegensatz zu Kometen aus unserem Sonnensystem weist dieser interstellare Besucher ungewöhnlich hohe Kohlenstoff- und Stickstoff-Isotopenverhältnisse auf“, …
… kein Zufall, sondern Teil einer tiefgreifenden Ordnung. „In einem eindimensionalen Streifen wie etwa einer Tapetenbordüre gibt es nur sieben Arten solcher Muster. Betrachtet man stattdessen dreidimensionale Kristallgitter – die Grundbausteine von Materialien in der Physik und der Chemie – steigt die Zahl auf 230. Diese Klassifikationen sind die Basis dafür, wie Wissenschaftler*innen Materialien verstehen und entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Igor Burban von der Universität Paderborn, stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs.Ganzzahlige …
… direkt nutzen können – ohne dass diese zuvor in Spinströme umgewandelt werden mussten. „Wir haben somit den ersten reinen orbitronischen Ansatz realisiert“, sagt Dr. Christin Schmitt aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Mathias Kläui am Institut für Physik der JGU. Die Orbitronik gilt als Hoffnungsträger der Speichertechnologie, da mit ihr künftig große Speichermedien mit extrem geringen Energieverbrauch realisierbar sein könnten. Sie basiert auf Orbitalmomenten, vereinfacht gesagt den quantenmechanischen „Wirbeln“ der Elektronen um die Atomkerne, …
Das berühmte Unbestimmtheitsprinzip von Werner Heisenberg beschreibt eine der merkwürdigsten Eigenheiten der Quantenphysik: Bestimmte Paare physikalischer Eigenschaften eines Teilchens, wie Ort und Impuls, sind nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar – und zwar nicht als Folge ungenauer Messgeräte, sondern weil die Natur es verbietet. Zwischen Ort und Zeit hingegen gibt es keine Heisenbergsche Unschärferelation. Ein Forscherteam aus mehreren Arbeitsgruppen des RUN um Profs. Jascha Repp, Rupert Huber, Franz Giessibl und Klaus Richter sowie des …
… Fokus des CASUS auf interdisziplinäre Systemforschung ist sehr vielversprechend und überzeugend. Er entspricht genau dem Ansatz, den ich in den vergangenen Jahren in meinem eigenen Labor verfolgt habe. Ich habe mich darauf konzentriert, Biologen, Chemiker, Physiker und Informatiker zusammenzubringen, um komplexe Forschungsprobleme aus verschiedenen Blickwinkeln anzugehen“, sagt Tóth-Petróczy. „Ich freue mich sehr darauf, meine Forschung am CASUS fortzusetzen, und ich freue mich darauf, mich mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums …
… Sie schaffen damit die Grundlage für eine skalierbare und industriekompatible Fertigung von optischen Quantenchips.Die Arbeiten entstanden unter der Leitung von Prof. Stephan Reitzenstein in der Arbeitsgruppe „Optoelektronik und Quantenbauelemente“ am Institut für Physik und Astronomie der TU Berlin in Zusammenarbeit mit Forschenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler*innen entwickelten eine neue Quantenchip-Architektur, bei der sogenannte Quantenpunkte – nanoskopisch kleine Halbleiterstrukturen zur Erzeugung einzelner …
… ist es, die Faszination der Astronomie in die breite Öffentlichkeit und in die Schulen zu tragen und den Austausch der Astronom*innen untereinander und mit Forschenden angrenzender Wissensgebiete zu fördern.Die Klaus Tschira Stiftung wurde 1995 vom Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) als gemeinnützige GmbH mit Sitz in Heidelberg gegründet. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik mit den Schwerpunkten Forschung, Bildung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt …
… Abschlussleistungen erneut zwei Personen geehrt worden, die eine weitere Stufe der wissenschaftlichen Karriereleiter mit besonderem Erfolg erklommen haben: Dr. Jasmin Fitzpatrick, akademische Oberrätin am Institut für Politikwissenschaft der JGU, und Dr. Stefan Schoppmann, der als Teilchenphysiker und „Detector Innovation Fellow“ am Detektorlabor des Exzellenzclusters PRISMA++ forscht, erhielten den Sibylle Kalkhof-Rose-Universitätspreis. Dieser ist mit jeweils 25.000 Euro der höchstdotierte Preis, der an der JGU vergeben wird.Jährlich werden an der JGU rund 560 …
… und sich entfalten können. Kontakt:Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)Tel.: 06221-533 118E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen …
Diese Strahlung konnte bisher im Weltraum noch nicht beobachtet werden, stattdessen nutzen Forscher*innen im Labor Modelle, die dem Verhalten schwarzer Löcher ähneln. Obwohl der Effekt der Hawking-Strahlung in der Astrophysik gut bekannt ist, ist der Mechanismus, durch den sie in einem gravitativen Kontext entsteht, noch nicht vollständig geklärt. Ein Wissenschaftler der Universität Paderborn beleuchtet diesen Mechanismus nun mithilfe von Gravitationsanaloga im Labor. Ein internationales Team aus Forschenden des Weizmann Institute of Science in Israel, …
… Oldenburg• Zoologie: Professorin Dr. Simone Sommer, Universität UlmFür eine zweite Amtszeit wurden gewählt:• Außereuropäische Kulturen: Professorin Dr. Barbara Mittler, Universität Heidelberg• Elektro- und Informationstechnik: Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz, TU Dortmund• Experimentelle Physik: Professor Dr. Marius Grundmann, Universität Leipzig• Neurowissenschaften: Professorin Dr. Susanne Schoch McGovern, Universität BonnZum 31. Dezember 2026 scheiden diese Mitglieder aus dem Senat aus:• Atmosphären-, Meeres- und Klimaforschung: Professor …
… Marburg zu den führenden Forschungseinrichtungen in Hessen.Über die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und UniversitätsbibliothekDie TIB in Hannover ist die Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Sie versorgt in ihren Spezialgebieten die nationale wie internationale Forschung und Industrie sowie als Universitätsbibliothek Studierende, Forschende und Lehrende aller Fakultäten der Leibniz Universität Hannover sowie Bürgerinnen und Bürger aus der Region …
Der Besuch stand im Zeichen der Spitzenförderung junger Talente in den Naturwissenschaften: Das deutsche IYPT‑Team präsentierte dem Bundespräsidenten seine Forschungsprojekte und berichtete über die intensiven Vorbereitungen auf das diesjährige Physik-Turnier. Anfang Juli findet das 39. IYPT in Zürich statt und vereint Nachwuchsforschende aus 35 Ländern. Für Deutschland sind fünf Schüler aus Lörrach, München und Berlin dabei, die sich im Vorfeld im Bundeswettbewerb des German Young Physicists‘ Tournament (GYPT) qualifiziert haben und denen Steinmeier …
… Einrichtung sehr zugutekommen“, sagte Feurer. Ryszard Sobierajski, der seit Januar 2025 stellvertretender Council-Vorsitzender ist, bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Forschungs- und Wissenschaftsmanagement in seine neue Rolle ein. Er ist außerordentlicher Professor am Institut für Physik der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und seit 2020 Delegierter Polens im European XFEL Council. Zudem war er Vorsitzender des Auswahlgremiums für Experimente (Proposal Review Panel) an der Experimentierstation HED-HIBEF am European XFEL …
… [1]. Auch UN-Generalsekretär António Guterres warnte, dass die vergangenen elf Jahre die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen waren [1]. Obwohl der menschengemachte Klimawandel noch immer als zentraler Treiber dieser Entwicklung gilt, diskutieren neuere biophysikalische Analysen einen möglichen zusätzlichen Faktor: die massive Akkumulation von Nanoplastik in Hydrosphäre und Atmosphäre, die Wärme- und Austauschprozesse im Ozean-Atmosphäre-System beeinflussen könnte. Nanoplastik als bisher wenig beachteter Faktor in den globalen Klimaprozessen In …
… in Graphen gewonnen und diese in der Online-Ausgabe der renommierten Zeitschrift „ACS Nano“ der American Chemical Society veröffentlicht. Die Gruppe untersucht atomar dünne Kohlenstoffschichten und deren Heterostrukturen, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen physikalischen Eigenschaften als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Quantenmaterialien gelten. Ziel der Forschenden ist es, Korrelationseffekte in zweidimensionalen Heterosystemen zu verstehen und gezielt zu beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuartiger …
… erhebliche Fortschritte bei der Wasserstoff- und Infrarotdetektion verspricht. Im Zentrum steht die nun eingeweihte Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage „eLine“. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 1,65 Millionen Euro gefördert.Von Physikern und Ingenieuren der HSRM werden derzeit vor allem Mikrosysteme, sogenannte Micro-Electromechanical Systems (MEMS), wie zum Beispiel Drucksensoren für die Prozessmesstechnik oder mikrooptische Elemente für die Materialbearbeitung entwickelt. Die Strukturen dieser …
… Schritt hin zu skalierbaren Quantenanwendungen. „Es ist ein Meilenstein, dass wir diesen fundamentalen quantenmechanischen Effekt nun endlich experimentell beobachten und nachvollziehen können“, sagt Prof. Dr. Klaus Jöns, Leiter der Arbeitsgruppe „Hybrid Quantum Photonic Devices“ am Department Physik. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir mit Halbleiter-Quantenpunkten heute in der Lage sind, quantenoptische Prozesse mit einer Präzision zu steuern, die früher nur mit natürlichen Atomen möglich war“, so Prof. Jöns weiter.Der Nachweis gelang dem Team …
Exzellente Forschung im wahrsten Sinne des Wortes können Interessierte im Institut für Physik erleben. Dort stellt sich das Exzellenzcluster „Center for Chiral Electronics“ der MLU zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Von 17 bis 23 Uhr zeigen die Forschenden, wie Chiralität – ein zentrales Prinzip in der Natur – neue Möglichkeiten für schnelle und energieeffiziente Technologien eröffnen könnte (Von-Danckelmann-Platz 3, Raum E.09).Zu den Highlights zählt auch die Lesung der belgischen Autorin Gaea Schoeters. Sie stellt ihren Roman „Das Geschenk“ …
… der Medizin an der Universität Jena. Er wird für seine wissenschaftlichen Leistungen in der Medizin-, Wirtschafts- und Forschungsethik gewürdigt. Seine Forschung befasst sich insbesondere mit Menschenwürde, Menschenrechten und ethischen Herausforderungen moderner Wissenschaft und Medizin. Physik- und Astronomiedidaktik: Karl-Heinz LotzeKarl-Heinz Lotze ist langjähriger Hochschullehrer für Physik- und Astronomiedidaktik an der Universität Jena. Mit seiner Aufnahme in die Akademie zu Erfurt wird er für seine Verdienste um die Lehrerbildung, die Entwicklung …
Prof. Christof Weitenberg ist seit 2024 Professor für ultrakalte Quantengase an der Fakultät Physik. Dort untersucht seine Arbeitsgruppe, wie sich Atome verhalten, wenn sie durch spezielle Laser- und Verdampfungskühlung auf extrem tiefe Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt gebracht werden. Diese ultrakalten Atome helfen den Forschenden dabei, Einblicke in das Verhalten von Quantenmaterie zu gewinnen. Um neuartige Experimente durchführen zu können, erhält der Physiker zusätzlich zu den 2,5 Millionen Euro, die ein ERC Advanced Grant über fünf …