… Anleger.
Den Anlegern droht größtmöglicher steuerlicher Schaden und bringt diese in teils existenzbedrohende Nöte, weshalb grundsätzlich Anleger der zwischen 1998 und 2005 von den Initiatoren KGAL, LHI und Hannover Leasing initiierten 33 Medienfonds mit Schuldübernahmestruktur alle möglichen Wege in Betracht ziehen müssen.
Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. plant eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema „Ausstiegschancen für Fondsanleger“ unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Rechtssprechung.
Interessierte erfahren …
Prof. Dr. Knops und KWAG informieren Anleger über aktuelle Rechtslage
Hamburg, 17. September 2009. Steuernachzahlungen bei Medienfonds, Insolvenzen bei Schiffsfonds, Auswirkungen der Finanzmarktkrise bei fast allen Anlagemodellen – Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Anleger? Kai-Oliver Knops, Professor der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg, sowie Jan-Henning Ahrens und Jens-Peter Gieschen, Anwälte der KWAG – Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht – halten eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema Ausstiegschancen …
… der AnwVS bietet Anlegern mit Unterstützung der Kanzleien KWAG und Kälberer & Tittel neue Möglichkeiten
Berlin/Bremen, 31. August 2009. Die Anwaltliche Verrechnungsstelle (AnwVS.de) bietet mit Unterstützung der Kanzleien KWAG und Kälberer & Tittel Anlegern, die in den Medienfonds VIP 4 investiert haben, eine spezielle Möglichkeit zur Prozesskostenfinanzierung. Diese ermöglicht den Fondsanlegern eine Klage ohne eigenes Kostenrisiko. Wird der Prozess verloren, trägt die AnwVS alle Kosten. Gewinnt der Investierende das Verfahren, erhält die …
Geschädigte Anleger der VIP-Medienfonds können ihren Anlageberater erfolgreich auf Schadensersatz verklagen, unabhängig davon, ob sie sich in dem Beratungsgespräch besonders erfahren und risikobewusst gezeigt haben. Das entschied das LG Frankfurt am Main in einem aktuellen Verfahren gegen die Commerzbank. Die Anleger waren von der Commerzbank als der Hauptvertriebspartnerin der VIP Medienfonds als Zeichner für diese risikoreichen Beteiligungen mit dem Hinweis auf hohe Steuervorteile vermittelt worden. Diese Steuervorteile aber sind durch das Finanzamt …
Anleger der VIP-Medienfonds können ihren Anlageberater erfolgreich auf Schadensersatz verklagen. Und zwar selbst dann, wenn sie sich vor Vertragsabschluss als Anleger mit hohem Kenntnisstand und hoher Risikobereitschaft geoutet haben. Das zeigt ein Urteil, das die Kanzlei Großmann Rainer & Partner vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen die Commerzbank erstritten hat (Aktenzeichen: 2/10 O 507/08).
"Mit den VIP-Medienfonds haben tausende Anleger herbe Verluste erlitten", sagt Rechtsanwalt Michael Rainer von der Kanzlei Großmann Rainer & …
Zahlreichen Kapitalanlegern wurden noch in den letzten Jahren Beteiligungen an Medienfonds verkauft und hohe Renditen sowie steuerliche Abschreibungen versprochen. Dabei verfolgt die Finanzverwaltung bereits seit längerer Zeit kritisch diese Modelle, unter anderem weil vorwiegend im Ausland auf Kosten des Fiskus Geld in Filmprojekte etc. investiert wird. Anlegern, die sich an leasingähnlich strukturierten Medienfonds beteiligt haben, kam es bei der Zeichnung ihres Anteils in der Regel überhaupt nicht darauf an, welche Erfolge die von dem Fonds produzierten …
Mit seinem Beschluss vom 20.01.2009 hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass im Rahmen eines Beratungsvertrages auch eine Aufklärungspflicht über erhaltene Rückvergütungen (sogenannte kick-backs) beim Vertrieb von Medienfonds besteht.
Nach Auffassung des 11. Senats des Bundesgerichtshofes ist der Anleger unabhängig von der Höhe der erhaltenen Rückvergütungen hierüber von der ihn beratenden Bank aufzuklären.
Diese Entscheidung ist gerade für Anleger der VIP Medienfonds 3 und 4 von großer Bedeutung, ergingen zur Frage der fehlenden Aufklärung …
… Filmfonds; so auch die Anleger der MP Film Management UNL Productions GmbH & Co. KG (MP Filmfonds) der Pöckinger LHI Leasing GmbH. Anlass für die Sorgen ist die Entscheidung der Bayerischen Finanzverwaltung vom März dieses Jahres, die steuerliche Behandlung von Medienfonds neu zu regeln.
Jahrelang wähnten sich die Anleger steuerlich auf der sicheren Seite und gingen davon aus, dass ihre Beteiligung an der MP steuerlich geltend gemacht werden kann. Dies galt so zumindest bis zur besagten Entscheidung der Bayerischen Finanzverwaltung.
Nunmehr …
… der BGH erstmals klarstellte, dass der mit Urteil vom 19.12.2006 aufgestellte Grundsatz, Kunden seien über etwaige Rückvergütungen unabhängig von deren Höhe aufzuklären, nicht nur beim Wertpapiererwerb gilt, sondern auch bei Erwerb von Anteilen an einem Medienfonds, der aufklärungspflichtige Intereressenkonflikt in beiden Fällen gleich sei, könnte die aktuelle Entscheidung des BGH erdrutschartige Auswirkungen auf die bisherige Bankenpraxis haben.
In der zugrunde liegenden Entscheidung hatte eine Bank ihren Kunden nicht über verdeckt geflossene Rückvergütungen …
Es werden nicht wenige Anleger im Bereich der Medienfonds sein, die sich in der letzten Monaten gefragt haben, welche steuerlichen Probleme auf sie zukommen werden. Verantwortlich hierfür ist die generell in der Finanzverwaltung festzustellende Tendenz, bei Medienfonds erzielte Steuervorteile nachträglich abzuerkennen. Zugleich herrscht bei Anlegern derzeit eine große Unsicherheit über den wirtschaftlichen Erfolg des jeweiligen Medienfonds.
„Grundsätzlich bestehen gute Chancen, Schadensersatzansprüche gegen die verantwortlichen Vertriebsmitarbeiter …
Als im Jahre 2005 die Finanzbehörden bei den VIP Medienfonds 3 und 4 aktiv wurden und nach erfolgten Ermittlungen die Grundlagenbescheide änderten, gingen die meisten Betroffenen davon aus, dass es sich hierbei um Einzelfälle handeln würde, die auf der Mittelverwendung beider vorgenannter Fonds basierten.
Im Frühjahr dieses Jahres haben die bayerischen Finanzbehörden allerdings mitgeteilt, dass sie die anfänglichen Verlustzuweisungen bei weiteren Medienfonds, insbesondere der großen Anbieter wie Hannover Leasing, KGAL und LHI weitgehend aberkennen …
Mit Geldern aus VIP-Medienfonds soll in Prozessfinanzierung investiert und ein Film über die anschließenden Verfahren finanziert werden.
Seit dem 1. Juli 2009 verurteilten Landgerichte in München, Frankfurt und Hamburg die Commerzbank AG zu Schadenersatzzahlungen an Anleger der VIP-Medienfonds in Höhe von rund einer Million Euro. Einem Anleger sprach die 31. Kammer des LG Frankfurt in einem Urteil vom 9.7.2009 (Az. 31 O 317/08) eine Schadenersatzzahlung von rund 440.000 Euro zu, sowie weitere rund 80.000 Euro als entgangenen Gewinn. Dabei stützt …
Mit Geldern aus VIP-Medienfonds soll in Prozessfinanzierung investiert und ein Film über die anschließenden Verfahren finanziert werden
Hamburg, Frankfurt, München, 14. Juli 2009. Seit dem 1. Juli 2009 verurteilten Landgerichte in München, Frankfurt und Hamburg die Commerzbank AG zu Schadenersatzzahlungen an Anleger der VIP-Medienfonds in Höhe von rund einer Million Euro. Einem Anleger sprach die 31. Kammer des LG Frankfurt in einem Urteil vom 9.7.2009 (Az. 31 O 317/08) eine Schadenersatzzahlung von rund 440.000 Euro zu, sowie weitere rund 80.000 …
Es werden nicht wenige Anleger im Bereich der Medienfonds sein, die sich in den letzten Monaten gefragt haben, welche steuerlichen Probleme auf sie wohl zukommen könnten. Verantwortlich hierfür ist die generell in der Finanzverwaltung festzustellende Tendenz, bei Medienfonds erzielte Steuervorteile nachträglich abzuerkennen. Anleger können einen Feststellungsbescheid, eine Mitteilung über die Feststellung oder einen Einkommenssteuerbescheid erhalten. In Einzelfällen ist es sogar so, dass die Gesellschaft nicht über den eigentlich an den Medienfonds …
BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei KWAG empfiehlt, Ausstiegsmöglichkeiten für Fondsanleger jetzt zu nutzen.
Die Bayerische Finanzverwaltung informierte bereits vor Monatsfrist drei große Anbieter von Medienfonds darüber, dass die von diesen Anbietern aufgelegten Medienfonds, die über eine sogenannte Defeasance-Struktur verfügen, mit der weitgehenden Aberkennung der steuerlichen Anfangsverluste rechnen müssen. Das sind die KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. KG (KGAL), die Hannover Leasing GmbH & Co. KG sowie die LHI Leasing GmbH. Bei den ersten …
… Beides führt gemäß der gängigen Rechtsprechung des BGH zu Schadensersatzansprüchen gegenüber der vermittelnden Bank.
Bei einem Emissionsvolumen von 300.000.000 Euro sind derzeit schätzungsweise 30.000 Anleger betroffen. Für die Commerzbank AG würde das gerade nach den VIP Medienfonds Fällen eine weiteren Anlageskandal bedeuten.
Für Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an die
Rechtsanwälte Leipold & Coll. in München oder Frankfurt a.M.
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold
Max-Joseph-Str. 7 A …
Eine der führenden Initiatorgesellschaften sogenannter leasingähnlicher Filmfondsbeteiligungen, die KGAL, hat in der vergangenen Woche erste Informationen bezüglich der abgeschlossenen Betriebsprüfungen an Gesellschafter einiger Medienfonds verschickt.
Der Barwert der schuldübernommenen Zahlungen wird im ersten Jahr des Beitritts als Ertrag behandelt. Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung der steuerlichen Anfangsverluste. Es handelt sich – je nach Fonds – um eine Größenordnung von bis zur rd. 90% der Verlustzuweisungen.
Mögliche Präsenzveranstaltungen …
Schlechte Nachrichten gibt es derzeit für Tausende von Anlegern, die sich an verschiedenen Medienfonds, so auch an den LHI-Medienfonds beteiligt haben. Das bayerische Finanzministerium beabsichtigt, diesen die steuerlichen Vorteile rückwirkend zu entziehen. Für viele Anleger, die gerade im Jahr der Zeichnung eine Einkommensspitze hatten, könnte dies erhebliche finanzielle Folgen haben.
Nach einem Bericht des Handelsblatt vom 08.04.2009 sind neben der LHI auch die Fonds der Hannover Leasing (HL) und der KGAL betroffen. Diese haben die Anleger bereits …
Die N1 European Film Produktions-GmbH & Co. KG wurde als Publikumsgesellschaft errichtet, um Anlegern eine Investition in einen Medienfonds zu ermöglichen. Nachdem Zweifel an der wirtschaftlichen Realisierung des emittierten Vorhabens aufkamen, haben einige Gesellschafter ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben, das den Emissionsprospekt aus verschiedenen Gründen für fehlerhaft hält. Aktuell laufen Schadensersatzprozesse gegen die Gründungsgesellschafterin J3 European Film Produktions-GmbH. Über entsprechende Verfahren entscheidet der …
Es werden nicht wenige Anleger im Bereich der Medienfonds sein, die sich in den letzten Monaten gefragt haben, welche steuerlichen Probleme auf sie zukommen werden. Verantwortlich hierfür ist die generell in der Finanzverwaltung festzustellende Tendenz, bei Medienfonds erzielte Steuervorteile nachträglich abzuerkennen. Zugleich herrscht bei Anlegern derzeit eine große Unsicherheit über den wirtschaftlichen Erfolg des jeweiligen Medienfonds.
Vor diesem Hintergrund ist die Verunsicherung verständlich, die in den letzten Tagen Anleger der World Media …
Im Frühjahr dieses Jahres haben die bayerischen Finanzbehörden mitgeteilt, dass sie die anfänglichen Verlustzuweisungen bei einigen Medienfonds, insbesondere der großen Anbieter wie Hannover Leasing, KGAL und LHI weitgehend aberkennen wollen.
Die Finanzverwaltung begründet ihr Vorgehen damit, dass sie die Schuldübernahmen der Banken nun rechtlich anders bewertet. Zahlreiche Medienfondanleger sind auf Grund dieses Vorgehens der Finanzbehörden stark beunruhigt, weil ihnen nun erhebliche Steuernachzahlungen drohen.
Laut Mitteilung vom fondstelegramm …
Einschätzung durch Betriebsprüfung bei KGAL bestätigt
Bereits seit Ende März diesen Jahres bahnte sich Ungemach für die Anleger von Medienfonds an. Zu diesem Zeitpunkt hat die bayerische Finanzverwaltung gegenüber einem der größten Medienfonds, der Hannover Leasing, zu verstehen gegeben, dass allen Medienfonds die anfänglichen Steuervorteile weitgehend aberkannt werden sollen. Dies würde auch weitere große Anbieter von Medienfonds, wie die KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL) und LHI, treffen.
„Die Finanzverwaltung will dieses Ziel dadurch …
… Kanzlei überprüfen lassen, ob Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden können, so Rechtsanwalt und BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Alexander Kainz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München, Berlin und Zürich.
Für Betroffene Anleger gibt es also mehrere gute Argumente, sich der BSZ e.V.Interessengemeinschaft „IMF-Medienfonds" anzuschließen.
BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a
64807 Dieburg
Telefon: 06071-823780
Internet: http://www.fachanwalt-hotline.de …
Nach wie vor scheuen sich viele Anleger des VIP Medienfonds 4 Ansprüche gegen die beteiligten Banken geltend zu machen.
Dies trotz der Tatsache, dass bereits zahlreiche Verfahren erfolgreich gegen die Commerzbank AG bestritten werden konnten. Gerade auch die sog. „kick-back-Entscheidung“ des Bundesgerichtshofs vom 20.01.2009 (Az.: XI ZR 510/07) verbesserte die rechtliche Situation deutlich.
Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10.03.2008 (Az.: XI ZR 33/08) ermöglicht nunmehr auch Anlegern des VIP 4 Medienfonds – ungeachtet einer etwaigen …
… Bundesgerichtshofs (BGH) berufen, nach der eine fehlende Aufklärung über versteckte Rückvergütungen oder nicht offenbarte Innenprovisionen einen Beratungsfehler darstellt. Eine beratende Bank ist nach dieser Rechtsprechung über erhaltene Innenprovisionen und Rückvergütungen bei dem Vertrieb von Medienfonds aufklärungspflichtig. Hierauf gestützte Ansprüche kann der Anleger jedoch im Regelfall nur mit entsprechender Erfolgsaussicht geltend machen und durchsetzen, wenn er in die Lage versetzt wird, sich Informationen über ihm unbekannte Verhältnisse und Vorgänge …
… in den Blickpunkt der Diskussion, dass Banken durch die Vermittlung bzw. den Verkauf von Anlageprodukten oftmals in erheblichem Maße zu Lasten ihrer Kunden wirtschaftlichen Nutzen ziehen, vielfach ohne Kenntnis des Kunden.
Insbesondere Fondsgesellschaften (z.B. Immobilienfonds, Medienfonds) aber auch Emittenten von Zertifikaten (z.B. Lehman Zertifikaten) vertreiben ihre Anlageprodukte über Banken. Diese erhalten von der Fondsgesellschaft bzw. dem Emittenten Zahlungen für jeden Verkauf bzw. jede Vermittlung eines dieser Produkte. Nicht selten gewährt …
Stuttgart, 15.04.2009 – Die Filme des deutschen „Horror-Spezialisten“ Dr. Uwe Boll sind nicht jedermanns Geschmack. Das ist hinlänglich bekannt. Der in der Szene als „schlechtester Regisseur“ geltende Boll wurde zuletzt gleich mehrmals mit der goldenen Himbeere – dem Gegen-Oskar für die schlechteste Leistung – „geehrt“. So erhielt er für die actiongeladene Komödie „Postal“ die Goldene Himbeere u.a. in der Kategorie „Schlechtester Regisseur“.
Den Anlegern der Achte Boll Kinobeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, die die Produktion dieses Film…
Die Finanzbehörden wehren sich zunehmend gegen die Anerkennung der steuerlichen Verluste bei Medienfonds. Nun hat die Finanzverwaltung verschiedenen Initiatoren mitgeteilt, dass sie die Verlustzuweisung sämtlicher Leasing-Medienfonds stark reduzieren will. Nach Ansicht der Behörde seien die Schuldübernahmen der Banken „abstrakte Schuldversprechen“. Solche Schuldversprechen würden unabhängig von einem bestehenden ursprünglichen Anspruch bestehen. In diesem Fall würden sich die Steuervorteile drastisch reduzieren. Betroffen sind alle sogenannten Leasing-Medienfonds, …
Nach einer Meldung von Fondstelegramm vom 31.03.2009 soll die Finanzverwaltung den Initiatoren KGAL, Hannover Leasing und LHI Leasing mitgeteilt haben, dass die Verlustzuweisungen sämtlicher Leasing - Medienfonds zusammengestrichen werden. Man erachte die Schuldübernahme der Banken als abstraktes Schuldversprechen. Folge soll sein, dass sich die Verlustzuweisungen auf 10 bis 30 % reduzieren.
Das Handelsblatt und die FAZ haben neben anderen Medien ausführlich berichtet. Bewahrheiten sich die Ankündigungen, stehen Filmfonds mit einem Volumen von insgesamt …
Filmfonds galten jahrelang als beliebte Steuersparmodelle. Nachdem die Zeichner zu Beginn Verlustzuweisungen erhielten, die ihre Steuerlast senkten, sicherten am Ende der Laufzeit Banken die Fondsrückflüsse ab. Nunmehr will die Bayerische Finanzverwaltung die Steuervorteile dieser Medienfonds nachträglich aberkennen, wodurch auf viele Anleger teils erhebliche Steuernachzahlungen zukämen. Denen könnte jetzt aber die jüngste Rechtsprechung des BGH zu Hilfe kommen: Haben Berater bei Zeichnung des Fonds nicht darüber aufgeklärt, wie viel sie mit der …
Gericht bejaht Organisationsverschulden der Commerzbank wegen mangelnder Aufklärung der VIP 3 und 4 Medienfondskunden.
In mehreren von der BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Jens Graf Rechtsanwälte, Düsseldorf, für Gesellschafter der Filmfonds VIP 3 und VIP 4 gegen die Commerzbank geführten Schadensersatzprozessen hat das Landgericht Wuppertal am 12.03.2009 im Hinblick auf ein schuldhaftes Fehlverhalten der Commerzbank deutliche Worte gefunden. Ihre Mitarbeiter hatten nicht informiert über an die beratende Bank fließende Provisionsrückvergütungen zwischen …
… den Treuhänder geltend machen. Nach Ansicht des höchsten deutschen Zivilgerichts muss ein Treuhänder Anleger darüber aufklären, wenn die in einem Verkaufsprospekt aufgelisteten Fondsnebenkosten zweckwidrig als Vermittlungsprovisionen verwendet werden. In den Emissionsprospekten der beiden Medienfonds wurden die Vermittlungsprovisionen mit lediglich sieben Prozent angegeben zuzüglich eines Agios von fünf Prozent. Nach umfangreichen Recherchen stellte sich jedoch heraus, dass die Vertriebsfirma Investor Treuhand GmbH 20 Prozent erhielt. Viele Anleger …
Keine Stimmrechte "verschenken"!
Nach nicht unwahrscheinlich wochenlangem Taktieren und Fintieren hinter den Kulissen stehen am 25. und 26.3.2009 außerordentliche Gesellschafterversammlungen bei den Medienfonds VIP 3 und VIP 4 an. Aus wenig überzeugenden Gründen soll die Geschäftsführung der Filmfonds gegen unbekannte "Retter" der Anleger austauscht werden.
Die Mandanten der BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Jens Graf Rechtsanwälte werden keine Auswechslung der Geschäftsleitung betreiben, da sie nichts unternehmen werden, was den Erfolg der Umsetzung …
… ist.
Nun hat der BGH in einem vor kurzem veröffentlichten Beschluss vom 20.01.2009 – XI ZR 510/07 diese Rechtsprechung konsequent fortgesetzt und ausgeweitet.
In dem der aktuellen Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt machte der Anleger geltend, von seiner Bank bei der Vermittlung eines Medienfonds nicht über den Anfall und die Höhe von Rückvergütungen aufgeklärt worden zu sein, die der Bank im Zuge der Vermittlung des Medienfonds zugeflossen sind.
Der BGH stellt klar, dass auch bei der Vermittlung von Medienfonds der Anleger über den Anfall und …
Mit seinem Beschluss vom 17.02.2009, Az.: XI ZR 184/08 hat der Bundesgerichtshof ein Urteil des Oberlandesgerichts München bestätigt, in dem einem von der BSZ® Anlegerschutzkanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Anleger des VIP 4 Medienfonds Schadenersatz zugesprochen wurde.
Die Verurteilung der beklagten Commerzbank AG ist damit rechtskräftig. Für die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte ist dies ein weiterer, nunmehr erstmals höchstrichterlicher, Erfolg bei der Vertretung von VIP Medienfonds-Anlegern.
Mit Unterstützung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde …
Mit seinem Beschluss vom 17.02.2009, Az.: XI ZR 184/08 hat der Bundesgerichtshof ein Urteil des Oberlandesgerichts München bestätigt, in dem einem von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Anleger des VIP 4 Medienfonds Schadenersatz zugesprochen wurde.
Die Verurteilung der beklagten Commerzbank AG ist damit rechtskräftig. Für die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte ist dies ein weiterer, nunmehr erstmals höchstrichterlicher, Erfolg bei der Vertretung von VIP Medienfonds-Anlegern.
Mit Unterstützung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde – soweit ersichtlich …
… dem er seine Rechtsprechung zum Kick-Back fortführte und ausdrücklich bestätigte, dass sie, was von mit der Materie vertrauten unabhängigen Experten nicht ernsthaft bezweifelt wurde, selbstredend auch im Zusammenhang mit von beratenden Kreditinstituten ausgesprochenen Empfehlungen für die Anlage in Medienfonds gilt, zieht sich die Schlinge um die Commerzbank weiter zu, deren Kunden die größte Anlegergruppe in den Filmfonds VIP 3 und VIP 4 darstellen dürfte.
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Jens Graf Rechtsanwälte, Düsseldorf, war auch an der …
… Bundesgerichtshofs in einer der letzten Verhandlungen unter dem Vorsitz seines langjährigen Chefs Dr. Nobbe ein Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg aufgehoben, mit dem eine Klage gegen die Commerzbank AG abgewiesen worden war (Az. XI ZR 510/07).
Die Bank hatte einen Medienfonds, den CFB Commerz Fonds Nr. 140, im Rahmen einer Anlageberatung einem ihrer Kunden empfohlen. Fast schon branchentypisch scheiterte die Anlage, vier Fünftel der Einlage gingen verloren. Die Commerzbank hatte für die Vermittlung neben diversen weiteren Kosten unter anderem …
… keinen Anleger, der von seiner Bank oder seinem Finanzdienstleister über die Provision aufgeklärt wurde.“ Nach dem von ihm erstrittenen Urteil des Landgerichts München I, das inzwischen durch eine fast zeitgleich ergangene Entscheidung des Bundesgerichtshofs inhaltlich bestätigt wurde, der für einen Medienfonds die Verpflichtung der Bank zur Aufklärung über Provisionen bejaht hat (XI ZR 510/07), sieht er gute Chancen für Anleger bei einem Vorgehen gegen Banken und Berater. „Jeder Anleger, den seine Bank nicht auf Provisionen hingewiesen hat, hat …
Harsche Zurechtweisung bankenfreundlicher Kommentierungen
Der Bundesgerichtshof hat am 20.01.2009 deutlich gemacht, dass die Grundsätze seiner Kick-Back-Rechtsprechung auch für die Anlageberatung einer Bank in Bezug auf Medienfonds gelten. Bei der Offenlegung von Rückvergütungen gehe es um die Frage, ob eine Gefährdungssituation für den Kunden geschaffen wird, über die er aufzuklären ist. Dabei mache es keinen Unterschied, ob der Berater Aktienfonds oder Medienfonds vertreibt. Der aufklärungspflichtige Interessenkonflikt sei in beiden Fällen gleich. …
… informiert:
Nach einer kürzlich bekannt gewordenen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (AZ: XI ZR 510/07) besteht nunmehr kein Zweifel daran, dass das Verschweigen von Provisionen bzw. deren Höhe, auch bei geschlossenen Fonds, z.B. bei Immobilien-, Windkraft-, Solar-, Schiffs-, Film- oder Medienfonds, dazu führt, dass Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen können. In dem zur Entscheidung stehenden Fall hatten es die Vermittler versäumt, den Anleger darüber zu informieren, dass eine verdeckte Verkaufsprovision i.H.v. 8 % des Nominalwertes bei Kauf des …
… 13.02.2009 zufolge hat der BGH in einem aktuellen Beschluss (Az.: XI ZR 510/07) klar gestellt, dass Berater auch beim Verkauf geschlossener Fonds die Rückvergütungsgebühren (sog. "kickbacks") offen legen müssen.
Laut einer Meldung von Reuters vom 13.02.2009 hatte der Käufer eines Medienfonds, der 2001 Anteile an einem Medienfonds in Höhe von 50.000,- Euro gekauft hatte, eine Commerzbank-Tochter verklagt, weil die Bank beim Verkauf eine Vergütung von mindestens 8 % erhalten hatte, diese Provision jedoch dem Anleger verschwiegen hatte. Der Fonds verursachte …
Das Landgericht München I hat die Commerzbank zu Schadensersatz an einen Anleger des VIP Medienfonds 4 verurteilt (Az. 22 O 8098/08 – nicht rechtskräftig). Der klagende Kunde hatte sich 2004 auf Empfehlung seines Bankberaters mit insgesamt 26.250 Euro, wovon 11.875 Euro durch einen obligatorischen Kredit finanziert wurden, an dem Fonds beteiligt.
München, 12.02.2009. Der Medienfonds wurde an über 7.000 Anleger mit dem Argument, es handele sich um einen Garantiefonds mit Steuervorteilen, verkauft. Später stellte sich dann heraus, dass dies nicht …
Das Landgericht München I hat die Commerzbank zu Schadensersatz an einen Anleger des VIP Medienfonds 4 verurteilt (Az. 22 O 8098/08 – nicht rechtskräftig). Der klagende Kunde hatte sich 2004 auf Empfehlung seines Bankberaters mit insgesamt 26.250 Euro, wovon 11.875 Euro durch einen obligatorischen Kredit finanziert wurden, an dem Fonds beteiligt.
Der Medienfonds wurde an über 7.000 Anleger mit dem Argument, es handele sich um einen Garantiefonds mit Steuervorteilen, verkauft. Später stellte sich dann heraus, dass dies nicht zutrifft. Der Initiator …
… die Systematiken der Projektinvestition und die Art der Einzelprojekte festgelegt, z.B. nur zukünftige Investitionen in Solar- und Windparks. Auch außerhalb der Börse gibt es eine Reihe von verschiedenen Fonds mit unterschiedlichen operativen Geschäftszecken: Immobilienfonds, Schifffonds, Leasingfonds, Umweltfonds, Solarfonds (u.a. Solarparks und Photovoltaikanlagen), Windparkfonds, Flugzeugfonds, Medienfonds (u.a. Filmfonds), BHKW-Fonds (Blockheizkraftwerke, Biomasse-Gasanlagen etc.), Mezzaninefonds, Private Equity Fonds, Venture Capital Fonds.
… nicht rechtskräftig, Urteil des LG Berlin vom 16.07.08 in Höhe von ca. 12.500,- €, oder bereits im Jahr 2007 LG Potsdam, Urteil vom April 2007 in Höhe von 12.000,- €, Urteil des Kammergerichts Berlin vom November 2007 in Höhe von 7.000,- €.
VIP-Medienfonds 3 und 4: Der BSZ e.V.-Vertrauenskanzlei CLLB Rechtsanwälte gelingt ein erster "Durchbruch" für geschädigte VIP-Medienfonds-4-Anleger vor dem OLG München, nämlich, dass die Commerzbank AG mit Datum vom 19.05.2008 zum Schadenersatz gegenüber dem Anleger verurteilt wird (Az.: 17 U 4828/07). Bei der …
Weitere Erfolge wegen VIP Medienfonds:
Das Jahr 2008 endet in den Auseinandersetzungen mit der Commerzbank mit einer weißen Weste: Es steht 7:0 in den Rechtsstreiten, die wir erstmals 2007 aufgenommen haben.
Diese sehr erfreuliche Bilanz verdanken die Mandanten der BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Jens Graf Rechtsanwälte, Düsseldorf, der Konzentration auf ihre Interessen unter Verzicht auf Experimente, die oft im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit stehen. Die Kanzlei fokussiert ihre Tätigkeit auf die unmittelbare Ursache für die Schäden. …
Viele Anleger in Deutschland haben in den letzten Jahren hohe Eigenkapitalbeträge in Medienfonds investiert. Nicht selten standen dabei Steuerspareffekte im Vordergrund. Die teilweise utopisch hoch anmutenden Renditen haben die Anleger dann endgültig überzeugt. Hohe Renditen bedeuten jedoch zumeist auch hohe Risiken. Medienfonds sind unternehmerische Beteiligungen, die regelmäßig in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft aufgelegt werden. Der Anleger beteiligt sich als Kommanditist an der Gesellschaft und trägt damit ein unternehmerisches Risiko. …
Ein Beitrag von Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft, Bremen.Medienfonds, auch Filmfonds genannt, sind in den 90er Jahren und in den Anfangsjahren 2000 im großen Stil an Anleger vertrieben worden. Allein DCM hat insgesamt 3 Medienfonds (IMF 1 bis 3) mit einem Gesamteigenkapital in Höhe von 380 Mio. Euro platziert. Dabei sollten vor allem die erheblichen Steuervorteile und hohe Ausschüttungen für ein Investment in Filmfonds sprechen. In zahlreichen Fällen sind derartige …