Forschenden ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Verständnis der Hochtemperatur-Supraleitung in wasserstoffreichen Materialien gelungen. Mit Hilfe einer Elektronen-Tunnelspektroskopie unter hohem Druck hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie die Energielücke im supraleitenden H₃S gemessen – dem Material, für das im Jahr 2015 ein Rekord für Hochtemperatur-Supraleitung aufgestellt wurde und als Ausgangsverbindung für nachfolgende hochtemperatur-supraleitende Hydride dient. Die Ergebnisse, …
Anlässlich des Senatsempfangs zum 50-jährigen Jubiläum des Max-Planck-Instituts für Meterologie (MPI-M) würdigt die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank die herausragenden Leistungen des Instituts für die Klimaforschung und die Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Das MPI-M ist eine international führende Klimaforschungseinrichtung. Neben Katharina Fegebank sprechen der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Patrick Cramer sowie der Geschäftsführende Direktor des MPI-M Prof. Dr. Jochem Marotzke.Wissenschaftssenatorin …
Dr. Asgar Jamneshan arbeitet am Mathematischen Institut der Universität Bonn. Die Grundlagen der Fourieranalysis höherer Ordnung, die der Wissenschaftler erforscht, erklärt er an einem Beispiel: Man geht die natürlichen Zahlen der Reihe nach durch – 1, 2, 3 und so weiter – und wirft bei jeder Zahl eine Münze. Zeigt sie Kopf, kommt die Zahl in einen „Topf“. So entsteht eine zufällige Teilmenge der natürlichen Zahlen.„Man würde erwarten, dass etwa die Hälfte der Zahlen im Topf landet – zufällig verteilt“, sagt Jamneshan. Der Satz von Szemerédi, ein …
… der Universität von Nuevo León (Mexiko) und Molekulare Medizin an der Charité Berlin. Sie promovierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und arbeitete danach als Postdoktorandin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg. 2021 gründete Vazquez-Armendariz am Institut für Lungengesundheit der Universität Gießen ihre erste Forschergruppe als Leiterin. Die dort begonnenen Forschungsarbeiten zu Lungenorganoiden und Krankheitsmodellierung setzt sie als Argelander-Professorin an der Universität Bonn fort. Ihre Forschung wurde bereits in renommierten …
… immer mehr fruchtbare Böden. Eine Lösung könnten Kulturpflanzen sein, die einerseits besonders viel Biomasse aufbauen und andererseits auch auf salzigen Böden gut gedeihen. Die Arbeitsgruppe Molekulare Zellbiologie unter Leitung von Professor Peter Nick am Joseph Gottlieb Kölreuter Institut für Pflanzenwissenschaften (JKIP) des KIT befasst sich seit einigen Jahren mit Sorghumhirse, einer Hirseart aus der Gattung Sorghum in der Familie der Süßgräser. Die zuckerreichen Sorten werden als Zuckerhirse bezeichnet. Sorghumhirse gehört zu den Pflanzen, die …
Prof. Dr. Robert Arlinghaus (49) hält die Professur für Integratives Fischereimanagement an der Humboldt-Universität zu Berlin in gemeinsamer Berufung mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Er betreibt inter- und transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung mit Schwerpunkt Freizeit- und Küstenfischerei. Neben der Erarbeitung von Grundlagen nachhaltiger Fischerei gilt sein Augenmerk der Ko-Produktion von Wissen zusammen mit der Angelpraxis und dem Wissenstransfer in die Gesellschaft. Robert Arlinghaus hat über 700 Publikationen …
… – Im Rahmen eines Fachkräfte-Einsatzes des Senior Experten Service (SES) reiste Johannes Peschke, Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Qualität und Sicherheit, im April 2025 nach Togo. Ziel seines Aufenthalts war die praxisorientierte Unterstützung der Lehrkräfte des Institut de Formation en Agriculture et Développement (IFAD) in den Bereichen Aquaristik, Aquaponik und Garnelenaquakultur.Die Einsätze fanden sowohl am IFAD-Standort in Elevagnon als auch in Lomé statt. Gemeinsam mit dem lokalen Ausbildungsteam wurden intensive Trainings durchgeführt, …
… ist das Ergebnis von Millionen Jahren der Evolution. Diese Moleküle erfüllen verschiedene Funktionen, die diesen Gemeinschaften helfen, in verschiedenen Umgebungen zu überleben, sich anzupassen und zu gedeihen. Das Verständnis der Funktionen und Wirkungsweisen einiger dieser Moleküle wird Innovationen in der Landwirtschaft vorantreiben.“, sagt Stéphane Hacquard.wissenschaftliche Ansprechpartner:Stéphane HacquardMax-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung+49 221 5062-322Originalpublikation:https://www.nature.com/articles/s41467-025-58530-x
… im renommierten Fachmagazin Nature berichten, konnten sie das Genom von zehn historischen Kartoffelsorten rekonstruieren und benutzten dieses Wissen, um weitere Kartoffelgenome bedeutend einfacher und schneller rekonstruieren zu können.Zusammen mit Forschenden der Universität Wageningen, des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Groß Lüsewitz und der Xi’an Jiaotong University in China, die ebenfalls an der Studie beteiligt waren, wählte das Team historische Sorten aus, die unter anderem schon im 18. Jahrhundert …
… einzelnen Zellen umfassend untersucht, um zu verstehen, wie er ihren Energiezustand beeinflusst. Über die Rolle der Glykolyse bei Entscheidungen, die Zellen oder Zellgruppen treffen, ist jedoch bisher wenig bekannt.Jetzt haben Forschende am EMBL Barcelona, Spanien, und am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden das Potenzial der Glykolyse aufgedeckt. Sie zeigen, dass die Glykolyse nicht nur die Zelle mit Energie versorgt, sondern auch in der Lage ist, in verschiedenen Stadien der frühen Embryonalentwicklung …
… weltweitem Renommee. Hier finden sie die Bedingungen, die sie für erfolgreiche Forschung brauchen. In kein anderes Land wurden so viele Humboldt-Professuren vergeben wie nach Nordrhein-Westfalen.“ Die in Rumänien geborene Wissenschaftlerin Dana Branzei war seit 2008 am AIRC Institute of Molecular Oncology (IFOM) in Mailand, Italien, tätig und ist seit 2020 Forschungsdirektorin am Institut für Molekulare Genetik des Italienischen Forschungsrates (CNR) in Pavia. Sie studierte und forschte zuvor als Postdoktorandin in Japan und unterhält seither enge …
NRW-Forschungsprojekt „Perfluor.DAT“: Cornelsen und Fraunhofer UMSICHT entwickeln PFAS-Aufbereitung weiter Die Cornelsen Umwelttechnologie GmbH (auch Cornelsen Group) und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Forschungsprojekts Perfluor.DAT wird das etablierte PerfluorAd®-Verfahren zur Entfernung von PFAS aus wässrigen Medien weiterentwickelt – mit dem Ziel, die Anwendung noch flexibler und wirksamer zu machen.PFAS …
… Rolle im Nährstoffkreislauf von Seen, indem sie Polysaccharide (komplexe Zucker) abbauen. Ihre Fähigkeit, diese Zucker egoistisch zu konsumieren, beeinflusst die Verfügbarkeit von Kohlenstoff und anderen Nährstoffen im Ökosystem“, sagt Erstautorin Andrea Čačković vom Ruđer-Bošković-Institut.Um die Rolle egoistischer Mikroorganismen in Süßwassersystemen zu untersuchen, verglich das Forschungsteam zwei verschiedene Seen in Kroatien: den nördlich gelegenen Kozjak-See – den größten und tiefsten See im Nationalpark Plitvicer Seen – sowie den südlicher …
… Ziel war es, eine zuverlässige, umweltfreundliche Alternative zur chemischen Beizung zu entwickeln. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Plasmabehandlung in bestimmten Fällen eine ähnlich gute Wirkung wie etablierte Verfahren erzielt hat“, erklärt Projektleiterin Dr. Nicola Wannicke vom Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP). Zudem konnten positive Effekte auf den Feldaufgang und Ertrag nach der Plasmabehandlung festgestellt werden. Rund 6 Tonnen mehr Ertrag pro Hektar zeigte sich an einem Standort für Wintergerste im Jahr …
… Autoren aus 17 Organisationen und Verbänden haben drei Jahre lang daran gearbeitet – am heutigen Mittwoch legen sie ihren Vorschlag für ein Nationales Monitoring der biologischen Vielfalt im Wald (NaBioWald) vor. Koordiniert wurde das Projekt vom Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde.Die Verfasserinnen und Verfasser aus Bundes- und Landeseinrichtungen in den Bereichen Forst und Naturschutz, von Fachverbänden, Universitäten und Hochschulen schlagen als neue Form der Waldbeobachtung ein integratives Monitoring vor. Es setzt sich zusammen …
… die Eigenschaften viel komplexerer Systeme vorherzusagen als dies bislang möglich ist. Initiiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Fred Hamprecht und Prof. Dr. Andreas Dreuw vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen sowie Prof. Dr. Maurits W. Haverkort vom Institut für Theoretische Physik. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert die Forschungsarbeiten mit mehr als 745.000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren.In der klassischen Physik wird die kinetische Energie von Körpern mit der Formel Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat berechnet. …
… Standardmodell verschmelzen kleine Galaxien im Laufe der Zeit in einem chaotischen Prozess zu größeren Galaxien und hinterlassen Schwärme von kleinen Zwerggalaxien, die in einer fast zufälligen Anordnung massive Wirtsgalaxien umkreisen. Doch neue Forschungen am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) zeigen, dass die Satellitengalaxien der benachbarten Andromeda-Galaxie (M31) überraschende und bisher unerklärte Eigenschaften haben. Anstatt zufällig um ihre Wirtsgalaxie herum verteilt zu sein, wie es das Standardmodell der Kosmologie vorhersagt, …
… von Polymer- und Biopolymerwerkstoffen voran, um Umwelt- und Klimaziele zu erreichen. Ein spannendes Teilprojekt ist z.B. "BioKrümelKleie", bei dem Bäckereireststoffe in Biopolymer-Compounds für Pflanztöpfe und Brotdosen verwandelt werden. Außerdem werden am Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere der Hochschule Hof (ibp) biobasierte und kompostierbare Schraubverschlüsse entwickelt, Trinkhalme aus Bäckereireststoffen entwickelt und gezeigt, wie Verschnitte aus der Schaumstoffverarbeitung zu neuen Schaumstoffplatten für die Textilindustrie …
… das Protein zunächst ein sogenanntes Intein, das sich selbst aus der Peptidkette entfernt, um die korrekte Faltung und Funktion des fertigen Proteins zu gewährleisten. Ein Team um den Proteinchemiker Prof. Dr. Henning Mootz und Doktorand Christoph Humberg vom Institut für Biochemie der Universität Münster hat nun eine lange ungeklärte Forschungsfrage beantwortet: Warum treten im Labor bei einer speziellen Variante der Inteine, den „gespaltenen Inteinen“, oft Probleme auf, die die Effizienz der Reaktion deutlich herabsenken? Die Wissenschaftlerinnen …
… natürliche Mikrobiom der Qualle wesentlich für ihre Fortpflanzung ist. Der Einfluss der Mikroben ist besonders wichtig, bevor die Strobilation einsetzt“, sagt Erstautorin Dr. Nadin Jensen, die zu diesem Thema in der Arbeitsgruppe von Professorin Ruth Schmitz-Streit am Institut für Allgemeine Mikrobiologie der CAU promoviert hat. Beta-Carotin als Schlüssel zur Metamorphose Die Strobilation, die Umwandlung vom Polypen zu frei schwimmenden Quallen, ist ein komplexer Prozess: Bakterien im Polypen produzieren zunächst Beta-Carotin, ein Provitamin. Dieses wird …
… DFG-Forschungsgruppe VolImpact: ein Vulkanausbruch mit massiver Eruption. Die Rede ist vom Ausbruch des Vulkans Hunga. „Eine ganz außergewöhnliche Eruption“, wie der Umweltphysiker Christian von Savigny sagt. Denn gemeinsam mit Kolleg*innen von den Universitäten Bremen, Hamburg und Leipzig, dem Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und dem Helmholtz Center für Ozeanforschung in Kiel arbeitete er seit 2019 an den Auswirkungen von Vulkanen auf Atmosphäre und Klima – da kam die Forschung „am lebenden Objekt“ …
… des Centre for Global Cooperation Research an der Universität Duisburg-Essen,Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Ralf-Dieter Person, Leiter des Geschäftsbereichs Hochschulinfrastruktur beim HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V., Hannover,Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der Technischen Universität München und Prof. Dr. Michael Kaschke, Präsident des Stifterverbands,Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Geschäftsführerin der Berlin University Alliance (BUA) sowieCatherina Hinz, …
… Ausbeutung und ihre politische Indienstnahme zu untersuchen und um die wissenschaftliche, methodenbasierte Erforschung der Alten Welt als Alternative aufzeigen. Konzipiert wurde die Ringvorlesung von Prof. Dr. Dr. h. c. Friederike Fless, Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts und Professorin am Institut für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin, Ida Viktoria Heinemann, Leiterin des Arbeitsbereichs "Knowledge Transfer and Communication" am Berliner Antike-Kolleg, und Prof. Dr. Tonio Sebastian Richter, Professor am Institut für …
… Kirchmair und Oriol Romero-Isart erstmals demonstriert, dass es möglich ist, Quantenüberlagerungen aus thermisch angeregten Zuständen zu erzeugen. „Auch Schrödinger ist in seinem Gedankenexperiment von einer lebenden, also ‚heißen‘ Katze ausgegangen“, schmunzelt Gerhard Kirchmair vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). „Wir wollten wissen, ob sich solche Quanteneffekte auch erzeugen lassen, wenn wir nicht vom …
… war jedoch bislang eine ungelöste Herausforderung für moderne Klimamodelle.Mit einem neuartigen umfassenden Modell, in dem Atmosphäre, Ozean, Vegetation, Eisschilde und feste Erde dynamisch gekoppelt sind, ist einem Team unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) erstmals eine Serie von Simulationen der Klimaveränderungen von der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart mit einem solch komplexen Modell gelungen. Das Modell, welches im Rahmen des PalMod-Projekts (www.palmod.de) entwickelt wurde, berücksichtigt …
… Wassermengen aus der Nordsee teilweise relativ geringe Mengen an frischem Sauerstoff bis in die Tiefe der Ostsee bringen, war bislang ein Rätsel. In ihrer neuen Studie konnten Dr. Ulrike Löptien, Professor Matthias Renz und Dr. Heiner Dietze vom Institut für Informatik und vom Institut für Geowissenschaften an der CAU dieses Rätsel nun mit einem Methodenmix aus modernen Verfahren des Maschinellen Lernens und numerischen Ozeanzirkulationsmodellen lösen. Konkret setzen die Forschenden auf sogenanntes Unsupervised Learning, also maschinelles Lernen …
… ???ö??????????.Die Erforschung der Kommunikation von Mikroorganismen trägt zum Verständnis der komplexen ökologischen Wechselwirkungen in unserer Umwelt bei und ist Forschungsschwerpunkt des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“. Ein Forschungsteam des Clusters am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat in einer Studie die Interaktion zwischen Amöben, Bakterien und Pflanzen untersucht. An der Studie waren auch Forschende der Universität …
… das Imperial College London und die École Polytechnique Fédérale de Lausanne. Außerdem will er mit Wissenschaftlern an der Universität Bonn kooperieren, insbesondere aus dem Transdisziplinären Forschungsbereich „Modelling“.Seit Anfang März leitet der Wissenschaftler am Institut für Angewandte Mathematik eine Emmy Noether-Gruppe, die herausragenden Wissenschaftlern die Möglichkeit eröffnet, sich für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Die Forschungsgruppe wird mit bis zu 1,3 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. …
… Implementierung sei es aber noch ein weiter Weg.Anyonen in einer Dimension – eigentlich unmöglichDas internationale Team der neuen Veröffentlichung in Science, an dem neben André Eckardt von der TU Berlin auch Forscher*innen der Universitäten Harvard und Maryland sowie des National Institute of Standards and Technology (NIST) in den USA beteiligt waren, hatte sich nun vorgenommen, nach Anyonen in nur einer Dimension zu suchen. „Wenn man daran denkt, dass Anyonen nur durch die Möglichkeit eines Platztauschs von Teilchen entstehen können, erscheint …
«Wir haben neue Einblicke erhalten, welche Prozesse beim Abgang einer Gleitschneelawine entscheidend sind», sagt Amelie Fees, Wissenschafterin am WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF in Davos. Sie hat untersucht, welche Verhältnisse am Boden und im Schnee herrschen müssen, damit sich eine Gleitschneelawine (siehe Kasten) löst. Dafür hat sie den Wassergehalt und die Temperatur des Bodens gemessen – drei Winter lang. Es ist das erste Mal, dass Forschende Daten direkt unterhalb der auf einem Wasserfilm ins Tal rutschenden Schneemassen erhoben …
Der Verhaltensökologe Heribert Hofer trat die Leitung des Leibniz-IZW am 01.01.2000 an und führte das Institut als Direktor bis zum heutigen Tag. Bis 2017 war er zudem der Leiter der Abteilung für Evolutionäre Ökologie. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit als Direktor wurde das Leibniz-IZW insgesamt dreimal positiv evaluiert (2006, 2013, 2020) und beantragte erfolgreich ein großes Erweiterungsvorhaben für das Institut mit dem Titel „Erfassen, Beurteilen, Eingreifen – Einsatz von High-Tech für die Wildtierforschung im Anthropozän“. Das Leibniz-IZW hat …
… die Erholung einer Gehirnhälfte bei geöffneten Augen länger, als wenn beide Gehirnhälften gleichzeitig tief schlafen. Wissenschaftler*innen sind noch dabei, herauszufinden, wann, wie und warum Vögel auf diesen Balanceakt beim Schlafen angewiesen sind.Forschende am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz und am Groningen Institute for Evolutionary Life Sciences zeigen nun, dass europäische Dohlen einen schwierigen Kompromiss zwischen Schlaf und Wachsamkeit eingehen. Die Studie, die die Schlafmuster in verschiedenen Hirnregionen von Dohlen …
… bei Energiedichte, Leistung, Sicherheit und Kostenreduzierung nähern sie sich nun ihren theoretischen Grenzen. „Wir stehen vor einem rasant weiterwachsenden Bedarf an Energiespeicherung in Batterien“, sagt der Materialforscher Prof. Dr. Jürgen Janek vom Physikalisch-Chemischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Seine Antwort auf diese Herausforderung: die Suche nach neuen Zellkonzepten für Batterien, die auf sogenannten Post-Lithium-Systemen basieren. Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe forscht er im Exzellenzcluster POLiS und im …
… ermöglicht die Aufzeichnung von Prozessdaten. »Unser Konzept ECC4P reduziert Ausschuss, senkt Prüfkosten und ermöglicht eine kontinuierliche Produktionsüberwachung in einem durchgängigen Datenraum mit geringen Latenzzeiten,« erläutert Projektleiter Alexander Schuster vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Spezialist für industrielle Fertigung.Komplette Prozesssteuerung, Verschleiß-Erkennung und DatensicherungEin zentrales Element von ECC4P ist die direkte Erfassung sensibler Messdaten in den Maschinen. Dafür stehen innovative …
… sicherheitsrelevanter Informationen zwischen Unternehmen findet daher kaum statt. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn Geschäftspartner regelmäßig Daten austauschen, wie das etwa bei Industriebetrieben und ihren Zulieferern der Fall ist.Ein Forschenden-Team vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT hat sich deshalb im Projekt CyberGuard zum Ziel gesetzt, ein einheitliches Rahmenwerk für die Abwehr von Attacken aufzubauen. Herzstück des Projekts sind standardisierte Playbooks mit maschinenlesbaren Prozessbeschreibungen. In puncto …
… Innovationspolitik sowie Transfer.“ Über TU9TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen, Technische Universität Berlin, Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Darmstadt, Technische Universität Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, Technische Universität München und Universität Stuttgart.TU9-Universitäten übernehmen in besonderer Weise Verantwortung für die Produktiv- und Innovationskraft unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Sie gestalten die Zukunft mit, u. a. durch …
… herausragenden Wissenschaftlerin jetzt mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis geehrt wird.“Ihr Weg an die Universität BonnNach ihrem Studium der Physik an der Universität Münster und der University of Cambridge (Vereinigtes Königreich) schloss Lena Funcke mit 23 Jahren ihre Promotion am Max-Planck-Institut für Physik und der LMU München ab. Es folgte eine vierjährige Tätigkeit als Postdoktorandin, zunächst am Perimeter Institute for Theoretical Physics in Waterloo (Kanada) und danach am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA), wo Funcke …
… praxisnahen und wissenschaftlich fundierten Ansätzen einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der finanziellen Bildung junger Erwachsener in prekären Lebenslagen zu leisten.Das Projekt ist Teil der Initiative „Finanzielle Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und wird in Kooperation mit dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim durchgeführt. wissenschaftliche Ansprechpartner:Projektleitung: Dr. Sally Peters, Projektkoordination: Clara Baumann,
… km/h in einer Höhe von 100 bis 150 Meter und kann durch seine hohe Messrate von 1000 Messpunkten pro Sekunde Leckraten ab 150 l/h bei Windstärken bis zu 24 km/h registrieren. Die Strahlquelle für das LIDAR System entwickelte ein Team am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen. In der zweiten CHARM Generation enthält sie zwei diodengepumpte Nd:YAG-Laser mit einer besonders schmalen Linienbreite. Adlares lieferte einen optisch-parametrischen Oszillator, der die Wellenlänge des Lasers von etwa 1 µm in das mittlere Infrarot bei 3,3 µm konvertiert. …
Mit der Vorlesungsreihe „Hamburger Perspektiven zur Klimaforschung“ wird in diesem Semester einer der Schwerpunkte auf das Thema Klimaschutz gesetzt. Die Ringvorlesung ist eine Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie und würdigt das 50-jährige Bestehen des Instituts, das durch eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Universität Hamburg geprägt ist. Verschiedene Perspektiven, historische Betrachtungen und aktuelle Forschungsergebnisse bieten einen umfassenden und abwechslungsreichen Zugang zu komplexen Fragen.Daneben koordiniert …
… Wirbeltieren zu regulieren. Studien an heimischen Tierarten haben gezeigt, dass Ghrelin bei Vögeln allerdings entgegengesetzte Wirkungen hat als bei Säugetieren, und zwar, indem es die Nahrungsaufnahme hemmt, anstatt sie zu fördern. Laut Leonida Fusani vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Vetmeduni legten zudem „einige Studien unseres Teams nahe, dass Ghrelin eine Schlüsselrolle bei der Steuerung des Zugverhaltens spielen könnte. Daher waren wir verblüfft, als wir im Genom der Gartengrasmücke, einem Sperlingsvogel, …
… 2030 netto-treibhausgasneutral werden.Um eine einheitliche Vorgehensweise zu entwickeln und die Hochschulen mit einem gemeinsamen Tool zu unterstützen, rief das Wissenschaftsministerium vor rund zwei Jahren einen Arbeitskreis ins Leben. Die Universität Hohenheim und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bringen dabei als Vertreter der Universitäten ihre fachliche Expertise ein.„Dank der Erfahrungen aus unserem Pilotprojekt an der Universität Hohenheim konnten wir eine aktive Rolle übernehmen und wichtige Impulse setzen“, berichtet Valentin …
Mit der Gründung des institutsübergreifenden Fraunhofer-Labs »flaQship« bündeln das Fraunhofer IAO, das Fraunhofer IPA und das IAT der Universität Stuttgart ihre Forschungskompetenzen. Im Fokus des Labs steht anwendungsorientiertes Quantencomputing in Stuttgart und Heilbronn.Die florierende Forschungslandschaft rund um Quantencomputing schafft die besten Voraussetzungen, um in naher Zukunft diese neue Schlüsseltechnologie in die industrielle Anwendung zu bringen. Wie können exzellente Forschungs- und Innovationsfortschritte jedoch noch effizienter …
… Zudem werden die Auswirkungen der Beschattung durch die Anlagen auf die moortypischen Pflanzen in Topfversuchen untersucht. Auf einer ca. 200 Hektar großen Fläche mit Photovoltaik auf wiedervernässtem Moorboden in Niedersachsen gehen die Wissenschaftler*innen des Thünen-Instituts den Auswirkungen von Moor-PV im Praxismaßstab v.a. auf die Treibhausgasbilanz ein.Projekt betritt wissenschaftliches Neuland„In natürlichen Mooren gibt es wenig Schatten, so dass Beschattung für viele Pflanzen dort ungewöhnlich ist. Den Landwirt interessiert deshalb, ob …
… Masterprogramm „Mathematics of Machine Learning and Data Science“ startet zum Wintersemester 2025/2026 und richtet sich insbesondere an Absolventinnen und Absolventen mathematischer Bachelorstudiengänge. Es ist an der Fakultät für Mathematik und Informatik angesiedelt, wird vom Institut für Mathematik ausgerichtet und in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen durchgeführt. Eine Bewerbung ist bis zum 15. Mai 2025 möglich.„Machine Learning und Data Science revolutionieren derzeit die Wissenschaften. Dies betrifft …
… die Arbeitsschritte auch geschickt planen sollte, wurde an den „Türmen von Hanoi“ verdeutlicht. Dieses Knobelspiel gilt als klassisches mathematisches Rätsel sowie als Einführung ins Programmieren. Zum Abschluss besuchten die Schülerinnen und Schüler das Labor für Leistungselektronik und das Institut für Medizintechnik an der THWS.Der dritte Tag stellte Fraktale in den Vordergrund, welche nicht nur in der Natur vorkommen – beispielsweise als Schneeflocken – sondern auch spielerisch erzeugt werden können. Nach einer Einführung in die Mathematik der …
… unterstreicht Pflanzenbiotechnologe Prof. Dr. Michael Hippler von der Universität Münster. „Wir erhalten zudem Hinweise darauf, wie ähnliche Schutzmechanismen bei anderen Organismen funktionieren könnten.“, ergänzt Dr. Adrian Nievergelt vom Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam.Das Team setzte verschiedene Techniken zur Bildgebung und Proteinanalyse ein, darunter kryogene Elektronentomographie und Elektronenmikroskopie, Fluoreszenzmikroskopie, Massenspektrometrie, sowie gentechnische Methoden, um die Glykoproteine aus …
… er eine zweite Funktion hat: Er reguliert den empfindlichen Stoffwechsel zwischen Pflanzen und Bakterien. „Die Studie liefert neue Erkenntnisse darüber, wie Pflanzen und Mikroben miteinander interagieren, und etabliert ein neues Modellsystem, um zu untersuchen, wie eine vorteilhafte Partnerschaft auf engstem Raum stattfinden kann“, sagt Tonni Grube Andersen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Tonni Grube AndersenMax-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung+49 221 5062-317Originalpublikation:https://www.science.org/doi/10.1126/science.ado8680
… Galaxie bekannt sind. Die bevorstehende Eruption ist daher eine einmalige Gelegenheit, um die Mechanismen dieser stellaren Explosionen besser zu verstehen. Unistellar Citizen Science: Wie Hobby-Astronomen zum Forscher werden könnenDas Citizen-Science-Programm des SETI-Instituts und Unistellar ermöglicht es Hobby-Astronomen, aktiv zur Forschung beizutragen. Ein globales Netzwerk dokumentiert Phänomene wie Exoplaneten-Transits, Asteroidenbahnen und nun auch die bevorstehende Nova von T Coronae Borealis.Das Cosmic Cataclysm-Programm von Unistellar bietet …