… Handeln konfrontiert. Sorgen, die aus den Forschungsergebnissen resultieren, gehen mit Ohnmachtsgefühlen und Ängsten einher, wenn Klimaforschung nicht in konkrete Maßnahmen mündet – oder sogar zu Anfeindungen führt. Postdoktorandin Anna Lena Bercht vom Geographi¬schen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) traut sich jetzt, die psychischen Belastungen von Klimawissenschaftler*innen zum Thema zu machen.In einem aktuellen Kommentar im Fachmagazin „Nature Climate Change“ analysiert Bercht vor allem die Belastung Forschender, die …
… Forschungseinrichtungen über Zukunftsperspektiven im MINT-Bereich zu informieren.Die Veranstaltung startete mit einer Berufsorientierungsmesse, auf der die Jugendlichen umfassende Informationen zu Ausbildungs- und Studienangeboten erhielten. Im Anschluss besuchten sie in Kleingruppen ausgewählte Unternehmen und Institute vor Ort. Dort konnten sie unter anderem Reinräume und Labore besichtigen und erhielten direkte Einblicke in moderne Arbeitsumgebungen sowie konkrete berufliche Abläufe.Die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen schätzten die AAA auch in …
… sie während der Zellteilung, wenn die Erbinformationen an die nächste Generation weitergegeben werden. Liegt DNA jedoch falsch verpackt vor, drohen schwerwiegende Folgen für die Lebensfähigkeit der Zelle. In einer europäischen Zusammenarbeit haben nun Forschende vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, vom Netherlands Cancer Institute und vom Human Technopole einen molekularen Schalter entdeckt, der die Verpackung der DNA in die typischen wurstförmigen Chromosomen reguliert. Damit haben Sie einen zentralen Mechanismus zur Regulation der …
Laserblitz macht Protonen mobilIn seiner Dissertation entwickelte Dr. Tim Ziegler vom Institut für Strahlenphysik neue Strategien zur Optimierung laserbasierter Protonenbeschleuniger. Mithilfe perfekt aufeinander abgestimmter Laser- und Targetparameter gelang es ihm, Protonen auf bis zu 150 Megaelektronenvolt (MeV) zu beschleunigen – eine Verdopplung der bisher am HZDR erreichbaren Energien und ein neuer Weltrekord. Dies markiert einen wichtigen Schritt hin zu energieeffizienten, kompakten Beschleunigeranlagen, die zukünftig unter anderem zur Untersuchung …
… haben technologische Hürden die Forschung lange Zeit erschwert. Dank der Fortschritte in der Hochdurchsatz-Genomforschung können wilde Verwandte nun aber mit denselben Instrumenten und Verfahren untersucht werden wie unsere Kulturpflanzen.Ein internationales Forschungsteam unter Führung des IPK-Leibniz-Instituts hat nun die strukturelle Evolution des Genoms von Gerste (Hordeum vulgare) und ihres wilden Verwandten Hordeum bulbosum, auch als Knollengerste bekannt, untersucht. Für diese Studie sammelte Dr. Frank Blattner Genotypen von H. bulbosum in …
… wird eine Methode zum Überprüfen von Inklusionen zwischen Klassen geometrischer Graphen erläutert, mit der unter anderem Eigenschaften von Graphen bewiesen werden können.Betreut wurde Dr. Dennis Peuter bei seiner Dissertation von Prof. Dr. Viorica Sofronie-Stokkermans, Professorin am Institut für Informatik an der Universität Koblenz. Weitere Gutachter waren Prof. Dr. Silvio Ghilardi, Professor am Institut für Mathematik an der Universität Mailand, sowie Prof. Dr. Pascal Fontaine, Professor am Montefiore-Institut für Elektrotechnik und Informatik an …
… weiteres Ziel der Wissenschaftler:innen. Um dem Eis all diese Geheimnisse zu entlocken, stehen unterschiedlichste Analysen an. Damit alle Projektbeteiligten das dafür benötigte Material erhalten, gibt es einen ausgeklügelten Schnittplan, den verschiedene Teams jetzt im Eislabor des Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) abarbeiten. Aus der Antarktis kommt das Eis in jeweils einen Meter langen Stücken, die sorgfältig beschriftet sind: Aus welcher Tiefe stammt es, wo ist oben und wo unten. Zwei Horizontalschnitte …
… Gleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung gesorgt – eine Voraussetzung für eine stabile und gesunde Gehirnfunktion.Später geborene Nervenzellen reifen schnellerInhibitorische Nervenzellen entstehen während der Gehirnentwicklung durch Teilung von sogenannten Vorläuferzellen. Forschende am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz haben nun anhand von Untersuchungen in Mäusen neue Erkenntnisse über ihre Entwicklung gewonnen: Zellen, die später im Entwicklungsprozess gebildet werden, reifen nach ihrer Geburt deutlich schneller als solche, die …
… Deshalb dauert es oft so lange, bis sie richtig diagnostiziert werden.“ Freitag will das ändern – als Mathematikerin: In ihrer Bachelorarbeit zeigt sie einen Weg auf, wie Betroffene schneller eine Diagnose und damit die richtige Behandlung erhalten können.Bachelor-Arbeit am Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in KaiserslauternSchon in der Schule hatte Chiara Freitag ein Faible für Mathe. Aber studieren? Die 22-Jährige winkt ab: „Das konnte ich mir erst gar nicht vorstellen. Zu abgehoben, zu weit weg vom Leben.“ Dachte …
… (jv)Programm:GrußworteDr. Albert Käuflein, Bürgermeister der Stadt KarlsruheProfessor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des KITDas KIT-Zentrum MathSEE stellt sich vorProfessorin Melanie Schienle, Wissenschaftliche Sprecherin des KIT-Zentrums MathSEE, Institut für Statistik des KITVortrag: „Hydrologie im digitalen Zeitalter: Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für die Hochwasservorhersage“Dr. Ralf Loritz, Nachwuchsgruppenleiter & KIT Associate Fellow, Institut für Wasser und Umwelt – Hydrologie …
… Seit Jahrzehnten arbeiten Industrie und Forschung daran, die Sicherheit der Insassen zu erhöhen. Dazu gehört es auch, die komplexen Vorgänge im Inneren eines Fahrzeugs während des Aufpralls zu verstehen. Das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI setzt hierfür das X-CC-Verfahren (X-ray-Car Crash) ein – eine Kurzzeit-Röntgentechnologie, die hochdynamische Verformungsprozesse unter Crashbedingungen sichtbar macht.Auf der Dummy-Crashtest-Konferenz demonstrierten Fraunhofer-Forschende erstmals öffentlich die Entstehung solcher Röntgenaufnahmen. …
… Zustand des Wattenmeeres regelmäßig zu beobachten, zu bewerten und wissenschaftlich zu begleiten.Die Nationalparkverwaltung arbeitet bereits seit Jahrzehnten mit mehreren renommierten Forschungspartnern zusammen. Dazu gehören die Wattenmeerstation List des Alfred-Wegener-Instituts, das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Fachbereich Biologie der Universität Hamburg, das Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover und der Forschungsbereich …
… und Doktoranden, die sich für eine Tätigkeit in der IT-Branche interessieren und sich über Möglichkeiten und Anforderungen des Berufseinstiegs informieren wollen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Career Service im heiSKILLS Kompetenz- und Sprachenzentrum der Ruperto Carola sowie dem Institut für Informatik. Die Messe findet von 10 bis 16 Uhr im Foyer des Hörsaalzentrums Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, statt.Die Besucherinnen und Besucher der IT-Jobmesse haben die Möglichkeit, sich am jeweiligen Messestand direkt bei den Fach- und Personalverantwortlichen …
… Biodiversitätskrise – wissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich wirksam kommunizieren?“ So lautet das Lebensthema der 27-Jährigen Verena Mischitz. Sie ist vielfach ausgezeichnet für ihre Videoserie „Erklärt! Klima“, arbeitet für ORF, WDR, Arte und ist Lektorin am Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation an der Universität Innsbruck. Überdies ist sie Sprecherin des Netzwerks Klimajournalismus in Österreich. Begeisternde MutmacherinVor allem aber ist sie eine begeisternde Erzählerin und Mutmacherin! Davon konnten sich die zahlreichen …
… Auftreten tiefer Erdbeben und das Vorhandensein von Wasser in mehr als 600 Kilometern Tiefe erklären zu können.„Wir haben nun zum ersten Mal die optische Wärmedurchlässigkeit von Olivin im Erdinneren gemessen“, sagt der Geodynamiker Enrico Marzotto vom Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam. „Diese Messungen zeigen, dass Olivin selbst bei den extremen Druck- und Temperaturbedingungen im Erdinneren durchlässig für Infrarotstrahlung, also Wärme ist.“ Der Wärmetransport durch Strahlung macht schätzungsweise 40 Prozent der gesamten im …
… an der Hochschule Pforzheim – mit Schwerpunkten in Physik, Elektrotechnik und insbesondere Displaytechnik. Von 1999 bis 2005 war er Dekan, von 2009 bis 2015 Mitglied des Hochschulrats. Zudem ist er seit über 25 Jahren aktiver Forscher am Institut für Angewandte Forschung (IAF) der Hochschule Pforzheim. Mit über 250 Publikationen, internationalen Vorträgen, mehreren Patenten und seiner langjähriger Gutachtertätigkeit zählt er zu den profilierten Experten seines Fachs. Als Mitbegründer und Ehrenpräsident des Deutschen Flachbildschirm Forums (DFF) sowie …
… geringe Konzentrationen an bioverfügbaren Metallionen fest. Kann Methan auch unter diesen Bedingungen entstehen, und wenn ja, wie? Um diese Frage zu klären, untersuchte ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Seigo Shima am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie die Methanbildung unter nährstoffarmen Bedingungen.„Wir waren überrascht, dass die Konzentration der [NiFe]-Hydrogenasen in diesen methanogenen Archaeen nahezu null betrug“, sagt Dr. Shunsuke Nomura, Hauptautor der Studie. Stattdessen schien der Stoffwechselweg vollständig …
… amyloiden Proteinkonformationen in biomolekularen Kondensaten“ an. Die Wissenschaftler*innen wollen verstehen, wie Chaperone kondensatbildende Proteine regulieren und wie die Faltung dieser Proteine damit zusammenhängt. (Sprecherin: Professorin Dr. Janine Kirstein, Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Jena)Stadtgrenzen markieren eine etwas willkürliche Trennung zwischen einem (urbanen) Innenraum unter starker menschlicher Kontrolle und einem (ruralen) Äußeren, das stärker durch natürliche, biophysikalische Prozesse …
… dadurch nicht beinträchtigen werden. Thermalmanagement war daher ein besonders wichtiger Punkt für unser Design.«Neben der Wärmeregulierung floss in die Design-Entwicklung verschiedenstes Knowhow aus dem Fraunhofer IOF ein, wie es basierend auf jahrelanger Erfahrung mit Weltraumprojekten am Institut aufgebaut wurde. »Dabei geht es um verschiedenste Fragen: Etwa darum, wie man besonders leichtgewichtige Bauteile für den Flug ins Weltall herstellen kann, um Methoden zur widerstandfähigen Justage der Bauteile sowie um feinste Strukturierungen auf den …
… Universitätsbibliothek in Göttingen, wo sie das Digitalisierungszentrum leitete, wurde sie Geschäftsführerin des Trier Center for Digital Humanities und Akademische Rätin in der Germanistischen Mediävistik. Seit 2010 ist Andrea Rapp Professorin für Germanistik – Computerphilologie und Mediävistik am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt.Neben ihrer Professur übt Andrea Rapp eine Reihe an weiteren Ämtern aus. Von 2017 bis 2019 war sie Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infrastruktur an der TU Darmstadt. Seit 2021 ist sie …
… stark machen: FOCAL bringt Forschung in die kommunale Praxis
Wie lassen sich hochkomplexe Klimadaten so nutzbar machen, dass sie Städten konkrete Hilfe bei der Planung klimaresilienter Infrastrukturen bieten? Das EU-Projekt FOCAL, koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, zeigt, wie moderne Technologien wie KI und Hochleistungsrechnen mit den Bedarfen von Stadtverwaltungen zusammengebracht werden können. In Konstanz, einer der Pilotkommunen, entsteht derzeit ein digitaler Werkzeugkasten für datenbasierte Klimavorsorge …
… Enthaltung.HINTERGRUND: zur Person Prof. Dr. Christoph SchneiderProf. Dr. Christoph Schneider engagiert sich seit August 2021 als hauptamtlicher Vizepräsident für Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der 60-jährige Geograph ist seit 2015 Professor für Klimageographie am Geographischen Institut der HU und war zuvor bereits mehrere Jahre als Professor für Physische Geographie und Klimatologie an der RWTH Aachen und zeitweise Institutsdirektor tätig. Daneben ist Prof. Dr. Schneider seit 2018 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Instituts …
… des Nobelpreises für Chemie – bietet ein mehrtägiges Programm mit Vorlesungen und Podiumsdiskussionen sowie die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung und Vernetzung.Finn Sebastian ist Mitglied der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Jana Zaumseil am Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg. Im Rahmen eines vom Europäischen Forschungsrat geförderten Projekts widmet er sich der Erforschung von kohlenstoffbasierten, halbleitenden Nanomaterialien. Diese zeichnen sich durch die Eigenschaft aus, Licht im Nahinfrarotbereich zu emittieren, …
… einem drohenden Angriff zu warnen Auf diese Weise wird die Widerstandskraft der Pflanze gestärkt. Zudem kann Indol als Bestandteil von Blütendüften Bestäuber anlocken.Ein Forschungsteam um Matilde Florean und Tobias Köllner in der Abteilung Naturstoffbiosynthese am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie erforscht Enzyme, die an der Biosynthese von Benzoxazinoiden beteiligt sind. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von spezialisierten Abwehrstoffen in Pflanzen, für deren Herstellung Indol als Vorstufe benötigt wird. Bei einigen Pflanzenarten …
… Millionen Festmetern Fichtenschadholz ist die Rede. Dies entspricht einem Anteil von 88 Prozent der Fichte am gesamten Schadholz in thüringischen Wäldern.Sind einzelne Abwehrstoffe schädlingsspezifisch oder erhöht die Vielfalt der Abwehr ihre Wirksamkeit?Die Abteilung Biochemie am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie untersucht, wie sich Fichten gegen Borkenkäfer und Pilze verteidigen, und wie die Insekten und ihre pilzlichen Verbündeten die Verteidigung der Bäume überwinden. In einer aktuellen Studie gingen die Forschenden insbesondere der Frage …
… skalierbaren, universellen Quantencomputer auf Basis von Spin-Qubits in Diamant, der wesentliche Vorteile im Vergleich zu anderen Quantencomputing-Technologien bietet. 28 nationale Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiteten unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF an einem Festkörper-Quantencomputer, der sich durch ein neuartiges, vernetztes und hybrides Design auszeichnet. Die Projektpartner sind führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Hardware-, Firmware- …
… Anwendungen von großer Bedeutung sind. Durch ihre kontrollierte Abscheidung auf Oberflächen können chemische Reaktionen initiiert werden, die mit herkömmlichen Synthesemethoden nicht möglich wären“, erklärt Forschergruppenleiter Prof. Dr. Jonas Warneke vom Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig.Die verwendeten Forschungsinstrumente, die speziell für sogenannte Dünnschichtsynthesen mit geladenen Molekülbruchstücken optimiert wurden, existieren weltweit nur an zwei Standorten. Sie wurden gemeinsam von …
… Anschließend maßen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Virulenz sowie weitere Eigenschaften der evolvierten Bakterien und untersuchten sie genetisch. Neben den Evolutionsbiologinnen und -biologen war das Team von Prof. Alexander Mellmann vom Institut für Hygiene der medizinischen Fakultät beteiligt.Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) förderte die Arbeit finanziell im Rahmen des Graduiertenkollegs EvoPAD sowie anteilig durch den Transregio-Sonderforschungsbereich SFB-TRR 212 der Universitäten Münster und Bielefeld.wissenschaftliche …
… feuchte Luft nach Nordwesteuropa und warme Luft in den Mittelmeerraum dringen. Während einer positiven Phase der NAO im Sommer tritt die umgekehrte Situation auf: Hitze in Nordwesteuropa, niedrigere Temperaturen in Südeuropa.In einer neuen Studie haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg gezeigt, dass solche Sommerextreme der NAO und damit Extremwetterlagen in Europa infolge der globalen Erwärmung wahrscheinlicher werden. Bisherige Studien hatten sich vor allem mit der NAO im Winter beschäftigt, weil …
… dem Maß für alle Umwelteinflüsse, denen ein Individuum im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist, und dem Bio-Exposom, also zellulären Prozessen im Zusammenhang mit relevanten extremen anthropogenen Veränderungen der Lebensraumbedingungen“, berichtet Valeria Marasco vom Institut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni.Sieben Hauptfaktoren für oxidativen Stress und dessen negative Wirkung auf das Bio-ExposomAls verantwortliche Einflussfaktoren sehen die Forscher:innen immer stärkere und sich gleichzeitig beschleunigende Veränderungen in den …
Eine neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte „Emmy-Noether“-Nachwuchsforschungsgruppe hat an der TU Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die am Institut für Physik und Astronomie angesiedelte Gruppe wird von Dr. Francesco Petiziol geleitet, der in diesem Jahr auch mit dem Karl-Scheel-Preis der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin ausgezeichnet wird. Sie beschäftigt sich mit einer exotischen Teilchenart, den „Anyonen“, die entstehen können, wenn man physikalische Systeme so beschränkt, dass ihre Abläufe nicht in drei, sondern nur …
… geringe Mengen an elektrischer Energie benötigt. Sie werden etwa bei Weltraum-Missionen eingesetzt. Doch leider sind die bisher bekannten thermoelektrischen Materialien nicht effizient genug, um konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. Die Arbeitsgruppe um Prof. Andrej Pustogow vom Institut für Festkörperphysik an der TU Wien forscht daher an neuen Materialien mit verbesserten thermoelektrischen Eigenschaften. Nun gelang es, mit einem neuen Trick die Leistung von Thermoelektrika deutlich zu verbessern.Mehr Hitze – mehr Beweglichkeit „Trotz einem Jahrhundert …
… hin zu Quantentechnologien. Mehr als 80 Beiträge belegten eindrucksvoll die kreative Breite der Wissenschaftsmetropole.In der Kategorie Quantentechnologien überzeugte Marco Stucki mit seinem „Sawfish Cavities“-Projekt. Als Teil des Joint Labs Diamond Nanophotonics am Ferdinand-Braun-Institut, geleitet von Prof. Dr. Tim Schröder, hat er ein Verfahren zur Herstellung winziger Diamantstrukturen entwickelt, die als Quelle für Quantenlicht dienen. Damit legt sein Team die Basis für künftige Quantencomputer und sichere Quantenkommunikationsnetzwerke.Sawfish …
Braunschweig/München (18. Juni 2025). Pünktlich zum Sommeranfang startet die bundesweite Hummel-Challenge von Thünen-Institut und BUND Naturschutz in Bayern. Ziel der Aktion: wertvolle Daten sammeln, um heimische Hummelarten besser zu schützen. Hummeln sind wichtige Bestäuber, doch viele ihrer Lebensräume in der Agrarlandschaft schrumpfen und mit ihnen die Hummelpopulationen. „Hummeln sind ein Gradmesser für die biologische Vielfalt in unserer Kulturlandschaft. Um Rückgänge zu erkennen oder positive Entwicklungen sichtbar zu machen, brauchen wir …
Prof. Laura Na Liu, Leiterin des 2. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart, und Prof. Blazej Grabowski, Leiter der Abteilung für Materialdesign am Institut für Materialwissenschaften der Universität Stuttgart, haben beim Europäischen Forschungsrat (ERC) für ihre Projekte einen mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grant erhalten. ERC Advanced Grants zählen zu den renommiertesten Forschungspreisen weltweit und richten sich an etablierte Forschende mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz.Blazej Grabowskis …
Einblick in die meerestechnische Forschung
Mit einer feierlichen Veranstaltung hat das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD heute auf der Steilküste von Nienhagen ein neuartiges Augmented Reality Fernglas der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher erhielten dabei nicht nur einen beeindruckenden Blick über die Ostsee, sondern tauchten zugleich virtuell in die Tiefen einer der spannendsten Forschungsinfrastrukturen Europas ein: das Digital Ocean Lab.
Das neue Fernglas verbindet die reale Umgebung mit digitalen …
… München (als Teil der Förderung), Dr. Piotr Gasik und Kolleg:innen von GSI/FAIR, Professorin Meytal Duer von der TU Darmstadt sowie den ALICE- und PUMA-Kollaborationen am CERN entwickelt. Das Projekt profi-tiert außerdem von einem engen Schulterschluss mit Theoretiker:innen des Instituts für Kernphysik (IKP) der TU Darmstadt.Zur PersonProfessor Alexandre Obertelli forscht seit 2017 an der TU Darmstadt, wo er im Oktober 2018 eine Alexander von Humboldt-Professur antrat. Zuvor ar-beitete der gebürtige Franzose am Institut für Grundlagenphysik (IRFU) des …
„Unsere Untersuchungen am Beryllium-11-Halo bestätigten die theoretischen Vorhersagen der Verhältnismethode“, sagt Prof. Dr. Pierre Capel, Institut für Kernphysik der JGU. Dieses wichtige Ergebnis bietet Kernphysikern ein neues Werkzeug zur Untersuchung der Struktur exotischer Kerne.Verhältnismethode liefert präzise InformationenHalokerne sind deutlich größer als übliche Atomkerne. Dies liegt an ihrer eigentümlichen Struktur: Ein oder zwei Neutronen können sich vom Atomkern lösen und eine Art diffusen Hof, den „Halo“, um einen kompakten Kern bilden. …
Erfolg braucht Vorbereitung – besonders bei der anspruchsvollen IHK-Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt. Das Institut Wupperfeld erweitert sein Angebot um einen gezielten Fernlehrgang zur Prüfungsvorbereitung im Fachbereich „Investition, Finanzierung, betriebliches Rechnungswesen und Controlling“. In drei bis vier Monaten erhalten Teilnehmende ein kompaktes, systematisch aufgebautes Training für eine der zentralen Prüfungsleistungen.Relevanz und Herausforderung des PrüfungsfachsDer Fachbereich „Investition, Finanzierung, betriebliches Rechnungswesen …
… international
beachteten Applied Research Award aus. Die Auszeichnung wurde beim 75.
ICA-Weltkongress in Denver an Prof. Hannawa verliehen - ordentliche Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Università della Svizzera italiana (USI) und ehrenamtliche Präsidentin des Europäischen Instituts für Sichere Kommunikation (EISK).
Prof. Hannawa hat Kommunikation als einen oft unterschätzten, aber entscheidenden Sicherheitsfaktor sichtbar gemacht. Zunächst im Gesundheitswesen und später in weiteren risikoreichen Kontexten wie in der Luftfahrt, bei Rettungseinsätzen …
… der Charité, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ)Biowissenschaftlich-medizinische KlasseAlexander Mathys, Jg. 1979LebensmitteltechnologieAußerordentlicher Professor am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH ZürichStellvertretender Leiter Institut für Lebensmittelwissenschaften, Ernährung und GesundheitTechnikwissenschaftliche KlasseDer Akademie gehören 174 Ordentliche Mitglieder, 162 entpflichtete Ordentliche Mitglieder, 66 Außerordentliche Mitglieder und 4 Ehrenmitglieder an. 90 …
… Postdoktorand am Department für Neurowissenschaften und Entwicklungsbiologie der Universität Wien. "Es eröffnet spannende Möglichkeiten, neu darüber nachzudenken, wie Körperbaupläne in frühen Tieren entstanden sind."Grigory Genikhovich, Seniorautor und Gruppenleiter am selben Institut, ergänzt: "Wir werden vielleicht nie die Möglichkeit ausschließen können, dass Bilateria und bilateral symmetrische Nesseltiere ihre bilateralsymmetrischen Körperbaupläne unabhängig voneinander evolviert haben. Doch wenn der letzte gemeinsame Vorfahre von Nesseltieren …
… dies so schnell geschehen? In der Studie analysierten die Hauptautoren Hannes Svardal von der Universität Antwerpen und Moritz Blumer von der Universität Cambridge gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam das Erbgut der Buntbarsche. Astrid Böhne vom Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels in Bonn untersuchte dabei gemeinsam mit anderen Forschenden mögliche Geschlechtschromosomen.Den Forschenden fiel bei ihren Untersuchungen eine Besonderheit in den Genen auf: „Wir entdeckten, dass bei einigen Arten große Teile der DNA auf …
… –196 °C (Temperatur von flüssigem Stickstoff) herzustellen. Die Forschenden gehen davon aus, dass Hexastickstoff in diesem Zustand über 100 Jahre stabil bleibt. Das Team, zu dem außer Schreiner noch Dr. Artur Mardyukov und Weiyu Qian vom Institut für Organische Chemie der JLU gehören, konnte Hexastickstoff mit verschiedenen Methoden nachweisen. Zur Messung der Lichtabsorption nutzten die Chemiker eine Kombination von Infrarot- und UV/Vis-Spektroskopie. Über den Einbau schwerer Stickstoffatome (15N-Isotope) und unter Verwendung aufwändiger Computermodelle …
… Zellen biochemische Reaktionen beschleunigen – ähnlich wie ein Katalysator in einem Auto, nur viel gezielter und umweltschonender“, erklärt Prof. Dr. Jan von Langermann, Co-Sprecher des Projekts und Chemiker, der im Rahmen einer Heisenberg-Professur seit 2022 am Institut für Chemie der Universität Magdeburg forscht. „Sie ermöglichen in und auch außerhalb von Zellen biochemische Umsetzungen bei milden Temperaturen und ohne giftige Nebenprodukte. Deshalb werden sie schon heute in der Herstellung von Medikamenten, Lebensmitteln oder Feinchemikalien …
… zur Aufnahme des wissenschaftlichen Betriebs, der voraussichtlich noch in diesem Jahrzehnt beginnt.Deutschland ist Gründungsmitglied des internationalen Projekts, an dem 16 Länder beteiligt sind. Das in Gründung befindliche Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) und das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) unterstützen das SKAO. Im Jahr 2025 wird das SKAO und seine Bedeutung für die deutsche Astrophysik, ihre Technologieentwicklung und Datenwissenschaft eine Priorität in der kommenden Denkschrift, einem Strategiepapier, das derzeit von …
… Beobachtungskampagne. Diese soll Messdaten aus den Alpen mit großräumigen meteorologischen Ereignissen verbinden und läuft unter dem Titel TEAMx Observational Campaign (TOC). Koordiniert wird die TOC von Manuela Lehner und Mathias Rotach vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck. Bessere Klimamodelle und LangzeitprognosenInsgesamt tragen über 25 Institutionen und über 200 Wissenschaftler:innen zur erfolgreichen Durchführung bei – darunter nicht nur wissenschaftliche Teams verschiedener Universitäten, sondern …
… nie ganz genau ist, und die Unterschiede im Gelände gross sein können. Selbst eine hohe Gefahrenstufe ist nicht vergleichbar mit einer roten Ampel. Daher sollten Gerichte unbedingt Gutachten von Sachverständigen beiziehen.SLF-Mitarbeitende verfassen solche Gutachten. Ist das Institut da nicht in einem Interessenskonflikt, weil auch das Lawinenbulletin hinterfragt werden muss?Doch, ein Stück weit schon. Daher trennen wir Gutachten und Lawinenbulletin personell. Und manchmal kritisieren die Gutachter das Bulletin auch in ihren Berichten. Das Bulletin …
… zu den durch den Menschen verursachten Emissionen von Treibhausgasen, dem Ressourcenverbrauch und der Umweltverschmutzung durch Mikroplastik bei. Um diese Probleme anzugehen, haben sich Forschende der Universität Konstanz, der RWTH Aachen und des Deutschen Instituts für Textil- und Fasertechnik Denkendorf zu dem Kooperationsprojekt „Textile Materials Designed for Circularity“ (kurz: „teXirc“) zusammengefunden. Die VolkswagenStiftung unterstützt das Projekt im Rahmen ihrer Förderinitiative „Circularity with recycled and biogenic resources“ mit insgesamt …