… ohne ihre eigene Haftung und Verantwortung zu erkennen und auf die außerordentlichen Risiken dieser Generalvollmacht einzugehen. In leuchtenden Farben werden die Vorteile einer Vorsorgevollmacht beschrieben und vor der Betreuungsverfügung wird gewarnt, weil der vom Gericht bestellte Betreuer kontrolliert würde und sogar abberufen werden könnte. Wer sich als Rechtsanwalt mit den Details befassen muss und die Rechtsprobleme, die Familienstreitigkeiten die oftmals innerhalb der Erbengemeinschaften entstehen, etc. auf den Tisch bekommt, kann da nur erstaunt …
… man den Zustand unserer Republik kaum kennzeichnen. Die Automobilindustrie erhält Subventionen für eingeschränkt alltagstaugliche Elektroautos, obwohl sie allein 2015 Profit in Höhe eines dicken dreistelligen Milliardenbetrages gemacht hat. Für die angemessene Bezahlung von Erziehern und Betreuern im schulischen Ganztagsbetrieb ist dagegen kein Geld vorhanden, für ein gerechtes Steuersystem ebenfalls nicht – um nur zwei Beispiele zu nennen. Wer keine Lobby innerhalb oder außerhalb des Parlaments hat, wird von unseren „Volksvertretern“ übergangen …
… Religion, oder ihrer sexuellen Orientierung. „Dies verlangt Fingerspitzengefühl von den Sozialarbeitern vor Ort, weil sich viele Betroffene nicht trauen, ihre Religion oder auch ihre Homosexualität öffentlich zu machen“, argumentiert Ilg, der auch die Erfahrung der ehrenamtlich tätigen Betreuer der Kölner Community mit einbeziehen möchte: „In Köln gibt es zum Glück recht gute Betreuungsmöglichkeiten durch die bekannten Träger, aber auch durch Vereine wie Rubicon, queer.salam.cologne und weitere Gruppen, die sich auch für freiwillige Wohnprojekte stark …
… ersten Wohngruppe eingetroffen.
Sie stammen zumeist aus einer bisher von der Kolping Akademie betreuten „Not-Wohngruppe“ in Seeg; da auch die bisherigen Mitarbeiter aus Seeg nach Füssen überwechseln, ist mit Anfangsschwierigkeiten kaum zu rechnen: Die Jugendlichen und ihre Betreuer kennen sich schon gut.
Voraussichtlich im Mai wird in dem schönen, großen und gut ausgestatteten Haus eine zweite Wohngruppe mit weiteren zehn Personen eingerichtet.
In einer Informationsveranstaltung mit den Nachbarn, an denen auch der das Projekt unterstützende Bürgermeister, …
„Der Druck auf Bund und Länder wächst und damit steigen die Chancen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für beruflich tätige Betreuerinnen und Betreuer.“ Dies sagte die Berichterstatterin für das Betreuungsrecht der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag Dr. Sabine Sütterlin-Waack im Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. in Berlin. Die CSU-Abgeordnete Emmi Zeulner ergänzte: „Aus dem bayerischen Justizministerium kommen Signale, die für eine – zumindest moderate – Erhöhung von Zeitkontingenten und Stundensätzen sprechen.“ …
… mit dem Ziel, sie zur Selbstständigkeit zu bringen, um später ihre Zukunft in Deutschland meistern zu können. Sie erhalten von den Lehrerinnen und Lehrern Deutschunterricht, werden von den Hauswirtschafterinnen bei Haushaltserledigungen unterstützt und gestalten mit den Betreuern ihren Alltag.
Zum Alltag gehört auch das Kennenlernen verschiedener Berufe. Über das Projekt „Junge Flüchtlinge werden Azubis“ gab die Kolping Akademie den jungen Menschen aus anderen Ländern die Möglichkeit, durch Praktika unsere Berufs- und Arbeitswelt kennenzulernen. …
… einer Vorsorgevollmacht, sondern eine Alternative zur Vollmacht. Also entweder Vollmacht oder Betreuungsverfügung. Mit der Vollmacht legt man rechtsverbindlich fest, welcher Bevollmächtigte ab Unterschrift und ohne weitere Beteiligung des Betreuungsgerichts entscheidet. Ein staatlicher Betreuer darf dann grundsätzlich nicht mehr eingesetzt
werden. Eine Betreuungsverfügung dagegen regelt, wer Betreuer werden soll. Das muss aber immer das Betreuungsgericht entscheiden, und das kann, da eine Betreuungsverfügung gerade nicht rechtsverbindlich ist und …
Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. stellt zum 1. April seine Fortbildung auf eigene Füße und gründet das Institut für Innovation und Praxistransfer in der Betreuung als gemeinnützige GmbH aus.
Ziel der Ausgründung ist es, „die Qualität von beruflicher Betreuung zu fördern und die Professionalisierung voranzutreiben“, sagt BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter. „Qualität und Wissen bedingen einander. Wir schaffen mit den Angeboten des ipb eine Vorstufe für eine geregelte Ausbildung zum Berufsbetreuer, für die wir uns seit Jahren politisch …
… im rheinland-pfälzischen Landtag, Dr. Axel Wilke, sieht genügend Gründe für eine Erhöhung der Vergütung in der beruflichen Betreuung. Hier sei der Bund gefordert, so Wilke im Gespräch mit Vertretern der Landesgruppe des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen in Rheinland-Pfalz: „Die Politik schuldet den Berufsbetreuerinnen und -betreuern mehr Anerkennung, auch in finanzieller Hinsicht, das betrifft sowohl die Höhe des Stundensatzes wie auch das abrechnungsfähige Stundenkontingent. Immer mehr Aufgaben, die Berufsbetreuer/innen erfüllen, müssen sich …
MdB Dr. Matthias Bartke (SPD) empfängt BdB-Delegation im Bundestag.
Berlin, 26. Januar 2016 – „Ich hoffe, dass wir es noch in dieser Legislaturperiode schaffen, die Rahmenbedingungen für Berufsbetreuer zu verbessern. Das Bundesjustizministerium hat hierfür eine wichtige Voraussetzung geschaffen, als es die Frage der Vergütung in der rechtstatsächlichen Untersuchung jetzt vorgezogen hat. Die Ergebnisse zur Zeitbudgetforschung und Einkommensentwicklung sollen nun schon im November 2016 vorliegen. Das war mir persönlich ein dringendes Anliegen, für …
Dresden, 13. Januar 2016 – "Die beruflich tätigen Betreuer leisten wertvolle Arbeit für die Justiz und für das Gemeinwesen. Sie gewährleisten ein hohes Niveau der rechtlichen Vertretung derjenigen Bürger, die ihrerseits nicht mehr in Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln. Dies zeigt auch die heutige Veranstaltung.“ Das sagte die Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz am Morgen bei der Eröffnung des BdB-Fachtags zum Asylrecht und den Leistungsansprüchen von Asylbewerbern in der Evangelischen Fachhochschule für Soziale …
… November 2016 vorliegen. Dies kündigte die Regierungsdirektorin im BMJV Annette Schnellenbach auf der jüngsten Sitzung des BdB-Qualitätsbeirates in Hamburg an.
Schnellenbach ist seit Sommer 2015 Leiterin des Referats Betreuungsrecht. „Es ist für mich nachvollziehbar, dass Betreuerinnen und Betreuer oft mehr Zeit in eine gute Betreuung investieren, als ihnen vergütet wird“, sagte Schnellenbach im Interview mit der Verbandszeitschrift „aspekte“. Und weiter: „Uns fehlt im BMJV momentan eine rechtstatsächliche Grundlage, um geforderte Verbesserungen …
Koblenz/Mainz, 14. Dezember 2015 – Der rheinland-pfälzische Justizminister Prof. Dr. Gerhard Robbers ist der Meinung, dass die Arbeitsbedingungen für rechtliche Betreuer und Betreuungsvereine verbessert werden sollten: „Für die Forderungen des BdB nach mehr Zeit für Klienten und nach einer höheren Vergütung habe ich Verständnis“, sagte der Minister im Rahmen von „60 Minuten – SPD im Dialog“ in Koblenz.
Bei dieser Gelegenheit erläuterte der Finanzvorstand der BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz Hans-Jürgen Schlief die Argumente für die Sofortforderungen: …
… Hamburg. Zudem erreichten die Peter Ustinov Stiftung mittlerweile über 100 Willkommensbriefe von Kindern und Jugendlichen an Flüchtlingskinder.
Die Vorstandsvorsitzende der Peter Ustinov Stiftung Marie Korbél: „Wir freuen uns sehr über das positive Feedback von allen Seiten. Betreuer loben die guten Zeichen- und Bastel-Produkte, die auch ihre eigene Arbeit mit den Kindern pädagogisch unterstützen. Schulkinder schicken uns per Post oder Email Willkommensbriefe an Flüchtlingskinder. Und immer mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, das Kreativ-Paket …
… Sprecher der BdB-Landesgruppe Hessen Harald Kalteier und dessen Stellvertreter Eberhard Marten vorausgegangen. Konsens besteht darüber, dass die Qualität in der Betreuung leiden wird, sollten sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern.
„Die finanzielle Situation der Betreuungsvereine und Berufsbetreuer/innen wird immer prekärer. Viele Vereine stehen vor dem Aus. Berufsbetreuerinnen und Betreuer geben ihre Büros auf. Systemstützende Maßnahmen im sozialen Netz sind dringend nötig“, sagt Harald Kalteier, der ein Betreuungsbüro in Hadamar führt.
Ziel der …
… sei auch ein positives Zeichen für die Integration von jungen Flüchtlingskindern, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU): „Gerade Kinder mit Migrationshintergrund oder die neu ankommenden Flüchtlingskinder können in den Kitas und Kindergärten durch den Kontakt mit Betreuerinnen und Betreuern und den gleichaltrigen Muttersprachlern ihre Deutschkenntnisse verbessern“. „Je früher mit der Integration und einer vernünftigen Bildung begonnen wird, desto besser und einfacher können die Menschen in eine unbeschwerte Zukunft starten“, sagt auch …
… Land.
Brendel-Fischer will nun einen Antrag auf Verbesserung der Rahmenbedingungen in den CSU-Parteitag einbringen, der am 20.11. in München beginnt. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs mit Brigitte May, Mitglied im Vorstand der Landesgruppe Bayern im Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB).
Hintergrund: Es gibt nur wenig junge Menschen, die sich für den Beruf interessieren. Die Branche plagen massive Nachwuchssorgen. Das Durchschnittsalter bei Berufsbetreuer/innen liegt aktuell bei 52 Jahren. Brigitte May: „Wir suchen händeringend, denn in den nächsten …
… ihnen einen kleinen Wunsch erfüllen“, sagt Ulrike Stöckle, Inhaberin der Agentur für nachhaltige Kommunikation.
In Kandel entsteht in der ehemaligen Gaststätte Max & Moritz gerade eine Begegnungsstätte, die ein Ort werden soll, an dem sich Flüchtlinge und deren Betreuer vernetzen und austauschen können. Dort wird es auch eine Spielecke geben, in der Kinder der unterschiedlichen Altersgruppen Beschäftigung finden und gleichzeitig an die deutsche Kultur und Sprache herangeführt werden. Die Geschenke des Weihnachtszaubers werden dort verbleiben, …
BdB schlägt Änderung im Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz (VBVG) vor
Hamburg, 20. Oktober 2015 – Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen fordert, dass Dolmetscherkosten künftig von den Justizkassen übernommen werden. Der Verband schlägt vor, das Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz (VBVG) zu ändern, so dass die Kosten als gesondert erstattungsfähig deklariert werden.
BdB-Geschäftsführer Harald Freter erläutert: „Das Problem Dolmetscherkosten entsteht bei der Betreuung von Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Zu den …
… die finanzielle Lage der Betreuungsvereine, erläuterte Hennes Göers, der in Bremenhaven einen Betreuungsverein leitet: „Viele Vereine haben bereits aufgeben, viele stehen vor dem Aus. Unsere wichtige Querschnittsaufgabe – die Unterstützung und Beratung von ehrenamtlichen Betreuer/innen – ist in Gefahr. Wertvolles Knowhow geht verloren.“
Im Koalitionsvertrag hat sich die Große Koalition die Reform des Betreuungsrechts vorgenommen. Das Bundesjustizministerium hat 2015 zwei Studien ausgeschrieben, um eine seriöse Datengrundlage zu schaffen. „Wir unterstützen …
… gesammelten Erfahrungen, festgestellten Probleme und menschlichen Bedürfnisse wurden nicht nur dokumentiert sondern intern besprochen und anhand von Lösungsvorschlägen kommuniziert. Hierbei wurden alle Inhalte in einem Seminar Angebot integriert mit dem Ergebnis Betreuer, Sicherheitsdienste und ehrenamtlichen Helfer so zu schulen, dass diese mit Gefahren-Situationen besser umgehen und deeskalierend einwirken können.
Das Seminar "Gewalt-Prävention in Flüchtlingsunterkünften" verfolgt das Ziel, dass Sicherheitsempfinden zu stärken und entsprechend …
… Themen erarbeitet, die im Zusammenhang mit Betreuung besonders auf den Nägeln brennen. So äußerten zahlreiche Diskussionsteilnehmer Unverständnis darüber, dass für berufliche Betreuung nicht genug Geld zur Verfügung steht, obwohl Deutschland ein so reiches Land ist. Betreuer/innen, so die einhellige Überzeugung, erbringen eine wichtige soziale Arbeit, indem sie Menschen, die ihr Leben nicht mehr selbst managen können, in der Verwirklichung ihrer Lebensentwürfe unterstützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Lebhaft diskutiert wurde …
… als Ersatz-Familie
Der junge Afghane steht kurz davor, eine Ausbildung als Friseur zu beginnen. Dank der Betreuung durch Mitarbeiter der Kolping Akademie blickt er zuversichtlich in die Zukunft. Die Betreuung umfasst 24 Stunden an sieben Tagen der Woche und der junge Mann nennt seine Betreuerin bei der Kolping Akademie nach unzähligen und stundenlangen Gesprächen in der Zwischenzeit Mama, ihre Kollegen sieht er als seine Familie an. Er hat für sich eine neue Familie aufgebaut und ist dankbar für die Chance, die er in Deutschland erhalten hat. Er …
„Berufsbetreuerinnen und Betreuer leisten eine wertvolle Arbeit, die gesellschaftlich zu wenig Anerkennung findet. Die Rahmenbedingungen, unter denen Sie arbeiten, sind schlecht. Hier muss etwas passieren.“ Dies sagte der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (CDU) in einem Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen (BdB).
Das Treffen fand im Verein für rechtliche Betreuung in Chemnitz statt, der ebenfalls BdB-Mitglied ist. Mit Frank Heinrich sprachen Doreen Zimmer und Ines Tuphorn, die Geschäftsführerinnen des …
Brandenburgischer Betreuertag am 9.9.2015 in Angermünde
Die Rahmenbedingungen für Betreuerinnen und Betreuer sind schlecht wie nie: Stundensätze auf dem Niveau von 2005, durchschnittlich 3,2 Stunden pro Klient und Monat, dafür mehr Bürokratie, immer mehr und anspruchsvollere Aufgaben sowie immer mehr Verantwortung. Wie Qualität in der Betreuung künftig gesichert werden soll und kann, darüber diskutieren Experten am 9. September auf dem Brandenburgischen Betreuertag in Angermünde.
Die brandenburgische Landessprecherin Franka Rump sagt: „Wir als …
… zu Nacherben einsetzte. Am gleichen Tag hatte er zudem den Widerruf des gemeinschaftlichen Testaments beurkunden lassen.
Da seine Frau zu diesem Zeitpunkt nicht mehr testier- und geschäftsfähig war, wurde ihr der Widerruf nicht unmittelbar zugestellt, sondern ihrem Betreuer. Dieser hatte aber nur eine sog. „Postvollmacht“. Er war zwar berechtigt, Briefe entgegenzunehmen und zu öffnen, hatte aber keine Vollmacht, um in Vermögensangelegenheiten zu handeln. Erst Monate nach Zugang des Widerrufs wurde sein Aufgabenkreis um „Vermögensangelegenheiten“ …
… Eva Högl (SPD) beim Praxistag in Berliner Betreuungsbüro
Berlin, 23.7.2015 - „Ihre Kritik an den Rahmenbedingungen ist mehr als berechtigt. Sie haben zu wenig Zeit für Ihre Klienten.“ Die Bundestagsabgeordnete Dr. Eva Högl (SPD) will den Bundesverband der Berufsbetreuer/innen in seinem Engagement für bessere Rahmenbedingungen unterstützen. Dies kündigte die Politikerin im Rahmen eines Praxistages an, den sie im Büro des Berliner Landesgruppensprechers Thomas Behrendt absolvierte. „Es ist evident, dass sich in den vergangenen zehn Jahren die Anforderungen …
BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz trifft Dr. Fred Konrad (MdL, Bündnis90/Die Grünen)
Mainz, den 30. Juni 2015 – „Ihr Beruf ist hochkomplex und außerordentlich vielfältig. Berufsbetreuerinnen und –betreuer erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.“ Dies sagte der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Fred Konrad im Gespräch mit Regina Geller, Christine Rücker und Hans-Jürgen Schlief von der BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz.
In Zentrum der Diskussion standen Teilhabe betreuter Menschen am gesellschaftlichen Leben, Inklusion behinderter Menschen, persönliches …
… ihres Gesundheitszustandes war nicht mehr zu erwarten. Die Patientin hatte bereits im Jahre 2002 mündlich für einen solchen Fall geäußert, dass sie nicht künstlich ernährt werden wollte. Das Pflegeheim ernährte jedoch gegen den Willen der Tochter sowie des Betreuers die Mutter weiterhin künstlich. Auf entsprechende Empfehlung des Rechtsanwaltes durchtrennte die Tochter den Schlauch der Magensonde, sodass die Patientin letztendlich starb.
Matthias Amberg klärt, was eine Patientenverfügung ist und auf was man achten sollte, wenn man eine solche erstellt, …
… Betreuung
Hamburg, 28. Mai 2015 – Eine maßvolle Erhöhung der Stundensätze sowie auch der abrechenbaren Stundenanzahl noch in dieser Legislaturperiode: Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Berichterstatterin für das Betreuungsrecht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, will den Bundesverband der Berufsbetreuer/innen in der Durchsetzung seiner Sofortforderungen aktiv unterstützen. Dies kündigte die CDU-Politikerin bei ihrem Besuch in der Hamburger Geschäftsstelle des Verbands an. An dem Gespräch nahmen der neugewählte Vorsitzende Thorsten Becker und Geschäftsführer Dr. …
… sucht Bündnis mit Wohlfahrtsverbänden und Bundeskonferenz der Betreuungsvereine
Hamburg, 21. Mai 2015 – „Gemeinsam sind wir stärker, ist unsere Stimme lauter, werden wir besser gehört“ – unter diesem Motto lud der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, der Bundeskonferenz der Betreuungsvereine und der Bundesarbeitsgemeinschaft Vereine zu einem Strategiemeeting nach Hamburg.
Ziel des Treffens war es, gemeinsame Aktionen zur Rettung der Betreuungsvereine zu entwickeln. Hintergrund: Betreuungsvereine in Deutschland …
… Betroffener einen Rechtsanwalt hat, der sich mit dem Betreuungsrecht auskennt. Dieser wird zunächst prüfen, ob die Anordnung einer Betreuung überhaupt notwendig ist. Es kann nämlich auch bei einem gegenteiligen amtsärztlichen Gutachten durchaus möglich sein, dass die Bestellung eines Betreuers gar nicht nötig ist. In diesem Fall kann der Anwalt einen Gegengutachter beauftragen.
Wenn der Betroffene vermögend ist, wird die Betreuung von weiteren Rechtsgebieten berührt. Man muss erkennen, welche Verträge man für den Betroffenen abschließen kann oder welche …
… wichtig auf dem Land eigenständige Räume für die Jugend sind!
3. Preis: KLJB Litzendorf (Diözese und Landkreis Bamberg)
für ihr Zeltlager „History is Mystery“ im August 2014. Das Motto leitete die 50 Kinder von 8-13 Jahren und die 20 Betreuer von 14-30 Jahren durch die ganze Menschheitsgeschichte. Alles wurde eigenständig organisiert und durchgeführt.
Sonderpreis für Diözesanverbände: KLJB München und Freising
Die „Schnippeldisko“ vom DAKEW (Diözesaner Arbeitskreis Eine Welt“) lud junge Asylsuchende ein, gemeinsam mit der KLJB zu feiern: Internationale …
… von der Bundesregierung, Betreuung zu professionalisieren. Er unterstützt damit den BdB in seiner jahrelangen Kritik an den derzeitigen Rahmenbedingungen in der deutschen Betreuungspraxis. Der BdB sieht sich zudem in seiner Forderung nach Anerkennung des Berufes „Betreuer/in“ ebenso bestätigt wie nach Aufstellung verbindlicher Qualitätsstandards für die Berufsausbildung und -ausübung. Auf Grundlage eines Berufsgesetzes und einer Kammer will der BdB die Qualität in der Betreuung künftig sichern.
Der Vorsitzende des BdB Klaus Förter-Vondey wertet …
Betreuung als Beruf: Fachseminar in Erfurt
am 29.05.2015
Im Mittelpunkt der Seminars steht das Lebenslagenmodell nach Wolf Rainer Wendt, das anhand mehrerer Fallbeispiele detailliert behandelt wird. Ziel ist es, dass Betreuer/innen die Bedarfe von Klient/innen zielgerichtet ermitteln und ihre Betreuungstätigkeit genau darauf ausrichten. Dabei sollen die aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen und damit verbundene Anforderungen an die Berufsbetreuung im Blick behalten werden. Das Seminar vermittelt zudem nützlichen Arbeitsmethoden.
Themenschwerpunkte: …
… Betreuung langfristig gewährleistet bleibt. Zeit für Klienten, Vergütung und Fachlichkeit sind dabei zentrale Punkte.“
Für den Landesbehindertenbeauftragten Joachim Steinbrück sind die Zeitkontingente für Betreuung das zentrale Thema: „Betroffene Menschen beklagen sich bei mir, dass ihre Betreuer zu wenig Zeit haben. Die Stundenkontingente müssen deutlich erhöht werden, um den Anforderungen von Betreuung annähernd gerecht werden zu können.“ Positiv bewertet Steinbrück, dass „Berufsbetreuerinnen und Betreuer das Recht auf Selbstbestimmung von Menschen, …
… oder Betreuungsverfügung zu bestimmen. Auch hier helfen Rechtsanwälte, Fehler zu vermeiden. Der Anwalt kann den Unterschied erläutern, warum es besser ist, eine Vorsorgevollmacht zu erstellen und es nicht auf die eventuell notwendig werdende gerichtliche Bestellung eines Betreuers ankommen zu lassen.
Erblasser haben Verantwortung über den Tod hinaus
Die Vorteile durch anwaltliche Beratung zum Thema Erbrecht zeigen sich immer dann, wenn Erben über das Erbrecht streiten und möglicherweise den Familienfrieden ruinieren. Schon mancher Erblasser war …
Schnellere Bearbeitung durch Regionalisierung: Schlichter sollen Konflikte lösen
Hamburg, 18. März 2015 – Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen reformiert sein Beschwerdemanagement: Regionale Schlichterinnen und Schlichter sollen künftig als vorgelagerte Instanz für die zentrale Beschwerdestelle in Hamburg aktiv Lösungen mit den Konfliktparteien erarbeiten.
Ziel ist es, die Qualität von Betreuung zu verbessern, indem Beschwerden zügig und in der Region bearbeitet werden. „Darauf haben die Betroffenen einen Anspruch“, sagt BdB-Vorstandsmitglied …
Schnellere Bearbeitung durch Regionalisierung: Schlichter sollen Konflikte lösen
Hamburg, 17. März 2015 – Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen reformiert sein Beschwerdemanagement: Regionale Schlichterinnen und Schlichter sollen künftig als vorgelagerte Instanz für die zentrale Beschwerdestelle in Hamburg aktiv Lösungen mit den Konfliktparteien erarbeiten.
Ziel ist es, die Qualität von Betreuung zu verbessern, indem Beschwerden zügig und in der Region bearbeitet werden. „Darauf haben die Betroffenen einen Anspruch“, sagt BdB-Vorstandsmitglied …
… eine Reform des Betreuungsrechts. Fred Fiedler sagte: „Die Komplexität des Themas ist von Seiten der Politiker klar erkannt. Aus unserer Sicht ist es nun wichtig, bei der Reform des Betreuungsrechts, die Expertise professionell tätiger Betreuer und Betreuungsvereine zu nutzen – mit ihren umfangreichen Praxiserfahrungen und der profunden Kenntnis der Schnittstellen zwischen den Hilfesystemen.“ Silke Hagenow-Ukat ergänzte: „Wir stehen gerne zur Verfügung, damit das Selbstbestimmungsrecht hilfebedürftiger Erwachsener bedarfsgerecht gestärkt wird.“
Der …
… (089-21547194) anrufen. Spätestens zwei Stunden nach dem „Notruf“ trifft dann eine Ersatz-Mama ein und betreut die Kinder vor Ort. Eine vorherige Registrierung oder Anmeldung ist nicht nötig. Den vorbereiteten Betreuungsvertrag und alle nötigen Unterlagen bringt die Betreuerin mit.
Erfahrene Betreuerinnen:
„Vertrauen ist bei uns extrem wichtig“, so „Einsatzleiterin“ Anja Simon, die selbst berufstätige Mutter ist und mangels alternativer Angebote die Mama-Feuerwehr gegründet hat. „Auch im Notfall überlässt man sein Kind nicht irgendwem sondern …
BdB begrüßt Urteil des Landgerichts Trier im Prozess gegen kriminellen Berufsbetreuer
„Dieser Kollege hat das Berufsbild des rechtlichen Betreuers nachhaltig geschädigt“, sagt Regina Geller, Sprecherin der BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz. „Das Urteil des Landgerichts Trier muss begrüßt werden“, so Geller.
Dem früheren Berufsbetreuer wurde Untreue in 137 Fällen nachgewiesen. Der Mann hatte von 2009 bis 2014 systematisch Geld seiner Klienten veruntreut. Gesamtschaden: mehr als 170.000 Euro. Das Landgericht Trier verurteilte ihn zu fünf Jahren Haft …
Die Verbände des Betreuungswesens fordern Reform des Vergütungssystems
Hamburg, 29. Januar 2015 – Berufsbetreuerinnen und –betreuer sollen künftig einen Stundensatz in Höhe von 54 Euro erhalten sowie pro Klient und Monat im Durchschnitt mindestens fünf Stunden abrechnen können. Auch soll die Vergütung dynamisiert werden. Über diese Sofortmaßnahmen hinaus soll das Vergütungssystem grundsätzlich reformiert werden. Auf diese Forderungen haben sich jetzt alle Verbände des Betreuungswesens geeinigt, die im sogenannten „Kasseler Forum“ organisiert sind. …
MdB Michael Kretschmer (CDU) unterstützt Forderung nach besseren Rahmenbedingungen
Dresden, 28. Januar 2015 – „Berufsbetreuerinnen und –betreuer leisten eine wichtige soziale Arbeit für Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst besorgen können. Berufsbetreuer sorgen dafür, dass diese Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Ihre Arbeit muss anerkannt und angemessen ausgestattet werden.“ Dies sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Kretschmer im Gespräch mit Vertretern der BdB-Landesgruppe …
Das Betreuungsrecht hat sich aus dem alten Vormundschaftsrecht für Erwachsene entwickelt. Das bedeutet, dass Personen einen Betreuer erhalten, wenn sie ihre Angelegenheiten in bestimmten Bereichen nicht selbst erledigen können. Diese Teilbereiche können zum Beispiel die Vermögenssorge und die Gesundheitssorge sein. Ebenso kann die Vertretung vor Behörden von einem Betreuer übernommen werden. Es kann auch sein, dass ein Betreuer für alle Angelegenheiten bestellt wird. Das ist dann der Fall, wenn der Betroffene selbst praktisch nichts mehr regeln kann. …
Bayerns Staatsminister der Justiz befürwortet eine Überprüfung der Zeitkontingente.
„Wir wollen qualitätsvolle Betreuung und Qualität hat ihren Preis. Deshalb wird sich die öffentliche Hand mit den Forderungen der beruflich tätigen Betreuer/innen nach besseren Rahmenbedingungen auseinander setzen müssen.“ Dies sagte der bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback im Gespräch mit Vertretern des Bundesverbandes der Berufsbetreuer/innen in München. „Falls die der Pauschalvergütung zugrunde gelegten Zeitkontingente dem Zeitaufwand …
Berlin, 29. September 2014 – Die Stundensätze von Berufsbetreuer/innen sollen im Rahmen der Weiterentwicklung des Betreuungsrechts angehoben werden. Beide Regierungsfraktionen unterstützen offenbar die Forderung nach höheren Bezügen. Aber die Gesetzesänderung ist zustimmungspflichtig durch den Bundesrat. Seine Haltung ist derzeit nicht absehbar.
Dies berichtete die Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack (SPD) im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Bundesverbandes der Berufsbetreuer/innen Harald Freter und dem stellvertretenden Vorsitzenden Hennes Göers. …
… stellt das ifo Institut München fest, dass ein Großteil dieser Summe ohne weiteres einzusparen wäre.
Das Problem besteht wohl darin, dass bei den Bundesbehörden immer mehr Personal abgebaut wurde. Das gleiche gilt für Lehrer, wobei auch am Pflegepersonal und an Betreuerinnen in den Kindertagesstätten gespart wird. Das hat zur Folge, dass sich in den einzelnen Gruppen zu viele Kinder befinden. Leere Staatskassen schlagen Kapriolen, ob Hoteliers eine Milliarden Euro pro Jahr geschenkt, der Industrie Stromrabatte von 5,1 Milliarden Euro eingeräumt …
… des Verbraucherschutzes
• Fragen der Bedarfsplanung
• Heim- und Einrichtungsrecht (z. B. Heimbegriff und Folgen, Aufsichtsrecht)
In den ersten Beiträgen im Forum E wird es um die Zulässigkeit von Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen, um die Abgrenzung zwischen den Pflichten von gesetzlichen Betreuern und denjenigen der Erbringer von Leistungen zur Teilhabe, um Mängel bei der Regelung des Rechtsverhältnisses von Teilnehmenden zu Einrichtungen und Diensten nach §§ 35, 38a SGB IX und um Praxiserfahrungen mit dem Werkstattbudget gehen.
Passend …