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Berufsbetreuer - ein hochkomplexer Beruf

30.06.201512:24 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Berufsbetreuer - ein hochkomplexer Beruf
Fred Konrad (2.v.r), Regina Geller (r.), Christine Rücker, Hans-Jürgen Schlief
Fred Konrad (2.v.r), Regina Geller (r.), Christine Rücker, Hans-Jürgen Schlief

(openPR) BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz trifft Dr. Fred Konrad (MdL, Bündnis90/Die Grünen)

Mainz, den 30. Juni 2015 – „Ihr Beruf ist hochkomplex und außerordentlich vielfältig. Berufsbetreuerinnen und –betreuer erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.“ Dies sagte der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Fred Konrad im Gespräch mit Regina Geller, Christine Rücker und Hans-Jürgen Schlief von der BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz.

In Zentrum der Diskussion standen Teilhabe betreuter Menschen am gesellschaftlichen Leben, Inklusion behinderter Menschen, persönliches Budget und Wahlrecht. Die BdB-Vertreter wiesen darauf hin, dass die Aufgaben für Betreuerinnen und Betreuer in den vergangenen Jahren stetig zugenommen haben, der Beruf ist komplexer geworden, doch die Rahmenbedingungen wurden nicht angepasst. „Mit durchschnittlich 3,2 Stunden pro Mensch und Monat ist das heutige Pensum nicht zu schaffen“, sagt Regina Geller, die Sprecherin der Landesgruppe. Fred Konrad räumte ein: „Die Aufwände für beruflich tätige Betreuer sind enorm. Das muss sich langfristig auch in den Rahmenbedingungen abbilden.“

Fred Konrad ist in der Grünen-Fraktion zuständig für Pflege, Inklusion, Altenpolitik, Kirchenpolitik, Soziales und Demografie. Er ist Vorsitzender des Ausschusses für Integration, Familie, Kinder und Jugend und zudem Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie aktiv.

Ein besonderes Anliegen ist Konrad das Wahlrecht, das betreuten Menschen abgesprochen werden soll. „Dies widerspricht eindeutig dem Gedanken der Inklusion und der Teilhabe", sagt der Politiker. An die Landesregierung stellt er die Anfrage, wie häufig in Rheinland-Pfalz Betreuungen mit „allen Aufgabenkreisen angeordnet sind. Diese Zahlen werden auch den BdB interessieren", so Konrad. Im Herbst sollen die Gespräche fortgeführt werden. Dann vertieft zu den Themen freiheitseinschränkende und –entziehende Maßnahmen, regionale Umsetzung des Persönlichen Budgets und Wahlrecht.

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