Untersucht wurden mehrere hundert Tiere an vier Standorten in Nordostdeutschland – bei Havelberg in Sachsen-Anhalt, bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern sowie an zwei weiteren Standorten in Brandenburg. Die Untersuchungen fanden in alten, strukturreichen Wäldern mit Baumhöhlen und Fledermauskästen statt.
„Unsere Daten liefern mehrere unabhängige Hinweise darauf, dass auch im Frühjahr noch Fortpflanzungsprozesse stattfinden“, sagt Erstautorin Xenia Mathgen, die die Studie im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universität Greifswald durchgef…
… die Tiere den Warnton mit dem aversiven Reiz und respektierten die virtuell gesetzte Grenze anschließend überwiegend bereits durch die akustischen Signale. Da sich in den bisherigen Analysen des Versuchs keine signifikanten Verhaltensunterschiede zwischen virtuell und herkömmlich gezäunten Tieren zeigten, schauten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der nun veröffentlichten Studie nochmals genau hin: Um die Distanz zum Zaun und somit einen möglicherweise nur in der Nähe zur virtuellen Grenze auftretenden Effekt auf das Verhalten der Rinder …
… Ställen einzusetzen, noch stark umstritten. Doch das EM-Technologiezentrum Süd setzte von Beginn an auf langfristiges Denken statt auf kurzfristige Gewinnmaximierung. „Landwirtschaft wird bei uns nicht als Produktionsprozess verstanden, sondern als Beziehungsarbeit zum Boden, zu den Tieren und zum Menschen“, so das Leitbild der Familie. Heute ist das Zentrum ein gefragter Spezialist für Effektive Mikroorganismen (EM), Pflanzenkohle und Terra Preta im Allgäu.Das „Winning Team“: Effektive Mikroorganismen und PflanzenkohleDie Kernkompetenz des Zentrums …
Die Anforderungen an eine nachhaltige und tiergerechte Geflügelhaltung haben deutlich zugenommen. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Geflügelprodukten kontinuierlich an. Als mögliche Lösung sehen Fachleute die Kreuzung alter, einheimischer Hühnerrassen mit Elterntieren aus der Wirtschaftsgeflügelzucht. Drei Jahre lang untersuchten Forschende der Universität Bonn und der Hochschule Osnabrück zusammen mit Projektpartnern der Universitäten Göttingen und Kassel sowie den Instituten für Nutztiergenetik in Mariensee und Immunologie des Friedrich-Loeffler-Instituts …
Am Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren brach die Tundra-Steppe zusammen und die größten Tiere, die so genannte Megafauna, verschwanden. Es wurden jedoch keine Aussterbefälle bei Pflanzen verzeichnet. Dieses Phänomen wird als Aussterbe-Paradoxon bezeichnet und beschäftigt Wissenschaftler:innen seit langem – auch Prof. Dr. Ulrike Herzschuh vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Herzschuh leitet die Forschungsgruppe Polare Terrestrische Umweltsysteme am AWI-Standort Potsdam und ist gemein…
… gesellschaftlicher Akzeptanz essenziell“, erläutert Mitautorin Dr. Sibylle Schroer, die für die Stakeholder-Einbindung zuständig war. ******Hintergrund:Mit der Einführung des § 41a Bundesnaturschutzgesetz hat der Gesetzgeber die Grundlage geschaffen, den Schutz von Tieren und Pflanzen vor den Auswirkungen künstlicher Beleuchtung durch eine Rechtsverordnung konkret auszugestalten. Die Schutzvorschrift tritt in Kraft, wenn eine Rechtsverordnung mit konkreten Anforderungen erlassen wird. Die vorliegenden Forschungsergebnisse liefern wissenschaftlich …
Räuber und Beute liefern sich seit Millionen Jahren ein Wettrüsten. Manche Tiere schlagen blitzschnell zu, andere setzen auf Kraft oder Tarnung. Eine kleine australische Spinne geht noch einen Schritt weiter: Sie hat ein Netz entwickelt, das wie ein gespanntes Katapult funktioniert – und das von der Beute selbst ausgelöst wird. Die sogenannte Ballista-Spinne (Propostira sp.) lebt in der Nähe der Wanderwege der Grünen Weberameise (Oecophylla smaragdina). Diese Ameisen gelten als besonders aggressiv, territorial und wehrhaft. Genau das macht si…
… Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Einblicken in die wissenschaftliche Arbeit der TiHo. Von Tierernährung und Biochemie über Wildtiermedizin, Pharmakologie und Fischkrankheiten bis hin zur Geflügelforschung: Institute und Einrichtungen der TiHo präsentieren anschauliche Exponate und Mitmachaktionen und zeigen, welchen Beitrag ihre Forschung für die Gesundheit von Tieren und Menschen leistet. Passend zum IdeenExpo-Motto „Mach doch einfach!“ laden zahlreiche Mitmachangebote dazu ein, die Welt der Tiermedizin …
Stadttaubenprojekt Holubka in Schweinfurt: Pro Animale zieht großartige Bilanz nach 4 Jahren - Durch den Tausch von bisher 7.000 Eiern wurde tausendfaches Tierleid verhindert
Schweinfurt, 18.06.2026
Sie sind allgegenwärtig in unseren Fußgängerzonen, unter Brücken und auf Bahnhofsvorplätzen: Stadttauben. Zum Tag der Taube am 13.06.2026 machte die Tierschutzorganisation _Pro Animale für Tiere in Not e.V._ auf das oft ignorierte Elend dieser Tiere aufmerksam und zeigt mit ihrem Vorzeigeprojekt „Holubka“ in Schweinfurt, wie Tierleid gelindert w…
Bingen am Rhein – Prof. Dr. Andre Deppermann ist seit 2025 Professor für Agrarpolitik und Ressourcenökonomie an der Technischen Hochschule (TH) Bingen. In seinem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt er sich mit möglichen Problemen, die aus dem Rückgang der Tierhaltung entstehen können.
Weniger Tiere brauchen weniger Futter. Durch die sinkende Nachfrage nach Grünlandfutter besteht die Gefahr, dass die bisher benötigten Flächen langfristig nicht mehr genutzt und gepflegt werden. Dies kann negative Auswirkungen auf Biodiversität und Landscha…
Der Verlust biologischer Vielfalt zählt zu den zentralen globalen Herausforderungen der Gegenwart. Intakte Ökosysteme sichern nicht nur Lebensräume für Tiere und Pflanzen, sondern bilden auch die Grundlage für Ernährung, Gesundheit, Wasserverfügbarkeit und wirtschaftliche Stabilität. Gleichzeitig reichen bisherige Strategien vielfach nicht aus, um Biodiversität langfristig zu schützen und gesellschaftliche Entwicklungen naturverträglich zu gestalten. Vor diesem Hintergrund setzt das FCC auf neue Formen der Zusammenarbeit zwischen unterschiedl…
Im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Ecodesign am Campus Wieselburg untersuchte Mag. Annabell Eder die „Rohstoffanalyse, Potentialabschätzung und textile Verarbeitung“ von Pferdehaaren zu Vliesstoffen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht die bereits vereinzelt genutzten Schweif- und Mähnenhaare, sondern die deutlich kürzeren Haare aus dem Fellwechsel. „Die Arbeit zeigt einen kreativen Ansatz, wie neue Faserquellen erschlossen und nachhaltige Produkte entwickelt werden können“, erklärt Prof. Dr. Claus-Ekkehard Koukal von der Hochschule H…
PRESSEMITTEILUNG – ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
„Wunder von Großewisch“ oder handfester Behördenbetrug?
Schwerer Manipulationsverdacht erschüttert Millionen-Klimaschutzprojekt in Mecklenburg-Vorpommern – Landtag fordert Aufklärung bis zum 17. Juni.
Schwerin / Neu Poserin, 17.06.2026 – Ein beispielloser Krimi um gefälschte Landkarten, unterdrückte Bürgerrechte und das bewusste Ignorieren von Naturgesetzen bringt das Schweriner Umweltministerium unter Dr. Till Backhaus in Erklärungsnot. Was als Vorzeigeprojekt zur grünen Transformation be…
… sehr wild aus“, berichtet sie. „Es braucht viel Datenbereinigung.“ Bereits heute helfen die entwickelten Modelle Forschenden in Südafrika bei der Auswertung großer Datenmengen. Perspektivisch soll die KI direkt auf Wildkameras laufen und Daten schon vor Ort vorsortieren. Langfristig wollen die Forschenden die Systeme außerdem darauf trainieren, Tierverhalten automatisch zu analysieren – etwa ob ein Tier jagt, frisst oder schläft.Neben dem Nutzen für Natur- und Artenschutz sehen die Forschenden auch Potenzial für industrielle Anwendungen. „Übertragbar …
… nimmt eine weitaus größere Fläche ein als Ackerland. Die Umwandlung auch nur eines Bruchteils degradierter Weiden in silvopastorale Systeme könnte Vorteile für die Biodiversität in einem Ausmaß bringen, das mit anderen Agroforstsystemen kaum zu erreichen ist.“Nicht alle Arten profitieren gleichermaßenDie Studie zeigte auch, dass nicht alle Arten gleichermaßen von Bäumen auf den Weiden profitieren. Am stärksten waren die Zuwächse bei Pflanzen (plus 89 Prozent) und kleinen wirbellosen Tieren, die den Boden besiedeln (plus 81 Prozent). Zu letzteren …
Weltweit sind etwa 15.000 Süßwasserfischarten auf Wanderungen angewiesen, um ihren Lebenszyklus zu vollenden, d.h. ihre Laichgründe oder ihre Aufwuchsgebiete zu erreichen. Unter diesen Arten hält der Platin-Spatelwels (Brachyplatystoma rousseauxii) mit einer Strecke von 11.000 Kilometern, das entspricht etwa einem Viertel des Erdumfangs, einen Rekord: Es ist die weltweit längste Süßwasserwanderung – zu den Laichplätzen an den Ausläufern der Anden und zurück zur Mündung des Amazonas. Doch für diesen Fisch und viele andere endet die Reise oft s…
… grosses Blütenangebot in Privatgärten in der dicht bebauten Innenstadt zwar solitären Wildbienen und Hummeln hilft, aber Käfer und Schwebfliegen dort nicht zu Blumen finden.* Entsprechend werden die Blumen, die von Käfern und Schwebfliegen bestäubt werden, in dicht bebauten Quartieren kaum bestäubt.* Insekten in der Stadt brauchen insektenfreundliche Lebensräume auf Quartierebene und nicht nur auf der Ebene einzelner Gärten.Die Bienensaison ist in vollem Schwung und überall suchen Bienen nach mit Nektar gefüllten Blumen. Wo werden sie und andere …
… Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der MHH und Prof. Dr. Ralph Goethe vom Institut für Mikrobiologie der TiHo bilden sie das Sprecherteam.Ein One-Health-Ansatz für eine vernetzte Welt Bakterien sind überall: Im Boden, in Pflanzen und Tieren ebenso wie im menschlichen Körper. Sie spielen eine zentrale Rolle für Nährstoffkreisläufe und unsere Gesundheit, können aber auch Infektionskrankheiten verursachen. Verändern sich durch den Klimawandel Temperatur und Feuchtigkeit, ändern sich auch die Lebensbedingungen für Bakterien. …
Der "NICO Wald" wächst: Gemeinsam mit DEUTIM unterstützt NICO Europe freiwillig regionale Aufforstung in Deutschland - für klimaresiliente Mischwälder.
Berlin, 19. Mai 2026 - Wälder sind Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und Erholungsort zugleich. Gleichzeitig stehen viele Waldflächen in Deutschland durch Trockenheit, Hitze, Stürme und Schädlingsbefall zunehmend unter Druck. Für NICO ist klar: Wer Verantwortung übernehmen möchte, sollte dort anfangen, wo Wirkung sichtbar und nachvollziehbar wird.
Deshalb unterstützt NICO ein regiona…
Saisonale Ereignisse in der Natur wie das Austreiben von Blättern, das Öffnen von Blüten, das Reifen von Früchten oder die Fortpflanzung von Tieren verschieben sich infolge des Klimawandels. Doch die zeitlichen Verschiebungen – zeitigerer Frühlingsanfang, längere Fruchtperioden und veränderte Fortpflanzungszeiten – sind komplexer als der erste Blick vermuten lässt.Eine neue Sammlung von Artikeln in der Fachzeitschrift Functional Ecology zeigt: Die Phänologie, also das zeitliche Auftreten saisonaler Ereignisse, wird maßgeblich durch die Wechselwirkung …
… Prägend ist hier die enge und langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Veterinärmedizin und dem Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der JLU, die verschiedene Fachdisziplinen zusammenbringt. So werden beispielsweise neben den positiven Wirkfaktoren von Tieren auf Menschen auch kritische Sichtweisen auf den Einsatz von Tieren in tiergestützten Settings sowie tierschutzrelevante Aspekte einbezogen.Fachkraft für tiergestützte DienstleistungenIm Kurs wechseln sich Präsenzphasen mit Online-Selbstlernphasen ab, außerdem wird ein Praktikum …
… Tierhaltung hervorragend miteinander vereinbar sind.Vor dem Hintergrund zunehmender Wetterextreme gewinnt dieser Aspekt weiter an Bedeutung. AgriPV-Anlagen leisten nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern verbessern gleichzeitig konkret die Haltungsbedingungen von Nutztieren. Damit entsteht ein neuer Standard für eine nachhaltige und tiergerechte Landwirtschaft.Neben den positiven Effekten für Tierwohl und Umwelt bieten AgriPV-Anlagen auch klare wirtschaftliche Vorteile für landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftliche Nutzung bleibt …
… ihr Sterben zu verwalten.Großwale wie Hope gehören zum „Common Heritage of Mankind“ – zum Erbe der gesamten Menschheit. Ihr Schutz ist keine regionale Verwaltungsaufgabe, sondern eine internationale und moralische Verpflichtung. Gemäß Artikel 20a Grundgesetz hat der Schutz von Tieren Verfassungsrang als Staatsziel. Das Leben des Wals steht dabei eindeutig über dem Interesse an Forschungsergebnissen: Wenn wissenschaftliche Interessen das Überleben des Tieres gefährden, muss in der Abwägung das Leben Vorrang haben – das ist keine politische Meinung, …
… Pflicht hat sich die Zahl der Brandtoten in Deutschland laut dem Deutschen Feuerwehrverband um mehr als die Hälfte reduziert. Eigentümer und Vermieter sind für die Installation verantwortlich.Prävention im WaldErkennungszeichen eines Waldbrandes sind unruhiges Verhalten von Tieren und Vögeln, Rauchentwicklung und Brandgeruch. Bei Wanderungen empfiehlt das Fachbuch, nach Möglichkeit eine Axt, eine klappbare Schaufel und einen Eimer mitzunehmen. Wer sich regelmäßig in waldbrandgefährdeten Regionen aufhält oder mehrtägige Touren plant, sollte für jede …
… benötige jedoch ein funktionierendes Management, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Denn Wölfe gehören in die Natur, nicht in Städte“, so Bonde zum aktuellen Hamburger Fall. Und in freier Natur komme es auf Schutzmechanismen für das Nebeneinander von Wild- und Nutztieren an, „die sich für die Tierhaltung praktisch und wirtschaftlich umsetzen lassen“. Bonde: „Die Lage der Nutztierhaltung ist ernst zu nehmen. Eine zukunftsfähige Land- und Weidewirtschaft muss mit Wildtieren umgehen, hat gleichzeitig aber auch den Herdenschutz im Blick.“ Ein …
… Ein Seilrest im Maul ließ sich allerdings nicht entfernen. Da das Tier sein Maul nicht öffnet, ist weiterhin unklar, wo genau sich das Seil verhakt hat und wie stark es das Tier beeinträchtigt.Navigation in der OstseeBuckelwale können sich auch in flacheren Gewässern orientieren. Sie gehören zu den Bartenwalen und kommen weltweit vor. Wie genau sie navigieren ist noch nicht abschließend geklärt. Bekannt ist, dass sie den Sonnenstand und magnetische Felder nutzen und auf Sicht schwimmen, sich also visuell orientieren. Es kommt immer wieder vor, dass …
… auch durch eigentlich gutgemeinte Hilfeaktionen. Pees: „Wenn Menschen vermeintlich verwaiste Jungtiere finden, sind viele mit dem richtigen Vorgehen überfordert. Häufig werden die Tiere ihrer natürlichen Umgebung entnommen – obwohl das oft das falsche Vorgehen ist.“ Bei wirklich hilfsbedürftigen Tieren fehlt hingegen oft das Fachwissen oder die Idee, wo die richtigen Ansprechpersonen zu finden ist. Dadurch entsteht schnell Tierleid, weil die Tiere lange auf fachgerechte Hilfe warten müssen oder von Laien selbst versorgt werden. Um dies zu verhindern, …
… Elchen oder Bisons nach, die sie in Gewicht und Größe um ein Vielfaches übertreffen, Pythons müssen sich mit Stachelschweinen auseinandersetzen und Erdmännchen verspeisen gerne giftige Skorpione.Diese im Süden Afrikas beheimateten Säuger leben in Kolonien mit bis zu 45 Tieren und sind für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten bekannt. Um den Nachwuchs an die gefährliche Beute heranzuführen, gehen erwachsene Tiere schrittweise vor. Zunächst gibt es tote Skorpione, anschließend solche, denen der Giftstachel abgebissen wurde. Erst wenn die Jungtiere die …
Neukirchen/Erzgebirgskreis, 25. Februar 2026 – Mit dem Start eines neuen Crowdinvestments eröffnet Next2Sun Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich an einem der spannendsten Agri-PV-Projekte Ostdeutschlands zu beteiligen: dem _Agri-Solarpark „Camino Adorf“_.
Energieproduktion trifft Tradition – Inspiration vom Jakobsweg
Das rund 15,8 Hektar große Baufeld in der Gemeinde Neukirchen soll künftig saubere Energie erzeugen, landwirtschaftlich weiter genutzt werden und gleichzeitig regionale Betriebe stärken. Nur wenige hundert Meter vom S…
Mit dem Frühling in nicht allzu weiter Ferne wächst bei vielen Gartenbesitzern der Wunsch, Hecken und Gehölze wieder in Form zu bringen. Doch beim Griff zur Schere sind klare rechtliche Vorgaben zu beachten. Welche Schnitte erlaubt sind, wann Verbote gelten und wann sogar eine Pflicht zum Rückschnitt besteht, erläutern die ARAG Experten.
Wann ist der Heckenschnitt erlaubt und wann verboten?
Grundsätzlich regelt Paragraf 39 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes bundesweit einheitlich, dass Hecken, Gebüsche, lebende Zäune und sonstige Gehölze…
… 161 aus Deutschland. Die Verstöße betreffen hauptsächlich die unklare Herkunft, den fehlenden Tollwutschutz, fehlende oder gefälschte Heimtierausweise, die Einfuhr von Hunden mit kupierten Ohren und Ruten aus Drittländern sowie den Transport von zu jungen Tieren. Bei 94 Meldungen, die von Behörden anderer EU-Staaten erstellt wurden, wurde Deutschland hinzugezogen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Informationen zu gefälschten Laborergebnissen zur Tollwut-Antikörperbestimmung, um Erkenntnisse über Tiere, die am geplanten Bestimmungsort nicht …
… Ernährungssysteme. Das Manifest – Gesunde Böden, Resiliente Gemeinschaften, Gemeinsame Zukunft. – ruft Regierungen, Institutionen und Bürger*innen dazu auf, Land-, Wasser- und Mobilitätsrechte zu sichern,in gemeindebasierte Tiergesundheits- und One-Health-Ansätze zu investieren,pastorale Stimmen in nationale und globale Entscheidungsprozesse einzubinden unddegradierte Weidelandschaften durch lokal getragene Lösungen wiederherzustellen. „Wo Gemeinschaften für ihr Überleben auf Tiere und fragile Landschaften angewiesen sind, ist Tiergesundheit eine Voraussetzung …
… wurde anschließend von dessen Bruder übernommen. Die Eier wurden ursprünglich über Eierautomaten sowie über Haustürgeschäfte vermarktet. Zum Zeitpunkt des Todes des Tierhalters befanden sich noch rund 300 Hühner im Betrieb.
Nach Einschätzung von ANINOVA wurden den Tieren in dieser Haltung erhebliches Leid und Schmerzen zugefügt. Die Hühner waren über lange Zeiträume in engen Käfigsystemen eingesperrt, die ihre natürlichen Bewegungs- und Verhaltensbedürfnisse massiv einschränkten. Hinzu kamen gravierende bauliche Mängel: Die Stallungen waren stark …
Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und Steinschlag: Die Folgen des Klimawandels sind in Gebirgsregionen bereits heute sichtbar und wirken sich auch auf die alpinen Bergwälder aus. Diese sind besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Dies betrifft auch Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen.
Ob und inwieweit di…
… kann Konflikte mit der Landwirtschaft sogar verschärfen. Darauf weisen 20 Forschende aus ganz Baden-Württemberg in einem offenen Brief an die Politik hin. Auch eine Übernahme ins Jagdrecht sehen die Expert:innen kritisch: Sie betonen, dass ein notwendiger Abschuss von Problemtieren dadurch erschwert würde. Um Konflikte mit der Landwirtschaft zu verringern und zugleich diesen ökologisch wichtigen Arten Raum zu geben, plädieren sie für ein gezieltes Management statt pauschaler Bejagung. Es stelle einen Erfolg der Naturschutzpolitik dar, dass es diese …
… Gift- und Schadstoffe. Das unterbricht Infektionsketten und reduziert somit die Ansteckungsgefahr. Wichtig für die Zukunft: Denn mit wachsender Bevölkerung steigt die Gefahr globaler Pandemien.Eine aktuelle Studie warnt: Die Häufigkeit von Zoonosen – Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen – nimmt weltweit deutlich zu. Zoonosen sind der Haupttreiber vieler moderner Epidemien und Pandemien, darunter Ebola, Covid-19, Vogelgrippe (H5N1), HIV und Zika-Virus. Ursache: Mehr Menschen, mehr Kontakte mit Krankheitsträgern. Angesichts dieser …
… microwear texture analysis) analysierten die Forschenden feinste Abnutzungsspuren auf den Zahnoberflächen, die beim Fressen entstehen. Diese erlauben Rückschlüsse darauf, wie die Tiere ihre Nahrung nutzten.Verglichen wurden Seehunde aus dem deutschen Wattenmeer aus den späten 1980er-Jahren mit Tieren aus dem dänischen Kattegat aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede: Die Kattegat-Seehunde wiesen stärkere und komplexere Abnutzungsspuren auf den Zähnen auf als ihre Artgenossen aus dem Wattenmeer. Dies deutet darauf hin, …
Ein internationales Gremium hat im Journal of the American Veterinary Medical Association (JAVMA) die ersten internationalen Leitlinien zur Diagnose und zum Monitoring des Canine Cognitive Dysfunction Syndrome (CCDS) veröffentlicht. Das Canine Cognitive Dysfunction Syndrome ist eine fortschreitende, altersbedingte Hirnerkrankung bei älteren Hunden, die über normale altersbedingte Veränderungen hinausgeht. Ähnlich wie Alzheimer beim Menschen. „Die Leitlinien sind ein Startpunkt, um kognitive Veränderungen bei Hunden früh zu erkennen und klinis…
Faszination Feuerwerk – Ein chemischer Blick: Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Professor für Nachhaltige Chemie und Stoffliche Ressourcen
Herr Professor Kümmerer, mögen Sie Feuerwerk?
„Als Chemiker kann ich gar nicht gegen Feuerwerk sein. Die Chemie dahinter ist faszinierend. Früher demonstrierten Könige und Fürsten damit ihre Macht und unterstrichen ihren Glanz. Feuerwerke und die Chemie dahinter wirkten mystisch und geheimnisvoll. Ein Teil dieser Faszination schwingt heute noch mit.“
Wie entstehen die Farben beim Feuerwerk?
„Die Farben eines F…
… Scientific Reports veröffentlicht ein Team um Erstautorin Marlene Meister jetzt eine Studie über die Grönlandwal-Population rund um Spitzbergen. Diese Population wurde zu Zeiten des kommerziellen Walfangs massiv bejagt, so dass ihr Bestand von schätzungsweise 33.000 bis 65.000 Tieren auf nur noch wenige Hundert Individuen sank. Obwohl die Spitzbergen-Population seit den 1930er Jahren unter Schutz steht, zeigt sie bislang keine eindeutigen Anzeichen einer Erholung. Grönlandwale sind stark vom Rückgang des arktischen Meereises bedroht, da dieses für …
… in Rheinland-Pfalz aktiv mitzugestalten und mich gemeinsam mit den anderen Mitgliedern für das Tierwohl einzusetzen“, so Frieten. Dörte Frieten arbeitet leidenschaftlich gerne mit und vor allem für die Tiere. Besondere Freude bereitet es ihr, das Sozialverhalten von Tieren unter guten Haltungsbedingungen zu beobachten. So gestaltet die engagierte Tiermedizinerin und Wissenschaftlerin die Hochschule und nun auch die Region in mehreren Ämtern tatkräftig mit (siehe Pressemitteilung vom 09.02.2024). Sie hat ein klares Ziel vor Augen: eine Nutztierhaltung, …
… Artenkennerinnen und Artenkennern ermittelt. Die Roten Listen selbst werden von den Autorinnen und Autoren ebenfalls in weiten Teilen ehrenamtlich erstellt. Rote Listen stellen eine entscheidende Grundlage für den Schutz der Artenvielfalt in Deutschland dar. Sie dokumentieren den Zustand von Arten und mittelbar die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur. Damit sind sie Frühwarnsysteme für die Entwicklung der biologischen Vielfalt. Das Rote-Liste-ZentrumDas Rote-Liste-Zentrum koordiniert seit Dezember 2018 im Auftrag des BfN die Erstellung …
… Studie unter der Leitung der Universität Wien und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven zeigt, wie die Augen ausgewachsener Meeres-Ringelwürmer während ihres gesamten Lebens weiterwachsen – angetrieben von einem Ring aus neuralen Stammzellen, der an die Augen von Wirbeltieren erinnert. Darüber hinaus reagieren diese Stammzellen auf Umgebungslicht. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie bietet neue Einblicke in die Grundprinzipien der Augenentwicklung und die Rolle des Lichts bei der Formung des erwachsenen Nervensystems – selbst bei …
… ersetzt 450 Watt herkömmliche Technik- Effizient – sehr hohe Lichtausbeute Lumen/Watt- Phase-Out resistent entsprechend EU-Verordnung (EC) 244+245/2009 und 347/2010 Ökodesignrichtlinie ErP- Frei von UV - Strahlung- Frei von flüssigem Quecksilber und giftigen Gasen- Tageslichtemittierend - daher erstklassige Farbwidergabe CRI – Faktor > 80- Breites Lichtspektrum und somit geringere Blendung gegenüber herkömmlicher Leuchten- Geeignet für hohe Lichtpunkte entsprechend der BG-Vorschriften DIN EN 12464-1diml – Induktionslicht – sparsam – langlebig …
In einer in iScience veröffentlichten Studie präsentieren Forscher*innen um Oleg Simakov von der Universität Wien, des National Institute of Technology – Wakayama College (NITW; Japan) und der Universität Shimane (Japan) das bisher größte sequenzierte Genom eines Kopffüßers. Ihre Analysen zeigen, dass der Vampirtintenfisch Teile einer alten, tintenfischähnlichen Chromosomenstruktur bewahrt hat und belegen damit, dass sich moderne Kraken von tintenfischähnlichen Vorfahren entwickelt haben.Der Vampirtintenfisch (Vampyroteuthis sp.) zählt zu den rätselhaftesten …
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Wien hat die Entwicklung der Artenvielfalt von Haien und Rochen über die vergangenen 100 Millionen Jahre untersucht. Die überraschenden Ergebnisse zeigen einen kontinuierlichen Rückgang der Vielfalt seit dem Eozän vor 45 Millionen Jahren – entgegen der bisherigen Annahme einer stabilen oder sogar zunehmenden Artenvielfalt. Die Studie, die aktuell im renommierten Fachjournal Scientific Reports erschien, liefert wichtige Erkenntnisse für den modernen Meeresschutz.
Was können …
Früher Morgen an einem Sommertag Ende Juli. Noch liegt das Dischmatal bei Davos im Schatten. Interessiert schauen ein paar Kühe zu, wie Maria Grundmann auf einer Höhe von rund 2200 m.ü.M. den offiziellen Wanderweg verlässt und einen Hang hinab zum Furggabach steigt. Ihr Ziel: Ein grösserer Fels im Bach, an dem sie einen Sensor befestigt hat.
Grundmann ist Umweltingenieurin am SLF und untersucht, welche Faktoren die Temperatur von Gebirgsbächen und -flüssen beeinflussen und wie darin Hitzewellen entstehen. Denn die haben nicht nur negative Fol…
… abhängen, müssten sogar mit Ertragseinbußen von über 20 Prozent rechnen“, warnt der Experte.Diese Ertragseinbrüche führten zu steigenden Preisen für Nahrungsmittel, während die Verfügbarkeit vieler Produkte sinkt. Zwar könnten einige Produzent:innen von höheren Verkaufspreisen profitieren, insgesamt aber überwiegen die Verluste deutlich: „Der daraus resultierende gesamtwirtschaftliche Schaden beliefe sich im Jahr 2030 allein in Europa auf etwa 24 Milliarden Euro.“ Weltweite Handelsverschiebungen & wirtschaftlicher Gesamtverlust über 34 Mrd. Euro …
* Die Studie untersuchte in Gebieten mit und ohne Biberdämme, wie intensiv Fledermäuse jagten, wie viele Fluginsekten vorkamen und welche Lebensraum-Elemente wie tote Bäume es gab.
* Bei Biberteichen kamen mehr Fledermausarten vor, darunter auch mehr gefährdete Arten, als an anderen Abschnitten.
* Die Jagdaktivität der Fledermäuse an den Biberteichen war 1.6-mal so hoch wie im Gebiet ohne Biberaktivitäten, die Frassaktivität war sogar um 2.3-mal höher.
Der Biber war im 19. Jahrhundert in weiten Teilen Europas bis auf wenige tausend Tiere aus…