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Müll verschwindet nicht. Er wechselt nur den Ort. Oder seinen Wert. Letzteres nutzen vor allem Länder mit hohen Umwelt- und Sauberkeitsstandards wie Schweden, die Schweiz, Singapur oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Sie setzen Abfall als regionale Ressource ein. Was woanders oft auf Deponien endet, wird durch thermische Behandlung zu Energiequelle, Rohstofflager und strategischer Reserve. In einer Welt wachsender Städte, steigender Abfallmengen und höherem Energiebedarf entwickelt sich Waste-to-Energy – auch angesichts fragiler Lieferke…
Geopolitische Spannungen und blockierte Seewege zeigen die Verletzlichkeit globaler Lieferketten. Bei einer Ölkrise richtet sich der Blick schnell auf die Energiepreise – dabei steht ebenso die Versorgung mit zentralen Werkstoffen unter Druck. Kunststoff ist einer davon: Für die moderne Zivilisation ist er systemrelevant. Fällt Kunststoff aus, sind Industrie, Infrastruktur, Medizin und Ernährungssicherheit betroffen. Dennoch existiert für ihn keine strategische Krisenreserve. Aber es gibt Lösungsansätze.
Kunststoff ist keine Nische, sondern …
Recyclingfähigkeit wird vom freiwilligen Qualitätsmerkmal zur regulatorischen Voraussetzung. Die neue Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) der EU schreibt vor, dass Verpackungen ab 2030 recyclingfähig sein und verbindliche Quoten von Post-Consumer-Rezyklat enthalten müssen. Unternehmen stehen vor steigenden Anforderungen, höheren Materialkosten und wachsendem Druck auf Lieferketten. Gleichzeitig verringert der Materialkreislauf die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und reduziert das Abfallaufkommen.
Über den Kreislauf wird bereits…
„China beweist, dass Waste-to-Energy die Zukunft ist“, so das Statement des Global Council für energetische Abfallverwertung auf einer Expertentagung. Die Industrienation gilt in dieser Technologie als internationales Referenzmodell: Mit über 1.100 Werken verfügt China über mehr als die Hälfte der weltweit vorhandenen Anlagenkapazität.
Diese Entwicklung findet große Beachtung und prägt zunehmend die Diskussion um zukunftsfähige Abfallstrategien.
Signal aus Wissenschaft und Praxis
„Die Debatte ist beendet: Waste-to-Energy funktioniert. Es is…
Praktische Verpackungen, die zugleich nachhaltig sind, werden zu einem immer stärkeren Verkaufsargument. Der Norden Europas gilt dabei als Vorreiter, auch beim Wein. Studien bestätigen den Trend. Dazu zählen: Leichte und robuste PET-Flaschen mit hohem Rezyklatgehalt, mit denen sich neue Zielgruppen ansprechen lassen.
So treibt laut des Wine Packaging Market Reports 2024 der IMARC Group die steigende Nachfrage nach nachhaltigen und leichten Verpackungslösungen den globalen Weinverpackungsmarkt[1]. Auch das Firmenimage profitiert: „63 Prozent …
Abfall verbrennen rettet Leben. Der Grund: Im Gesundheits- und Veterinärwesen fallen täglich riesige Mengen potenziell infektiöser Abfälle an. Verbrennung mit Hochtemperatur zerstört zuverlässig Krankheitserreger, Gift- und Schadstoffe. Das unterbricht Infektionsketten und reduziert somit die Ansteckungsgefahr. Wichtig für die Zukunft: Denn mit wachsender Bevölkerung steigt die Gefahr globaler Pandemien.
Eine aktuelle Studie warnt: Die Häufigkeit von Zoonosen – Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen – nimmt weltweit deutlich z…
Philipp Lehner, CEO eines Industriekonzerns mit weltweit 24.000 Mitarbeitenden setzt bei der Zeitplanung auf Papier – und zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich.
Bewusster Bruch mit dem Zeitgeist
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) widmet dem analogen Zeitmanagement-System MasterPlanning einen ausführlichen Bericht. Unter dem Titel „Künftig will ich nur noch Führungskräfte, die einen Papierkalender nutzen“ beschreibt die Journalistin Christin Severin, warum Philipp Lehner, CEO des österreichischen Verpackungsspezialisten Alpla, konsequent a…
Unser Alltag wird immer komplexer: Mehr Aufgaben, mehr Kanäle, mehr Druck. Claudia Wörner, Zeitmanagement-Expertin und Geschäftsführerin von MasterPlanning Woerner System GmbH, zeigt, wie MasterPlanning hilft, Struktur zu schaffen, den Überblick zu behalten und effizient zu arbeiten – trotz ständig neuer Anforderungen.
Unser Gehirn ist kein Planungs-Gehirn: Warum Zeitmanagement entscheidend ist
Der berühmte Shakespeare-Satz „Sein oder Nichtsein“ bekommt eine neue Dimension: Unser Sein hängt davon ab, wie wir unsere Zeit gestalten – wer sie …
Claudia Wörner, Zeitmanagement-Expertin und Geschäftsführerin der MasterPlanning Woerner System GmbH, erklärt, wie Unternehmen mit MasterPlanning Veränderungsprozesse erfolgreich umsetzen, neue Routinen etablieren und effizientes Arbeiten dauerhaft verankern. Das System steigert Produktivität, optimiert Ressourcen und Abläufe – für Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen.
Veränderung annehmen: In 10 Monaten zu neuen Routinen
Viele glauben, Veränderungen passieren schnell und einfach. Zeitmanagement-Expertin Wörner widerspricht: „Verände…
Für eine stabile Energieversorgung sollte auch an Waste-to-Energy gedacht werden. Die Technologie wandelt lokal entstehenden Abfall in verlässliche, regionale Energie um. Sie arbeitet unabhängig von Wetterlagen und dem Import fossiler Brennstoffe, also ohne potenziell anfällige Lieferketten und Infrastrukturen nutzen zu müssen. Waste-to-Energy ist damit ein robustes Back-up für die Versorgungssicherheit. Moderne Anlagen können im Inselbetrieb sogar kurzfristig kritische Infrastruktur autark mit Energie beliefern.
Deutschland will für die Ene…
Indore gilt als sauberste Stadt Indiens – ein Titel, den in anderen Teilen der Welt sonst nur Helsinki, Kopenhagen oder Singapur tragen. In einem Land, eher bekannt als Müll-Hotspot, zeigt die Metropole, wie es geht: Mit klarer Vision, Bürgerbeteiligung und innovativen Strategien wird Abfall zur Ressource. From Waste to Worth – von Müll zu Wert, eine Devise mit Zukunft und großem Potenzial für stoffliches wie thermisches Recycling.
Die knapp 3-Millionen-Stadt im Herzen Indiens ist ein Paradebeispiel der ‚Swachh Bharat Initiative‘ (Clean Indi…
Müllverbrennung wird als Maßnahme für den Klimaschutz unterschätzt. Moderne Waste-to-Energy-Anlagen beseitigen nicht nur Abfall, sie liefern daraus auch Energie. Und sind eine wirksame Waffe im Kampf gegen Mikroplastik: Denn bei den hohen Temperaturen im Ofen hört Kunststoff komplett auf zu existieren.
In Verbrennungsanlagen wird Plastik nicht nur geschmolzen oder zerkleinert, sondern vollständig in seine Bestandteile zerlegt. Übrig bleiben Rauchgase, Wasserdampf und mineralische Asche – kein Mikroplastik. Die Reststoffe lassen sich filtern,…
Schon mal Wein in PET gesehen? Nein? Dann wird es höchste Zeit – die Weinwelt bekommt gerade ein überraschend leichtes Upgrade, das nicht nur praktisch, sondern auch clever durchdacht ist.
Wer künftig Wein kauft, könnte ein Erlebnis der besonderen Art haben: Wein in PET! Ja, richtig gelesen: In immer mehr Weinregalen funkeln künftig auch Plastikflaschen. Denn: Mehr Kunststoff, mehr Leichtigkeit!
Smart genießen
Und das ziemlich clever verpackt: Auf den ersten Blick wirkt die PET-Flasche wie aus Glas - elegant, stilvoll, raffiniert. Doch wer…
Nur 1 Prozent des schwedischen Abfalls landet auf Deponien – weltweit ein Spitzenwert, denn im Durchschnitt sind es 37 Prozent. Schweden verwertet 99 Prozent des Mülls, vor allem thermisch zu Strom und Wärme. So erfolgreich, dass das Land sogar Abfall importiert.
„Indem wir uns um das kümmern, was die Gesellschaft wegwirft und nicht recycelbar ist“, sagt Kristina Bäckstrand, Nachhaltigkeitsmanagerin beim schwedischen Versorgungsunternehmen Mälarenergi, „können wir die Stadt beheizen, warme Duschen ermöglichen, Kühlung für Krankenhäuser und I…
Ballungszentren und Städte boomen – mit gewaltigen Spuren: steigender Energiebedarf und wachsende Müllberge. Was bisher als Problem galt, wird nun als Lösung erkannt. Mit Waste-to-Energy. Die Technologie erzeugt aus Abfall Energie. Und das ziemlich erfolgreich.
Die Rohstoffe liegen quasi vor der Haustür – Müll. Selbst die UN sagt: „Die Welt muss das Abfallzeitalter hinter sich lassen und Müll in Ressourcen verwandeln“. Rohstoffrückgewinnung, das ist der Ansatz von „Urban Mining“, im Speziellen von „Waste-to-Energy. Dabei wird durch thermisch…
Osterzeit ist Eierzeit. Und wer sie sicher ins Nest legen will, für den erweisen sich bei Kauf und Lagerung Eierverpackungen aus 100 Prozent wiederverwertetem Kunststoff als beste Wahl: Im Vergleich zu Pappkartons bieten die leichten Plastikbehälter eine höhere Stabilität und sind widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit. Ihre glatte Oberfläche verringert zudem die Angriffsfläche für Keime. Die Verpackung erlaubt auch einen direkten Blick auf den Zustand der Ware. Darüber hinaus lassen sich Plastikverpackungen energieeffizient herstellen und…
Wer unterwegs ist und dabei gerne Plastikflaschen nutzt, muss darauf nicht verzichten. Getränke in PET-Flaschen sind rund um den Globus erhältlich und können fast überall in öffentlichen Sammelbehältern entsorgt oder bei Händlern abgegeben werden. Zudem haben zahlreiche Länder eigene Pfandsysteme oder führen sie aktuell ein, wie Österreich ab 2025. Außerdem ist „Plastic“ durchaus „fantastic“: In Rom und Istanbul kann man sogar gebrauchte Plastikflaschen für Bus- und Bahntickets eintauschen. Oder gegen Hundefutter. Frankreich setzt derweil auf…
Der Weltraum. Unendliche Weiten … und ohne Kunststoff nicht zu ergründen, sagen Experten. So kontrovers wie über das Material auf der Erde diskutiert wird, so unverzichtbar ist es für die Reise ins Universum – ob zur Verpflegung von Astronauten oder bei der Konstruktion von Satelliten und Raketen.
Unser Verhältnis zu Kunststoff ist zwiespältig. Täglich nutzen wir Plastik, schätzen es aber kaum. Beispiel PET-Flaschen: Praktisch in der Handhabung, doch meist als bloße Wegwerfprodukte gesehen – und störend, wenn sie als Müll wieder auftauchen.
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Immer mehr Länder setzen auf Pfandsysteme für Kunststoffflaschen. Wie Österreich ab 2025. Damit sollen jährlich 2,2 Milliarden Getränkeverpackungen recycelt und bis 2027 eine Rücklaufquote von 90 % erreicht werden. Auch das Sammeln von Plastikflaschen gegen Entgelt wird zunehmend populärer. Der Gedanke dahinter: Gebrauchtem Kunststoff einen Wert geben. Denn Plastikmüll ist das neue Grün. Aus ihm lassen sich wieder Produkte und Energie gewinnen. Das spart Ressourcen und schützt die Umwelt.
Abfall ist nur dann welcher, wenn er am falschen Ort …
Die neue PET-Flasche von Verpackungsspezialist Alpla könnte ein Joker für Weinerzeuger und Händler werden: Attraktiver Preis, gute Klimabilanz und praktisches Handling. Dazu ein raffinierter Look – in stilvoller Bordeaux-Optik steht sie einer Glasflasche in nichts nach, wiegt aber nur 50 Gramm. Mit ihr lassen sich moderne Konsumenten gewinnen.
Das elegante Fliegengewicht unter den Weinflaschen hat das Zeug zum Topseller. Denn die PET-Weinflasche trifft den Geschmack von Verbrauchern, die Design, Nachhaltigkeit und unkomplizierten Genuss schä…