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Thermische Behandlung Waste-to-Energy: China setzt globalen Maßstab

05.03.202609:31 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Thermische Behandlung Waste-to-Energy: China setzt globalen Maßstab
„China zeigt, dass Waste-to-Energy die Zukunft ist“, sagt das WtERT®.  (© yes or no Media GmbH)
„China zeigt, dass Waste-to-Energy die Zukunft ist“, sagt das WtERT®. (© yes or no Media GmbH)

(openPR) „China beweist, dass Waste-to-Energy die Zukunft ist“, so das Statement des Global Council für energetische Abfallverwertung auf einer Expertentagung. Die Industrienation gilt in dieser Technologie als internationales Referenzmodell: Mit über 1.100 Werken verfügt China über mehr als die Hälfte der weltweit vorhandenen Anlagenkapazität.

Diese Entwicklung findet große Beachtung und prägt zunehmend die Diskussion um zukunftsfähige Abfallstrategien.

Signal aus Wissenschaft und Praxis
„Die Debatte ist beendet: Waste-to-Energy funktioniert. Es ist skalierbar und liefert. China zeigt, dass Waste-to-Energy die Zukunft ist – sauberer, intelligenter und kostengünstiger als Deponien“, resümiert das Global Waste-to-Energy Research and Technology Council (WtERT®) bei einer Fachkonferenz zur Energiegewinnung aus Abfall 2025 im chinesischen Xi’an.

Das WtERT® ist ein international vernetzter Forschungs- und Think-Tank mit Sitz am Earth Engineering Center der Columbia University in New York. Um Lösungen für globale Abfall- und Energiefragen zu entwickeln, bringt der Expertenrat Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen.

China als größter Standort für Abfallenergie
Laut WtERT® gilt China heute als Referenzmarkt für die flächendeckende Umsetzung energetischer Abfallverwertung. Mit über 1.135 Müllverbrennungsanlagen verfügt das Land über die weltweit größte Waste-to-Energy-Infrastruktur. Die Anlagen verarbeiten täglich rund 1,1 Millionen Tonnen Abfall, was circa 55.000 beladenen LKWs entspricht. Mit dem Volumen erreichen sie eine installierte Leistung von 27.000 MW. Umgerechnet auf ein Jahr ergibt das etwa 236,5 Terawattstunden (TWh) – genug, um rund 79 Millionen Haushalte zu versorgen oder die Leistung von 27 Kernkraftwerken zu ersetzen.

Aus Sicht des WtERT® zeigt diese Dimension, dass moderne Waste-to-Energy-Systeme technisch beherrschbar, emissionskontrolliert und wirtschaftlich tragfähig sind. China fungiert damit als Vorzeigemodell für Skalierbarkeit, Umweltwirkung und Kosteneffizienz thermischer Abfallverwertung.

Märkte mit steigendem Potenzial
Parallel zur technologischen Entwicklung nimmt auch die wirtschaftliche Dimension der Abfallenergie weiter zu. Der globale Waste-to-Energy-Markt wird in 2025 auf rund 11,8 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf etwa 15,9 Milliarden US-Dollar anwachsen – fast zwei Drittel des NASA Haushalts 2025. Treiber sind steigende urbane Abfallmengen, politische Rahmenbedingungen sowie die zunehmende Integration der Energiegewinnung aus Abfall in Kreislaufwirtschaftskonzepte.

Analysen zeigen zudem, dass die energetische Abfallverwertung langfristig weitere wirtschaftliche Vorteile bietet, wenn Umwelt- und Gesundheitskosten der Deponierung – etwa durch Methanemissionen, Sickerwasser und Flächenverbrauch – berücksichtigt werden.

Rechtliche Einordnung in der EU-Taxonomie
Auch regulatorisch gewinnt die Technologie an Bedeutung. Waste-to-Energy kann unter Einhaltung der Abfallhierarchie als ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivität im Sinne der EU-Taxonomie – dem EU-Klassifikationssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten – angesehen werden. Das geht aus einer rechtlichen Analyse der EU-Taxonomie-Verordnung hervor, die auf Anregung des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE) vom europäischen Dachverband der Entsorgungswirtschaft FEAD in Auftrag gegeben wurde.

Was Studien belegen, zeigt sich bereits in der Praxis: Länder wie China, Japan, Singapur oder Schweden zeigen, dass die thermische Abfallbehandlung mit Energiegewinnung als relevanter Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und als wichtiges Signal für Investoren und politische Entscheidungsträger verstanden werden kann.

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