openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Eierverpackungen - Besser nicht von Pappe

26.03.202514:44 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Eierverpackungen aus Kunststoff – hygienischer, stabiler und mit klarer Sicht auf die Ware.  (© yes or no Media GmbH)
Eierverpackungen aus Kunststoff – hygienischer, stabiler und mit klarer Sicht auf die Ware. (© yes or no Media GmbH)

(openPR) Osterzeit ist Eierzeit. Und wer sie sicher ins Nest legen will, für den erweisen sich bei Kauf und Lagerung Eierverpackungen aus 100 Prozent wiederverwertetem Kunststoff als beste Wahl: Im Vergleich zu Pappkartons bieten die leichten Plastikbehälter eine höhere Stabilität und sind widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit. Ihre glatte Oberfläche verringert zudem die Angriffsfläche für Keime. Die Verpackung erlaubt auch einen direkten Blick auf den Zustand der Ware. Darüber hinaus lassen sich Plastikverpackungen energieeffizient herstellen und nach Gebrauch recyceln.

Mit den bunt gefärbten Eiern zu Ostern werden traditionell der Frühling, das Leben und die Erneuerung gefeiert. Also alles, wofür auch Kunststoff steht: Leichtigkeit, Ökologie und Recycling.

Eierkartons aus Kunststoff: Gewichtiger Unterschied

Ein herkömmlicher, grauer 10er Eierkarton aus Pappe wiegt etwa 45-50 Gramm, die Kunststoff-Alternative ist knapp 40 Prozent leichter. Bei rund 13,1 Milliarden Eier, die hierzulande jährlich produziert und je nach Bestückung in etwa 1 Milliarde Eierkartons verpackt werden, schlägt das immens zu Buche: Die Gewichtsdifferenz der beiden Verpackungen führt zu einem Unterschied in der Gesamtlast von etwa 20.000 Tonnen – das entspricht knapp 3.000 LKWs. Durch die doppelt so hohe Stapeldichte beim Transport der leeren Eierverpackungen, können zusätzlich weitere 3.000 LKW-Fahrten pro Jahr vermieden werden. Diese durch Kunststoffverpackungen eingesparten Transporte sparen jede Menge Energie und reduzieren die CO₂-Emissionen.

Pappkartons: Aufwändiger Prozess mit Umweltkosten

Auch die Herstellung von Eierkartons aus Pappe ist alles andere als leicht. Bereits schon das Recycling des Altpapiers ist ein komplexer Vorgang: Gesammeltes Papier muss sortiert, dann mit mechanischen und chemischen Verfahren gereinigt werden. Anschließend wird das Altpapier aufgelöst und zu einer stabilen Faserbahn verarbeitet. Der Gesamtprozess erfordert viel Wasser, Energie und technische Präzision. Je nach Bedarf wird der fertige Karton zusätzlich beschichtet und bedruckt. Schätzungen zufolge kommen auch rund 10 bis 20 Prozent neues Papier aus Frischholz zum Einsatz. Kein wirklich ökologisches System, denn zu den gefällten Bäumen braucht die Produktion von Frischfaserpapier durchschnittlich etwa 50.000 Liter Wasser pro Tonne – weshalb der Naturschutzbund (NABU) seit Jahren erklärt, dass die Papierherstellung Umwelt und Natur belastet. Beim Einsatz von Eierverpackungen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff (rPET) werden 84 Prozent weniger Wasser und ca. 26 Prozent weniger Energie benötigt.

Verpackungen als Wertstoff: Plastik punktet im Recycling

Gebrauchte Eierkartons können auch nicht immer recycelt und dem Materialkreislauf zugeführt werden – geht ein Ei kaputt, was bei Pappe oft der Fall ist, muss die Verpackung in den Restmüll statt ins Altpapier. Saubere oder von Verschmutzungen gereinigte Kunststoffbehälter lassen sich dagegen bis zu 100 Prozent recyceln. Zusätzlich bestehen zunehmend mehr Kunststoffverpackungen aus bereits recyceltem Material (rPET), was ihre Ökobilanz weiter verbessert.

Robuste Hülle: Mehr Schutz, weniger Ressourcenverbrauch

Kunststoffverpackungen sind widerstandsfähig und weniger anfällig für das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten. Das erhöht den Schutz der Produkte und verlängert ihre Haltbarkeit. Außerdem zeigen transparente Kunststoffbehälter sofort, ob die Eier unversehrt sind. Ist ein Ei beschädigt, verhindert die Verpackung aus Kunststoff das Auslaufen und schützt weitere Behälter und je nach Verpackungsdesign auch die anderen Eier vor Verunreinigungen. Ein wichtiger Vorteil – so weist der österreichische Spezialist für transparente Eierverpackungen „Ovotherm“ darauf hin, dass für die Produktion von 10 Eiern 40- bis 50-mal mehr Ressourcen benötigt werden als für die Herstellung ihrer Verpackung. Ein gebrochenes Ei kann sowohl in einer Papier- als auch in einer Kunststoffverpackung vorkommen. Der fundamentale Unterschied ist, dass durch die ausgelaufene Flüssigkeit, die darunter stehende Verpackung nicht verschmutzt wird und verkauft werden kann. Falls – ein Ei in einer Pappe-Packung bricht, müssen bis zu 19 unbeschädigte Eier entsorgt werden. Zudem ist die Umweltbelastung durch nur zwei beschädigte von 100 verpackten Eiern genauso hoch wie die Belastung durch das Verpacken aller 100 Eier.

Keimfalle Pappkarton: Warum Kunststoff besser schützt

Die höhere Resistenz von Kunststoffverpackungen gegen Feuchtigkeit ist ein wesentlicher Hygienefaktor: Während die poröse Struktur des Kartons Feuchtigkeit aufnimmt und somit ein günstiges Milieu für Mikroorganismen bietet, sind Kunststoffoberflächen glatter und weniger durchlässig, was das Überleben von Bakterien erschwert. Daher ist das Risiko einer Keimübertragung bei Eierverpackungen aus Pappkarton tendenziell höher als bei solchen aus Kunststoff. Laut Ökotest ist vielen Verbrauchern nicht bewusst, dass Eierkartons gesundheitsschädlich sein können.

Hintergrund: Die Eier werden vor dem Verpacken nur grob gereinigt, weshalb die Gefahr besteht, dass Krankheitserreger an den Schalen haften bleiben und sich auf den Karton übertragen. Besonders gefährlich sind Salmonellen, die schwere Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Deswegen müssen Lebensmittel nach der deutschen Lebensmittel-Hygiene-Verordnung während der Lagerung vor jeglicher Verunreinigung geschützt werden. Aus diesem Grund wird auch dringend vor dem Verwenden gebrauchter Eierkartons abgeraten, da sich Pappe im Gegensatz zu Kunststoffbehältern nicht reinigen lässt.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1280303
 652

Pressebericht „Eierverpackungen - Besser nicht von Pappe“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von yes or no Redaktion

Bild: Maritime Energieversorgung - Abfall ahoi: Wie Kreuzfahrtschiffe ihren Müll auf See nutzen
Maritime Energieversorgung - Abfall ahoi: Wie Kreuzfahrtschiffe ihren Müll auf See nutzen
Die Ozeanriesen produzieren unterwegs enorme Mengen an Reststoffen. Die Lösung: Moderne Waste-to-Energy-Systeme verwandeln den Abfall nun auf ihren Routen in saubere Energie, mithilfe einer hochinnovativen Mikrowellen-Technologie. Was also bislang aufwändig und teuer an Land entsorgt werden musste, kommt jetzt in einem geschlossenen Kreislauf direkt an Bord effizient wieder zum Einsatz. Ermöglicht wird dieses hocheffiziente Abfall- und Energiesystem durch ein integriertes Verwertungskonzept. Mikrowellen statt Müllberge Auf den modernsten K…
Bild: Rohstoffmarkt 2.0 - Recycling sortiert sich neu: Mit KI zu Premium-Rezyklat
Rohstoffmarkt 2.0 - Recycling sortiert sich neu: Mit KI zu Premium-Rezyklat
Premium-Rezyklat wird zum Schlüssel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft: Entscheidend ist nicht mehr die Menge des recycelten Materials, sondern seine Eignung. Steigende EU-Rezyklatquoten und Billigimporte erhöhen zusätzlich den Druck auf Qualität und Verfügbarkeit. Künstliche Intelligenz wird dabei zum zentralen Faktor: Sie verknüpft Daten aus dem gesamten Recyclingprozess und ermöglicht so eine effizientere Verwertung. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für leistungsstarke Sekundärrohstoffe im industriellen Maßstab. Das Recycl…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Neuer Schneidplotter für Aus- und Weiterbildung
Neuer Schneidplotter für Aus- und Weiterbildung
… GmbH & Co. KG. Das Angebot zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Papier-, Pappe- und Wellpappeverarbeitung konnte in der Vergangenheit stetig verbessert und ausgebaut werden. Die Installation des ARISTO Schneidplotters ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung des Ausbildungsstandards. Jetzt ist die Entwicklung bis zur fertigen …
DIN - Deutsches Institut für Normung e.V. - Papiernormung - Fokus auf Umweltbelange
DIN - Deutsches Institut für Normung e.V. - Papiernormung - Fokus auf Umweltbelange
Bewertungsschemas sollen in produktspezifischen Gütenormen festgelegt werden Kriterien zur Bewertung der Umwelteffizienz in der Herstellung von Papier, Pappe und Tissue zu entwickeln, ist Aufgabe eines kürzlich gegründeten Arbeitsausschusses im Normenausschuss Papier und Pappe (NPa) im DIN. Papierprodukte, deren Herstellung nachweislich nach Norm ressourcen- …
Bild: ARO senkt LizenztarifeBild: ARO senkt Lizenztarife
ARO senkt Lizenztarife
… Verwertung von gebrauchten Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe organisiert: „Die neuerliche Verbilligung der Tarife ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Sammel- und Verwertungssysteme. Dadurch können wir auch in Zukunft Österreichs Konsumenten und Wirtschaft nicht nur ein effizientes, sondern ebenfalls ein ausgesprochen …
Bild: Berliner Designer kreiert die Brille aus PappeBild: Berliner Designer kreiert die Brille aus Pappe
Berliner Designer kreiert die Brille aus Pappe
Aus ein bisschen Pappe und einer guten Idee entwickelte der Designer Cantemir Gheorghiu das neue Spaß-Accessoire direkt aus Berlin. Eine Brille aus Pappe? Ohne Gläser? Genau! Nach Aussage des Gründers geht es ja schließlich beim Thema Mode nicht darum scharf zu sehen, sondern scharf auszusehen. Die Brillen aus Pappe sind in einer Vielzahl an Varianten …
Bild: Designermöbel für KatzenBild: Designermöbel für Katzen
Designermöbel für Katzen
Katzen lieben Pappe. Deshalb lieben Katzen auch die exklusiven Designermöbel von cat-on®. Canapé, Sofa, Tunnel und "S" aus veredelter Wellpappe, nicht nur praktisch, sondern chic. Freunde schüttelten ungläubig den Kopf, das Patentamt fand keine passende Warengruppe und auch der Zoll wusste nichts damit anzufagen. Dabei erobern Martin Frank und René Frommholz …
Bild: Bedruckte Kartonagen - Equisa Verpackungen
Bedruckte Kartonagen - Equisa Verpackungen
… Niederlassung ist in Liechtenstein. Um Ihre eigenen Waren sicher behütet und versand- sowie kostenoptimiert zu verpacken, nutzen Sie unsere Kenntnisse im Gebiet "Verpackung Wellpappe". Sowohl von bunt bedruckte Kartonagen zu Karton Pappe bis hin zur besonderen Produktverpackung oder gar zum Faltkarton. Wenn es um ideenreiche und aussergewöhnliche Vorschläge …
Bild: Eyecatcher leicht gemachtBild: Eyecatcher leicht gemacht
Eyecatcher leicht gemacht
… Besucher aus. Ob man sich für überdimensionale Produktdarstellungen entscheidet oder Objekte, die eng mit dem eigenen Produkt verbunden sind – meistens wählt man Dummies aus Pappe oder Holz. Während Gebilde aus Pappe zwar halbwegs schnell produziert werden können, ist die Lebensdauer und Strapazierfähigkeit doch ziemlich begrenzt. Auch ist der 3D-Herstellerung …
Bild: 100 Sofas in Bremer InnenstadtBild: 100 Sofas in Bremer Innenstadt
100 Sofas in Bremer Innenstadt
… geschaffenen Arbeitsplätze in der Hansestadt auch ausschließlich mit Ortsansässigen besetzt“, betont Geschäftsführer Robert André Kabs. „Denn wer kennt die Vorlieben der Bremer besser als sie selbst?“ Als Begrüßungsgeschenk erhalten die ersten 100 Besucher zur Eröffnung einen 100-Euro-Einkaufsgutschein. Nach dem Prinzip „alt gegen neu“ erstattet Kabs …
Bild: Verbrauchertäuschung: Strafanzeige gegen KäfighalterBild: Verbrauchertäuschung: Strafanzeige gegen Käfighalter
Verbrauchertäuschung: Strafanzeige gegen Käfighalter
… ausdrücklich als "Eier aus Käfighaltung" bezeichnet werden müssen. So hat die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt entdeckt, dass ein Betrieb aus dem Münsterland seine Eierverpackungen nur mit dem beschönigenden Hinweis "frische Eier aus Kleingruppenhaltung" deklariert hat. Damit verstößt er gegen eine EU-Verordnung, wonach Eier aus Käfigen - egal, ob …
EMA-Marktbericht: Fast jeden Tag ein Ei/Pro-Kopf-Verbrauch bei Eiern 2009 gestiegen
EMA-Marktbericht: Fast jeden Tag ein Ei/Pro-Kopf-Verbrauch bei Eiern 2009 gestiegen
… Einschätzung der EMA nicht immer ausreichend Eier der gewünschten Haltungsformen zur Verfügung stehen. Bei der Suche nach Alternativen ist das KAT-Zeichen auf den Eierverpackungen der wichtigste und nützlichste Anhaltspunkt. Das Emblem „Kontrolliert durch KAT“ steht für lückenlose Herkunfts- und Rückverfolgung von Eiern aus Boden-, Bio- und Freilandhaltung. …
Sie lesen gerade: Eierverpackungen - Besser nicht von Pappe