Grönland gilt seit Jahren als einer der großen Hoffnungsträger einer rohstoffhungrigen Welt. Unter Eis, Fels und Permafrost werden bedeutende Vorkommen an kritischen Mineralien, seltenen Erden, Öl, Gas und weiteren natürlichen Ressourcen vermutet. Der Klimawandel, steigende Rohstoffpreise und technische Fortschritte nähren die Erwartung, dass die größte Insel der Welt künftig wirtschaftlich erheblich an Bedeutung gewinnen könnte.Doch genau diese Erwartung wird im neuen Magazinbeitrag „Reichtum im Eis – warum Grönlands Rohstoffboom unsicher bleibt“ …
… führenden unabhängigen Instituten der Nachhaltigkeitsforschung. Es entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen. Hierfür forscht das ISOE transdisziplinär zu globalen Problemen wie Wasserknappheit, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation und findet tragfähige Lösungen, die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen berücksichtigen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Marion MehringLeiterin des Forschungsfelds Biodiversität und GesellschaftISOE – Institut …
… auf Abweichungen von der Norm zu untersuchen. Diese können zum Beispiel aufgrund von Krankheiten auftreten, aber auch, wenn sich die ökologische Nische der Seehunde ändert - etwa aufgrund des Klimawandels.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Christine BöhmerZoologie und Funktionsmorphologie der VertebratenZoologisches InstitutChristian-Albrechts-Universität zu KielTelefon: 0431/880-4507E-Mail: Originalpublikation:Steinbach, E., Schaar, J., & Böhmer, C. (2026). Postnatal craniomandibular growth in Harbor seals (Phoca vitulina vitulina). …
… welche Maßnahmen an spezifischen Standorten am besten geeignet sind, um belastbare Handlungsempfehlungen für weitere Klimaanpassungsstrategien in innerstädtischen Einkaufsstraßen abzuleiten“, so Dr. Nils Eingrüber. Die Forschungsaktivitäten sind Teil des Projektes „Anpassung an den Klimawandel durch Teilhabe: Handlungsbereitschaft und operative Befähigung unterschiedlicher Milieus (AKT@HoMe)“, welches von der Universität zu Köln und der TH Köln durchgeführt und von der RheinEnergieStiftung Jugend ℓ Beruf, Wissenschaft gefördert wird. wissenschaftliche …
… Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft und trägt mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Gartenbau zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen bei. Dazu gehören der Erhalt der Biodiversität sowie die Bekämpfung des Klimawandels und eine immer noch weitverbreitete Fehlernährung. Das Institut wird gemeinschaftlich durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) finanziert. …
… Beschattete Wege machen nicht nur den Schul- und Arbeitsweg angenehmer, sondern zeigen auch, welche Stadtteile trotz steigendender Sommertemperaturen lebenswert bleiben und welche nicht. Claudia Schmiedeberg von GLEN Study ergänzt: „Um zu verstehen, wie der Klimawandel die Gesellschaft als Ganzes betrifft, müssen wir genau hinschauen, wie das lokale Umfeld unser tägliches Verhalten und Wohlbefinden über die Zeit prägt. Die Verknüpfung des Baumschatten-Indikators mit Längsschnitt-Umfragedaten zeigt, wie städtische Umgebungen unsere Entscheidungen …
… damit sie – falls nötig – rechtzeitig entfernt werden können, bevor sich die Käfer massenhaft vermehren. Eine flächige Räumung der Waldränder ist dagegen meist weder notwendig noch sinnvoll. Entscheidend sind ein gezieltes und rasches Handeln.Wenn in Folge des Klimawandels immer häufiger die Wälder in Europa brennen, findet der Borkenkäfer dann immer mehr gestresste Bäume als Habitat?Das ist möglich. Generell erwarten wir, dass Trockenheit zunimmt und Störungen wie Waldbrände, Stürme und Borkenkäferbefall künftig häufiger oder intensiver auftreten. …
Projekt des Deutschen Alpenvereins mit DBU-FörderungOsnabrück. Der Klimawandel hat Folgen für das Wasseraufkommen im Alpenraum. Das bekommen auch Touristen zu spüren: Wegen Wassermangels müssen Berghütten immer öfter vorzeitig schließen. Um den Verbrauch auf seinen Hütten zu senken, erprobt der Deutsche Alpenverein derzeit die Nutzung von Trockentoiletten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das entsprechende Projekt in Nationalpark Hohen Tauern in Österreich mit 148.685,00 Euro.Hochalpine Region seit vielen Jahren im Fokus von DBU-ProjektenIm …
… Wassermangel – gleichzeitig fließen bei kurzen, heftigen Regenfällen Millionen Liter wertvollen Regenwassers ungenutzt in die Kanalisation.Klimaforscher sprechen längst von einem grundlegenden Wandel der Städte. Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob sich Kommunen an den Klimawandel anpassen müssen, sondern wie schnell.Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Regenwasser.„Wir können es uns nicht mehr leisten, Regenwasser als Abfallprodukt zu betrachten“, sagt Lukas Duraj vom Gießener StartUP Pluvara. „Jeder Liter, der bei Starkregen verloren geht, …
… erlauben. Dunkle Rauchwolken, orangefarbene Himmel, evakuierte Ortschaften und erschöpfte Feuerwehrleute erzeugen eine unmittelbare Botschaft: Hier geschieht etwas Außergewöhnliches.Politisch werden daraus meist zwei vollkommen gegensätzliche Erzählungen.Die eine lautet: Die Erde brennt. Der Klimawandel ist die Ursache.Die andere antwortet: Die globale Brandfläche sinkt. Also ist die ganze Debatte Panikmache.Beide Aussagen enthalten einen wahren Kern. Beide werden falsch, sobald sie als vollständige Erklärung ausgegeben werden.Die wissenschaftlich …
… zeigt die engen Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Gewässerschutz. Hitzewellen, Starkregen und Trockenperioden verändern Seen und Flüsse oftmals früher als Veränderungen in der Landschaft sichtbar werden. Gewässer sind deshalb wichtige Frühwarnsysteme des Klimawandels.„Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn wir ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge gemeinsam betrachten. Genau dieses systemische Denken brauchen wir auch in der Hochschullehre.“Zitat: Dr. habil. Heike Zimmermann-TimmEin dritter Beitrag richtet den …
Naturpark Soonwald-Nahe: DBU fördert SchwammregionOsnabrück. Die Folgen des Klimawandels werden zu einer großen Herausforderung für Menschen, Tiere und Pflanzen. Dazu gehört Extremwetter – vor allem Starkregen und anhaltende Hitze. Effektiven Schutz gegen diese Klimawandelfolgen etabliert die Hochschule Geisenheim im Naturpark Soonwald-Nahe (Rheinland-Pfalz): Dieser soll künftig als Schwammregion große Mengen Wasser aufnehmen und es in trockenen Zeiten länger in der Landschaft halten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit …
Die lang anhaltende Hitze raubt vielen den Schlaf, während die Diskussion über das Wassersparen im Alltag den Klimawandel wieder unmittelbar spürbar macht.
Viele Menschen fühlen sich machtlos und fragen sich, was sie selbst konkret tun können. Die Antwort liegt oft direkt vor uns: in Schubladen, Schränken und Kellern. Alte Lampen, ausgediente Smartphones, defekte Wasserkocher oder ungenutzte Elektrozahnbürsten enthalten wertvolle Rohstoffe. Werden sie richtig zurückgegeben, können die enthaltenen Materialien für neue Produkte genutzt werden. Das …
… Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft und trägt mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Gartenbau zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen bei. Dazu gehören der Erhalt der Biodiversität sowie die Bekämpfung des Klimawandels und eine immer noch weitverbreitete Fehlernährung. Das Institut wird gemeinschaftlich durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) grundfinanziert. …
… uns nicht gerade auf das Thema Heizen eingestimmt. Doch der nächste Winter kommt bestimmt. Und wir sehen nicht erst seit den Kriegen in der Ukraine und im Iran, wie verletzlich uns die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern macht. Auch der fortschreitende Klimawandel ist ein wesentlicher Antrieb, nach alternativen, CO2-armen Lösungen auch für die Wärmeversorgung zu suchen. Sie macht immerhin rund die Hälfte des deutschen Gesamtenergieverbrauchs aus und ist noch viel zu wenig mit Alternativen abgedeckt. Unter unseren Füßen schlummert hierfür ein …
… Tiefe sinkt und als kaltes Tiefenwasser zurück nach Süden fließt. Dadurch werden große Mengen von Wärme transportiert und Wetter und Klima auch in Europa beeinflusst. Wie stabil dieses System ist und wie es sich unter dem Einfluss des Klimawandels verändert, gehört zu den aktuellen zentralen Fragen der Klimaforschung. Bislang stützen sich direkte Beobachtungen jedoch auf wenige feste Messreihen im Atlantik, die technisch anspruchsvoll und teuer sind.Lernen aus SimulationenUm dieses Problem anzugehen, kombinierten die Forschenden zwei Welten: Beobachtungsdaten …
… Juli, 11 Uhr MESZ veröffentlichen!+++Durch Brandrodung, Überdüngung oder den Anbau riesiger Monokulturen gefährdet der Mensch nicht nur die Artenvielfalt der Ökosysteme. Viele gängige Ackerbau-Praktiken beeinträchtigen langfristig auch die Bodenqualität. Andere menschgemachte Krisen wie der Klimawandel verschärfen dieses Problem noch: Durch Stürme und Starkregen wird der fruchtbare Oberboden verweht oder weggeschwemmt. Gleichzeitig sinken die Grundwasserspiegel - unter anderem, weil Niederschläge häufig so geballt fallen, dass sie abfließen, statt zu …
… Rauchentwicklung, die den Schutz von Einsatzkräften verbessern können. Die gewonnenen Daten fließen zudem in Computermodelle ein, mit denen sich Vegetationsbrände künftig realistischer simulieren und Risiken besser abschätzen lassen. „Waldbrände werden durch den Klimawandel häufiger und komplexer. Um Menschen, Einsatzkräfte und Umwelt wirksam zu schützen, brauchen Feuerwehren wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen“, erklärt Anja Hofmann-Böllinghaus, Expertin für Brandforschung und Koordinatorin des Projekts an der BAM. „Unsere Forschung trägt …
… Umgang mit Energie und Ressourcen ermöglichen. Sie helfen dabei, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und Energieträgern zu verringern und neue Perspektiven für den Forschungs- und Innovationsstandort Baden-Württemberg zu eröffnen. Zugleich können sie dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen und zukünftigen Generationen einen möglichst lebenswerten Planeten zu erhalten.Rektor „Universität Hohenheim bringt sich mit allen Fakultäten ein“ „Gerade in Krisenzeiten ist die Stärke der Universität Hohenheim gefragt: Forschung, die konkrete Lösungen für …
… den Wirkungsgrad gewöhnlicher PV-Anlagen im Winter oft drastisch reduziert.Schutz vor Sturmböen und HagelschädenDer Faltmechanismus reduziert die Angriffsfläche für Sturmböen und schützt vor Hagel - beides ernsthafte Gefahren für PV-Anlagen, die in Folge des Klimawandels tendenziell zunehmen werden. „Kompressionen der Silizium-Waver durch Hageleinschlag können Hotspots verursachen, die durch ihren erhöhten Innenwiderstand den Wirkungsgrad des gesamten Moduls reduzieren“, sagt Armin Buchroithner. Diese Gefahr besteht bei FLAPTrack nicht: Das System, …
… den täglichen Daten haben wir nicht erwartet.»Extreme verändern sich stärkerHochwasser in den Alpen entstehen durch Sommergewitter, langanhaltenden Niederschlag auf gesättigten Böden oder aus einer Kombination aus Regen und Schneeschmelze. Die Intensität der Niederschläge nimmt klimawandelbedingt – insbesondere auf Zeitskalen unter einem Tag – zu. Genauer: Pro zusätzlichem Grad Celsius gibt es rund sieben Prozent intensiveren stündlichen Starkniederschlag. Damit überkompensiert der Regen die abnehmende Schneeschmelze, wie die Auswertung der stündlichen …
… Feinstaubemissionen teilweise untergräbt. Als Ursache identifiziert die Studie die zunehmende Austrocknung der Sahara in Nordafrika. Hinzu kommt eine veränderte atmosphärische Zirkulation, die vermehrt starke Winde aus dieser Region nach Europa bringt. «Inwieweit der menschengemachte Klimawandel diese Entwicklung mitverursacht hat und ob er sie weiter verstärkt, ist noch nicht abschliessend geklärt», sagt Kaspar Dällenbach. «Unser derzeitiges Verständnis legt jedoch nahe, dass die Zunahme des Wüstenstaubs durch die Treibhausgasemissionen des Menschen …
Borkenkäfer und Waldbrand im KlimawandelBorkenkäfer wie Buchdrucker und Kupferstecher verursachen in Bayern seit Jahrzehnten große Schadholzmengen. In Bayerns Bergwäldern begrenzte bislang vor allem das kühlere Klima in den Alpen die Entwicklung der Käfer. Mit steigenden Temperaturen können sich jedoch die Käfer schneller entwickeln und auch in Höhenlagen aktiv werden, in denen sie bisher kaum eine Rolle gespielt haben.Die jüngsten Käferentwicklungen in Südtirol, Osttirol und Kärnten zeigen, dass die Borkenkäferschäden im Alpenraum tatsächlich rapide …
DBU-Förderung: Kombination von Wald und AckerOsnabrück/Eberswalde. Extremwetter wie die aktuellen Rekordtemperaturen inklusive langanhaltender Hitzeperioden könnte infolge des Klimawandels künftig zunehmen – mit Gefahren nicht nur für die menschliche Gesundheit, sondern auch mit erheblichen Risiken für die Landwirtschaft. Denn die Hitze macht neben den Tieren besonders den Ackerböden zu schaffen. Ein möglicher Ausweg: Bäume und Sträucher in Agrarlandschaften für ein kühleres Mikroklima. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) …
Kernpunkte:
• Steigende Temperaturen erhöhen bei Blättern die Abgabe hochreaktiver, kohlenstoffreicher organischer Verbindungen (VOCs), wie Monoterpene und Sesquiterpene
• Besonders bei laubabwerfenden Bäumen steigen die Emissionen, im Gegensatz zu immergrünen Bäumen.
• Die verstärkte Abgabe von VOCs führt zu einem erhöhten Kohlenstoffverlust aus der Biosphäre in die Atmosphäre.
• Künftige Erwärmung und Hitzewellen könnten über VOCs die Atmosphärenchemie und den Kohlenstoffkreislauf im Amazonas – dem größten tropischen Regenwald der Erde – ve…
… Millionen Euro.Über Horizon EuropeHorizon Europe ist das zentrale Förderprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Es unterstützt internationale Zusammenarbeit und fördert Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse für gesellschaftliche Herausforderungen nutzbar machen, etwa in den Bereichen Klimawandel und nachhaltige Entwicklung.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Christian WildUniversität BremenE-Mail: Tel.: +49 421 218 63367Dr. Sonia BejaranoLeibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)Tel.: +49 (0)421 23800-51E-Mail:
… und Schöpfwerke für die Entwässerung dieser Gebiete – bei einem jährlichen Energieverbrauch von rund 80 Gigawattstunden.Heute beruht der Entwässerungsbetrieb weitgehend auf lokaler Expertise und der situativen Auslegung von Wetter- und Gezeitenvorhersagen. Der Klimawandel verschärft die Anforderungen an die Steuerung erheblich: Meeresspiegelanstieg, veränderte Tide- und Sturmflutdynamik sowie höhere Binnenabflüsse infolge von Starkregen lassen den Pumpbedarf und damit den Energieeinsatz steigen. Zugleich gewinnt die Wasserversorgung aus Oberflächengewässern …
… künftig wieder zu Eisen reduzieren lässt.Kontakt für diese Presseinformation:Dr. Martin Heidelberger, stellv. Pressesprecher, Pressereferent, Tel.: +49 721 608-41169, Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur …
… die physiologischen Schwellenwerte zwischen angepasster Blattalterung und irreversiblen Schäden zu bestimmen. «Dies würde die Fernerkundung des Waldzustands und die Vorhersagen über zukünftige Reaktionen des Ökosystems auf den Klimawandel verbessern», so die Autoren.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Arthur GesslerLeiter Forschungseinheit; Mitglied der DirektionWald- und Bodenökologie+41 44 739 2818Dr. Zhaofei WuPostDocÖkosystem-ÖkologiePD Dr. Yann VitasseCo-Leiter Forschungsruppe a.i.Ökosystem-Ökologie+41 44 739 2073Originalpublikation:Bergström, …
(Braunschweig) Dauergrünland in Deutschland sinnvoll zu bewirtschaften stellt landwirt-schaftliche Betriebe aufgrund des Klimawandels und wachsender ökonomischer Hürden vor immer größere Herausforderungen. Hier setzt das neue Modell- und Demonstrations-vorhaben (MuD) GLAKTIV an. Neben dem Julius Kühn-Institut (JKI) sind sechs Verbund-partner beteiligt. Sie erarbeiten gemeinsam mit 30-36 Praxisbetrieben in sechs Modellre-gionen Deutschlands Konzepte, die gleichermaßen die Wirtschaftlichkeit und die Nachhal-tigkeit der Grünlandbewirtschaftung berücksichtigen …
Grundwasser ist weltweit die wichtigste Trinkwasserquelle und eine zentrale Ressource für die Nahrungsmittelproduktion. Zugleich erfüllt es als Lebensraum für endemische Organismen wichtige ökologische Funktionen und trägt zur Biodiversität bei. Klimawandel, Übernutzung und Schadstoffeinträge setzen Grundwasserkörper jedoch zunehmend unter Druck. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie verfolgt das Ziel, bis 2027 einen guten mengenmäßigen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Nach aktuellem Stand wird dieses Ziel in vielen Regionen voraussichtlich …
… aus“, erklärt Theresa Mevenkamp. „Außerdem konnten wir in unterschiedlichen Tiefen Wasserproben nehmen und chemisch untersuchen. So haben wir etwas über den Sauerstoffgehalt erfahren.“ Auf diese Weise lassen sich Modelle von Meeren erstellen und so auch die Auswirkungen des Klimawandels nachweisen. „Mich hat besonders überrascht, dass sich die Gezeiten auf Helgoland noch so auswirken. Damit rechnet man nicht unbedingt. Bei Flut wird zum Beispiel salzhaltiges Wasser Richtung Helgoland gedrückt. Das ist auch am Ökosystem erkennbar,“ erklärt Alisa Küther.Neben …
… tragen sie dazu bei, die Erderwärmung zu bremsen. Werden diese Wälder zerstört, gelangen große Mengen Treibhausgase in die Atmosphäre."Gerade in den Sommermonaten wird deutlich, wie eng globale Umweltveränderungen miteinander verknüpft sind. Die Folgen des Klimawandels machen sich längst auch in Deutschland bemerkbar – durch Hitzeperioden, Dürren und Extremwetterereignisse.Verbraucher haben EinflussDie tropischen Regenwälder werden abgeholzt und brandgerodet, um die Nachfrage vor allem der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Tierfutter …
… Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen wird deutlich, wie anfällig ein auf fossilen Energieträgern basierendes System ist. Steigende und stark schwankende Energiepreise belasten Wirtschaft und Gesellschaft und verstärken Unsicherheiten. Gleichzeitig wächst durch den Klimawandel und gesellschaftlichen Druck der Handlungsbedarf. Die Energiewende ist daher nicht nur aus ökologischer Sicht notwendig, sondern auch entscheidend für Versorgungssicherheit, stabile Preise und politische Unabhängigkeit. Bei der Umsetzung der Energiewende kommt …
… Zentrum hierfür spezielle Bokashi-Eimer an, die Küchenabfälle in wertvollen Dünger verwandeln.Ein Beitrag zum Klimaschutz: Carbon FarmingÜber den direkten Nutzen für den Ertrag hinaus leistet die Arbeit des Technologiezentrums einen Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels. Pflanzenkohle bindet Kohlenstoff für tausende von Jahren stabil im Boden. Diese als „Carbon Farming“ bekannte Methode verwandelt landwirtschaftliche Flächen in aktive Kohlenstoffsenken. Zudem verbessert die Kohle die Drainagefähigkeit bei Starkregen und die Wasserhaltekapazität …
… Trinkwasser sondern auch eine Menge Personalaufwand“, sagt Gartenamtsleiter Ludwig Wiemer. Pro Container können – je nach lokaler Situation – bis zu fünf neugepflanzte Bäume automatisch und autark mit Frischwasser versorgt werden.„Mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel und die zunehmende Bedeutung klimaresilienter Städte könnte das Projekt auch über die Stadtgrenzen hinaus Signalwirkung entfalten und in weiteren Kommunen zum Einsatz kommen und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Stadtbegrünung leisten“, ist …
Wie können wir gartenbauliche Kulturen nachhaltig anbauen und dabei Wasser und Nährstoffe effizient nutzen? Wie kann man mit innovativen Anbaumethoden dem Klimawandel begegnen und gleichzeitig die Produktivität steigern? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Studienrichtung „Gartenbauwissenschaften“ im Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Ob Gemüse und Obst, Wein und Hopfen oder Arznei- und Gewürzpflanzen – der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst. Seit dem Sommersemester 2026 ergänzt daher die …
… ging es um aktuelle Fragen zu Geökonomie, internationalem Agrarhandel und der Welthandelsorganisation (WTO).Neue Methoden für Klima, Umwelt und ErnährungAm zweiten Tag widmete sich die Plenarsitzung modernen Methoden zur Untersuchung von Ernährungssicherheit, wirtschaftlicher Entwicklung, Klimawandel und Umweltfragen. Dabei zeigte Kathy Baylis von der University of California, USA, wie neuronale Netzwerke eingesetzt werden können, um die Auswirkungen von Schutzmaßnahmen auf die Entwaldung im Amazonasgebiet zu analysieren. Jan Börner, Universität …
… Holzmarkt und regionalen Wald-Holz-Wertschöpfungsketten. Seine Perspektive setzt an der Schnittstelle zwischen Holzbereitstellung und Holzverarbeitung an, d.h. dort, wo Holz als nachwachsender Rohstoff entsteht, bereitgestellt und in Nutzungssysteme überführt wird. Gerade angesichts des Klimawandels, veränderter Waldstrukturen und wachsenden Anforderungen an eine nachhaltige Ressourcennutzung gewinnen diese Fragen weiter an Bedeutung.Diese Perspektive an der HNEE wird gestützt durch die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz. Seine Professur für …
… und Landschaft WSL gemeinsam mit Experten aus der ganzen Schweiz ein Prognosetool entwickelt und im Journal of Ecological Modelling veröffentlicht. Die Prognosen werden zweimal wöchentlich aktualisiert und sind auf drought.ch öffentlich zugänglich.Da Hitzewellen aufgrund des Klimawandels immer häufiger und heftiger auftreten, sind Fische besonders gefährdet. Fische sind ektotherm, also «kaltblütig», und ihre Körpertemperatur hängt von ihrer Umgebung ab. Sie können sich also nicht selbst abkühlen. «Wenn die Wassertemperatur steigt, verändern sich …
… weltweit gesündesten Korallenriffe und mit der saubersten Luft auf unserem Planeten. Der Staat hat schon früh einen der global höchsten Umweltschutzstandards eingeführt, um seine Riffe und natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Dennoch ist Palau in besonderem Maß vom Klimawandel betroffen, der hauptsächlich von anderen Teilen der Welt verursacht wird. Auch Luftverschmutzung aus Asien erreicht immer wieder die Insel und wird von dem Observatorium dann als zeitlich begrenzte Abweichung von der sonst verblüffend sauberen Luft nachgewiesen. Surangel …
… Landwirtschaft: (1) lokale Märkte und Produktzertifizierungen, (2) Grundnahrungsmittel, die über kurze Lieferketten produziert werden; (3) der Export hochwertiger Spezialprodukte sowie (4) ein starker Fokus auf kulturelle Werte und die Anpassung an den Klimawandel.„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass Nahrungsmittelproduktion und Naturschutz kein Widerspruch sein müssen“, sagt Erstautorin Maria Chiara Camporese, Doktorandin in den Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen. „Traditionelle Agrarlandschaften zeigen, wie Land nachhaltig …
… Instituten der Nachhaltigkeitsforschung. Es entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen. Hierfür forscht das ISOE transdisziplinär zu globalen Problemen wie Wasserknappheit, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation und findet tragfähige Lösungen, die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen berücksichtigen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr.-Ing. Martina WinkerForschungsfeld Gekoppelte InfrastrukturenOriginalpublikation:Zimmermann, Martin, Martina Winker …
… Brühl eine ganze Menge! Denn dort werden mit der Aktion #artfortrees ab sofort Nachhaltigkeit und Kunst im urbanen Raum kombiniert.Bäumen in dichtbesiedelten Städten kommt eine wichtige Rolle zu: Sie spenden Schatten, kühlen die Luft und mindern die Folgen des Klimawandels. Doch Straßenbäume, die auf schwierigem oder versiegeltem Untergrund stehen, leiden in den Sommermonaten unter akutem Wassermangel. Um diese Bäume zu schützen, werden Baumbewässerungssäcke in der Stadt angebracht. Die Idee von #artfortrees ist es, diese Säcke nicht länger in „Gartenplanen-Grün“ …
… gehört zu den führenden unabhängigen Instituten der Nachhaltigkeitsforschung. Es entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen. Hierfür forscht das ISOE transdisziplinär zu globalen Problemen wie Wasserknappheit, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation und findet tragfähige Lösungen, die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen berücksichtigen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Marion MehringLeiterin des Forschungsfelds Biodiversität und Gesellschaft
… doppelt so viele Arten digital erfasst als ursprünglich angepeilt. Darunter seltene Spinnenarten, Wildorchideen oder Dachse“, erinnert sich Gliniars. „Nicht mitgezählt wurden die über 8.000 Pflanzenarten, die wir in den Gärten durch Menschenhand kultivieren.“Mit Hightech gegen den KlimawandelGelegentlich kann es bei einem Park-Besuch auch passieren, dass der Blick gen Himmel gelenkt wird: Seit Frühjahr 2025 dreht eine High-Tech-Drohne wöchentlich ihre Kreise über den Hohenheimer Gärten. Die Technik ist keine Spielerei, sondern Teil eines wissenschaftlichen …
… der Bremer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: „Die Entscheidung, Anfang der 1990er-Jahre das ZMT zu gründen und tropische Küstenforschung in Bremen zu etablieren, war alles andere als selbstverständlich. Heute ist der Gründungsgedanke aktueller denn je: Klimawandel, menschliche Eingriffe in Ökosysteme und der Verlust biologischer Vielfalt lassen sich nur global verstehen – und nur gemeinsam bewältigen. Inzwischen hat sich das Institut zu einem international sichtbaren Leuchtturm der Tropenforschung entwickelt.“„Das ZMT verkörpert in besonderer …
… des Polarkreises in den Arktischen Ozean – darunter etwa die Lena in Sibirien und der Mackenzie River in Kanada. Die Deltas dieser großen und kleinen Ströme speichern viel Kohlenstoff, der dort in gefrorenen Böden und Sedimenten gebunden ist. Doch der Klimawandel destabilisiert die Deltas von Ozean- und Landseite und auch aus der Luft. Wie bedeutsam diese lange nur wenig beachtete und hoch vulnerable Permafrostregion zwischen Land und Meer ist, hat nun ein internationales Team unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- …
… geerntet und Totholz entfernt. Dadurch verloren viele Käferarten die Lebensgrundlage. So gingen grössere Totholzkäfer-Arten wie der Eremit stärker zurück als kleinere, weil grosse Totholzstämme auch heute noch Mangelware sind. Einen gegensätzlichen Effekt hatte der Klimawandel: Die steigenden Temperaturen begünstigen viele wärmeliebende Arten, die sich seit den 1980er-Jahren deutlich ausbreiten konnten. Dazu zählen viele Totholzkäferarten wie etwa Hirschkäfer, die in der Mehrheit von den wärmeren Temperaturen profitierten. Totholzkäfer profitierten …