Grundwasser ist weltweit die wichtigste Trinkwasserquelle und eine zentrale Ressource für die Nahrungsmittelproduktion. Zugleich erfüllt es als Lebensraum für endemische Organismen wichtige ökologische Funktionen und trägt zur Biodiversität bei. Klimawandel, Übernutzung und Schadstoffeinträge setzen Grundwasserkörper jedoch zunehmend unter Druck. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie verfolgt das Ziel, bis 2027 einen guten mengenmäßigen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Nach aktuellem Stand wird dieses Ziel in vielen Regionen voraussichtlich …
… aus“, erklärt Theresa Mevenkamp. „Außerdem konnten wir in unterschiedlichen Tiefen Wasserproben nehmen und chemisch untersuchen. So haben wir etwas über den Sauerstoffgehalt erfahren.“ Auf diese Weise lassen sich Modelle von Meeren erstellen und so auch die Auswirkungen des Klimawandels nachweisen. „Mich hat besonders überrascht, dass sich die Gezeiten auf Helgoland noch so auswirken. Damit rechnet man nicht unbedingt. Bei Flut wird zum Beispiel salzhaltiges Wasser Richtung Helgoland gedrückt. Das ist auch am Ökosystem erkennbar,“ erklärt Alisa Küther.Neben …
… tragen sie dazu bei, die Erderwärmung zu bremsen. Werden diese Wälder zerstört, gelangen große Mengen Treibhausgase in die Atmosphäre."Gerade in den Sommermonaten wird deutlich, wie eng globale Umweltveränderungen miteinander verknüpft sind. Die Folgen des Klimawandels machen sich längst auch in Deutschland bemerkbar – durch Hitzeperioden, Dürren und Extremwetterereignisse.Verbraucher haben EinflussDie tropischen Regenwälder werden abgeholzt und brandgerodet, um die Nachfrage vor allem der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Tierfutter …
… Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen wird deutlich, wie anfällig ein auf fossilen Energieträgern basierendes System ist. Steigende und stark schwankende Energiepreise belasten Wirtschaft und Gesellschaft und verstärken Unsicherheiten. Gleichzeitig wächst durch den Klimawandel und gesellschaftlichen Druck der Handlungsbedarf. Die Energiewende ist daher nicht nur aus ökologischer Sicht notwendig, sondern auch entscheidend für Versorgungssicherheit, stabile Preise und politische Unabhängigkeit. Bei der Umsetzung der Energiewende kommt …
… Zentrum hierfür spezielle Bokashi-Eimer an, die Küchenabfälle in wertvollen Dünger verwandeln.Ein Beitrag zum Klimaschutz: Carbon FarmingÜber den direkten Nutzen für den Ertrag hinaus leistet die Arbeit des Technologiezentrums einen Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels. Pflanzenkohle bindet Kohlenstoff für tausende von Jahren stabil im Boden. Diese als „Carbon Farming“ bekannte Methode verwandelt landwirtschaftliche Flächen in aktive Kohlenstoffsenken. Zudem verbessert die Kohle die Drainagefähigkeit bei Starkregen und die Wasserhaltekapazität …
… Trinkwasser sondern auch eine Menge Personalaufwand“, sagt Gartenamtsleiter Ludwig Wiemer. Pro Container können – je nach lokaler Situation – bis zu fünf neugepflanzte Bäume automatisch und autark mit Frischwasser versorgt werden.„Mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel und die zunehmende Bedeutung klimaresilienter Städte könnte das Projekt auch über die Stadtgrenzen hinaus Signalwirkung entfalten und in weiteren Kommunen zum Einsatz kommen und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Stadtbegrünung leisten“, ist …
Wie können wir gartenbauliche Kulturen nachhaltig anbauen und dabei Wasser und Nährstoffe effizient nutzen? Wie kann man mit innovativen Anbaumethoden dem Klimawandel begegnen und gleichzeitig die Produktivität steigern? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Studienrichtung „Gartenbauwissenschaften“ im Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Ob Gemüse und Obst, Wein und Hopfen oder Arznei- und Gewürzpflanzen – der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst. Seit dem Sommersemester 2026 ergänzt daher die …
… ging es um aktuelle Fragen zu Geökonomie, internationalem Agrarhandel und der Welthandelsorganisation (WTO).Neue Methoden für Klima, Umwelt und ErnährungAm zweiten Tag widmete sich die Plenarsitzung modernen Methoden zur Untersuchung von Ernährungssicherheit, wirtschaftlicher Entwicklung, Klimawandel und Umweltfragen. Dabei zeigte Kathy Baylis von der University of California, USA, wie neuronale Netzwerke eingesetzt werden können, um die Auswirkungen von Schutzmaßnahmen auf die Entwaldung im Amazonasgebiet zu analysieren. Jan Börner, Universität …
… Holzmarkt und regionalen Wald-Holz-Wertschöpfungsketten. Seine Perspektive setzt an der Schnittstelle zwischen Holzbereitstellung und Holzverarbeitung an, d.h. dort, wo Holz als nachwachsender Rohstoff entsteht, bereitgestellt und in Nutzungssysteme überführt wird. Gerade angesichts des Klimawandels, veränderter Waldstrukturen und wachsenden Anforderungen an eine nachhaltige Ressourcennutzung gewinnen diese Fragen weiter an Bedeutung.Diese Perspektive an der HNEE wird gestützt durch die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz. Seine Professur für …
… und Landschaft WSL gemeinsam mit Experten aus der ganzen Schweiz ein Prognosetool entwickelt und im Journal of Ecological Modelling veröffentlicht. Die Prognosen werden zweimal wöchentlich aktualisiert und sind auf drought.ch öffentlich zugänglich.Da Hitzewellen aufgrund des Klimawandels immer häufiger und heftiger auftreten, sind Fische besonders gefährdet. Fische sind ektotherm, also «kaltblütig», und ihre Körpertemperatur hängt von ihrer Umgebung ab. Sie können sich also nicht selbst abkühlen. «Wenn die Wassertemperatur steigt, verändern sich …
… weltweit gesündesten Korallenriffe und mit der saubersten Luft auf unserem Planeten. Der Staat hat schon früh einen der global höchsten Umweltschutzstandards eingeführt, um seine Riffe und natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Dennoch ist Palau in besonderem Maß vom Klimawandel betroffen, der hauptsächlich von anderen Teilen der Welt verursacht wird. Auch Luftverschmutzung aus Asien erreicht immer wieder die Insel und wird von dem Observatorium dann als zeitlich begrenzte Abweichung von der sonst verblüffend sauberen Luft nachgewiesen. Surangel …
… Landwirtschaft: (1) lokale Märkte und Produktzertifizierungen, (2) Grundnahrungsmittel, die über kurze Lieferketten produziert werden; (3) der Export hochwertiger Spezialprodukte sowie (4) ein starker Fokus auf kulturelle Werte und die Anpassung an den Klimawandel.„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass Nahrungsmittelproduktion und Naturschutz kein Widerspruch sein müssen“, sagt Erstautorin Maria Chiara Camporese, Doktorandin in den Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen. „Traditionelle Agrarlandschaften zeigen, wie Land nachhaltig …
… Instituten der Nachhaltigkeitsforschung. Es entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen. Hierfür forscht das ISOE transdisziplinär zu globalen Problemen wie Wasserknappheit, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation und findet tragfähige Lösungen, die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen berücksichtigen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr.-Ing. Martina WinkerForschungsfeld Gekoppelte InfrastrukturenOriginalpublikation:Zimmermann, Martin, Martina Winker …
… Brühl eine ganze Menge! Denn dort werden mit der Aktion #artfortrees ab sofort Nachhaltigkeit und Kunst im urbanen Raum kombiniert.Bäumen in dichtbesiedelten Städten kommt eine wichtige Rolle zu: Sie spenden Schatten, kühlen die Luft und mindern die Folgen des Klimawandels. Doch Straßenbäume, die auf schwierigem oder versiegeltem Untergrund stehen, leiden in den Sommermonaten unter akutem Wassermangel. Um diese Bäume zu schützen, werden Baumbewässerungssäcke in der Stadt angebracht. Die Idee von #artfortrees ist es, diese Säcke nicht länger in „Gartenplanen-Grün“ …
… gehört zu den führenden unabhängigen Instituten der Nachhaltigkeitsforschung. Es entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen. Hierfür forscht das ISOE transdisziplinär zu globalen Problemen wie Wasserknappheit, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation und findet tragfähige Lösungen, die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen berücksichtigen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Marion MehringLeiterin des Forschungsfelds Biodiversität und Gesellschaft
… doppelt so viele Arten digital erfasst als ursprünglich angepeilt. Darunter seltene Spinnenarten, Wildorchideen oder Dachse“, erinnert sich Gliniars. „Nicht mitgezählt wurden die über 8.000 Pflanzenarten, die wir in den Gärten durch Menschenhand kultivieren.“Mit Hightech gegen den KlimawandelGelegentlich kann es bei einem Park-Besuch auch passieren, dass der Blick gen Himmel gelenkt wird: Seit Frühjahr 2025 dreht eine High-Tech-Drohne wöchentlich ihre Kreise über den Hohenheimer Gärten. Die Technik ist keine Spielerei, sondern Teil eines wissenschaftlichen …
… der Bremer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: „Die Entscheidung, Anfang der 1990er-Jahre das ZMT zu gründen und tropische Küstenforschung in Bremen zu etablieren, war alles andere als selbstverständlich. Heute ist der Gründungsgedanke aktueller denn je: Klimawandel, menschliche Eingriffe in Ökosysteme und der Verlust biologischer Vielfalt lassen sich nur global verstehen – und nur gemeinsam bewältigen. Inzwischen hat sich das Institut zu einem international sichtbaren Leuchtturm der Tropenforschung entwickelt.“„Das ZMT verkörpert in besonderer …
… des Polarkreises in den Arktischen Ozean – darunter etwa die Lena in Sibirien und der Mackenzie River in Kanada. Die Deltas dieser großen und kleinen Ströme speichern viel Kohlenstoff, der dort in gefrorenen Böden und Sedimenten gebunden ist. Doch der Klimawandel destabilisiert die Deltas von Ozean- und Landseite und auch aus der Luft. Wie bedeutsam diese lange nur wenig beachtete und hoch vulnerable Permafrostregion zwischen Land und Meer ist, hat nun ein internationales Team unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- …
… geerntet und Totholz entfernt. Dadurch verloren viele Käferarten die Lebensgrundlage. So gingen grössere Totholzkäfer-Arten wie der Eremit stärker zurück als kleinere, weil grosse Totholzstämme auch heute noch Mangelware sind. Einen gegensätzlichen Effekt hatte der Klimawandel: Die steigenden Temperaturen begünstigen viele wärmeliebende Arten, die sich seit den 1980er-Jahren deutlich ausbreiten konnten. Dazu zählen viele Totholzkäferarten wie etwa Hirschkäfer, die in der Mehrheit von den wärmeren Temperaturen profitierten. Totholzkäfer profitierten …
… Verständnis der biologischen Vielfalt und der Stoffkreisläufe in den Ozeanen entscheidend erweitert. Antje Boetius hat für Ihre Studien an rund 50 Expeditionen auf internationalen Forschungsschiffen teilgenommen. Sie beschäftigt sich derzeit vor allem mit Fragen der Auswirkungen des Klimawandels auf die Biogeochemie und Biodiversität des Pazifischen Ozeans.Seit Mai 2025 ist Antje Boetius Präsidentin des Monterey Bay Aquarium Research Instituts (MBARI) in Kalifornien, USA. Sie ist zudem Adjunct Professor des Ocean Departments in der Doerr School of …
… Aufgrund der zentralen Stellung der EU in internationalen Lieferketten zeigen in Brüssel beschlossene Maßnahmen auch Wirkung außerhalb der EU. Mehr Klimaschutz führt zu noch mehr Klimaschutz. Dies kann eine wichtige Rolle bei der Begrenzung des Klimawandels spielen, insbesondere wenn internationale Klimaverhandlungen ins Stocken geraten.“Originalpublikation:Beaufils, T., Wanner, J., Wenz, L., (im Druck): The Potential of carbon border adjustments to foster climate cooperation. Journal of the Association of Environmental and Resource Economists (JAERE). …
… für Biodiversität und Naturschutz engagieren präsentieren zu dürfen, ist eine enorme Ehre und eine starke Motivation“, so Nader Marzban. „Wir sehen planetare Krisen – sieben der neun planetarischen Grenzen sind bereits überschritten – wie Klimawandel und Biodiversitätsverlust als miteinander zusammenhängende Folgen der aus dem Gleichgewicht geratenen Beziehung zwischen Mensch und Natur. Unser Ziel ist es, verschiedene lignozellulosehaltige Biomassen, darunter Biomasse aus Paludikultur-Systemen auf wiedervernässten Mooren und andere biogene Reststoffe, …
… Ergebnisse verdeutlichen zugleich die zunehmenden Herausforderungen für den Schutz des Auerhuhns. Auch der steigende Erholungsverkehr in den Gebirgsregionen führt zu zusätzlichen Störungen. Extreme Wetterereignisse, Schadinsekten und die Folgen des Klimawandels beeinträchtigen zusätzlich die empfindlichen Lebensräume.Schutzkonzepte weiterentwickelnDie Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse zur Verbreitung des Auerhuhns und zum Schutz seiner Lebensräume. Bestehende Schutzkonzepte können auf dieser Grundlage räumlich angepasst und weiterentwickelt …
Steigende Temperaturen, Dürre oder Überschwemmungen verändern nicht nur Ökosysteme – sie beeinflussen auch die Welt der Bakterien. Ein neuer Forschungsverbund aus drei Hochschulen in Hannover untersucht, wie sich Mikroorganismen an den Klimawandel anpassen und welche Folgen das für Menschen, Tiere und Pflanzen haben könnte. Das dreijährige Projekt „Bakterielle Klimaresilienz in One Health“ (BaKlimON) startet am 1. Juli 2026.Forschende der Leibniz Universität Hannover (LUH), der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Stiftung Tierärztliche …
… Waldfläche lauten: 51°58'04.7"N 13°23'14.1"E. Alle Flächen sind FSC- oder PEFC-zertifiziert.
"Wir glauben, dass Verantwortung dort beginnt, wo man mehr tut als notwendig", sagt Nicolas Kandler, Geschäftsführung von NICO Europe. "Der Wald als Werkzeug gegen den Klimawandel ist uns wichtig. Deshalb möchten wir nicht nur darüber sprechen, sondern konkret etwas beitragen. Freiwillig, langfristig und nachvollziehbar."
DEUTIM begleitet die Projekte ganzheitlich: von standortgerechter Aufforstung über kulturtechnische Pflege, Monitoring und Bodenschutz bis hin …
Wuppertal, 13. Mai 2026: Für viele Menschen wird erst durch zunehmende Hitzebelastung, extreme Niederschläge oder das Auftreten neuer, bislang unbekannter Krankheitserreger im regionalen Umfeld deutlich, dass die Folgen des Klimawandels längst Teil unseres Alltags geworden sind – und sowohl die Natur als auch die menschliche Gesundheit betreffen. Etwa eine Million Tierarten gelten derzeit als gefährdet, vor allem infolge menschlicher Einflüsse; täglich verschwinden schätzungsweise rund 150 Arten unwiederbringlich. Die gleichzeitige Krise aus Erderwärmung …
… Erkenntnisse der Waldökologie. Naturverjüngung ist kostengünstiger als Bäume zu pflanzen, zudem passen sich selbst gesäte Bäume besser an die Auswirkungen der Klimaveränderungen an. „Natürliche und in ihrem Rhythmus wachsende Wälder können sich an den Klimawandel anpassen“, sagt Dr. Torsten Welle, wissenschaftlicher Leiter der Naturwald Akademie und Autor des Policy Brief. „Die Herausforderungen zur Wiederherstellung der Waldökosysteme übersteigen die finanziellen Möglichkeiten von Staat und Gesellschaft, daher sollten naturbasierte effiziente Lösungen …
Ökosysteme weltweit verändern sich rasant infolge des Klimawandels. Was aber genau in ihren Böden geschieht, ist bisher kaum bekannt. Pflanzen spielen dabei eine zentrale Rolle: Durch abgestorbene Pflanzenteile und über ihre Wurzeln liefern sie die Energie für Nahrungsnetze im Boden. Diese beruhen auf einem komplexen Zusammenspiel von Bodenorganismen wie Bakterien, Pilzen, Regenwürmern und Insekten, die organisches Material zersetzen.Ein internationales Forschungsteam von neun europäischen Instituten hat nun untersucht, wie stark die Aktivität solcher …
… Media liefern Ergebnisse.
Website: www.skymedia.co.uk
LinkedIn: www.linkedin.com/company/sky-media-uk
Über den Sky Zero Footprint Fund
Der Sky Zero Footprint Fund ist ein mehrfach ausgezeichneter Werbefonds, der Marken dabei unterstützen soll, Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels durch nachhaltigere Produkte und Verhaltensweisen zu beschleunigen und zu verstärken.
Die Gewinner des Sky Zero Footprint Fund wurden von einer Jury aus Branchenexperten aus den Bereichen Werbung, Kreativität und Nachhaltigkeit ausgewählt. Die Juroren trafen …
Tagespolitik und Krisen binden viel Aufmerksamkeit – doch der Klimawandel bleibt eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Extremwetter, Dürren, Waldbrände, schmelzende Eisschilde und Gletscher, tauende Permafrostböden und steigender Meeresspiegel: Die Folgen des Klimawandels sind längst sichtbar und bedrohen zunehmend auch unseren Lebensraum als Menschen. Im Jahr 2025 erreichten die weltweiten CO2-Emissionen, als eine der Hauptursachen des Klimawandels, einen neuen Höchstwert. Eine Umkehr dieses Trends ist trotz internationaler Bemühungen …
… zusätzliche Erwärmung könnte dann Kettenreaktionen in großen Teilen des Waldes auslösen.“Etwa 17 bis 18 Prozent des Amazonas-Regenwaldes sind bereits zerstört, wodurch sich das System bereits dem in der Studie identifizierten kritischen Bereich nähert.+++ Klimawandel und Abholzung verstärken sich gegenseitig: Folgewirkungen im Amazonas +++Die Studie liefert die bislang detaillierteste Abschätzung darüber, wie sich Erwärmung und Entwaldung gleichzeitig auf die Stabilität des Amazonas auswirken. Sie kombiniert Klimaprognosen, hydrologische Modellierung …
Saisonale Ereignisse in der Natur wie das Austreiben von Blättern, das Öffnen von Blüten, das Reifen von Früchten oder die Fortpflanzung von Tieren verschieben sich infolge des Klimawandels. Doch die zeitlichen Verschiebungen – zeitigerer Frühlingsanfang, längere Fruchtperioden und veränderte Fortpflanzungszeiten – sind komplexer als der erste Blick vermuten lässt.Eine neue Sammlung von Artikeln in der Fachzeitschrift Functional Ecology zeigt: Die Phänologie, also das zeitliche Auftreten saisonaler Ereignisse, wird maßgeblich durch die Wechselwirkung …
2840 Seemeilen liegen vor den 14 Masterstudierenden im westafrikanischen Studiengang „Klimawandel und Meereswissenschaften“: Morgen starten sie mit der Expedition PS154/2 auf dem Forschungsschiff POLARSTERN von Mindelo, Cabo Verde, nach Bremerhaven. Für sie ist es die erste Fahrt auf einem Forschungsschiff. An Bord forschen sie in enger Zusammenarbeit mit zehn erfahrenen Wissenschaftler:innen und erlernen den Einsatz von Messinstrumenten wie dem Kranzwasserschöpfer oder Filtrationssystemen. Nach ihrer Ankunft in Deutschland schließt sich für viele …
… Klimabedingungen, was langfristig Risiken für Biodiversität und die Stabilität von Ökosystemen birgt“, erklärt der Biologe. Besonders häufig träten die Klimaschulden in Wäldern und Gebirgsregionen auf.Gezielte Anpassungsmaßnahmen erforderlichDie Ergebnisse zeigen, dass sich die Folgen des Klimawandels nicht einheitlich vollziehen, sondern stark von den jeweiligen ökologischen Bedingungen abhängen. Daraus leiten die Forschenden ab, dass Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel gezielt auf einzelne Lebensräume zugeschnitten …
… einer kurzen Anwuchsphase reguliert sich der Wald selbst. Er braucht kaum Wasser und Pflege und bietet Vögeln sowie Insekten mitten auf dem Campus einen wertvollen Rückzugsraum. „Unser Campus ist schon grün, muss aber noch besser an den Klimawandel, mehr Trockenheit, extremere Wetterereignisse und höhere Temperaturen angepasst werden“ beschreibt der Projektleiter Dr. Pascal Leibbrandt die Maßnahmen.Für die Hochschule Nordhausen stehen die Vorteile im Alltag im Fokus:Natürliche Klimaanlage: An heißen Sommertagen sorgt der Wald durch Verdunstung für …
Die Bioökonomie ist mehr als nur ein globaler Trend – sie ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Ernährungssicherheit wächst der Bedarf an Fachkräften, die über interdisziplinäres Wissen verfügen. Eine fundierte und umfassende Beschreibung aller Aspekte einer nachhaltigen Bioökonomie bietet das englischsprachige Lehrbuch, das die Universität Hohenheim in Stuttgart jetzt unter der Federführung von Prof. Dr. Iris Lewandowski in einer zweiten, stark erweiterten …
… mit den Partikeln auf den Meeresgrund absinkt und dort Jahrhunderte lang gespeichert werden kann. Man bezeichnet den Meeresboden deshalb auch als Kohlenstoffsenke. Ozeane leisten damit einen wichtigen Beitrag zur globalen Kohlenstoffbindung und wirken dem Klimawandel entgegen. Deutsche Bucht besonders betroffenDie Forschenden nutzten ein neues Computermodell, das erstmals die Atmosphäre, Wellen, Strömungen und den Sedimenttransport in der Nordsee gemeinsam berechnet. Die Daten basieren auf früheren Hereon-Studien zum Einfluss von Offshore-Windkraftanlagen …
… markieren dabei einen vorläufigen Höhepunkt: In nur drei Jahren brannte nördlich des 60. Breitengrads mehr Fläche als im gesamten Jahrzehnt von 1990 bis 2000. Lukas Fiedler untersuchte im Rahmen seiner Doktorarbeit systematisch, wie stark der menschengemachte Klimawandel die Brände befeuert. Der Doktorand am Earth and Society Research Hub (ESRAH) der Universität Hamburg forschte dabei gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie.Das Ergebnis: Die vom Menschen verursachten Emissionen sind eine notwendige Bedingung …
… sollen Landwirtinnen und Landwirten praktische Hinweise für die erfolgreiche Etablierung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen geben – trotz zunehmender Trockenheit.„Es gibt viele Hinweise darauf, dass Agroforst ein sinnvoller Weg sein kann, um auf die Folgen des Klimawandels zu reagieren“, sagt Johann Gerdes, Betriebsleiter und Inhaber des Beerfelder Hofs. „Jetzt geht es darum, praktische Erfahrungen zur Umsetzung und Wirtschaftlichkeit zu sammeln. Große Agroforstsysteme erfordern erhebliche Investitionen – deshalb ist es so wichtig, dass …
… „Backweizen“ an. Weizen ist in Deutschland die wichtigste Getreideart für Brot und Backwaren. Auf rund drei Millionen Hektar im Land wird Weizen angebaut. Allerdings verändern sich die Rahmenbedingungen für den Anbau deutlich. So kann der Klimawandel aber auch Reduktionen bei Stickstoffdüngung und Pflanzenschutzmitteleinsatz zu stärkeren Schwankungen bei Erträgen und Qualitäten führen.Es ist ein politisches und gesellschaftliches Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine Maßnahme ist es, die Stickstoffdüngung zu reduzieren. Denn die Produktion …
… der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die kürzlich in der Fachzeitschrift Ecological Economics erschienen ist, zeigt nun erstmals, wie eine Neuausrichtung der Fischereipolitik die nationale Ernährungssicherheit erheblich verbessern könnte – selbst unter den Bedingungen des fortschreitenden Klimawandels.Die Studie leistet somit einen direkten Beitrag zu drei Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen: SDG 2 (Kein Hunger), SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) sowie SDG 14 (Leben unter Wasser), indem sie aufzeigt, wie …
… Zwillings, um komplexe Wechselwirkungen besser zu verstehenIm Mittelpunkt steht die Entwicklung eines digitalen Zwillings der Flusseinzugsgebiete von Rur und Erft, der numerische hydrologische Modelle und KI-gestützte Modellierung vereint. Ziel ist es, die Auswirkungen von Klimawandel, Landnutzung und menschlichen Eingriffen auf die regionalen Wasserressourcen sichtbar zu machen, besser verstehen zu lernen und konkrete Ansätze zur Lösung von Wasserkonflikten abzuleiten. Die Region in Nordrhein-Westfalen steht unter wachsendem Druck: Dürren und Starkregenereignisse …
Der Klimawandel verlängert unsere Tage, da das Ansteigen der Meeresspiegel die Erdrotation verlangsamt. Wissenschafter der Universität Wien und der ETH Zürich konnten nun zeigen, dass der derzeitige Anstieg der Tageslänge – 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert – in den letzten 3,6 Millionen Jahren klar hervorsticht. Die Schwankungen der Tageszeit vor Millionen von Jahren ermittelte das Team mithilfe der fossilen Überreste einzelliger Meeresorganismen, so genannter benthischer Foraminiferen. Die Studie erschien aktuell im "Journal of Geophysical Research: …
… FloraPrima. „Dabei geht es uns nicht nur um nackte Zahlen. Ein gesunder Mischwald, wie wir ihn mit Aktion Baum fördern, ist ein komplexes Ökosystem, das Wasser speichert, die Artenvielfalt schützt und unsere Region widerstandsfähiger gegen den Klimawandel macht.“Die Kooperation mit Aktion Baum garantiert, dass keine Monokulturen entstehen, sondern klimaresiliente Wälder, die auch für kommende Generationen Bestand haben. Kunden können die Initiative weiterhin unterstützen, indem sie einen Strauß aus der speziellen Aktionskategorie wählen.Weitere Informationen …
Das Absterben von Bäumen im Wald ist nicht neu und Teil der natürlichen Entwicklung von Wäldern – wo alte Bäume sterben, wachsen in der Regel junge Bäume nach. Neu ist jedoch das Ausmaß, in dem Waldbrände, Stürme und Borkenkäfer – angetrieben vom Klimawandel – die Wälder verändern. Dies hat sich bereits in den dramatischen Waldschäden in Mitteleuropa in den letzten Jahren gezeigt, doch Zahlen darüber, wie viel Waldfläche in Zukunft geschädigt werden könnte, lagen bisher nicht vor. Dabei beeinflussen diese Störungen auch, wie viel Kohlenstoff Wälder …
… Systeme, in denen eine Vielzahl physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen ablaufen“, sagt die UFZ-Bodenforscherin Dr. Ute Wollschläger. Wie sich Böden bei veränderter Bewirtschaftung oder unter dem Einfluss des Klimawandels entwickeln, lässt sich mit wissenschaftlichen Experimenten jedoch nur eingeschränkt untersuchen, da Böden nur langsam auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren.Forscherinnen und -forscher des UFZ haben im Rahmen des Forschungsprojekts „BonaRes-Zentrum für Bodenforschung“ mit …
… Öffentlichkeit. Es kann im Rahmen von Schulkooperationen, Workshops oder Wissenschaftsveranstaltungen am ZMT in Bremen gespielt werden.-----------Kurzinfos:Ort: Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), BremenThemen: Korallenriffe, Biodiversität, Klimawandel, UmweltkommunikationFächerbezug: Biologie, Politik, Geographie, Ethik, UmweltbildungFormat: Präsenzangebot, modular einsetzbar, auch für Veranstaltungen und externe Workshops geeignetZielgruppe: ab 16 Jahrenwissenschaftliche Ansprechpartner:Rebecca Lahl | Programmbereich „Gesellschaftliche …
… Wasserstoffhochlauf ist politisch gewollt, technologisch möglich, aber ökonomisch und regulatorisch anspruchsvoll. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Finanzwelt betonten die Bedeutung verlässlicher politischer Entscheidungen. Gleichzeitig wurde auf die volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels verwiesen, die langfristig um ein Vielfaches höher ausfallen könnten als heutige Investitionen.Am späten Nachmittag mündete der erste Konferenztag in eine Podiumsdiskussion, in der zentrale Spannungsfelder wie Markt versus Regulierung, Import …
… stecken und auch die Wirtschaft nicht zusätzlich belasten will – wie kann sie unter diesen Prämissen mit Clean-up-Zertifikaten für maximale Wohlfahrt sorgen? In der Analyse werden die wohlfahrtsmindernden Schäden durch den CO₂-Ausstoß und den dadurch ausgelösten Klimawandel automatisch gegengerechnet. Die Antwort lautet: Die Politik müsste die Menge der Clean-up-Zertifikate auf 17 Gigatonnen CO₂-Emissionen beschränken. Sie würde für je zehn ausgegebene Clean-up-Zertifikate vier einfache Emissionsrechte vom Markt nehmen. Und die Firmen würden sich …