Rinderhaltung ist die wichtigste Ursache für das Abholzen tropischer Wälder, stellt jedoch auch eine wichtige Lebensgrundlage für fast eine Milliarde Kleinbauern dar. Eine globale Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zeigt nun, dass dieser Konflikt durch die Wiedereinführung von Bäumen in Weideland gemildert werden kann: Durch die Anpflanzung von Bäumen auf Rinderweiden wird die Artenvielfalt im Vergleich zu herkömmlichen Weiden fast verdoppelt – heimische Wälder und deren Schutz können diese Anpflanzungen jedoch nicht ersetzen. …
… sich auf natürliche Prozesse wie den Wasserfluss, den Sedimenttransport und die Temperaturentwicklung bezieht. „Wasserkraftwerke können alle vier Dimensionen dieser Konnektivität verändern und somit verschiedenste Auswirkungen auf die Biodiversität haben. Beispiele sind Lebensraumverlust durch Stauung, Beeinträchtigung von Wanderungen sowie erhöhte Verletzungs- und Sterberaten durch Turbinen oder sogenannte Schwall-Sunk-Effekte“, erklärt Sonja Jähnig.Eine andere IGB-Studie in Conservation Biology mit Daten von 122 Wasserkraftwerken ergab, dass etwa …
Berlin, 20.05.2026 – PLAN-B NET ZERO, das Schweizer GreenTech-Scale-Up und Pionier der Neo Energy Kategorie, geht eine strategische Partnerschaft mit Planet Wild ein – der Berliner Rewilding-Organisation, die seit ihrer Gründung im Jahr 2022 die globale Renaturierungsbewegung neu definiert. Als erster offizieller B2B Rewilding-Partner unterstützt PLAN-B NET ZERO künftig laufende und kommende Missionen zur Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme weltweit.
Intakte Ökosysteme sind die Grundlage für ein stabiles Klima, funktionierende Biodivers…
… lassen sich mit zunehmend dichter Verbauung immer seltener blicken – und zwar unabhängig davon, wie attraktiv das Blütenangebot im einzelnen Garten ist oder wie lang ihre Zungen sind. Der Grund: Diese Gruppen finden in stark bebauten Quartieren keinen geeigneten Lebensraum. Die federleichten Schwebfliegen, die als Larven Blattläuse fressen, brauchen viele Grünflächen, um sich in der Stadt wohlzufühlen. Viele Käfer, die im Totholz brüten, finden zudem in zubetonierten Gegenden keine passenden Brutstätten. Die Folge ist, dass Blüten, die von solchen …
Invasive Amphibien, Reptilien und Vögel können außerhalb ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete sehr schädlich für heimische Ökosysteme sein und gelten deshalb oft als gefährliche Bedrohung!
News zu nichtheimischen (gebietsfremden und zum Teil invasiven) und zu rückkehrenden Tierarten werden immer häufiger. Als invasiv gelten Tierarten dann, wenn sie mit menschlicher Hilfe in für sie neue Lebensräume gelangen, sie sich dort ausbreiten und das sich wiederum auf heimische Arten auswirkt - zum Beispiel, indem sie um Nahrung und Lebensräume konku…
Der "NICO Wald" wächst: Gemeinsam mit DEUTIM unterstützt NICO Europe freiwillig regionale Aufforstung in Deutschland - für klimaresiliente Mischwälder.
Berlin, 19. Mai 2026 - Wälder sind Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und Erholungsort zugleich. Gleichzeitig stehen viele Waldflächen in Deutschland durch Trockenheit, Hitze, Stürme und Schädlingsbefall zunehmend unter Druck. Für NICO ist klar: Wer Verantwortung übernehmen möchte, sollte dort anfangen, wo Wirkung sichtbar und nachvollziehbar wird.
Deshalb unterstützt NICO ein regionales …
… zusätzliche Schnuppertage hinzu. Dazu gehört auch ein Nachmittagsangebot für Schülerinnen direkt an den Kooperationsschulen. Alessandra Kronschnabel hat dabei spannende Versuche aus dem Bereich der Meeresbiologie im Gepäck. „Zuerst lernen die Schülerinnen etwas zu dem Lebensraum Meer und führen physikalische und chemische Experimente zu Meeresströmungen und Ozeanversauerung durch. Danach lernen sie dann Mikroalgen und Bakterien kennen und können, wieder über Experimente, die Photosynthese, also Sauerstoffproduktion, und Sauerstoffverbrauch nachweisen. Das …
… EU-Staaten in Kraft. Die wichtigsten Empfehlungen:• Pronaturierung zur Wiederherstellung nutzen und natürliche Prozesse in Wäldern ermöglichen• Naturverjüngung nutzen, da sie besser, schneller und kostengünstiger ist als Pflanzungen• Wald-Lebensraumtypen flexibel in die Waldbewirtschaftung integrieren• Natura 2000 als Ausgangspunkt für die Wiederherstellung stärken• Waldmonitoring auf Fernerkundung stützenwissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Torsten WelleGeschäftsführer und wissenschaftlicher LeiterNaturwald Akademie gGmbH LübeckTelefon 0451 - 30 …
… doch der Klimawandel bleibt eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Extremwetter, Dürren, Waldbrände, schmelzende Eisschilde und Gletscher, tauende Permafrostböden und steigender Meeresspiegel: Die Folgen des Klimawandels sind längst sichtbar und bedrohen zunehmend auch unseren Lebensraum als Menschen. Im Jahr 2025 erreichten die weltweiten CO2-Emissionen, als eine der Hauptursachen des Klimawandels, einen neuen Höchstwert. Eine Umkehr dieses Trends ist trotz internationaler Bemühungen bislang nicht absehbar. Aber was bedeutet das für …
… Wiederaufforstung die Widerstandsfähigkeit des Amazonas gegenüber weiterer Erwärmung deutlich stärken könnten.„Bisher hat der Amazonas-Regenwald eine zentrale Rolle für die Stabilität des Erdsystems gespielt, als Kohlenstoffsenke, als Motor des regionalen Wasserkreislaufs und als Lebensraum der artenreichsten Ökosysteme weltweit“, sagt Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Co-Autor der Studie. „Die fortschreitende Abholzung untergräbt diese Stabilität und bringt den Wald näher an eine kritische Schwelle. Das …
… verknüpft sind. Zum Beispiel: Pflanzen, die ihre Blätter über den Winter behalten, können im Frühjahr oft früher mit dem Wachstum beginnen als andere. Zudem variieren die Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Phänologie mit Klima, Höhenlage und Lebensraum. Dies verdeutlicht, wie stark der Kontext die saisonale Dynamik beeinflusst.„In der öffentlichen Wahrnehmung erscheinen saisonale Verschiebungen oft als einfache Reaktionen auf die Erwärmung. Doch Arten unterscheiden sich erheblich in ihrer Reaktion auf Umweltveränderungen“, erklärt iDiv-Mitglied …
… 1P-Tracker-Technologie realisiert. Das Besondere: Die Fläche wird weiterhin aktiv als Weide genutzt – unter anderem von Pferden, Rindern und Wasserbüffeln. Die Tiere bewegen sich frei unter den Solarmodulen und integrieren die Anlage ganz selbstverständlich in ihren Lebensraum.Bereits kurz nach Inbetriebnahme zeigte sich ein klares Verhalten:Die Tiere suchen gezielt den Schutz der Modulflächen auf. Ob bei intensiver Sonneneinstrahlung, Regen oder Hagel – die AgriPV-Anlage bietet natürlichen Schutz und schafft ein ausgeglichenes Mikroklima auf der …
… das vollständige Artenspektrum und standardisierten die Abundanzdaten, also die Angaben zur Häufigkeit und Dominanz einzelner Arten, um Vergleiche zwischen den Ökosystemen zu ermöglichen.Unterschiedliche Dynamiken in Europas ÖkosystemenDie Ergebnisse zeigen: Thermophilisierung verläuft je nach Lebensraum unterschiedlich. In Grasländern wird sie vor allem durch die Zunahme wärmeliebender Arten getragen. In Wäldern tragen sowohl der Rückgang kälteangepasster Arten als auch die Zunahme wärmeliebender Arten zur Veränderung bei. In Gebirgsregionen wie …
… Timing:Wird eine Fläche nicht zügig wieder bepflanzt, übernehmen schnell Brombeersträucher das Kommando.Und haben sie sich einmal ausgebreitet, wird es für junge Bäume extrem schwer, überhaupt noch Fuß zu fassen. 500 Bäume aus eigener Initiative Am 10. April 2026 wurden auf der Fläche rund 1.500 Bäume gepflanzt.500 davon wurden durch die “Denise Auerswald Stiftung” finanziert.In wenigen Jahren entsteht hier wieder ein lebendiger Lebensraum für unzählige Insekten, Vögel und Kleintiere.Ein Ort, an dem es bald wieder summt, krabbelt, nistet und wächst.
Die Maßnahmen sind Teil der langjährigen Aktivitäten der Universität Augsburg im Bereich Biodiversität und Naturschutz. Der parkähnliche Campus ist nicht nur ein Ort des Lernens und Forschens, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Um diesen Lebensraum zu erhalten und weiter zu verbessern, setzt die Universität auf verschiedene Schutzmaßnahmen und möchte zugleich Studierende und Mitarbeitende für den Vogelschutz sensibilisieren.Schutz an besonders gefährdeten StellenNachgerüstet wurden bislang unter anderem Verbindungsbrücken zwischen …
Osnabrück. Jahrelang waren Wölfe in Deutschland ein seltener Anblick. Nach Zahlen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) wächst die Population jedoch seit einiger Zeit – von 128 Rudeln im Jahr 2019 auf nun 219 bestätigte Rudel 2025. Ein aktueller Vorfall, bei dem ein Wolf eine Frau in einer Einkaufspassage in Hamburg-Altona gebissen hat, sorgt derweil für intensive Debatten über den Umgang mit Wölfen. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 125.000 Euro geförderte Startup Pax Lupus aus Wismar hat derweil ein autonomes System entwi…
… oder versiegelt, jedoch zu wenige Bäume nachgepflanzt. Daher war die karge und trockene Wiese, die das Institutsgelände zur sonnig-heißen Südseite am Askanischen Platz abschließt, bereits seit längerer Zeit im Fokus der Mitarbeitenden. Ein besseres Mikroklima und neuer Lebensraum für Insekten, Kleintiere und Vögel sollten am Institut geschaffen werden.„Die Aktivitäten des Magdeburger Vereins Otto pflanzt! waren uns bereits ein Begriff. Auf anderen Veranstaltungen in Magdeburg haben wir den Kontakt geknüpft und schließlich die gemeinsame Pflanzaktion …
… sich Arten und Lebensräume erholen können. Dabei geht es nicht nur um die Gestaltung von Flächen auf dem Campus, sondern auch um Auswirkungen des Universitätsbetriebs, etwa durch Beschaffung, Verbrauch und weitere betriebliche Abläufe.Der Campus als LebensraumFür diesen Weg bringt die Universität Augsburg bereits wichtige Voraussetzungen mit. Der Campus übernimmt durch seine Lage zwischen Schutzgebieten eine besondere ökologische Funktion. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung und ökologischen Aufwertung …
Der Frühling naht – damit steigt das Risiko für Wildunfälle und die Wahrscheinlichkeit, ein verletztes, verirrtes oder alleingelassenes Jungtier zu entdecken. Wer ein solches Tier findet oder gar wegen Wildwechsels einen Unfall hat, muss oft schnell handeln. Dafür hat die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) die App Wildtier-SOS entwickelt. Sie ist ab sofort in den App-Stores für Android und iOS verfügbar. In kurzer Zeit und mit wenigen Fragen können in der App Tierart, Situation und eventuelle Ansprechstationen ermittelt werden.…
Der Boden ist ein wichtiger Teil des Ökosystems und erfüllt viele Funktionen. Er produziert beispielsweise Biomasse, speichert und filtert Wasser, bindet Kohlenstoff und bildet den Lebensraum für Bodenorganismen. „Die Böden sind komplexe Systeme, in denen eine Vielzahl physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen ablaufen“, sagt die UFZ-Bodenforscherin Dr. Ute Wollschläger. Wie sich Böden bei veränderter Bewirtschaftung oder unter dem Einfluss des Klimawandels entwickeln, lässt sich mit wissenschaftlichen …
… betreiben.„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken …
Wie stark der Mensch das Fressverhalten von Seehunden beeinflussen kann, zeigen Zahnproben aus historischen Präparaten naturkundlicher Sammlungen. Anhand der Abnutzungsspuren der Zähne lassen sich deutliche Unterschiede in der Nahrungsnutzung zwischen verschiedenen Regionen und Zeiträumen nachweisen. Die Untersuchung führten die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) und die Universität Leipzig gemeinsam durch und veröffentlichten die Ergebnisse kürzlich in der Fachzeitschr…
… sich Wälder und ihre Nutzung erfolgreich an den globalen Wandel anpassen lassen. Ziel ist es, ihre zentralen ökologischen und sozialen Funktionen langfristig zu sichern: Wälder speichern etwa CO₂, spenden Trinkwasser, bieten zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, dienen der Erholung und liefern den nachwachsenden Rohstoff Holz.Future Forests ist der erste Exzellenzcluster, der seine Forschung vollständig der Zukunft der Wälder und ihrer nachhaltigen Nutzung widmet. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für …
… eindeutigen Anzeichen einer Erholung. Grönlandwale sind stark vom Rückgang des arktischen Meereises bedroht, da dieses für sie ein wichtiges Habitat ist: Hier finden sie vermehrt Nahrung und Schutz vor jagenden Orcas. „Verschwindet das Eis, verliert die Population einen zentralen Lebensraum“, sagt AWI-Biologin Marlene Meister. „Für die Tiere ist es vermutlich kaum möglich, weiter nach Norden auszuweichen, weil sie dort nur sehr begrenzt Nahrung finden.“ Gleichzeitig wird der Arktische Ozean durch das schwindende Eis für die Schifffahrt besser zugänglich. …
… Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht haben. Am stärksten gefährdet ist die Große Makelfliege (Cyrtopogon ruficornis), die nun als „Vom Aussterben bedroht“ eingestuft ist. Sie lebt in halbschattigen Bergwäldern – ein Lebensraum, der durch den Klimawandel immer weiter zurückgeht. Damit steht die Große Makelfliege stellvertretend für viele Arten, die auf kühle, strukturreiche Lebensräume angewiesen sind. Raubfliegen sind eine in der Öffentlichkeit wenig bekannte, aber ökologisch bedeutsame Insektengruppe. …
Es gibt verschiedene Methoden, gebrauchtes Plastik sinnvoll zu verwerten. Ein weiterer Ansatz ist der Einsatz von Mikroben, Pilzen und Enzymen: Sie bauen Kunststoff nicht nur ab, sondern verwandeln ihn in nützliche Produkte – bis hin zu Medikamenten.
Kunststoff ist eines der wichtigsten Materialien unserer Zeit – und dank seiner Recyclingfähigkeit ein zentraler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft. Nun eröffnet sich ein neuer Ansatz: Das aus dem Abbau organischer Abfälle bekannte Bio-Recycling lässt sich auch auf Kunststoff anwenden. Es könnt…
… zu hohe Werte jedoch schädlich. Dies unterstreicht die Gefahr der aktuellen Ozeanversauerung durch den menschengemachten Klimawandel", so Staggl.Aktueller Wandel lässt den Arten keine Zeit für AnpassungDie gegenwärtige Biodiversitätskrise – durch die Kombination aus Überfischung, Lebensraumzerstörung und rapidem Klimawandel – unterscheidet sich fundamental von allen früheren Bedrohungen: "Während Haie und Rochen in der Vergangenheit Zeit hatten, sich an Veränderungen anzupassen oder in andere Gebiete auszuweichen, geschieht der aktuelle Wandel viel …
… aufgenommen, die durch menschengemachte Treibhausgasemissionen entsteht – und die Auswirkungen des Klimawandels maßgeblich verzögert. Doch die Meere können nicht unbegrenzt Kohlendioxid und Wärme aufnehmen.- Meere und Ozeane sind einzigartige Ökosysteme und Orte der Biodiversität: Sie bieten Lebensraum für wahrscheinlich über eine Millionen Arten. Gut ein Drittel – insbesondere die Tiefsee – sind noch nicht bekannt und erforscht. Wenn Arten stark dezimiert werden oder aussterben und damit ihre ökologischen Funktionen entfallen, kann das gravierende …
Ein hypothetisches Verschwinden der Wildbestäuber im Jahr 2030 würde nicht nur Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise nach sich ziehen, sondern auch die Ernährungssicherheit und den wirtschaftlichen Wohlstand weltweit gefährden. Zu diesem Schluss kommt eine Simulation der Universität Hohenheim in Stuttgart: Allein in Europa würde im Jahr 2030 der gesamtwirtschaftliche Schaden rund 24 Milliarden Euro betragen. Besonders stark betroffen wären Ost- und Südeuropa. Der weltweite Handel könnte die Ausfälle nur teilweise ausgleichen. Die Erg…
* Die Studie untersuchte in Gebieten mit und ohne Biberdämme, wie intensiv Fledermäuse jagten, wie viele Fluginsekten vorkamen und welche Lebensraum-Elemente wie tote Bäume es gab.* Bei Biberteichen kamen mehr Fledermausarten vor, darunter auch mehr gefährdete Arten, als an anderen Abschnitten.* Die Jagdaktivität der Fledermäuse an den Biberteichen war 1.6-mal so hoch wie im Gebiet ohne Biberaktivitäten, die Frassaktivität war sogar um 2.3-mal höher.Der Biber war im 19. Jahrhundert in weiten Teilen Europas bis auf wenige tausend Tiere ausgerottet. …
… betont Ulrike Dallmann, Geschäftsführerin der Loreley Touristik GmbH. "Ob Kaugummi oder Bonbonpapier - es gehört in die Tüte und nicht in die Natur. Was man voll mitnimmt, kann man auch leer und leicht wieder zurücktragen. So einfach ist es, unseren Lebensraum und unsere touristische Region sauber zu halten."
"Loreley Spuren": Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Mit Blick auf die kommenden " Loreley Spuren ", neue Rundwanderwege, die in den nächsten zwei Jahren ausgeschildert werden, möchte die Loreley Touristik das Bewusstsein für nachhaltiges …
… Blühstreifen verbreitet. Sie unterstützen aber nur ein begrenztes Spektrum an Pflanzen- und Tierarten, so die Forschenden. Der Erhalt von Biodiversität erfordert den Expertinnen und Experten zufolge vielfältige Maßnahmen auf Landschaftsebene: Es braucht unterschiedliche Lebensraumtypen, zum Beispiel Ackerflächen mit einer Vielfalt an Feldfrüchten zusammen mit einjährigen und mehrjährigen Lebensräumen an Land sowie fließenden und stehenden Gewässern. Indem Ackerflächen verkleinert werden, entstehen außerdem mehr Randstrukturen, die Tieren Nahrung, …
… 6. September 2025 stand in der niederländischen Stadt Zwolle ganz im Zeichen der Einweihung der Passerelle - einer 130 Meter langen Holzbrücke, die das Stadtzentrum mit dem Bahnhofsviertel verbindet und so für die Bürgerinnen und Bürger einen ganz neuen Lebensraum geschaffen hat.
Ein tanzender Roboter, der das Publikum über die Brücke führte, und eine historische silberne Kelle verdeutlichten bei der Eröffnungsfeier die Verschmelzung von Vergangenheit und Zukunft: Hierzu schlüpfte ein Schauspieler in die Rolle des damaligen Innenministers Johan …
… Untersuchungen haben gezeigt, dass hier keine Nachteile zu befürchten sind.“Die Grazer Vizebürgermeisterin Judith Schwentner erklärt: „Die vorliegenden Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts unterstreichen, dass wir das Grün und insbesondere die Bäume nicht nur für die Gestaltung unseres Lebensraums in der Stadt brauchen. Sie leisten auch einen erheblichen Beitrag zur Stadtentwässerung und zum lokalen Überflutungsschutz. Das bestärkt uns darin, den bereits eingeschlagenen Weg der Entwicklung von Graz hin zur Schwammstadt konsequent fortzusetzen und …
… fns:koeln einen zentralen Stellenwert ein.Auf dem Schulgelände bietet sich ein vorhandener Stabmattenzaun an. Er bildet die Grenze des Schulhofes zu der Schnellstraße. Der Zaun wird Stück für Stück in eine Gabionen-Anlage/Trockenmauer umgebaut.Forschungs- und Lebensraum entstehtDie gesamte Fläche ist ein Forschungsraum für unsere SchülerInnen. Es werden unterschiedlichste Materialien eingesetzt und beobachtet. Das sieht teilweise zusammengewürfelt aus, ist aber experimentell gewollt. Die Kinder dürfen ihre Ideeneinbringen, welches Material verwendet …
Ein lebendiges Kunstwerk für den Bienenschutz zur SAiL 2025 in Bremerhaven
Am 17. August 2025 wird der Willy-Brandt-Platz in Bremerhaven zur Bühne für ein außergewöhnliches Zeichen für Artenvielfalt und gelebten Artenschutz: Das Kunstwerk „Beedabei – Segel setzen“ verwandelt 246 leuchtend gelbe, bienenfreundlich bepflanzte Balkonkästen in die Form eines 30 Meter langen und 25 Meter breiten Segelschiffs – mitten im Herzen der maritimen Großveranstaltung SAiL 2025. Initiiert vom Künstlerduo Peter H. Kalb und Gisela M. Bartulec, ist das temporä…
Der Wasserstand des Rheins lag im Frühling 2025 deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. „Solche Bedingungen sind ein Vorgeschmack auf das, was wir in Frühling und Sommer zukünftig häufiger für den Rhein erwarten dürfen.“, sagt IKSR-Präsidentin Dr. Miriam Haritz.
Niedrigwasser geht oft mit hohen Wassertemperaturen einher. Die heute veröffentlichte Studie zeigt anhand von Modellergebnissen einen klaren Trend: Der Rhein erwärmt sich im Zuge des Klimawandels deutlich.
Rückblick: 45 Jahre Temperaturanstieg belegt
Die Auswertung der histor…
… erhaltenBäume erfüllen sowohl ökologische, ästhetische als auch soziale Funktionen. Ihr Erhalt ist wichtiger denn je, insbesondere im Hinblick auf die klimatischen Entwicklungen. Sie kühlen die Stadt durch Schattenwurf und Verdunstung, filtern Schadstoffe, speichern CO2 und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Das primäre Ziel der Baumschutzverordnung von Hamburg ist daher, den städtischen Bestand langfristig zu sichern. Für Eigentümer geschützter Bäume ergibt sich einerseits die Pflicht, den Fortbestand mit einer fachgerechten Baumpflege zu fördern. …
… übervoll. Es gibt so gut wie keine Kapazitäten mehr, irgendwelche heimischen Wildtiere aufzunehmen.“, so Vera Heck, Vorsitzende des Bundesverbandes der Wildtierhilfen (BVW).Die hohen Temperaturen machen nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch den Wildtieren. Da durch den Verlust von Lebensraum oft geeignete Brut- und Aufzuchtstellen fehlen, werden Nester oder Kobel sehr oft unter Dächern oder in Löcher von Betonfassaden gebaut. Die Folge ist eine Überhitzung und eine Flucht aus dem Nest. Hinzu kommt, dass Bäche weniger Wasser führen und …
… (KMU) und zeigen praxisnah, wie Emissionsreduktion, der Umgang mit unvermeidbaren Emissionen und freiwillige Waldschutzmaßnahmen in eine unternehmerische Klimastrategie eingebettet werden können. „Wälder speichern enorme Mengen Kohlenstoff, regulieren den Wasserkreislauf, bieten Lebensraum für Artenvielfalt und sichern die Lebensgrundlage von Millionen Menschen weltweit“, erklärt Martina Schaub, OroVerde Vorständin. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Unternehmen, im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategien Verantwortung über den eigenen Geschäftsbereich …
… warum sie für
Wenn von Strahlung gesprochen wird, dominiert meist ein negativer Ton. Elektrosmog, Mobilfunkmasten, WLAN-Router - all das steht im Verdacht, das Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Doch Wolfgang Skischally betont: Strahlung ist ein grundlegender Bestandteil des Lebensraums Erde - und das seit Milliarden von Jahren. Die natürliche elektromagnetische Umgebung war schon immer da - lange bevor der Mensch künstliche Technologien entwickelte.
Dazu gehören das Erdmagnetfeld, die ionisierende Strahlung aus dem Weltall, aber auch die Sonnenstrahlung, …
Hochaktuell: Gebietsfremde und zum Teil invasive wie auch rückkehrende Tiere stehen aktuell immer stärker im Medienfocus!
Großes Medieninteresse: Gebietsfremde und zum Teil invasive und auch rückkehrende Tiere stehen aktuell immer stärker im Medienfocus!
In den Nachrichten unserer Zeit sind solche zu gebietsfremden (und zum Teil invasiven) und zu rückkehrenden Tieren immer häufiger zu finden.
Als invasiv gelten Tierarten dann, wenn sie mit menschlicher Hilfe in für sie neue Lebensräume gelangen, sie sich dort ausbreiten und das sich wieder…
… ursprünglich als Ackerland. Im Zuge der Bauarbeiten am Medizincampus wurde sie vom Staatlichen Bauamt Augsburg in eine ökologische Ausgleichsfläche umgewandelt: Statt landwirtschaftlicher Nutzung entsteht hier ein artenreiches Mosaik aus Wiesen, Trittpfaden und offenen Bereichen – gezielt gestaltet, um Lebensraum für Insekten, Vögel und heimische Pflanzenarten zu schaffen. „Es war von Anfang an Ziel unserer Planung, dass die Ausgleichsfläche nach der ökologischen Aufwertung von Rindern beweidet wird. Wir freuen uns, dass das nun passiert!“, sagt Annette …
Wanderfischarten wie Störe, Maifische, Barben und der Donaulachs sind wichtige Indikatoren für die Gesundheit der Flüsse. Dennoch gehören sie zu den am stärksten bedrohten Wirbeltieren in Europa. Das liegt vor allem an der Zerstückelung und Verschmutzung ihrer Lebensräume und dem Verlust unverbauter Fließgewässer. Im Rahmen von DANUBElifelines wollen führende Universitäten, Forschungsinstitute, Nichtregierungsorganisationen und regionale Behörden diesen Missstand im Donaubecken beheben.
Mit Mitteln aus dem Programm Horizont Europa der Europä…
„Artenschutz, Vielfalt sowie Biodiversität - Bedeutung, Perspektiven, Erfordernisse“ lautet der Titel des Seminars, welches am 02. Oktober 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Nach dem weltweiten Echo auf die internationale TEEB-Studie [The Economics of Ecosystems and Biodiversity] zur Erfassung der Wirtschaftlichkeit von Ökosystemen und biologischer Vielfalt ist eine TEEB-Studie Deutschland in Arbeit.
Auf sie Bezug nehmend sollen Hintergründe aufgezeigt und Erford…
… erlangen.Das Seminar bietet einen Überblick in ökologische Grundlagen von Gewässern II. und III. Ordnung und Demonstrationen vor Ort.Dabei werden konventionelle und alternative wie auch neue Methoden vorgestellt und erläutert.Schwerpunkte sind die Bedeutung der Bachsohle als Lebensraum, der naturschonenden Unterhaltung mit dem Mähkorb, die Bedeutung von Auen, sowie des Werkzeugs „Unterhaltung“ für die Zielerreichung „sehr guter und guter Zustand“.Das Seminar wendet sich an Mitarbeiter der Wasser- und Naturschutzbehörden, Vertreter von Zweckverbänden …
… sind auch touristisch deutlich attraktiver. Wanderer, Naturfreunde und Weinliebhaber würden den Mehrwert erleben – und schätzen. Die Akzeptanz für das Kulturgut Wein steigt, wenn es Teil einer lebendigen, artenreichen und nachhaltig bewirtschafteten Kulturlandschaft ist.Fazit:Biodiversität im Weinberg ist möglich – aber nicht mit bloßer Begrünung zwischen den Reben. Es braucht Flächen, Strukturen, Tiere und ein gesellschaftliches Umdenken. Dann wird aus Monokultur ein vielfältiger Lebensraum – und aus dem Winzer ein echter Kulturlandschaftspfleger.
_Ein Rückkehrer spaltet die Nation – und stellt Politik, Landwirtschaft und Naturschutz vor eine Grundsatzfrage._
Deutschland ist Wolfsland. Was vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar schien, ist heute Realität: Der Wolf ist zurück – und er bleibt. Während Naturschützer die Rückkehr des Raubtiers als Triumph für die Artenvielfalt feiern, wächst in ländlichen Regionen der Unmut. Risse in Zäunen und Meinungen werden größer.
Die Rückkehr eines Beutegreifers
Seit dem Jahr 2000 ist der Wolf wieder heimisch in Deutschland – ganz ohne menschliche…
Wie geht es den Honig- und den Wildbienen in Deutschland zurzeit? Sind sie vom Aussterben bedroht?
Dr. Ilka Emmerich: Zur Beantwortung dieser Frage muss klar zwischen vom Menschen gehaltenen staatenbildenden Honigbienen (Apis mellifera L.) und sämtlichen anderen Bienenarten der Überfamilie Apoidea, den sogenannten Wildbienen, unterschieden werden. Die Honigbiene ist ein gehaltenes Nutztier, dessen Tierhalter Verantwortung für Gesundheit und Überleben trägt. Als Nahrungsopportunisten fliegen sie die verschiedensten Blüten an, bevorzugen dabei…