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Wanderhirten ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken

17.02.202608:00 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Wanderhirten ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken
Im UN-Jahr 2026 werden nomadische Hirtengemeinschaften in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. (© Henry Fuchs)
Im UN-Jahr 2026 werden nomadische Hirtengemeinschaften in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. (© Henry Fuchs)

(openPR) Tierärzte ohne Grenzen e.V. beteiligt sich am globalen Manifest zum Schutz von Weidelandschaften und zur Stärkung der Klimaresilienz.

Berlin, 17. Februar 2026

Tierärzte ohne Grenzen e.V. beteiligt sich im Netzwerk VSF International an der Veröffentlichung eines globalen Manifests, das einen stärkeren Schutz von Weidelandschaften und die Anerkennung pastoraler Gemeinschaften als Schlüsselakteure für Klimaresilienz, Ernährungssicherheit und gesunde Ökosysteme fordert.

Der Launch erfolgt im Rahmen des Internationalen Jahres der Weidelandschaften und des Pastoralismus (IYRP) 2026 der Vereinten Nationen – einer weltweiten Initiative, die die Bedeutung von Weidelandschaften für Biodiversität, Klimaregulation und die Lebensgrundlage von mehr als zwei Milliarden Menschen hervorhebt.

Weidelandschaften bedecken über 50 Prozent der Landfläche der Erde und speichern nahezu 30 Prozent des terrestrischen Kohlenstoffs. Gleichzeitig gelten bis zu 50 Prozent dieser Ökosysteme als degradiert – infolge von Landnutzungswandel, Klimawandel und der politischen Marginalisierung pastoraler Gemeinschaften. Die Folgen sind Biodiversitätsverlust, steigende CO₂-Emissionen und wachsende Instabilität fragiler Ernährungssysteme.

Das Manifest – Gesunde Böden, Resiliente Gemeinschaften, Gemeinsame Zukunft. – ruft Regierungen, Institutionen und Bürger*innen dazu auf,

  • Land-, Wasser- und Mobilitätsrechte zu sichern,
  • in gemeindebasierte Tiergesundheits- und One-Health-Ansätze zu investieren,
  • pastorale Stimmen in nationale und globale Entscheidungsprozesse einzubinden und
  • degradierte Weidelandschaften durch lokal getragene Lösungen wiederherzustellen.

„Wo Gemeinschaften für ihr Überleben auf Tiere und fragile Landschaften angewiesen sind, ist Tiergesundheit eine Voraussetzung für Klimaresilienz und Ernährungssicherheit“, sagt Christian Griebenow, Vorstandsvorsitzender / CEO von Tierärzte ohne Grenzen e.V. „Das Wissen und die Mobilität pastoraler Gemeinschaften erhalten seit Generationen empfindliche Ökosysteme. Diese Systeme gezielt zu stärken, ist ökologisch wie gesellschaftlich unerlässlich.“

Auch wenn Pastoralismus regional unterschiedlich ausgeprägt ist, bleibt das Grundprinzip gleich: Wenn Gemeinschaften Tiere und Land nachhaltig bewirtschaften können, entstehen stabile und widerstandsfähige Systeme.

Als Teil des Netzwerks VSF International stärkt Tierärzte ohne Grenzen e.V. in Ostafrika gemeindebasierte Tiergesundheitssysteme in Regionen mit akutem Mangel an veterinärmedizinischem Fachpersonal. Durch die Ausbildung lokaler Tiergesundheitshelfer*innen, Impf- und Entwurmungskampagnen sowie den Aufbau nachhaltiger Strukturen sichert die Organisation Lebensgrundlagen pastoraler Gemeinschaften, reduziert die Anfälligkeit für Klimaschocks und fördert One-Health-Ansätze. Auch in Krisenkontexten wie im Sudan leisten sie tiermedizinische Hilfe und stabilisieren ländliche Versorgungssysteme.

„Tiergesundheit, Ökosysteme und das Wohlergehen von Gemeinschaften sind untrennbar verbunden“, so Griebenow. „Der Schutz von Weidelandschaften betrifft nicht nur entfernte Regionen – er ist entscheidend für globale Ernährungssicherheit und Klimastabilität.“

Das Manifest ist ab sofort online zugänglich. Politik, Institutionen und Öffentlichkeit sind eingeladen, sich zu informieren und die Initiative zu unterstützen.


Weitere Informationen finden Sie unter:

https://campaign.vsf-international.org/de/pastoralismus/

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Über Tierärzte ohne Grenzen e.V.
Tierärzte ohne Grenzen ist eine gemeinnützige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe, die insbesondere Pastoralist*innen und kleinbäuerliche Gemeinschaften in Ostafrika unterstützt. Zentrale Anliegen sind die Verbesserung der Tiergesundheit, des Tierschutzes und der Lebensbedingungen von Hirtengemeinschaften in ländlichen Regionen.
Die Organisation folgt dem One-Health-Ansatz, der die Gesundheit von Tieren, Menschen und Umwelt ganzheitlich miteinander verbindet. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort, werden nachhaltige Lösungen für Tiergesundheitsprobleme entwickelt, die zur Stärkung von Lebensgrundlagen und der Ernährungssicherheit beitragen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.togev.de.

Für Fragen, Fotomaterial oder Interviews wenden Sie sich bitte an:

Claudia Knüpfer

PR Referentin

Tel.: +49 (0)30 364 288 125

E-Mail: E-Mail

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