openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Umfangreiches Konzept beim Ministerium eingegangen

14.04.202609:41 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Umfassendes Rettungskonzept mit ganzheitlichem Ansatz

bei

zukünftigen Walstrandungen und gesicherter Kostenübernahme

Bürgerteam kämpft um das Leben von „Hope“ – Expertenkonzepte liegen vor, Millionen-Finanzierung gesichert, Ministerium verweigert bislang die Genehmigung

Die Situation: Ein Wal kämpft ums Überleben – und die Uhr tickt

Seit mehr als 12 Tagen liegt ein juveniler Buckelwal in der Kirchsee vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht. Das Tier, der den Namen „Hope“ bekommen hat, ist am Leben – zeigt aktive Bewegungen mit seinen Flossen – doch die Zeit läuft ab. Ohne sofortiges Handeln droht dem Wal ein qualvoller Tod.

Buckelwale sind als „hochgradig wandernde Arten“ international anerkannt und gemäß UNCLOS (Art. 65 und 120) unter besonderen völkerrechtlichen Schutz gestellt. Hope ist damit nicht nur ein Tier in Not – er ist, völkerrechtlich betrachtet, ein Weltbürger in Seenot. Deutschland hat sich durch UNCLOS verpflichtet, Meeressäuger aktiv zu schützen – nicht lediglich ihr Sterben zu verwalten.

Großwale wie Hope gehören zum „Common Heritage of Mankind“ – zum Erbe der gesamten Menschheit. Ihr Schutz ist keine regionale Verwaltungsaufgabe, sondern eine internationale und moralische Verpflichtung. Gemäß Artikel 20a Grundgesetz hat der Schutz von Tieren Verfassungsrang als Staatsziel. Das Leben des Wals steht dabei eindeutig über dem Interesse an Forschungsergebnissen: Wenn wissenschaftliche Interessen das Überleben des Tieres gefährden, muss in der Abwägung das Leben Vorrang haben – das ist keine politische Meinung, sondern Verfassungsrecht.

Ein zusätzlicher Grund zur Eile: Die Bevölkerung verliert die Geduld

Die Stimmung vor Ort und in den sozialen Medien kippt. Zahlreiche Menschen drängen darauf, selbst ins Wasser zu gehen, um dem Wal zu helfen. Videos aus dem Gebiet verbreiten sich viral. Die Situation wird zunehmend unkontrollierbar. Dies ist ein zusätzlicher, gewichtiger Grund, Hope so schnell wie möglich aus der Kirchsee zu begleiten: Solange der Wal dort liegt, steigt das Risiko unkontrollierter Eigeninitiativen durch besorgte Bürgerinnen und Bürger. Eine geordnete, fachlich geführte Rettung schützt nicht nur das Tier – sondern auch die Menschen.

Jeder weitere Tag ohne Handeln ist ein weiterer Tag mit unkontrollierbarem öffentlichem Druck. Die wachsenden Kosten für das Land – und warum sie gesichert sind

Der Einsatz rund um Hope verursacht dem Land Mecklenburg-Vorpommern bereits erhebliche und weiter steigende Kosten. Während die Gemeinde Timmendorfer Strand für die Anfangsphase in Niendorf noch mit 40.000 bis 100.000 Euro kalkulierte, dürfte die Gesamtrechnung für MV aufgrund der langen Dauer seit Ende März und der intensiven Bewachung deutlich höher ausfallen.

Laufende Kostenfaktoren für das Land MV:

• Dauereinsatz der Wasserschutzpolizei

• Dauereinsatz im Bereich Weitendorf Hof

• Feuerwehr-Bereitschaft

• Speziallogistik und Gutachterkosten

• Tägliche Sicherung und Sperrmaßnahmen

Diese laufenden Kosten werden durch eine Rettung nicht erhöht – sie werden beendet. Denn: Walter Gunz, Gründer von MediaMarkt und Multimillionär, hat mehrfach öffentlich bekräftigt, die Kosten des Rettungseinsatzes vollständig zu übernehmen. „Für mich ist es eine Verantwortung im Leben, immer wieder etwas zu versuchen.“ – Walter Gunz, Gründer MediaMarkt Das Team hinter „Hope“

Das Rettungsteam setzt sich zusammen aus:

• Walter Gunz – Finanzierung

• Karin Walter-Mommert – Finanzierung & und Übernahme der Haftungszusage

• Jens Schulz – Koordinator und Initiator des Rettungseinsatzes

• Dirk Wippich – D&J Reinigung und Dienstleistungsservice GmbH

• Klaus Kraft – Tierrettung Greifswald e.V.

• Nadine Kraft – Tierrettung Greifswald e.V.

• Marianne Hess

• Veronika & Felix Bohnsack

• Christiane Freifrau von Gregory – Pressearbeit, Kommunikation & Beratung

Das Konzept: Ganzheitlich, erprobt und international abgesichert

Das vom Team entwickelte Rettungskonzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der das Wohlbefinden des Tieres, die logistischen Anforderungen vor Ort sowie eine geordnete Begleitung des Wals zurück ins offene Meer miteinander verbindet. Das Konzept wurde der internationalen Strandungsexpertengruppe „Stranded No More“ (SNM) – einer anerkannten Watchdog-Gruppe von Strandungsfachleuten – vorgelegt. SNM hat das Konzept überarbeitet, der konkreten Situation von Hope angepasst und zusätzlich ein eigenes, wesentlich detaillierteres Konzept in direkter Abstimmung mit dem Team erstellt.

Parallel dazu wurde beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ostsee ein Antrag auf Baggerarbeiten im Bereich des Strandungsortes gestellt, um einen Fluchtkanal für Hope freizulegen. Beide Konzepte – das des Teams sowie das von SNM – liegen dem Ministerium vollständig vor.

Forderung: Unabhängige Zweitmeinung und vollständige medizinische Diagnostik

Das Rettungsteam hält eine unabhängige Zweitmeinung (Second Opinion) für unabdingbar. Das aktuelle Gutachten des Deutschen Meeresmuseums (DMM) basiert ausschließlich auf einer Sichtprüfung – das ist fachlich angreifbar und als alleinige Entscheidungsgrundlage nicht ausreichend.

Konkret fordert das Team folgende diagnostische Maßnahmen:

• Aerosol-Probe (Blow-Sample): Was Hope ausstößt, ist kein bloßer Wasserdampf, sondern ein biologisch aufschlussreiches Aerosol, das Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand ermöglicht.

• Blutentnahme: Zwei kleine, leise Boote fixieren sanft mit einem weichen Seil aus der Höhenrettung die Fluke. Tierärzte können so in wenigen Minuten Blut entnehmen. Leber-, Nieren- und Entzündungswerte sind entscheidend.

• Urinanalyse: Internationaler Standard bei gestrandeten Großwalen – gemäß NOAA-Protokoll sowie dem von SNM referenzierten US-Fall NY4236-10, bei dem Blutbild und Urinanalyse Routine waren.

Hope liegt seit Tagen unter massivem Stress in der Kirchsee. Eine gezielte Blutentnahme ist ein geringeres Übel als ein qualvolles Sterben ohne Diagnose. Das Ministerium benötigt harte Fakten, um die Entscheidung zwischen Abwarten und Rettung ethisch sauber treffen zu können.

Sollte eine Obduktion später zeigen, dass das Tier rettbar gewesen wäre, ist die aktuelle Strategie des reinen Abwartens rechtlich und ethisch nicht haltbar. Die Blutprobe ist die einzige Chance auf eine belastbare Diagnose – und damit auf eine fundierte Entscheidung.

Wenn die notwendige Expertise im Land nicht vorhanden ist, müssen externe Fachleute hinzugezogen werden – statt die Diagnostik als „unmöglich“ zu deklarieren. Die NOAA und internationale Strandungsexperten stehen bereit.

Der Appell: Handeln, solange Hope noch lebt

Am Freitag fand ein persönliches Gespräch zwischen Jens Schulz und Minister Backhaus statt. Das Rettungskonzept wurde ausführlich vorgestellt, erläutert und intensiv besprochen. Das Konzept wurde über Melanie Balter, Geschäftsführerin von Ostsee Limousine, direkt an Minister Backhaus übergeben. Dennoch wurde dieses Konzept – wie alle zuvor eingereichten – bislang abgelehnt.


Das Team appelliert eindringlich an das zuständige Ministerium: Die Konzepte liegen vor. Die Finanzierung ist gesichert. Die Experten stehen bereit. Hope lebt – noch. Jede weitere Verzögerung erhöht nicht nur die Kosten für das Land, sondern kann das Leben dieses Tieres kosten. Das Rettungsteam lädt den Walexperten des Ministers herzlich ein, sich aktiv oder beratend in das Rettungsvorhaben einzubringen. Seine Expertise wäre für das gesamte Team, die internationalen Fachleute und die Sponsoren eine wertvolle Bereicherung. Gemeinsam – nicht gegeneinander – kann Hope gerettet werden.

Auf einen Blick:

• Hope lebt – seit über 12 Tagen gestrandet in der Kirchsee

• Mehrere vollständige Rettungskonzepte liegen dem Ministerium vor

• Internationale Experten (Stranded No More) haben das Konzept validiert

• Die Kosten sind vollständig durch Walter Gunz gesichert

• Antrag auf Baggerarbeiten beim WSA-Ostsee wurde gestellt

• Der öffentliche Druck wächst – eine geordnete Rettung schützt auch die Menschen

• DMM-Gutachten basiert nur auf Sichtprüfung – Blutentnahme und Aerosol-Probe sind dringend erforderlich

• NOAA und SNM bestätigen: Blutbild und Urinanalyse sind internationaler Standard

• Das Leben des Wals steht über Forschungsinteressen – Verfassungsgebot (Art. 20a GG)

Pressekontakt:

Jens Schulz – Sprecher des Rettungsteams „Hope“

D&J Reinigung und Dienstleistungsservice GmbH

Tierrettung Greifswald e.V. als Schirmherr

Pressearbeit & Kommunikation: Christiane Freifrau von Gregory

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1309160
 6420

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Umfangreiches Konzept beim Ministerium eingegangen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Israel Reisevermittlung erhält Zertifikat von TourismusministeriumBild: Israel Reisevermittlung erhält Zertifikat von Tourismusministerium
Israel Reisevermittlung erhält Zertifikat von Tourismusministerium
… Fachscheine Grundkurs 1 Israel, Pilgerreisen, Kur und Wellness, Sun & Fun, Städtereisen, Natur- und Aktivurlaub, Kultur und der Fachschein Tel Aviv erfolgreich erlangt. Umfangreiches Detailwissen zu Israel war unter Beweis zu stellen. Die erteilten Fachscheine sind auf der Internetseite des Online Portales einzusehen. Das Unternehmen vermittelt …
Enexoma AG präsentiert Smart Metering Konzept in polnischem Ministerium vor dem Energieausschuss
Enexoma AG präsentiert Smart Metering Konzept in polnischem Ministerium vor dem Energieausschuss
… ihr Smart Metering System vor. Der umfassende und international ausgerichtete Ansatz des Konzepts der enexoma AG hat eine Vielzahl der Teilnehmer beeindruckt. Auch das polnische Ministerium zeigte großes Interesse und hat die enexoma AG aus dem Grund am 27.11.2009 ein weiteres Mal nach Polen direkt ins Ministerium vor den Energieausschuss eingeladen, …
Bild: Grüne Ideen für die Zukunft - KUER GründungswettbewerbBild: Grüne Ideen für die Zukunft - KUER Gründungswettbewerb
Grüne Ideen für die Zukunft - KUER Gründungswettbewerb
… www.kuer-startbahn.de möglich. Interessenten finden auf der neuen Homepage alle wichtigen Informationen rund um den Wettbewerb. Intensive Betreuung durch Fach- und Branchenexperten und ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm sowie Kontakt zu einem umfassenden Netzwerk in den KUER Branchen runden das Unterstützungsangebot ab. Am Ende des Wettbewerbs stehen insgesamt …
Bild: Gemeinnütziger Verein schmiedet Stadtpläne von Mannheim für Geflüchtete
Gemeinnütziger Verein schmiedet Stadtpläne von Mannheim für Geflüchtete
… Koordiniert und umgesetzt wird das Projekt von Mitarbeitern des Vereins Der Zeitgeist ShareITY e. V. Am Ende der dreijährigen Laufzeit des Projekts soll ein umfangreiches, niederschwelliges Angebot an Erstinformationen und Verweisberatung entstehen, das womöglich als Beispiel für andere Kommunen dient. Das erste Halbziel des Projekts ist die Erstellung …
Bild: IMSware für das Bundesministerium des InnernBild: IMSware für das Bundesministerium des Innern
IMSware für das Bundesministerium des Innern
… des Live-Systems inklusiv Demonstration wesentlicher Anwendungsfälle die Entscheidung der Projektgruppe. IMSware wird das bisherige Verwaltungs- und Informationssystem ablösen und ein umfangreiches Liegenschafts- und Asset-Management ermöglichen. Daneben werden auch die Artikel- und Geräteverwaltung sowie das Vertragsmanagement in Zukunft mit Hilfe von …
Bild: FRED FOX entwirft „schwebendes“ Messestandkonzept
FRED FOX entwirft „schwebendes“ Messestandkonzept
Auf der didacta in Köln, Europas größten und wichtigsten Bildungsmesse, realisierte die Düsseldorfer Agentur FRED FOX ein neues Messestandkonzept für das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. Mit einem modernen Standdesign und „schwebenden“ Wänden zeigte sich das Ministerium mit seinen drei Standpartnern den Fachbesuchern aus allen …
Bild: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum setzt auf PEFC Papiere
Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum setzt auf PEFC Papiere
Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg setzt bei den neu veröffentlichten Drucksachen zur Vorstellung des Hauses auf PEFC zertifizierte Papiere, aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die krauss werbeagentur GmbH aus Herrenberg (Kreis Böblingen) wurde damit betraut das Coporate Design des Ministeriums in Anlehung an die Vorgaben …
Bild: Wirtschaftsministerium empfiehlt Englischtrainer Patrick Mustu aus Düsseldorf
Wirtschaftsministerium empfiehlt Englischtrainer Patrick Mustu aus Düsseldorf
… schulen und ihren Wortschatz zu verbessern. Durch die Lektüre fachspezifischer Texte wurde das Erfassen komplexer Fragestellungen in der Fremdsprache geübt und umfangreiches Fachvokabular vermittelt“, so Beate Gaertner, Leiterin des Referats Personal und Qualifizierung im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. …
Bild: OnTop nimmt Formen an: Das „Solar Decathlon 2014“-Team der FH Frankfurt präsentiert sein Konzept
OnTop nimmt Formen an: Das „Solar Decathlon 2014“-Team der FH Frankfurt präsentiert sein Konzept
… der als Anschubfinanzierung und für die Infrastruktur während der Ausstellung in Versailles pro Team 100.000 Euro zur Verfügung stellt, und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Das FH-Team, in dem Studierende und Professor(inn)en aller vier Fachbereiche der Hochschule mitarbeiten, wird bei dem interdisziplinär ausgerichteten studentischen …
visual4 gewinnt Ausschreibung beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
visual4 gewinnt Ausschreibung beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
… der Fehlerquoten bei Förderanträgen durch die Verknüpfungen der relevanten Inhalte geschaffen. Darüber hinaus gab es eine weitere Zielsetzung des Kunden: ein umfangreiches Veranstaltung- und ein Umfragemodul. visual4 verwirklichte diese Anforderungen auf Basis von bestehenden WordPress Plugins, die personalisiert, erweitert und integriert wurden. Die …
Sie lesen gerade: Umfangreiches Konzept beim Ministerium eingegangen