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ThemenWissenschaft, Forschung, Bildung

Pressemitteilungen zu Forscher

Nervenzellen auf der ISS: Uni Hohenheim erforscht, wie Zellen bei Schwerelosigkeit wachsen
Universität Hohenheim

Nervenzellen auf der ISS: Uni Hohenheim erforscht, wie Zellen bei Schwerelosigkeit wachsen

… Team begleitet Mission in Tagebüchern --- Wie entwickelt sich der erste im Weltall geborene Mensch? Was wie eine Frage aus einem Science Fiction-Roman klingt, ist Hintergrund eines aktuellen Forschungsprojekts der Universität Hohenheim in Stuttgart. Ab 6. Dezember schickt ein Forscherteam dafür Zellen in einer Brutkiste auf die International Space Station. Zwei Wochen lang wachsen die menschlichen Zellen dort in der Schwerelosigkeit, bevor sie per Transportkapsel zur Erde zurückkehren und in Hohenheim analysiert werden. Im Online-Tagebuch berichtet …
06.12.2017
Bild: Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
Schweizerischer Nationalfonds SNF

Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität

… mit, welche Ergebnisse Suchmaschinen prominent anzeigen. Hyperlinks werden weder gleichmässig noch zufällig gesetzt. Was bedeutet das alles für den politischen Diskurs? Und welche Akteure erhalten eine überproportionale Sichtbarkeit? Eine Studie geht dieser Frage nach. --- Ein Forscherteam von Berner Kommunikationswissenschaftlern (Silke Adam, Thomas Häussler, Ueli Reber und Hannah Schmid-Petri) wollte wissen, wie Hyperlinks politische Debatten im Netz prägen und welche Akteure in solche Debatten involviert sind. Als Anschauungsbeispiel diente die …
06.12.2017
Schlüsseldisziplinen für die Etablierung einer personalisierten Medizin
TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

Schlüsseldisziplinen für die Etablierung einer personalisierten Medizin

Omics in der medizinischen Forschung: TMF bringt Kliniker, Forscher, Bioinformatiker und Medizininformatiker zusammen – Workshop im Vorfeld des Biobanken-Symposiums --- „Bioinformatik und Systemmedizin sind Schlüsseldisziplinen, die die Infrastrukturen für die Medizininformatik und für die Hochdurchsatz-Sequenzierung zusammenbringen. Beide sollen in den kommenden Jahren mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf- und ausgebaut werden und einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung einer stratifizierten oder ‚personalisierten‘ …
05.12.2017
Bild: Innovationsforum Optogenetik legt Grundstein für Forschungsagenda
Laser Zentrum Hannover e.V.

Innovationsforum Optogenetik legt Grundstein für Forschungsagenda

… steuern. Mit diesem Mechanismus wollen die Teilnehmer des Innovationsforums Optogenetik – Technologien und Potenziale (INOTEP), das am 28. und 29. November 2017 in Hannover stattfand, weitreichende Fortschritte in der Medizin und weiteren Disziplinen erzielen. Die Forscher sind auf dem besten Weg, geschädigte Sehnerven mittels Optogenetik nachhaltig zu reaktivieren. Auch Muskeln lassen sich mit optischen Impulsen schon heute gezielt stimulieren. --- Welche zukünftigen Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen sind noch denkbar? Beispiele von konkreten …
05.12.2017
Bild: Aufgewärmt am Start
Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

Aufgewärmt am Start

Beim Kaltstart eines Benzinmotors entstehen weit mehr Feinstaub und andere Schadstoffe als während der Fahrt, denn ein kalter Kat ist weit weniger effizient bei der Abgasreinigung. Was tun also? Man könnte den Kat vorheizen, etwa mit Mikrowellen. Empa-Forscher setzen diese Idee nun in die Praxis um. --- Verbrennungsmotoren stehen zurzeit immer wieder in der Kritik. Zuerst waren es russende Diesel, denen man dann allerdings mit Partikelfiltern «helfen» konnte. Danach rückten, wiederum beim Diesel, schädliche Stickoxide in den Brennpunkt, die man …
05.12.2017
Bild: Forscher berechnen Ökobilanz: „Noch ist die Sharing Economy allemal blassgrün“
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH, gemeinnützig

Forscher berechnen Ökobilanz: „Noch ist die Sharing Economy allemal blassgrün“

? Studie zeigt: Wenn Privatleute Autos, Gebrauchsgegenstände oder Wohnungen miteinander teilen, entlastet das die Umwelt. Minimal. ? Nachhaltigkeitsforscher: Damit Sharing relevant zu einer grünen Ökonomie beiträgt, müssen die Angebote einen nachhaltigeren „substitutiven“ Konsumstil fördern --- Berlin, 5. Dezember 2017 – Bereits über 110 Onlineplattformen ermöglichen es Privatpersonen, über das Internet Dinge miteinander zu teilen – von Autos über Wohnungen und Gebrauchsgegenständen bis hin zu Kleidung. „Teilen statt besitzen“ ist nicht nur praktisch, …
05.12.2017
Bild: Zwei Forschende der Universität Bern werden mit 4.8 Millionen unterstützt
Universität Bern

Zwei Forschende der Universität Bern werden mit 4.8 Millionen unterstützt

… europäische Spitzen-Grundlagenforschung. Seine Aufgabe und sein Anspruch ist die Förderung der freien Forschung der besten Forschenden Europas. Die Consolidator Grants haben zum Ziel, herausragende Forscherinnen und Forscher beim Aufbau von unabhängigen Gruppen zu unterstützen und ihre bereits gestartete Karriere weiter zu fördern. Weitere Informationen: - http://www.unibe.ch/aktuell/medien/media_relations/medienmitteilungen/2017/medienmitteilungen_2017/zwei_forschende_der_universitaet_bern_werden_mit_48_millionen__unterstuetzt/index_ger.html Quelle: idw
05.12.2017
Forscher diskutieren über Demenz bei Kindern und Erwachsenen
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)

Forscher diskutieren über Demenz bei Kindern und Erwachsenen

In Bonn treffen sich am 11. und 12. Dezember rund 40 Forscher aus dem In- und Ausland, um über die Gemeinsamkeiten von Demenzerkrankungen bei Kindern und Erwachsenen zu diskutieren. Themenschwerpunkte sind entzündliche Prozesse und sogenannte Biomarker. Die Fachkonferenz wird von der NCL-Stiftung und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) organisiert. --- Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen betreffen ältere Erwachsene. Allerdings können neurodegenerative Erkrankungen auch in jungen Jahren auftreten. Mehr …
05.12.2017
Bild: Mannheimer Wirtschaftsforscherin Michèle Tertilt zum Fellow der Econometric Society gewähltBild: Mannheimer Wirtschaftsforscherin Michèle Tertilt zum Fellow der Econometric Society gewählt
Universität Mannheim

Mannheimer Wirtschaftsforscherin Michèle Tertilt zum Fellow der Econometric Society gewählt

… Auszeichnung, über die ich mich sehr freue. Ich hoffe auch, dass dadurch das hohe Ansehen der Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim weiter gestärkt wird“, sagte die Ökonomin. --- Die 1930 gegründete Econometric Society ist eine auserlesene internationale Gesellschaft, die Forscherinnen und Forscher vereinigt, um den Fortschritt der theoretischen Wirtschaftswissenschaft in ihrer Beziehung zur Statistik und Mathematik voranzutreiben. Einmal im Jahr wählt sie aus einem kleinen Kreis nominierter Wissenschaftler neue Fellows. Unter den rund 700 aktiven …
05.12.2017
Bild: Die perfekte Wolke für Hollywood
Technische Universität München

Die perfekte Wolke für Hollywood

Vergleicht man Filme, die vor 20 Jahren gedreht wurden mit heutigen Produktionen, wird schnell klar: Computeranimationen haben die Filmindustrie grundlegend verändert. Allerdings sind Rauch und realistisch aussehende Wolken immer noch extrem schwer zu simulieren. Forscher und Forscherinnen der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, die die Animationstechnik revolutionieren könnte. --- Nils Thürey weiß aus eigener Erfahrung, wie zeitaufwändig, mühsam und auch teuer die Produktion von Simulationen ist – er hat in …
05.12.2017
Bild: Aquakultur: Neues Verfahren spürt Umweltbelastungen durch Lachsfarmen schneller aufBild: Aquakultur: Neues Verfahren spürt Umweltbelastungen durch Lachsfarmen schneller auf
Technische Universität Kaiserslautern

Aquakultur: Neues Verfahren spürt Umweltbelastungen durch Lachsfarmen schneller auf

… Farmer müssen überprüfen, wie die Fischzucht das Ökosystem beeinflusst. Dazu analysieren sie, welche Tiere wie Krebse und Würmer auf dem Meeresboden vorkommen. Doch dies ist zeitaufwendig und teuer. An einem schnellen und effizienteren Verfahren arbeiten Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Sie nutzen die DNA von Kleinstlebewesen. Damit lassen sich Veränderungen genauer charakterisieren, als dies bislang der Fall war. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Ecological Indicators“ veröffentlicht. --- Rund 14 Kilogramm …
05.12.2017
Bei aggressivem Blutkrebs mit Mutationen in STAT5 wirken etablierte Krebstherapeutika
Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Bei aggressivem Blutkrebs mit Mutationen in STAT5 wirken etablierte Krebstherapeutika

… die Grundlagen von Krebserkrankungen zu erreichen. Das Institut forscht auf internationalem Niveau an den Grundlagen der Krebsentstehung mit modernsten genetischen Methoden. Mit einem besonderen Fokus für die Signalkooperation in Tumorzellen verfolgen die Forscher das Ziel wissenschaftliche Errungenschaften in neue therapeutische Ansätze zu übersetzen. Das LBI-CR führt seine Forschung in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie, Medizinische Universität Wien, Verterinärmedizinische Universität, St. Anna …
05.12.2017
Bild: Stoppschalter für Lymphdrüsenkrebs
Technische Universität München

Stoppschalter für Lymphdrüsenkrebs

… Schritt: Sie konnten zeigen, dass auch die fehlerhaften T-Zellen einen Not-Ausschalter, einen so genannten Tumorsuppressor haben. Sie fanden heraus, dass das Protein PD-1 defekte T-Zellen frühzeitig abschalten kann und so verhindert, dass sie zu Tumorzellen werden. Die Forscherinnen und Forscher entdeckten diese Funktion von PD-1 zuerst in einem Mausmodell für T-Zell-Non-Hodgkin-Lymphome und konnten auch den Mechanismus aufklären: PD-1 wird durch Fehler in Genen für das Zellwachstum, so genannten Onkogenen, aktiviert und unterdrückt dann die Wirkung …
05.12.2017
Bild: Neues Verfahren ermöglicht automatisierte Herstellung von KabelbäumenBild: Neues Verfahren ermöglicht automatisierte Herstellung von Kabelbäumen
Technologie Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH

Neues Verfahren ermöglicht automatisierte Herstellung von Kabelbäumen

Kabelbäume sind eines der wenigen Teile, die vor allem in der Automobil- und in der Konsumgüterproduktion nach wie vor stellenweise händisch hergestellt oder verarbeitet werden müssen. Forscher der Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das die automatisierte Fertigung bzw. Montage von Kabelbäumen möglich macht. TLB ist im Auftrag der Hochschule mit der weltweiten wirtschaftlichen Umsetzung dieser zukunftsweisenden Technologie beauftragt und bietet Unternehmen Möglichkeiten der Lizenzierung bzw. Kauf …
04.12.2017
Neuer Sonderforschungsbereich stärkt den Bayreuther Studiengang „Biofabrication“
Universität Bayreuth

Neuer Sonderforschungsbereich stärkt den Bayreuther Studiengang „Biofabrication“

… berufliche Chancen, spannende biomedizinische und medizintechnische Entwicklungen an verantwortlicher Stelle voranzutreiben“, so der Wissenschaftler, der an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl für Biomaterialien innehat. Erst vor wenigen Monaten ist es seinem Team gemeinsam mit Erlanger Forschern gelungen, den Grundstein zur künstlichen Produktion von Herzgewebe zu legen. Auch diese Forschungsarbeiten werden künftig im Rahmen des neuen TRR-SFB gefördert. Darüber hinaus sind seitens der Universität Bayreuth Frau Dr. Sahar Salehi (Habilitandin am …
04.12.2017
Schön traurig
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Schön traurig

… in Film und Kunst gelingt. Warum schauen wir uns traurige Filme an? Was reizt uns an einem Kunstwerk, Theaterstück oder Musikstück, das uns Angst macht, uns zum Weinen bringt oder andere negative Emotionen in uns hervorruft? Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik haben ein umfassendes psychologisches Erklärungsmodell für dieses scheinbar paradoxe Phänomen entwickelt. --- Frankfurt – Die neuere Emotionspsychologie hat gezeigt, dass negative Gefühle besonders stark unsere Aufmerksamheit binden, besonders intensiv erlebt werden …
04.12.2017
Bild: ERC Consolidator Grant: vier Millionen Euro für UZH-Forscher
Universität Zürich

ERC Consolidator Grant: vier Millionen Euro für UZH-Forscher

Zwei Wissenschaftler der Universität Zürich erhalten hoch dotierte Consolidator Grants: Der Europäische Forschungsrat vergibt die Fördermittel an Prof. Daniel Moeckli, der das Spannungsverhältnis von Volkssouveränität und Rechtsstaatlichkeit in der direkten Demokratie untersucht. Prof. Markus Seeger erforscht auf molekularer Ebene den Transport von Eisen in Tuberkuloseerregern. --- Mit den Consolidator Grants fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) talentierte Forschende, die über eine vielversprechende wissenschaftliche Erfolgsbilanz si…
04.12.2017
Thema: Pressemitteilung Forscher
Bild: Hohe Auszeichnung für Heinz Beck
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Hohe Auszeichnung für Heinz Beck

… Recognition Award ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 US-Dollar dotiert und zählt zu den herausragendsten Auszeichnungen in der epileptologischen Forschung. --- Der American Epilepsy Society Research Recognition Award würdigt exzellente und langjährige Leistungen von Grundlagen- und klinischen Forschern, die wesentlich zu neuen Erkenntnissen und zur erfolgreichen Behandlung der Epilepsie beigetragen haben. „Das ist eine der höchsten Auszeichnungen in der epileptologischen Forschung und ein großes Kompliment“, freut sich Prof. Dr. Heinz Beck. Die …
04.12.2017
Bild: ERCIM gründet Arbeitsgruppe zur Blockchain-TechnologieBild: ERCIM gründet Arbeitsgruppe zur Blockchain-Technologie
Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

ERCIM gründet Arbeitsgruppe zur Blockchain-Technologie

… Smart Grid und der Medien, Medizin und Finanzbranche untersucht werden. »Wir wollen Blockchain als ein neues Feld der europäischen Informatikforschung etablieren. Unsere Arbeitsgruppe soll die noch junge Gemeinschaft von europäischen Blockchain-Forscherinnen und Forschern festigen und den interdisziplinären Austausch fördern«, so Prof. Wolfgang Prinz (PhD), stellv. Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT und Vorsitzender der neuen ERCIM-Arbeitsgruppe »Blockchain-Technologie«. Weiterhin wird die Arbeitsgruppe …
04.12.2017
Bild: KIT und BASF verstärken gemeinsame Forschung
Karlsruher Institut für Technologie

KIT und BASF verstärken gemeinsame Forschung

… der BASF auf eine neue Stufe heben können. Durch die strategische Partnerschaft können wir unsere sich ergänzenden Kompetenzen noch besser nutzen und gemeinsam zukunftsweisende Ideen verfolgen.“ „Zentrales Ziel der abgeschlossenen Rahmenvereinbarung ist es, die Kooperation zwischen Forschern von BASF und KIT bei künftigen gemeinsamen Projekten zu erleichtern. Darüber hinaus erschließt die strategische Partnerschaft weitere Themenfelder für die gegenseitige Unterstützung, etwa in der Lehre oder dem Recruiting. Wir freuen uns, die langjährige vertrauensvolle …
04.12.2017
Bild: Neues Diagnosetool optimiert artfremde Organtransplantationen
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Neues Diagnosetool optimiert artfremde Organtransplantationen

Forscher des HZI und HIPS entdecken bakterielles Protein. welches Immunogene Zuckermoleküle auf Schweinezellen erkennt. --- Zuckermoleküle stellen im Körper wichtige Signale mit einem hohen Informationsgehalt dar und sind an vielen biologischen Prozessen wie der Anheftung von Bakterien an Wirtszellen oder der Bildung von Biofilmen beteiligt. Die Rezeptoren, die diese Zucker erkennen können, sind spezielle Proteine – die Lektine. Forscher des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), einem Standort des Helmholtz-Zentrums …
04.12.2017
Bild: Dispersionskräfte: schwache Kräfte – starke Wirkung
Universität Rostock

Dispersionskräfte: schwache Kräfte – starke Wirkung

… untersuchen. „Eigentlich sind Dispersionskräfte zwischen Molekülen oder Atomen sehr schwach“, erklärt Professor Ludwig. Dennoch können sie große Stärke zeigen. So kann ein Gecko ohne Saugnäpfe, aber mit Millionen feiner Härchen an den Füßen an spiegelglatten Oberflächen haften. Ziel der Forscher ist es, diese Kräfte zu bestimmen und gezielt zu nutzen. Die schwachen Dispersionskräfte seien lange unterschätzt worden, sagt Ludwig. Heute wisse man, dass sie eine fundamentale Triebkraft für molekulare Aggregation darstellen und der Grund für die Stabilität …
04.12.2017
Forscher-Team kartiert weiße Flecken auf der Proteinlandkarte
Universität Luxemburg - Université du Luxembourg

Forscher-Team kartiert weiße Flecken auf der Proteinlandkarte

… unklar, welche Aufgabe sie im Körper erfüllen. Wissenschaftler des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg haben das Ausmaß dieser Wissenslücke nun gemeinsam mit einem interdisziplinären Team systematisch erfasst und charakterisiert. Dabei haben die Forscher ermittelt, wie viele der gefundenen Proteine Enzyme mit unbekannter Funktion sind. --- Bei Enzymen handelt es sich um Proteine, die darauf spezialisiert sind, Tausende chemischer Reaktionen zu ermöglichen, die zu jeder Zeit in lebenden Zellen stattfinden. …
04.12.2017
Bild: Überraschung im Känguru-Stammbaum – Außenseiter ist doch naher Verwandter
Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

Überraschung im Känguru-Stammbaum – Außenseiter ist doch naher Verwandter

… Sumpf-Wallaby auch in dieser Genanalyse erhalten. Zwar gehört es zur Gattung Macropus, bildet dort aber wieder eine Untergattung, die aus lediglich dieser einen Art besteht. Die Forschung lässt jedoch noch einige Fragen offen, wie der an der Studie beteiligte Forscher Matthew Phillips, Associate Professor an der Queenland University of Technology, abschließend hervorhebt: „Obwohl wir zeigen konnten, dass das Sumpf-Wallaby zur Gattung Macropus gehört, haben wir auch Beweise gefunden, dass ein kleiner Teil seines Genoms ein Überrest einer älteren, …
04.12.2017
Bild: Perspektiven der Patienten im Mittelpunkt - Mukoviszidose e.V. an Patient-Science-Projekt beteiligtBild: Perspektiven der Patienten im Mittelpunkt - Mukoviszidose e.V. an Patient-Science-Projekt beteiligt
Mukoviszidose Institut – gemeinnützige Gesellschaft für Forschung und Therapieentwicklung mbH

Perspektiven der Patienten im Mittelpunkt - Mukoviszidose e.V. an Patient-Science-Projekt beteiligt

… die Lunge und die Bauchspeicheldrüse irreparabel schädigt. Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 150 bis 200 Kinder mit der seltenen Krankheit geboren. Über den Mukoviszidose e.V. Der Mukoviszidose e.V. vernetzt die Patienten, ihre Angehörigen, Ärzte, Therapeuten und Forscher. Er bündelt unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen sowie Perspektiven mit dem Ziel, jedem Betroffenen ein möglichst selbstbestimmtes Leben mit Mukoviszidose ermöglichen zu können. Damit die gemeinsamen Aufgaben und Ziele erreicht werden, ist der gemeinnützige Verein auf …
04.12.2017
Bild: 3D-gedruckte MinifabrikenBild: 3D-gedruckte Minifabriken
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

3D-gedruckte Minifabriken

ETH-Forscher entwickelten für den 3D-Druck eine biokompatible Tinte mit lebenden Bakterien. Damit lassen sich biologische Materialien herstellen, die Giftstoffe abbauen oder hochreine Zellulose für biomedizinische Anwendungen produzieren können. --- Es gibt bald nichts mehr, das nicht im 3D-Druck hergestellt werden kann. Bei den Materialien, die dafür verwendet werden, handelte es sich aber bisher um «tote Materie» wie Kunststoffe oder Metalle. Nun stellt eine Gruppe von ETH-Forschern um Professor André Studart, Leiter des Labors für Komplexe Materialien, …
04.12.2017
Bild: Breakthrough-Preis für Kim Nasmyth
IMP - Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH

Breakthrough-Preis für Kim Nasmyth

… Breakthrough-Preise zu den höchstdotierten Wissenschaftspreisen der Welt macht. Über das IMP Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Wien biomedizinische Grundlagenforschung von Weltrang. Hauptsponsor ist der internationale Unternehmensverband Boehringer Ingelheim. Mehr als 200 Forscherinnen und Forscher aus 40 Ländern widmen sich am IMP der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen. http://www.imp.ac.at Über das Vienna BioCenter Das Vienna BioCenter …
04.12.2017
Bild: Neutronen-Spektroskopie: Neues Detektormodul MultiFLEXX verzehnfacht Zählrate
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Neutronen-Spektroskopie: Neues Detektormodul MultiFLEXX verzehnfacht Zählrate

… Diese zeichnen sich oft durch eine charakteristische Beziehung aus Anregungsenergie und Streuwinkel aus. Ein Messpunkt am FLEXX misst genau einen Winkel und einen Energieübertrag und dauert, je nach Probe, einige Sekunden bis einige Minuten. Allerdings möchten Forscherinnen und Forscher natürlich möglichst viele Winkel und Energien vermessen. Dies ermöglicht nun das neue Detektormodul MultiFLEXX in kurzer Zeit. Hier lassen sich 31 Winkel und fünf Energieüberträge gleichzeitig messen. MultiFLEXX setzt sich also aus 155 Einzel-Detektoren zusammen. …
01.12.2017
Bild: Überreste von historischem Flugzeug gefunden
Fraunhofer-Gesellschaft

Überreste von historischem Flugzeug gefunden

Mit DEDAVE haben Fraunhofer-Forscher ein neuartiges autonomes Unterwasserfahrzeug entwickelt. Jetzt musste sich der Tauchroboter erstmals in der Praxis bewähren: Im Ontariosee half er bei der Suche nach historischen Testmodellen eines Abfangjägers. Mit Erfolg: Zwei der ingesamt acht Flugzeugmodelle konnten bereits aufgespürt werden. --- Das autonome Unterwasserfahrzeug DEDAVE (englischer Begriff: Autonomous Underwater Vehicles, kurz AUV) ist für Tauchgänge in der Tiefsee konzipiert: in bis zu 6000 Metern Tiefe kann es den Meeresboden erkunden, um …
01.12.2017
Bild: Lachsfarbener Tabak - Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden könnenBild: Lachsfarbener Tabak - Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden können
Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

Lachsfarbener Tabak - Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden können

… chemischen Labor hergestellt wurden. Mittlerweile können sehr viele Stoffe in Bakterien produziert werden. Wie wäre es, die Stoffe direkt in Pflanzen herzustellen, wo die meisten sowieso ihren Ursprung haben? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher*innen rund um Prof. Ralph Bock am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm. --- Die Arbeitsgruppe wählte für ihre Forschungen den natürlich in Plankton und Mikroalgen vorkommenden Farbstoff Astaxanthin. Der Farbstoff wirkt als Sonnenschutzfaktor gegen UV-Strahlen und …
01.12.2017
Bild: Vulkane als Klimafaktor: Ausbrüche in hohen und mittleren Breiten wirken sich unerwartet stark aus
Forschungszentrum Jülich

Vulkane als Klimafaktor: Ausbrüche in hohen und mittleren Breiten wirken sich unerwartet stark aus

Jülich, 1. Dezember 2017 - In diesen Tagen droht in Indonesien der Mount Agung erneut auszubrechen. Lange gingen Forscher davon aus, dass nur Vulkane in den Tropen wie dieser balinesische Vulkan das Klima global beeinflussen. Doch auch weiter nördlich oder südlich gelegene Vulkane wirken sich je nach Jahreszeit auf die gesamte Erdatmosphäre aus, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und des Forschungszentrums Jülich nun mithilfe von Computersimulationen und Satellitenbeobachtungen nachgewiesen haben. --- Vulkanausbrüche …
01.12.2017
Bild: Smarte Alarmanlage erkennt Einbruchsversuch
Fraunhofer-Gesellschaft

Smarte Alarmanlage erkennt Einbruchsversuch

… Glasbruchmelder ist riesig. Sie lösen zwar beim Bruch von Fensterscheiben zuverlässig den Alarm aus, nicht jedoch bei allen anderen Einwirkungen auf eine Glasscheibe, die bei einem Einbruchsversuch relevant sein können. Eine neuartige Alarmanlage von Fraunhofer-Forschern hingegen erkennt bereits die versuchte Manipulation am Fenster. Sie registriert sowohl Temperaturänderungen als auch Erschütterungen durch äußeres Einwirken am Glas in Echtzeit – Einbrecher haben somit keine Chance. --- Fensterscheiben von Juweliergeschäften, Galerien oder Banken sind …
01.12.2017
Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Lena Maier-Hein
Deutsches Krebsforschungszentrum

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Lena Maier-Hein

… Assistenzsysteme, die dem Chirurgen dabei helfen, Operationen besser zu planen und durchzuführen. Damit die Ärzte bei minimalinvasiven Eingriffen Tumorgewebe vollständig entfernen können, ohne dabei gesunde Organe, Blutgefäße und Nerven zu verletzen, entwickeln die DKFZ-Forscherin und ihr Team neue Bildanalyseverfahren. Minimalinvasive Eingriffe stellen die Chirurgen vor Probleme. Sie müssen das Zielgewebe sicher ansteuern ohne andere Organe in Mitleidenschaft zu ziehen. Außerdem muss bösartiges Gewebe zuverlässig von gesundem unterschieden und …
01.12.2017
Bild: Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt

Wie lässt sich nach einem Herzinfarkt geschädigtes Gewebe am besten mit Ersatzmuskelzellen behandeln? Ein Forscherteam unter Leitung der Universität Bonn stellt nun an Mäusen ein innovatives Verfahren vor: Muskelersatzzellen, die die Funktion des geschädigten Gewebes übernehmen sollen, werden mit Magnetischen Nanopartikeln beladen. Diese werden dann in den geschädigten Herzmuskel gespritzt und von einem Magneten an Ort und Stelle gehalten, weshalb die Zellen besser anwachsen. Die Wissenschaftler weisen am Tiermodell nach, dass sich die Herzfunktion …
01.12.2017
Bild: Rotorblattinspektion mit Thermografie und Schall
Fraunhofer-Gesellschaft

Rotorblattinspektion mit Thermografie und Schall

… zuverlässige und eindeutige Ergebnisse liefern wie die Inspektion durch Industriekletterer«, sagt Dr.-Ing. Holger Huhn, Leiter der Forschung und Entwicklung bei WindMW Service. Das Unternehmen koordiniert das Projekt. Ermüdungsprüfungen erfolgreich bestanden Dieser Aufgabe widmen sich Forscher am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Bremerhaven gemeinsam mit der WindMW Service GmbH, dem Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) und der Deutsche WindGuard Engineering GmbH im …
01.12.2017
Bild: Mit Kugeln optimal messen
Fraunhofer-Gesellschaft

Mit Kugeln optimal messen

… biologischen Schädlingsbekämpfung hergestellt werden. Man nehme eine Nährlösung, gegebenenfalls Wärme, Sauerstoff, Säure oder Lauge zur Regulierung des pH-Wertes und es entsteht das gewünschte Produkt. Je optimaler die Bedingungen, desto größer der Ertrag. Fraunhofer Forscher haben jetzt Messsonden in Kugelform entwickelt, mit denen sich der Herstellungsprozess besser überwachen und effizienter gestalten lässt. --- Die richtige Temperatur entscheidet darüber, wie gut sich Mikroorganismen oder Zellen in einem Bioreaktor kultivieren lassen. Obwohl …
01.12.2017
Bild: Kreditvergabe und die Rolle von Kundennähe in der modernen Banklandschaft
Institut Arbeit und Technik

Kreditvergabe und die Rolle von Kundennähe in der modernen Banklandschaft

… Kreditvergabe: nicht nur die Zahlen und Profite zählen, sondern auch Belange der regionalen Entwicklung und Arbeitsplätze. Dieses idyllische Bild regionaler Banken, die vor Ort und im Sinne der Kunden und Region agieren, ist so jedoch nicht mehr zutreffend, wie der IAT-Forscher Dr. Franz Flögel in seiner Dissertation mit dem Titel „Distance, Rating Systems and Enterprise Finance“, die von Prof. Dr. Hans-Martin Zademach betreut wurde, aufgezeigt hat. --- Für diese Arbeit ist Flögel, der am Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) im …
01.12.2017
Gute Lesefähigkeiten helfen auf vielen Wegen beim Filtern von Suchmaschinen-Ergebnissen
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Gute Lesefähigkeiten helfen auf vielen Wegen beim Filtern von Suchmaschinen-Ergebnissen

… Befunde erlauben verschiedene Schlussfolgerungen. „Schülerinnen und Schüler mit gering ausgeprägten Lesefähigkeiten laufen offenbar auch in der digitalen Welt Gefahr, abgehängt zu werden“, sagt Dr. Carolin Hahnel vom DIPF, Erstautorin des Berichtes über die Studie. Die Bildungsforscherin ergänzt: „Auch wenn Suchmaschinen vieles erleichtern, führt am Lesen als Kernfähigkeit nichts vorbei.“ Zugleich wird deutlich, dass sich das Online-Lesen von anderen Formen unterscheidet. Beim Lesen eines Buches etwa sind die Worterkennung und die semantische Verknüpfung …
01.12.2017
Bild: Virtuelle Realität für BakterienBild: Virtuelle Realität für Bakterien
Institute of Science and Technology Austria

Virtuelle Realität für Bakterien

Ein interdisziplinäres Forscherteam hat einzelne Bakterien mit einem Computer verbunden, um einen biologisch-digitalen Hybridschaltkreis herzustellen. Ihre Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht. --- Wissenschaftlern am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) ist es gelungen, das Verhalten einzelner Bakterien zu kontrollieren, indem sie diese an einen Computer koppelten. Mit Hilfe dieses Setups bauten sie einen genetischen Schaltkreis, der teils biologisch und teils digital ist. Das höchst interdisziplinäre Team umfasste …
01.12.2017
Bild: Hoffnung für die Krebsmedizin: Mit gezielter Überwachung die Tumorbehandlung verbessern
Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH)

Hoffnung für die Krebsmedizin: Mit gezielter Überwachung die Tumorbehandlung verbessern

… sich die Therapie anpassen und verbessern? Il-Kang Na sucht Antworten auf diese Fragen und konnte mit ihren bisherigen Arbeiten Immundefekte aufdecken, die durch Therapien hervorgerufen werden und innovative Ideen für neue Therapieansätze liefern. So fand die Forscherin heraus, dass durch Krebstherapien die Bildung, die Funktion und das Überleben körpereigener Immunzellen entscheidend beeinträchtigt wird. Außerdem konnte Na ein Modell entwickeln, mit dem sich die Reaktion bestimmter Immunzellen während einer Zelltherapie beobachten lassen. Als …
01.12.2017
Evolution - Am Anfang steht der Schwamm
Ludwig-Maximilians-Universität München

Evolution - Am Anfang steht der Schwamm

… umstrittensten Fragen der Evolutionsbiologie, die Antwort darauf hat Konsequenzen für die gesamte Evolutionsgeschichte der Tiere. Mehrere Studien zu diesem Thema brachten in den letzten Jahren uneinheitliche Ergebnisse: Einige favorisierten Schwämme, andere die Rippenquallen. Ein Forscherteam um Professor Gert Wörheide (Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie der LMU) und Professor Davide Pisani (Universität Bristol, Großbritannien) hat nun einige von den bisherigen in Studien verwendeten Datensätzen mit verbesserten Methoden erneut analysiert …
01.12.2017
Grosser Erfolg für den Medizinalstandort Bern
Universität Bern

Grosser Erfolg für den Medizinalstandort Bern

… die Schweiz an die Spitze der personalisierten pädiatrischen Gesundheitsforschung. Claudia Kühni ist assoziierte Professorin für Pädiatrische Epidemiologie am Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM). Neben den beiden Projekten unter Berner Leitung sind bernische Forscherinnen und Forscher an sieben weiteren Netzwerkprojekten beteiligt: «Swiss Personalized Oncology Driver Project» Das vom Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) geleitete Projekt hat zum Ziel, mit Hilfe von Datenvergleichen eine bestmögliche Krebstherapie für alle …
01.12.2017
UKE-Forscher entschlüsseln Mechanismus: Erbsubstanz verursacht Verschluss von Blutgefäßen
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

UKE-Forscher entschlüsseln Mechanismus: Erbsubstanz verursacht Verschluss von Blutgefäßen

Eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen Mechanismus entdeckt, der einen gefährlichen Verschluss von Blutgefäßen auslösen kann. Wie die Wissenschaftler in Science berichten, können spezielle Blutzellen Netzstrukturen aus ihrer Erbsubstanz DNA bilden, die Blutgefäße lebensgefährlich verstopfen. Auslöser für Gefäßverschlüsse sind nach bislang gültiger medizinischer Lehrmeinung hauptsächlich zwei Mechanismen: das Verklumpen von Blutplättchen und die Blutgerinnung, die zusammen zur Bildung eines Blutgerinnsels führen. …
01.12.2017
Krebsmedikamente mit vielseitigem Nutzen
Deutsches Krebsforschungszentrum

Krebsmedikamente mit vielseitigem Nutzen

… Das internationale Team aus Naturwissenschaftlern, Ärzten und Informatikern wagte einen bislang einmaligen Ansatz, um zu zeigen, welche Kinasen und zelluläre Signalwege genau von den Hemmstoffen getroffen werden: In mehr als 6000 Stunden Massenspektrometrie analysierten die Forscher die Interaktion von 243 klinisch erprobten Inhibitoren mit hunderten Kinasen. Die Aktivität der Hemmstoffe sollte dabei unter möglichst natürlichen Bedingungen untersucht werden. Statt sie wie sonst üblich an gentechnisch hergestellten Enzymen zu testen, analysierten …
30.11.2017
Auf frischer Tat ertappt: Papillomviren fördern weißen Hautkrebs
Deutsches Krebsforschungszentrum

Auf frischer Tat ertappt: Papillomviren fördern weißen Hautkrebs

… 250-fach erhöhtes Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken, dessen Häufigkeit immer mehr zunimmt. UV-Strahlung ist als ein wichtiger Risikofaktor allgemein bekannt und weißer Hautkrebs tritt tatsächlich bevorzugt an sonnenexponierten Körperpartien auf. Darüber hinaus vermuten Forscher seit längerem, dass bestimmte Typen der humanen Papillomviren (HPV) die Krebsentstehung zusätzlich fördern. Dafür gab es aber bislang nur unzureichende Hinweise. Forscher unter Leitung von Frank Rösl am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) konnten diesen Nachweis …
30.11.2017
Bild: Weitere 8,8 Millionen Euro für die Erforschung elektronisch korrelierter MaterialienBild: Weitere 8,8 Millionen Euro für die Erforschung elektronisch korrelierter Materialien
Universität Augsburg

Weitere 8,8 Millionen Euro für die Erforschung elektronisch korrelierter Materialien

… Projekte bearbeiten sowie Workshops und Sommerschulen organisieren. Verschiedene Soft-Skill-Kurse ergänzen das Angebot. Bestens geglückter Generationenwechsel Bei der Begutachtung im September 2017 wurde dem TRR 80 weltweite Sichtbarkeit bescheinigt, besonders gelobt wurde die von seinen Forscherinnen und Forschern generierte sprühende Vielfalt neuer Ideen und Methoden. Insbesondere sei auch der mittlerweile vollzogene Generationenwechsel in der Leitung bestens geglückt, der TRR 80 sei damit für die kommenden Jahre hervorragend aufgestellt. „Ich …
30.11.2017
Bild: HAW-Newsletter beschäftigt sich mit der Messung von eigenem InnovationsvermögenBild: HAW-Newsletter beschäftigt sich mit der Messung von eigenem Innovationsvermögen
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

HAW-Newsletter beschäftigt sich mit der Messung von eigenem Innovationsvermögen

Was ist Innovation und ist diese messbar? Das EU-Projekt FINCODA (Framework for Innovation Competencies Development and Assessment) ging der Frage nach, wie innovatives Verhalten von Menschen zu messen ist. Das internationale Forscherteam – darunter Forscherinnen und Forscher der HAW Hamburg – hat dafür „Innovationskompetenz“ in einem Modell erfasst und mit einem spezifischen Bewertungsinstrument, dem so genannten „FINCODA-Barometer“, messbar gemacht. Demnächst steht der Selbsttest der Öffentlichkeit zur Verfügung --- Ziel des Konsortiums aus wissenschaftlichen …
30.11.2017
Alles global? Studierende und Universitäten im Wandel
Universität Bielefeld

Alles global? Studierende und Universitäten im Wandel

… leben, in dem sich die Institution befindet, an der sie studieren – etwa über ein Fernstudium. „An diesem Phänomen lassen sich alle Fragen rund um studentische Mobilität, internationale Zusammenarbeit und multinationale Universitäten diskutieren“, so die Forscherin. Der Titel ihres Vortrags lautet: „Räumlichkeiten und Zeitlichkeiten transnationaler Bildung: alternative Rhythmen, Formen und Leben“ („Spatialities and temporalities of transnational education: alternative rhythms, shapes and lives”). Der Vortrag in englischer Sprache findet von 18 bis …
30.11.2017
Saturday Morning Lecture:  „Tanz der Moleküle – Ein Röntgenfilm von chemischen Reaktionen“
Leibniz Universität Hannover

Saturday Morning Lecture: „Tanz der Moleküle – Ein Röntgenfilm von chemischen Reaktionen“

… – 27.000 mal pro Sekunde – sollen völlig neue Einblicke in den Nanokosmos ermöglichen, mit möglichen Anwendungen in einem breiten Spektrum, das von der Physik über die Chemie und Biologie bis hin zur Medizin reicht. So wollen die Forscher beispielsweise den Ablauf von sehr schnellen Prozessen in Molekülfilmen festhalten. Erwartet werden auch neue Erkenntnisse zur Struktur von Biomolekülen, zum Ablauf chemischer Reaktionen, zur Materialforschung oder sogar zu den Zuständen im Inneren von Planeten. Dr. Thomas Tschentscher, wissenschaftlicher Direktor …
30.11.2017

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