Bergstürze und reissende Wildbäche begannen vor rund 25 Millionen Jahren das Bild der heutigen Alpen zu prägen. Innerhalb weniger Millionen Jahre entstanden aus einer ursprünglich hügeligen Landschaft die tiefen und steilen Alpentäler. Dank digitaler Technologien konnten Berner Geologen diese Entwicklung anhand versteinerter Flussläufe erstmals rekonstruieren.
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Innerhalb von einem – geologisch betrachtet – kleinen Zeitraum von nur fünf Millionen Jahren entstand das Bild der heutigen Alpen mit V-förmigen Tälern und steilen Talflanken. Zu d…
Forschende der Universität Bern, des Inselspitals Bern und des Schweizer Zentrums für Elektronik und Mikrotechnologie entwickeln gemeinsam mit Partnern aus der Industrie einen hochpräzisen, sensorgestützten Operationsroboter für Wirbelsäulenoperationen. Ihr Projekt wird vom Förderungsangebot «BRIDGE» des Schweizerischen Nationalfonds und der Kommission für Technologie und Innovation mit zwei Millionen Franken unterstützt.
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Im Rahmen des Projekts «Towards Intelligent Sensor-enhanced Robotic Neurosurgery» entwickeln Andreas Raabe von der Un…
Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat 3D-Zellkulturen entwickelt, deren Gene sie gezielt verändern können. So kann untersucht werden, welche Bedeutung einzelne Gene für die Entstehung von Resistenzmechanismen bei Brustkrebs haben. Dieses Wissen könnte die Wirksamkeit neuer gezielter Therapien erhöhen.
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Die Resistenz gegen Krebsmedikamente ist die häufigste Todesursache bei Patientinnen und Patienten mit metastasierten Tumorerkrankungen. Für a…
Der ESO-Rat, das Leitungsorgan der Europäischen Südsternwarte ESO, hat Professor Willy Benz von der Abteilung für Weltraumforschung und Planetologie der Universität Bern und vom NCCR PlanetS heute zum neuen Präsidenten des ESO-Rats gewählt.
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Die Europäische Südsternwarte ESO ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und stellt moderne Forschungseinrichtungen für Astronominnen und Astrophysiker bereit, um unter optimalen Bedingungen forschen zu können. Nun wurde Willy Benz, Professor für Physik und Astrophysik a…
Der Planetenphysiker Kevin Heng und die Kunsthistorikerin Beate Fricke erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Consolidator Grant» von rund zweieinhalb Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit der Suche nach Leben auf Exoplaneten und der Bedeutung des Horizonts in der Kunst. Insgesamt gingen dieses Jahr sieben ERC Grants an die Universität Bern.
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Spuren von Leben richtig deuten
Die Atmosphären von Exoplaneten zu untersuchen ist – mit der Ausnahme von interstellaren Reisen – die einzige Möglichkeit, bewohnbare Planeten…
Am 183. Dies academicus der Universität Bern thematisierte Rektor Christian Leumann die Freiheit von Lehre und Forschung und zog Bilanz über die erste «Halbzeit» der Universitätsstrategie. Regierungspräsident Bernhard Pulver betonte die Bedeutung der politischen Rahmenbedingungen für den Erfolg der Universität – und blickte auf zwölf Jahre als Erziehungsdirektor zurück. Zoë Lehmann sprach für die Mittelbauvereinigung MVUB und über Aristoteles als Vorbild. Neun Persönlichkeiten wurden mit einem Ehrendoktortitel und elf Forschende mit akademisc…
Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) unterstützt neun Forschungsprojekte mit Berner Beteiligung, die den Aufbau einer national koordinierten Infrastruktur von Gesundheitsdaten zum Ziel haben. Zwei der Projekte stehen unter Leitung von Forschenden der Universität und des Inselspitals Bern. Sie werden insgesamt mit einer Summe von 5.3 Millionen Franken gefördert.
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Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) ist eine nationale Initiative, die von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im Auftrag des Bun…
Berner Forschende haben mit einer breit angelegten Umfrage erstmals erfasst, welche Risiken aktuell für Schweizer Gemeinden besonders relevant sind und welche Massnahmen sie dagegen ergreifen. Die Ergebnisse zeigen auf, wie wichtig ein erfolgreiches Risikomanagement und interne Kontrollmechanismen in Gemeinden sind.
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Risikomanagement (RM) und Interne Kontrollsysteme (IKS) bei der öffentlichen Hand sind in aller Munde. Bei Finanzskandalen, Schäden durch Naturkatastrophen oder Kostenüberschreitungen bei Investitionsprojekten wird oftmals de…
Der diesjährige Johanna Dürmüller-Bol DBMR Forschungspreis des Department for BioMedical Research DBMR der Universität Bern geht an Manuela Funke-Chambour. Der mit CHF 30'000.– dotierte Forschungspreis wird am Tag der Klinischen Forschung, am Dienstag, 31. Oktober 2017, verliehen.
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Der Johanna Dürmüller-Bol DBMR Forschungspreis dient der Nachwuchsförderung in der Klinischen Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Bern. Er wird am Tag der Klinischen Forschung, am Dienstag, 31. Oktober 2017 verliehen. «Die Förderung von jungen …
Trotz erfolgreicher Chemotherapie wachsen in vielen metastasierten Krebsarten verstreute Tumore wieder zurück. Wie ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern nun herausgefunden hat, liegt das an vereinzelten Krebszellen, welche wegen einer Ruhephase die Chemotherapie überleben. Wenn diese «Schläferzellen» jedoch spezifische Defekte aufweisen, können sie vernichtet werden. Das könnte die Wirksamkeit der Chemotherapie bei bestimmten Patienten erhöhen.
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Viele haben es im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis erlebt: Die Che…
Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.
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Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Mensch…
Ein Berner Forschungsteam untersuchte am Beispiel einer kooperativen Buntbarsch-Art, wie sich soziale und ökologische Früherfahrungen auf die Entwicklung der Fische auswirken. Welche Tiere sich zu submissiven Brutpflegehelfern oder zu dominanten Territorienbesitzern entwickeln, entscheidet sich laut der aktuellen Studie massgeblich in den ersten zwei Monaten ihres Lebens.
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Warum verlässt ein Tier seine Gruppe, in die es geboren wurde und in der es aufgewachsen ist, um anderswo ein Territorium zu übernehmen? Unter welchen Umständen bleibt …
Ein internationales Team mit Forschenden der Universität Bern hat erstmals bei einem jungen Stern sowie im Kometen «Chury» Methylchlorid gefunden – ein organisches Molekül, das auf der Erde durch biologische und industrielle Prozesse erzeugt wird. Dieser Fund in einer lebensfeindlichen Umgebung bedeutet, dass sich das Molekül nicht wie bisher erhofft für die Suche nach ausserirdischem Leben eignet.
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Methylchlorid (CH3Cl) ist die häufigste chlorhaltige Substanz in der Erdatmosphäre. Jährlich produzieren Bäume, aber auch Algen und andere Or…
Die Universität Bern hat eine Professur für Klima- und Umweltökonomik geschaffen, die nun dank dem Engagement der Stiftung Mercator Schweiz und der Gebäudeversicherung Bern ausgebaut werden kann. Ziel des Lehrstuhls ist es, Kompetenzen in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der empirisch-experimentellen Klima- und Umweltökonomik aufzubauen. Die Professur wurde neu mit dem Volkswirt Prof. Eric Strobl besetzt.
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Die neu geschaffene Professur für Klima- und Umweltökonomik ist interdisziplinär ausgerichtet und wird sich den Forschungsfragen von…
Forscher der Universität Bern haben mit einem Observatorium an Bord eines Jumbojets beobachtet, wie der extrasolare Planet GJ 1214b vor seinem Stern hindurchzieht und so eine Art Minifinsternis auslöst. Die ersten derartigen Messungen mit der Sternwarte namens SOFIA (kurz für Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) beweisen, dass sich das fliegende Observatorium gut für die Beobachtung von Exoplaneten eignet.
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Bei SOFIA handelt es sich um ein 2.5-Meter-Teleskop, eingebaut in eine Boeing 747-SP – ein amerikanisch-deutsches Pro…
An der Universität Bern wird die Forschung intensiviert: Mit den neuen Interfakultären Forschungskooperationen IFK werden innovative Verbundprojekte aus verschiedenen Fachbereichen gefördert. In der Lehre wird das Pharmaziestudium zum Vollstudium ausgebaut. Die Studierendenzahlen stabilisieren sich auf hohem Niveau: Neu werden in Bern rund 17'550 Studierende immatrikuliert sein.
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Rektor Christian Leumann stellte an der Jahresmedienkonferenz wichtige Entwicklungen und Highlights der vergangenen Monate in den Mittelpunkt. So wurde die Unive…
Der SPORE Grant, einer der wichtigsten nationalen Grants der USA, wurde an die Cornell University (NY) verliehen und fördert auch das beteiligte Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern. Mit über zwei Millionen Franken wird ein Berner Projekt unterstützt, das die Resistenz von Krebszellen bei Prostatakrebs erforscht und zu besseren Behandlungsmöglichkeiten beitragen könnte.
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Für eine Laufzeit von fünf Jahren wird der SPORE Grant (Specialized Programs of Research Excellence) des amerikanischen National Cancer Institut…
Was bestimmt den Karriereerfolg? Diese Frage beschäftigt die Karriereforschung, Berufs- und Laufbahnberatung, Organisationen sowie Privatpersonen seit Jahrzehnten. Berner Forschende der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie haben mit Hilfe eines neuen Fragebogens herausgefunden, welche Ressourcen für eine erfolgreiche Laufbahn wichtig sind.
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Sowohl die wissenschaftliche als auch die populäre Literatur schlagen zahlreiche Faktoren vor, welche für eine erfolgreiche Karriere wichtig sind. Daraus die richtigen zu finden, ist schwier…
Lokal produzieren oder importieren? Das ist auch für simple Lebensformen keine ganz einfache Entscheidung. Die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, betreiben eigene kleine Proteinfabriken, obwohl sie eigentlich alle Proteine von der Zelle geliefert bekommen könnten. Eine besondere Spezies von Einzellern lässt sich für die Produktion sogar die Transfer-RNA liefern. Berner Forschende haben nun im Detail untersucht, wie dieser ungewöhnliche Molekülimport vonstatten geht.
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Trypanosomen, kleine Einzeller, sind für Forschende a…
Dieses Jahr feiert die Universität Bern 50 Jahre Weltraumforschung. Mehrere Dutzend Berner Instrumente sind an Bord von internationalen Weltraumsonden mitgeflogen, um die Entstehung des Sonnensystems und den Ursprung des Lebens zu ergründen. So das Berner Sonnensegel, das im Rahmen der ersten Mondlandung auf dem Mond ausgerollt wurde. An der «Nacht der Forschung» am 16. September präsentiert eine Ausstellung Höhepunkte der Berner Weltraumforschung.
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Die Weltraumforschung an der Universität Bern begann am 27. Oktober 1967 mit einem Testflu…