Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohöl-Notierungen bewegten sich heute ähnlich träge wie der Rohstoff, deren handelstechnischen Wert sie abbilden. Brent lag am Nachmittag (MESZ) nach kleinen Aufwärtsbewegungen wieder da, wo es am Morgen startete. WTI fiel etwas darunter. Seitwärtsbewegung nennen Börsenexperten das. Für die nächsten Tage ist nichts anderes zu erwarten, es sei denn, aus dem kalten Krieg im Nahen Osten wird ein heißer oder weltweit zieht die Konjunktur an. Weder das eine noch das andere wird vorerst eintreten. Also warten Anleger auf billige…
LEIPZIG. (Ceto) FOMC heißt das Wunderwort, das derzeit Anleger elektrisiert. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank plant zeitnah eine Sitzung. Dabei erwartet man eine weitere expansive Geldpolitik. Wie die aussieht, weiß natürlich noch niemand. Wo die Amerikaner mit dem Anwerfen der Notenpresse munter voran schreiten, wollen auch Europäer nicht abseits stehen. Hier geht man mit mehr Raffinesse vor. Zinsoberbegrenzung bei Staatsanleihen heißt das Mittel der Wahl. Zwar weiß niemand was genaues, die Gerüchte reichen jedoch aus, um einen simpl…
Die 100 Liter HEL kosteten bei Lieferung von 3000-Litern bundesdurchschnittlich und brutto 95,33 Euro, das sind 32 Cent weniger als gestern. Damit liegt der Monatsdurchschnitt nach zwei Drittel der Handelstage bei 93,50 Euro. Dies ist der teuerste Monatspreis 2012 und knapp unter dem Rekordniveau vor genau 4 Jahren.
LEIPZIG. (Ceto) „Nur 48 Stunden“ hieß einst ein beliebter Action-Zweiteiler mit Plappermaul Eddy Murphy und Knautschgesicht Nick Nolte. In dieser Zeit mussten die Zwei knifflige Fälle lösen. Die Rohölpreise lösten derzeit in glei…
LEIPZIG. (Ceto) Trotz einiger Daten vom Markt orientieren sich die Rohöl-Notierungen lieber an den Finanztiteln. Dafür steht folgendes: Die Lagerdaten des US-Branchenverbandes American Petroleum Institute (API) weisen bei den Ölreserven einen Abbau von 6 Millionen Barrel für die vergangene Woche und bei Heizöl und Diese von 1Millin Barrel aus. Lediglich Benzin wurde leicht aufgebaut (900.000Barel). Das sollte eigentlich den Preis für US-Leichtöl WTI deutlich stützen. Doch der verharrt seit gestern oberhalb der 96-Dolalr Grenze. Hingegen konnt…
LEIPZIG. (Ceto) Nach einem Kursrutsch am gestrigen Nachmittag sind die Rohölnotierungen wieder in ruhigere Fahrwasser zurückgekehrt – und haben ameisenartig wieder um den einen Dollar zugelegt, den sie in Windeseile verloren hatten. Obwohl sich Nordseeöl (Brent) und US-Leichtöl (WTI) in den letzten Tagen durchaus unterschiedlich entwickelten, war dieser Prozess bei beiden Referenzsorten in ähnlichem Maße zu beobachten. Brent wird am Dienstagmorgen für 114 Dollar je Barrel gehandelt, WTI für 96 Dollar. „Ausgelöst wurde der massive Rückgang vor…
LEIPZIG. (Ceto) Den Rohöl-Tag kurz skizziert, heißt das Fazit am frühen Nachmittag: Langweiliger Auftakt mit geringem Interesse, gefolgt von größerer Bewegung seit Mittag. Zunächst betrieben die Ölpreise ähnlich viel Aktionismus wie der Ottopauschaltourist bei 39 Grad im Schatten: gar keinen. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn im Sommerloch kommen selbst Wirtschaftsnachrichten ein wenig behäbiger daher. Nur wenigen Berufspolitikern gibt die Sonne ausreichend Kraft, sich intensiver mit Spanien und Griechenland auseinanderzusetzen.
Eine a…
LEIPZIG. (Ceto) Seit gut einem Dutzend Jahren gibt es Kompakttankstellen. Sie sind deutlich schneller ge¬baut als herkömmliche Stationen, dadurch deutlich günstiger und die Produktwechsel für den Betreiber einfacher zu handhaben. In Deutschland gibt es jedoch nur 70 davon. Warum eigentlich?
Karl Strenz hat für seine neue Tankstel¬le nicht viel Platz. Der Geschäftsführer der Bavaria petrol erwarb zwar am idyllischen Phönixsee in Dortmund das Gelände einer alten Station, ein anliegendes, heruntergekommenes Wohnhaus ebenso. Doch selbst mit desse…
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen starten ohne große Veränderungen in die neue Woche. Nordseeöl (Brent) wird an der Londoner ICE für 114,30 Dollar je Barrel gehandelt. Die amerikanische Referenzsorte WTI ist in New York (NYMEX) für 96,50 Dollar je Barrel zu erstehen – wobei der Handel dort wegen der Sechs-Stunden-Zeitverschiebung erst später richtig startet. Auf preishemmende Einflüsse liegt nun – auch wenn sich das in den Notierungen nicht oder noch nicht ausdrückt – ein größerer Fokus: Die Amerikaner überlegen trotz guter Verfügbarkeit v…
LEIPZIG. (Ceto) Der gestrige Rekordwert beim Heizölpreis wird einen Tag vorm Wochenende noch einmal getoppt. Es geht diesmal allerdings nur 5 Cent rauf – also bei weiten nicht im selben Maß wie gestern, als Heizöl sich binnen eines Tages um beinahe 2 Euro je hundert Liter verteuerte. Heute kostet diese Referenzmenge im bundesweiten Durchschnitt 95,91 Euro (bei Anlieferung von 3.000 Litern). Die Nachricht, dass die USA über die Freigabe ihrer strategischen Ölreserven nachdenken, hat zumindest einen weiteren Auftrieb der Rohölnotierungen verhin…
LEIPZIG. (Ceto) Im September letzten Jahres berichtete Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau über Händler, die sich ins Gas- und Stromgeschäft stürzten. Diesen Trendsettern sind inzwischen weitere gefolgt.
Im Gegensatz zum recht sprunghaften Ölpreis bewegt sich der Gasmarkt eher träge. Das hängt zum einen von den internationalen Märkten ab, zum anderen von der Ölpreisbindung, die noch immer die langfristigen Lieferverträge nach Deutschland dominiert. Doch dieser scheinbar ruhige Markt birgt für Einsteiger enorme Risiken. Deswegen sollten s…
LEIPZIG. (Ceto) Über Nacht sind die Preise für Nordseeöl (Brent) stark gefallen. Ging der Handel gestern mit Barrelpreisen von beinahe 117 Dollar zu Ende, stehen im heutigen Frühhandel nur noch knapp 114 Dollar zu Buche. Als Begründung könnte eine Mischung aus Überbewertung und Gewinnmitnahmen herhalten, wobei diese sich gegenseitig bedingen. Bereits gestern spekulierte Branchendienst Shareribs.com: Brent-Rohöl habe „nun ein Niveau erreicht, auf dem es anfällig für Gewinnmitnahmen sein dürfte, auch wenn sich dies bisher noch nicht abzeichnet.…
LEIPZIG. (Ceto) Es ist soweit! Mit 95,86 Euro kosten hundert Liter Heizöl (bei Anlieferung von 3.000 Litern) heute so viel wie noch nie in diesem Jahr. Gleich einen Euro, und zwar exakt, liegt der schwer verdauliche Kaufpreis über dem bisherigen Maximum, das am 14. März zu Buche stand. Nach dem kräftigen Anziehen der Rohölpreise war dies auch in der Höhe erwartet worden. Hauptgrund waren die widersprüchlichen Angaben zu den Lagebeständen in den USA. War am Dienstag noch von Aufbauten auszugehen, präsentierte die Behörde DoE völlig anderes Zah…
LEIPZIG. (Ceto) Wenn Soll und Ist nicht zueinander passen, geschieht häufig eine spürbare Reaktion. Das Prinzip der zwei Tachometer in einer Lok geht so: Mit dem Soll-Tacho wird der angestrebte Wert eingestellt, woraufhin der Ist-Tacho sich diesem Wert angleicht. Je größer die Differenz, desto heftiger der Bremsvorgang oder die Beschleunigung.
Nun zum Öl: API und DoE sind die beiden amerikanischen Institutionen, die in den USA den Bestand von Rohöl und Produkten bewerten. API, das American Petroleum Institute, schätzt immer wieder dienstags. …
LEIPZIG. (Ceto) Obwohl in einigen Euroländern heute Mariä Himmelfahrt gefeiert wird und es ruhiger zugehen dürfte als an Werktagen, waren die Preise für Rohöl aus der Nordsee (Brent) in größerer Bewegung als gestern. Der internationale Handel gönnt sich eben keine Verschnaufpause. Allerdings reagieren die Ölbörsen auf die steigenden US-Bestände nicht mit einer Abwärtsbewegung. Vielmehr legen die Notierungen durch technische Kauforders zu. Das Level ist und bleibt hoch – ausgerechnet da überrascht OPEC-Generalsekretär Abdalla Salem al-Badri mi…
LEIPZIG. (Ceto) Trotz einiger neuer Wirtschaftsdaten war der gestrige Handel an den Rohölbörsen in London und New York vorwiegend ruhig. Technische Käufe und Verkäufe bestimmten das Bild, und erst am späten mitteleuropäischen Abend trafen die Daten des American Petroleum Institutes (API) ein: Den aktuellen Bestandsschätzungen zufolge ist in US-Lägern wieder etwas mehr Rohöl vorhanden. Dies war anders erwartet worden – und größere Differenzen zwischen Erwartung und tatsächlicher Schätzung führen üblicherweise zu Preis-Reaktionen. In dem Falle …
LEIPZIG. (Ceto) Eine ganze Menge Indizes standen heute für die Beeinflussung der Märkte zur Verfügung. Die Märkte haben diese Informationen ohne nennenswerte Reaktion zu Kenntnis genommen. Hier auszugweise: Die Einzelhandelsumsätze in den USA waren gut. Die Zahlen zu den Bruttoinlandsprodukten in Frankreich und Deutschland waren auch gut. Die Daten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), da geht es um die Konjunkturerwartung, waren weniger gut. Die Quartalsberichte deutscher Börsenunternehmen wiederum waren okay. Es resultier…
LEIPZIG. (Ceto) Nach einem ereignisarmen Montag werden heute mehrere Wirtschaftsdaten erwartet, die den Rohölnotierungen eine Richtung vorgeben. Volatil statt langweilig, so die Prognose der Branchenkenner für Dienstag. Ausgangswerte des Frühhandels sind jedenfalls 113,80 Dollar (ein Barrel Nordseeöl Brent) und 93 Dollar (ein Barrel WTI aus den USA). Die dünne Nachrichtenlage gestern schärfte den Blick für technische Belange, am Nachmittag mehrten sich die Verkäufe. Eine nachhaltige Abwärtsbewegung ist daraus nicht erwachsen. Nicht zuletzt, w…
LEIPZIG. (Ceto) Wenn der Konflikt zwischen Israel und dem Iran sich nicht erhärten würde, hätten die Nachrichtensprecher dieser Welt heute kaum etwas zu berichten. Das von Benjamin Netanjahu, Israels Ministerpräsidenten, derzeit verwendete Vokabular ist beinahe schon die Kriegserklärung an den Iran selbst. Die Interpretation seiner Reden kann nur sein: Ein Militärschlag gegen die vermutete atomare Bedrohung aus Persien ist wahrscheinlicher als kein Militärschlag. Irgendwie klingt dies besorgniserregend endgültig, als wenn „Diplomatie“ keine h…
LEIPZIG. (Ceto) Mit 113,50 Dollar für Nordseeöl (Brent) und 93 Dollar für US-Leichtöl (WTI), jeweils pro Barrel, starten die Rohölnotierungen in die neue Handelswoche. Damit ist der freitägliche Kursrutsch schon wieder passé. Chinas Sorgen interessieren die Ölbörsen demzufolge nicht mehr besonders. Da treten „die Spekulationen, dass die wichtigste Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft tatsächlich erheblich ins Stocken geraten sein könnte“ (Oil Market Report), schon wieder in den Hintergrund. Kein Wunder, wenn es in Nahost immer hörbarer knis…
LEIPZIG. (Ceto) Beginnen wir ausnahmsweise beim Heizöl selbst. Das kostete mehr als gestern, und zwar 88 Cent. Für hundert Liter waren hierzulande im Schnitt also 94,12 Euro von denen zu löhnen, die sich 3.000 Liter haben anliefern lassen. Das ist, wie jüngst berichtet, nicht mehr weit entfernt vom Jahresrekord (94,86 Euro). Doch die tagesaktuelle Entwicklung auf den Rohölmärkten lässt hoffen, dass es dazu nicht kommt. Bei Ausbleiben spektakulärer Wochenendereignisse müsste Montag ein besserer Heizölkunden-Bestelltag werden. Warum?
Rohöl hat …