(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach einem Kursrutsch am gestrigen Nachmittag sind die Rohölnotierungen wieder in ruhigere Fahrwasser zurückgekehrt – und haben ameisenartig wieder um den einen Dollar zugelegt, den sie in Windeseile verloren hatten. Obwohl sich Nordseeöl (Brent) und US-Leichtöl (WTI) in den letzten Tagen durchaus unterschiedlich entwickelten, war dieser Prozess bei beiden Referenzsorten in ähnlichem Maße zu beobachten. Brent wird am Dienstagmorgen für 114 Dollar je Barrel gehandelt, WTI für 96 Dollar. „Ausgelöst wurde der massive Rückgang vorrangig durch den schwachen Euro, welcher aufgrund der vorherrschenden Unsicherheiten im Hinblick auf neue Maßnahmen zur Unterstützung der Euro-Zone gegenüber dem Dollar verstärkt unter Verkaufsdruck geraten ist“, schreiben die Analysten des Oil Market Report. Doch die Unsicherheit über das Vorgehen der Europäischen Zentralbank führt dazu, dass sich keine klare Richtungsdynamik entwickeln kann. Die oben genannten Zahlen könnten wir also öfter lesen – typisch Sommerloch.
Auch im Nahost-Konflikt ist es nach der israelischen Fast-Kriegserklärung ziemlich leise geworden, statt Säbelrassel-News im Stundentakt läuft derzeit nur die Meldung über iranische Embargo-Tricksereien auf. Auch das ist nicht die erste Nachricht dieser Couleur – nun aber wird über irakische Unterstützung spekuliert. Das wäre einer Ost-West-Entspannung ziemlich abträglich.
Zusammen mit den Rohölnotierungen hat sich auch der Euro erholt, für seine bescheidenen Verhältnisse sogar ziemlich anständig: 1,237 Dollar ist der aktuelle Gegenwert. Doch dies wird keinen oder nur geringen Widerhall beim Heizölpreis finden – weil die Verteuerung des Vorprodukts den Währungsgewinn wieder auffrisst.
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