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Brennstoffspiegel: Unruhe nur bei „i“ gegen „i“ – Heizöl steigt

Bild: Brennstoffspiegel: Unruhe nur bei „i“ gegen „i“ – Heizöl steigt

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wenn der Konflikt zwischen Israel und dem Iran sich nicht erhärten würde, hätten die Nachrichtensprecher dieser Welt heute kaum etwas zu berichten. Das von Benjamin Netanjahu, Israels Ministerpräsidenten, derzeit verwendete Vokabular ist beinahe schon die Kriegserklärung an den Iran selbst. Die Interpretation seiner Reden kann nur sein: Ein Militärschlag gegen die vermutete atomare Bedrohung aus Persien ist wahrscheinlicher als kein Militärschlag. Irgendwie klingt dies besorgniserregend endgültig, als wenn „Diplomatie“ keine hebräische Übersetzung mehr hätte.
Ansonsten ist es ruhig allerorten, auch von den Börsenplätzen wird geringes Handelsinteresse gemeldet. Am Mittag legt Nordseeöl Brent dennoch ordentlich zu, kostet pro Barrel (159 Liter) etwas mehr als 114 Dollar. Die amerikanische Referenzsorte WTI steigt ebenso (aktuell: 93,50 Dollar je Barrel), aber langsamer als das europäische Pendant. Der Preisunterschied ist wieder gewaltig und liegt nun bei etwa 21 Dollar. Es zeigt sich, dass die Nahost-Problematik sich auf den Brentpreis deutlicher auswirkt als auf den recht isolierten WTI-Handel.
Hundert Liter Heizöl kosten 94,37 Euro, 25 Cent mehr als am Freitag. Dieser Wert resultiert aus unserer täglichen Erfassung der Heizölpreise in allen deutschen Bundesländern und gibt den Brutto-Durchschnittspreis bei einer Lieferung von 3.000 Litern an.

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