(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Beginnen wir ausnahmsweise beim Heizöl selbst. Das kostete mehr als gestern, und zwar 88 Cent. Für hundert Liter waren hierzulande im Schnitt also 94,12 Euro von denen zu löhnen, die sich 3.000 Liter haben anliefern lassen. Das ist, wie jüngst berichtet, nicht mehr weit entfernt vom Jahresrekord (94,86 Euro). Doch die tagesaktuelle Entwicklung auf den Rohölmärkten lässt hoffen, dass es dazu nicht kommt. Bei Ausbleiben spektakulärer Wochenendereignisse müsste Montag ein besserer Heizölkunden-Bestelltag werden. Warum?
Rohöl hat nach dem konsequenten Aufwärtskurs der gesamten Woche erstmals nachgegeben, Nordseeöl Brent kostet 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit 112 Dollar je Barrel, amerikanische Leichtöl zur selben Zeit 92 Dollar je Barrel. Gleich zwei preishemmende Gründe sind maßgeblich für den Wertverlust: „Für Druck sorgen die Befürchtungen vor einer Wirtschaftsverlangsamung, die die Ölnachfrage treffen dürfte. Entsprechend hat IEA die globale Nachfrageerwartung für das nächste Jahr gesenkt und folgt damit den OPEC-Einschätzungen“, schreiben die Analysten von Oil Market Report. Die zweite kommt aus Fernost und betrifft die enttäuschende Außenhandelsaktivität der Chinesen. Sorge in und um Chinas Wachstum ist nicht selten, trifft den Markt heute jedoch besonders.
Den Euro hat dies zwar ebenso negativ beeinflusst, doch müsste die Verteuerung von Heizöl bei dieser Konstellation rechnerisch ein Ende haben.
Die spürbare Verteuerung zeigt sich auch im Wochenrückblick: Bereits nicht ganz billige 91,06 Euro standen für unsere Referenzmenge am Montag auf der Rechnung. Das waren 3,06 Euro weniger als heute. Gegenüber Wochenbeginn ein stolzes Plus von 3,36 Prozent.
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