Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der
LEIPZIG. (Ceto) Die extreme Dürre in den USA hat dafür gesorgt, dass die Preise für Mais, Weizen und Sojabohnen seit Mitte Juni stark steigen. „Das Angebotsdefizit bei Weizen dürfte größer ausfallen als erwartet, da auch in anderen Produzentenländern mit niedrigeren Ernten zu rechnen ist“, schreiben die Marktanalysten der Commerzbank und berichten von ähnlichen Entwicklungen bei Mais. Beide Getreidesorten werden im zunehmenden Maße für Biokraftstoffe benötigt. Insbesondere dort, wo weit höhere Beimischungen Gang und gäbe sind. In Brasilien, S…
LEIPZIG. (Ceto) Die Stimmung an den Rohölbörsen in New York (NEMAY) und London (ICE) bleibt weiter bullisch. Das bedeutet: Die preistreibenden Faktoren haben die Nase vorn, auch wenn die Schäden durch den Pipeline-Anschlag in der Osttürkei mittlerweile behoben sind und der Tropensturm Ernesto in und vor den USA weniger Probleme macht als zuvor angenommen. Eigentlich spräche das Ende dieser Gründe für das Eintreten einer Gegenbewegung. Dass diese nicht kommt, ist durch die Entwicklung Chinas zu begründen. Dabei folgt die internationale Preisbi…
LEIPZIG. (Ceto) An einem Tag der Unwägbarkeiten haben sich die Rohölnotierungen letztlich seitwärts entwickelt. Ein kleiner mittäglicher Rückgang ist derzeit wieder ausgeglichen, das Niveau nun vergleichbar mit dem Frühhandel (Barrelpreise: Brent/Nordsee 112,60 Dollar, WTI/Texas 93,90 Dollar). Welche Unwägbarkeiten sind gemeint?
1. China, dessen wirtschaftliche Bedeutung und dessen Rohstoffappetit unbestritten sind. Jedoch: „Die Industrieproduktion in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verlor im Juli überraschend an Fahrt und auch der…
LEIPZIG. (Ceto) Der Juli war geprägt von einer deutlichen Teuerung bei den Rohöl-Preisen. Nordseeöl (Brent) stieg über den gesamten Monat um gut 7 US-Dollar je Barrel, US-Leichtöl (WTI) um immerhin 5 Dollar. Noch dramatischer für die Preise deutscher Mineralölprodukte wirkte sich der weitere Verfall des Euro aus. Er verlor binnen eines Monats gut 3 US-Cent.
Heizöl um 7,1 Prozent teurer
Im Juli wurden bundesdurchschnittlich für die 3.000-Liter-Partie Heizöl EL (schwefelarm) 2.732,77 Euro gezahlt, das waren 192,27 Euro oder 7,1 Prozent mehr als…
LEIPZIG. (Ceto) Brent, derzeit knappes Rohöl aus der Nordsee, ist zum sechsten Mal in Folge teurer geworden. Gegenüber dem gestrigen Frühhandel verteuerte sich die europäische Referenzsorte erneut, etwa um einen dreiviertel Dollar, und ein Barrel ist nun an der Londoner ICE für 112,30 Dollar zu erstehen. Bezogen auf die aktuelle Kalenderwoche ist solch ein Plus beinahe schon moderat zu nennen. US-Leichtöl WTI wird in New York ebenfalls mit Aufschlägen für 93,50 Dollar gehandelt.
Grund: Die beiden Waagschalen mit preistreibenden (=bullischen) …
LEIPZIG. (Ceto) Lange ging es seitwärts zu, und durch kleinere Gewinnmitnahmen hatten die Rohölnotierungen bis zum Mittag sogar ein wenig nachgegeben. Doch am frühen Nachmittag kehrten die Preise zum derzeit üblichen Aufwärtstrend zurück. Stück für Stück hangeln sich Brent und WTI, die beiden Referenzsorten aus der Nordsee und aus Texas, wieder den Jahreshochs (Brent: 128,40 Dollar am 1. März, WTI: 110,55 Dollar am selben Tag) entgegen. Zugegebenermaßen sind sie dort noch lange nicht, denn ein Barrel kostet aktuell 112,75 Dollar (Brent) bzw. …
LEIPZIG. (Ceto) Erneut haben die Rohölnotierungen kräftig zugelegt. Nach Erscheinen unserer nachmittäglichen Heizölmeldung kletterten die Preise für ein Barrel Nordseeöl (Brent) auf 112 Dollar und für ein Barrel amerikanisches Leichtöl (WTI) auf 94 Dollar. Etwas unterhalb der genannten Werte bewegen sich die Notierungen zur Stunde im Frühhandel. Verantwortlich gemacht wird nach wie vor das Gesamtumfeld, das sowohl in fundamentaler als auch charttechnischer Hinsicht preistreibend ist. Einzig wirklich neues Ereignis war am Abend die Schätzung d…
LEIPZIG. (Ceto) „Citius, altius, fortius!“ Soweit im Original das olympische Motto – hierzulande besser bekannt unter „Schneller, höher, weiter“. Nach dem vergangenen Freitag schlägt Rohöl nun zum zweiten Mal den olympischen Weg ein, entwickelt neue Bestmarken. Ein Weltrekord springt zwar nicht heraus, wohl aber ein neues 3-Monats-Hoch. Somit ist 110,50 nicht etwa der weiteste Speerwurf in Metern, sondern der Brent-Barrelpreis in Dollar. Immerhin: Die Nachricht stammt aus der Olympiastadt. Denn an Londons ICE wird das Nordsee-Rohöl gehandelt,…
LEIPZIG. (Ceto) Assad ist tot. Das verbreiteten Medien unter Berufung auf einen offiziellen Twitter-Account vom russischen Innenministerium. Die müssten es besser wissen als viele andere Nationen, kuscheln sie doch (auch im Ölhandel) mit dem Regime. Aber: Die Russen dementieren, und so ist bei aller Undurchsichtigkeit in den syrischen Kriegswirren davon auszugehen, dass der Machthaber noch unter den Lebenden weilt. Die Wirkung auf die Märkte ist begrenzt. Ins Plus drehten die Rohölnotierungen am gestrigen Nachmittag dennoch: Ein Barrel Nordse…
LEIPZIG. (Ceto) Auf der Welt ist nichts geschehen, das Unruhe in den ersten Börsentag der Kalenderwoche hineinbringt. Zumindest halten sich die Zuckungen der Rohölnotierungen in London (ICE – hier wird die Nordseeölmarke Brent gehandelt) und New York (NEMAX – hier wird die US-Leichtölsorte WTI gehandelt) in Grenzen. In engen Grenzen. Nämlich: Für ein Barrel Brent ändern sich im Wesentlichen nur die Nachkommastellen, davor steht, in Dollar, eine 108. Und bei WTI kosten die 159 Liter recht konsequent zwischen 90,5 und 91,5 Dollar. Es ist in jed…
LEIPZIG. (Ceto) So turbulent der Freitagnachmittag an den Rohölbörsen verlief, so ruhig war das anschließende Wochenende. Für Heizölinteressenten in Deutschland ist das durchaus keine schöne Nachricht. Denn das bedeutet in der Folge: Rohöl behauptet sein hohes Level, kostet pro Fass sowohl am späten Freitag als auch am frühen Montag um 109 Dollar (Nordseeöl Brent) bzw. 91 Dollar (US-Leichtöl WTI). Wie berichtet, hatten die Notierungen davor binnen zweier Stunden um bis zu 3 Dollar je Barrel zugelegt. Weil sich im selben Zuge auch der Euro ein…
LEIPZIG. (Ceto) Die Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten haben den Rohölnotierungen wenige Stunden vorm Wochenende einen gewaltigen Schub verliehen. Innerhalb von nicht einmal zwei Stunden schossen die Barrelpreise für Nordseeöl um 2,50 Dollar nach oben – jetzt wird Brent für 108,60 Dollar gehandelt. Für diesen Preis wechselte ein Fass (oder zumindest das Anrecht darauf) zuletzt am 23. Mai den Besitzer. Bei Western Texas Intermediate, der US-amerikanischen Referenzsorte, war der Anstieg mit 3 Dollar je Barrel noch stärker. Aktuell we…
LEIPZIG. (Ceto) Die Noten- und Zentralbanksitzungen sind durch. Es ändert sich nichts. Das war anders erwartet worden, woraufhin die Notierungen der Rohölsorten Brent (Nordsee) und Western Texas Intermediate (USA) nachgaben. Nachdem die heiße Luft nun abgezogen ist, die insbesondere EZB-Chef Mario Draghi kräftig angewärmt hat, kann sich der Blick der Marktteilnehmer wieder gen Osten richten und Westen richten. Im Osten, im nahen zumindest, verschärfen sich Ton und Sanktionen – das Risiko kritischer Auseinandersetzungen ist wieder präsent. Im …
LEIPZIG. (Ceto) Hinterher ist man schlauer. Gegen 13:45 Uhr haben die Hoffenden gleich zum zweiten den Kürzeren gezogen. Gestern noch über den Teich geschaut, wo die Fed expansiven Maßnahmen am Abend (vorerst) eine Absage erteilte, wanderte der Blick der Börsianer keine 20 Stunden später auf die Baustelle namens Europa. Um ein Déjà-vu zu erleben. Denn dem „No!“ vom obersten Banker Ben Bernanke folgte heute die Verweigerung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Markt mit billigem Geld zu versorgen. Dieses Nein war weit weniger erwartet worde…
LEIPZIG. (Ceto) Gleich zwei für den Ölmarkt relevante Ereignisse standen am gestrigen Nachmittag an – beide in den USA. Zuerst präsentierte das Energieministerium DoE die Bestandsdaten über US-amerikanische Ölvorräte. Die gingen in dieselbe Richtung wie die vorherigen Prognosen: Auch hier deutliche Abbauten, aber weniger massiv (minus 6,5 statt minus 11 Millionen Barrel Rohöl). Den Kursen konnte das, weil erwartet, nur noch geringen Auftrieb geben. Zweites Ereignis, und seit Montag als ein zentrales Moment der Kalenderwoche gehandelt, war die…
LEIPZIG. (Ceto) Auch wenn von den Börsenparkettes nur mäßige Handelslust gemeldet wird, ist die Entwicklung der Rohölpreise heute nicht gar so träge wie an den Vortagen. Die Wertverluste aus der gestrigen zweiten Tageshälfte sind beinahe wieder egalisiert. Ameisenartig kletterten die Notierungen seit dem Frühhandel aufwärts, wobei Nordseeöl Brent (jetzt 105,60 Dollar pro Barrel) stärker zulegte als US-Leichtöl WTI (jetzt 88,30 Dollar je Barrel). Das wird wohl daran liegen, dass sich Anleger von der Europäischen Zentralbank (Entscheidung erst …
LEIPZIG. (Ceto) Vorwiegend aus technischen Gründen ging es für die Rohölnotierungen gestern weiter bergab. Im Vorfeld der anstehenden Entscheidungen (oder Nicht-Entscheidungen) von EZB und Fed über expansive Maßnahmen wurden Gewinnmitnahmen realisiert, die zu weiteren Verkäufen führten. Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet zur Stunde etwas weniger als 105 Dollar, die amerikanische Referenzsorte WTI startete bei 88 Dollar in den (europäischen!) Morgen. Aus fundamentaler Sicht gibt es für beide Waagschalen etwas hineinzulegen: Preistreibend dürf…
LEIPZIG. (Ceto) Schon gestern war an selber Stelle die Rede von einem ruhigen Börsentag. Nun, das war im heutigen Tagesverlauf nicht anders. Und so kleiden Analysten den Begriff „Langeweile“ in Worte: „Die Marktteilnehmer halten sich vor den Notenbanksitzungen zurück“, schreibt die Commerzbank. „Am Vormittag verhielten sich die Marktteilnehmer weiter ruhig“, befindet Futures Services. „Die Investoren an den Rohstoff- und Finanzmärkten haben sich im Hinblick auf die anstehenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (Donnerstag) und der U…
LEIPZIG. (Ceto) Es gibt eine Entwicklung zu verkünden, an deren Ende heute ein fallender Heizölpreis stehen dürfte. Das war selten dieser Tage, in denen Rohöl- und Heizölpreise beharrlich anstiegen. Vor dem Hintergrund fortwährender Nahost-Krisen-News war das auch nachvollziehbar. Nach dem jüngsten Säbelrasseln zwischen Türkei und Syrien gab es eine nahöstliche Verbrüderung und nun wird das gemischte Doppel „Türkei/USA“ gegen „Iran/Syrien“ ausgefochten. Dennoch kommen die Rohölpreise für Brent (Nordsee) und WTI (US-amerikanisches Leichtöl aus…
LEIPZIG. (Ceto) Wie festgebunden an den seit Freitagnachmittag genannten Werten leiden die Rohölnotierungen seit Freitagabend unter Bewegungsmangel. Bis auf kurze Zuckungen stehen die schon am Morgen genannten Preise felsenfest bei 106,30 Dollar (für ein Barrel Brent aus der Nordsee) und 90 Dollar (für ein Barrel WTI aus den USA). Der Grund: Es ist nichts Wesentliches geschehen in der weiten Welt, und zumindest für den Bereich „Wirtschaftsnews“ wird sich das heute auch nicht mehr ändern. Oder, wie Branchendienst Futures Services es ausdrückt:…