Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der
LEIPZIG. (Ceto) Von ihren Morgenwerten haben sich die Rohölnotierungen im heutigen Tagesverlauf kaum entfernt. Warum auch – fundamentale News brachen nicht über die Welt hinein. Noch immer ist mangels interessanterer Schauplätze der Iran (und insbesondere die Meerenge, die südlich davor liegt: die Straße von Hormuz) im Fokus der Marktteilnehmer. Verändert hat sich durch die neuerliche Blockade-Androhung ansonsten jedoch nichts. Und die Risikoprämie, die den Brent-Barrelpreis sicher im dreistelligen Bereich hält, ist ohnehin schon eine Weile i…
LEIPZIG. (Ceto) Bahnbrechende Wirtschaftsnachrichten zum Wochenende sind spärlich gesät. Da wundert es nicht, dass die Ölpreise auf ähnlichem Niveau in die Woche starten: Ein Barrel Nordseeöl Brent (159 Liter) kostet noch immer etwa 102 Dollar; die Preise für ein Barrel amerikanisches Leichtöl (WTI) liegen zum mitteleuropäischen Wochenauftakt, also weit vor Eröffnung der Märkte in den USA – Amerika schläft noch – ebenso wenig verändert bei 86,80 Dollar. Ein wenig Bewegung war vor Wochenschluss noch im Markt, so dass Brent mit 103,44 Dollar ei…
LEIPZIG. (Ceto) Einen triftigen Grund gibt es nicht. Bei dürrer Nachrichtenlage steigerte vorwiegend die Charttechnik den Wert von Rohöl der Sorten Brent/Nordsee und WTI/Texas. Auch ohne fundamentale Unterfütterung ist das Brent-Barrel einen Dollar teurer als am Morgen und kostet nun um 102 Dollar. Damit hat Nordseeöl den Abstand zur amerikanischen Referenzsorte wieder etwas „ausgebaut“ – mit 86,80 Dollar je Barrel ist WTI etwa 15 Dollar günstiger. Dass der Streik der Ölarbeiter für den Brent-Auftrieb verantwortlich gewesen sein soll, erschli…
Im Juni 2012 trat Udo Weber die Nachfolge von Gerd Deisenhofer als Vorsitzender der UNITI an. Brennstoffspiegel sprach mit ihm über Ziele, Wünsche und die Herausforderungen, der sich ein mittelständischer Unternehmer mit diesem Amt stellt.
Herr Weber, mit dem Vorsitz der UNITI kommt eine gewaltige Aufgabe auf Sie zu. Sie selbst sind als mittelständischer Energieanbieter in vielen Marktsegmenten unterwegs und repräsentieren somit das klassische UNITI-Mitglied, das sowohl im Wärmemarkt, als auch im Tankstellen- und im Schmierstoffgeschäft akti…
LEIPZIG. (Ceto) Verfolgt man die allgemeine Diskussion, mehren sich die Skeptiker, ob die Energiewende überhaupt noch in der geplanten Form realisiert werden kann. Besonderes Problem ist dabei die Stromversorgung Deutschlands. Die Erfolge und Chancen im Wärmemarkt gehen zuweilen unter. Doch was bedeutet das für den Heizölhandel? Adrian Willig, Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), ermunterte die Branche auf der Verbändetagung in Warnemünde, sich dem Wandel im Energiemarkt offensiv zu stellen.
Ja, es wird schwerer, Heizöl zu verkaufen. Die …
LEIPZIG. (Ceto) Pünktlich zum Freitag, den 13. haben wir die 100 zurück. Im gestrigen Späthandel zogen die Preise für die Referenzsorten Brent (Nordsee) und WTI (amerikanisches Leichtöl) deutlich an, auch heute Morgen setzte sich der Trend bisher fort: WTI markiert den höchsten Stand der Woche, aktuell kostet das Barrel etwas mehr als 86 Dollar. Brent überwindet die 100-Dollar-Marke gestern Abend gegen 19:15 Uhr und schraubt sich auf nunmehr 101,40 Dollar pro Fass.
Viele neue Nachrichten sind es nicht, die hinter diesem Anstieg stecken. Viel…
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen haben im heutigen Tagesverlauf langsam, aber beständig nachgegeben. Es sind wohl Nachwirkungen der amerikanischen Entwicklungen, die wir am Morgen beschrieben haben. Die Notenbank nimmt keine stützenden Maßnahmen in Angriff, und die Bestandsdaten des Energieministeriums deuten zwar auf Abbauten, aber gleichzeitig reichlichen Vorrat. Weil dieser ein wenig überflüssig daher kommt und nicht gut genug nachgefragt wird, interpretieren die Marktteilnehmer die Gesamtlage mit etwas Verspätung doch eher preishemmen…
LEIPZIG. (Ceto) Der Blick ging über den Teich. Zwei Interessantigkeiten standen auf der US-Agenda, keine davon veränderte die Welt dramatisch. Erstens: Die DoE-Zahlen. Das amerikanische Energieministerium zählt allwöchentlich das in den Staaten vorhandene Öl in all seinen Darbietungsformen. Ergebnis für Kalenderwoche 27: Deutliche Rohölabbauten, und ebenso deutliche Aufbauten bei den Produkten. Summa summarum kaum Änderungen der Gesamtmenge, aber Spielraum für Interpretation: Die Nachfrage scheint gering, obwohl der Ottonormalamerikaner den 4…
LEIPZIG. (Ceto) Fangen wir heute einmal mit dem Preis für hundert Liter Heizöl an. Wer sich 3.000 Liter frei Haus bestellt, zahlt für unsere Referenzmenge aktuell und durchschnittlich 89,04 Euro. Gestern waren es 89,06 Euro. Da wollen wir nicht gleich von Vergünstigung sprechen – obwohl wir es heute Morgen getan haben. Warum hat das nicht geklappt? Nun, offensichtlich ist einmal mehr der vom physischen Handel losgelöste Computerhandel Schuld.
Branchendienst Futures Services zufolge sei Anstieg der Rohölnotierungen (Brent: 99,50 Dollar je Barr…
LEIPZIG. (Ceto) Das Ende des Ölarbeiterstreiks in Norwegen hat nicht zu nennenswerten Preisrückgängen beim Rohöl geführt. Vielmehr kam aus Großbritannien ein preistreibender Einfluss hinzu. Die Industrieproduktionen haben entgegen der Prognose zugenommen, und die Differenz zwischen Schätzung und realem Ergebnis war groß genug, um den Ölpreisen Auftrieb zu geben. Dieser hatte allerdings eine recht kurze Halbwertzeit, und so waren Brent-Barrelpreise um 99 Dollar schon gegen Abend wieder hinfällig. Übrigens auch deswegen: Das amerikanische Amt f…
LEIPZIG. (Ceto) Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, Norwegen steigert das Bruttosozialprodukt. Hanne Bjuerstroem hat vermutlich in der Nacht zu heute kaum geschlafen, im nicht so finsteren Norwegen. Dort ist Hanne Bjuerstrom Arbeitsministerin, und dort hat sie gerade noch rechtzeitig die Aussperrung von etwa 6500 Ölarbeitern verhindert. Die Werktätigen kehren an die Arbeitsplätze zurück, per Anordnung…
Ölmulti Statoil war indes vorbereitet, seine Arbeitskräfte komplett und unbezahlt abziehen zu lassen – ein Messen der finanziellen Kräft…
LEIPZIG. (Ceto) Zu später Stunde laufen Krimis. Gestern nicht nur im Fernsehen: Für Mitternacht stand in Norwegen die Entscheidung an, ob der Ölarbeiterstreik in der dritten Woche an Schärfe zunimmt. Die Optionen:
1. Aussperrung der Arbeiter/minus 1,6 Millionen Fässer Öl pro Tag auf dem (europäischen) Markt/Aussicht auf lang anhaltende Streikphase
2. Einigung in letzter Minute durch Kompromiss bei den Rentenansprüchen
3. Die Regierung schreitet ein, spricht ein Machtwort (nämlich „Nei!“ – auf gut deutsch „Nöö, so nicht!“), schickt die Arbeit…
LEIPZIG. (Ceto) Es gab schon spannendere Tage rund um die Rohöl-Kurven der wichtigsten Referenzsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA). Unvergessen ist der letzte Freitag im Juni, als zwischen Tagesminimum und Tagesmaximum stolze 6,50 Dollar je Barrel lagen. Heute trifft vielmehr die häufig verwendete Floskel „in enger Spanne“ zu – da bewegt sich Brent stoisch um 99 Dollar je Fass, WTI ebenfalls mobilitätsgehemmt um 85 Dollar. Grund dafür ist die Nicht-Existenz jedweder halbwegs interessanten Wirtschaftsnachricht. Oil Market Report weist treffen…
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen kommen ohne größere Erschütterungen aus dem Wochenende und liegen beinahe exakt dort, wo wir sie in unserer Freitag-Nachmittag-Nachricht verortet haben: Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet um 98,50 Dollar, ein Barrel US-Leichtöl (WTI) um 84,70 Dollar. Dass zwischendurch nichts passiert sei, wäre aber gelogen. Noch am Freitagnachmittag gaben die Ölpreise zunächst nach: Aufgrund des festen Dollars – der Euro im Zweijahrestief, das sorgt für Gewinnmitnahmen. Aufgrund nachgebender Aktienmärkte. Und aufgrund te…
LEIPZIG. (Ceto) Eigentlich ist ja überhaupt nichts passiert. Ein schlechter erster Satz für eine Nachricht, die ja auch gelesen werden soll. Trotzdem geht es nicht anders: Das wichtigste relevante Ereignis war – nun ja – die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Denen wird je nach „Reaktion“ der Ölpreise verschieden große Bedeutung nachgesagt. Und selbst bei diesem Event lesen wir heute bei Branchendienst Futures Services die folgende Zeile:
Arbeitslosenquote für Juni 8,2%. Erwartet: 8,2%; Vormonat: 8,2%.
Aha!
Die Rohölnotierungen r…
WÜRZBURG. - Neulich, bei der Verbandstagung der süd- und westdeutschen Mineralölbranche: Forschen Schrittes schwingt sich ein Mann auf die Bühne. Er strahlt Selbstbewusstsein aus. Es ist Marco von Münchhausen, Autor diverser Bestseller. Seine Bücher drehen sich um Motivation, Stress und den inneren Schweinehund. Sein Vortrag steht als Festrede und Highlight im Tagungsprogramm – das Thema „Motivation“ ist für die Teilnehmer nicht uninteressant. Schließlich ist der Markt, „ihr“ Markt, derzeit nicht gerade einfach. Bei sinkendem Absatz braucht’s…
LEIPZIG. (Ceto) Nach einem nachrichtenintensiven Donnerstag bewegen sich die Rohölnotierungen am heutigen Morgen ungefähr bei folgenden Barrelpreisen: Nordseeöl Brent 100 Dollar, US-Leichtöl WTI 86,50 Dollar. Eine Mini-Preisrunde haben die Ölpreise zum Abend noch hinter sich gebracht, als nämlich das US-Energieministerium DoE mit einem Tag Verspätung (wegen Feiertag) die Bestandsdaten preisgab. Die zeigten noch deutlicher als vorherige Erwartungen und Schätzungen wahrnehmbare Abbauten in US-Lägern. Da hat der Wirbelsturm Da stellt sich die Fr…
LEIPZIG. (Ceto) Lassen wir den zänkischen Iran mal aus dem Spiel. Wir haben heute zwei interessantere Nachrichten: Norwegens Öl-Multi Statoil will im Zuge des Streiks die Produktion herunterfahren. Bisher war von einem Produktionsausfall von einer Viertelmillion Barrel pro Tag die Rede, nun verkündet Statoil selbst das Herunterfahren der betroffenen Anlage und spricht in einer Hausmitteilung von einem „shortfall in production“ in Höhe von 1,2 Millionen Barrel am Tag, beginnend am 9. Juli. Das ist doch mal eine Hausnummer, eine ziemlich preist…
HAMBURG. (Ceto) Nach Medienberichten, die sich auf den Nachrichtensender Bloomberg beziehen, erwägt der weltgrößte Ölkonzern ExxonMobil offenbar, sein deutsches Tankstellennetz, das unter der Marke Esso firmiert, zu verkaufen. Die Gespräche hierzu, so Bloomberg unter Berufung auf Unternehmenskreise, befänden sich in einem Frühstadium. Nach Schätzung von Experten könnte Exxon für seine rund 1.100 Stationen rund 1 Milliarde Euro erlösen. Das Unternehmen äußerte sich bisher nicht zu den Meldungen.
Einige der Interessenten kämen aus Russland und …
LEIPZIG. (Ceto) Im Juni ging die Talfahrt der Rohöl-Preise, wenn auch abgebremst, weiter. Nordseeöl (Brent) verlor nach den Erhebungen des Fachmagazins Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau über den gesamten Monat, holte jedoch am letzten Handelstag, dem 29. Juni, wieder deutlich um gut 5 US-Dollar ja Barrel auf, so dass die gesamten Verluste sich nur auf 1 US-Dollar je Barrel beliefen. Ähnlich fielen die Verluste bei US-Leichtöl (WTI) aus. Der Euro hielt sich hingegen während des gesamten Monats in der Spanne zwischen 1,24 und 1,26 US-Dol…