(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen kommen ohne größere Erschütterungen aus dem Wochenende und liegen beinahe exakt dort, wo wir sie in unserer Freitag-Nachmittag-Nachricht verortet haben: Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet um 98,50 Dollar, ein Barrel US-Leichtöl (WTI) um 84,70 Dollar. Dass zwischendurch nichts passiert sei, wäre aber gelogen. Noch am Freitagnachmittag gaben die Ölpreise zunächst nach: Aufgrund des festen Dollars – der Euro im Zweijahrestief, das sorgt für Gewinnmitnahmen. Aufgrund nachgebender Aktienmärkte. Und aufgrund technischer Verkaufssignale.
Doch der eine Dollar je Barrel ist zu Wochenbeginn längst wieder drauf. Aus China wird sinkende Inflation gemeldet – da ist dann mehr Geld für Rohstoffeinkäufe vorhanden. Zudem ist der Schlichtungsversuch in Norwegen, wo Ölarbeiter für ihre Rentenansprüche streiken, nach zähen Verhandlungen am Wochenende gescheitert. Die Aussperrung ist bereits angedroht, nun könnte es tatsächlich dazu kommen.
Der Euro ist indes immer preiswerter zu bekommen. 1,2235 Dollar – der niedrigste Stand seit zwei Jahren. Das verteuert unsere Urlaube in Fremdwährungsländern, könnte uns dafür aus genau diesen Regionen ein paar Touristen mehr ins Land bringen. Heizöl, als in Euro gehandeltes Produkt, wird dadurch freilich nicht gerade zum Schnäppchen. Da die Aufschläge der vergangenen Woche ziemlich deutlich waren und Rohöl zumindest nicht noch teurer wurde, ist jedoch nicht mit großen Preissprüngen nach oben zu rechnen.
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