Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der
LEIPZIG. (Ceto) Riesensprünge beim Rohöl vermeldeten wir in beinahe allen unseren Morgen-News der vergangenen Tage. Heute nicht! Die Amerikaner liegen nach ihrem wichtigsten Feiertag (Independence Day) noch im Bett, deren wichtigste Sorte WTI hat sich gestern preislich nicht verändert (87 Dollar je Barrel). Nordseeöl, Marke Brent, rangiert knapp unter 100 Dollar für ein Barrel. Damit ist ein es einen halben Dollar günstiger zu erstehen. Momentan gibt es für die zukünftige Preisentwicklung folgendes fundamentales Spannungsfeld: In den Vereinig…
LEIPZIG. (Ceto) Der amerikanische Unabhängigkeitstag beweist vor allem eins: Abhängigkeit. Nix los in Übersee, und schon wird auch der europäische Handelstag ein gewaltiges Stück langweiliger. Viel sei nicht passiert, melden Börsianer. Immerhin hat sich bestätigt, was wir heute Morgen vermutet haben: dass es mit den Rohölnotierungen nicht weiter aufwärts geht. Der Iran (Säbelrassler!), die Norweger (Arbeitsniederleger!) und die mit neuem und fragwürdigem Hoffnungsschimmer ausgestatteten Europäer haben die Ölfässer dieser Welt mit vereinten Kr…
LEIPZIG. (Ceto) Im Nahen Osten kriselt es; der Iran liebäugelt mit einer Blockade der für den Öltransport so ungemein wichtigen Straße von Hormuz. Auf die neueste Iran-Trotzreaktion nach Beginn des Ölembargos haben die US-Amerikaner umgehend eine eindrucksvolle Antwort gegeben. Onkel Sam schickt militärisches Personal näher an den Krisenherd. Man könne eine Schließung der Meeresenge nicht akzeptieren und werde alles unternehmen, um dies zu verhindern, zitiert Branchendienst Futures Services die amerikanische Replik auf die persische Drohkulis…
LEIPZIG. (Ceto) Strategisch wichtige Seewege gibt es einige: die Kanäle von Suez und in Panama, der Bosporus, vielleicht sogar die Straße von Gibraltar oder der Ärmelkanal. Das wichtigste Nadelöhr ist die Straße von Hormuz, die den Persischen Golf mit der offenen See verbindet. Rund 35 Prozent des weltweit per Schiff transportierten Öls durchquert die gerade einmal 50 Kilometer breite Meerenge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Iran. Und letzterer interessiert sich (wiederholt) brennend für die Idee, diesen Handelsweg für un…
LEIPZIG. (Ceto) Für das neuerliche Ansteigen der Rohölpreise finden sich gleich mehrere Gründe. Der Ölarbeiterstreik in, besser gesagt vor, Norwegen habe sich festgefahren, vermelden Branchendienste. Die Aussicht auf schnelle Klärung sei zunächst vom Tisch. Betroffen ist insbesondere die Rohölsorte Brent, die als Mix aus diversen Nordsee-Fördergebieten daherkommt. Das Geschehen in Skandinavien zieht aber allenfalls in Europa Kreise, die Auswirkung auf die globale Ölpreisbildung ist sehr begrenzt. Apropos globale Ölpreisbildung: Für die haben …
Rohöl verlor heute gut ein Drittel seiner vorm Wochenende gemachten Gewinne. Hierzulande jedoch wurden genau diese eingepreist. Und das hatte deutliche Folgen für den Heizölpreis.
LEIPZIG. (Ceto) Gelegenheit macht Diebe. Oder besser Gewinner! Der wahrhaft rauschartige Zustand an den Rohstoffbörsen vorm Wochenende verschwand schlagartig. Es passierte das, was immer passiert mit unverhofften (und zudem kaum gesicherten) Gewinnen. Da nimmt man gern mal was mit. Dies taten zahlreiche Anleger, so dass sowohl Brent als auch WTI um deutlich mehr al…
LEIPZIG. (Ceto) Der Start in die zweite Jahreshälfte ist für Heizölkunden mit leeren Tanks alles andere als ein Zuckerschlecken. Warum? Der EU-Gipfel war noch nicht vorüber, als die Ölpreise am Freitag kräftig anzogen. Diese Entwicklung hielt auch nach Redaktionsschluss an – am Abend wurden für Nordseeöl Brent zeitweise Barrelpreise in Höhe von 98 Dollar gezahlt. Weit mehr als in den Wochen zuvor; schon Mitte Mai hatte man sich von diesem Niveau verabschiedet. Allein die größte Differenz dieses Freitags ist sehenswert: Zwischen Tagesminimum u…
LEIPZIG. (Ceto) Das Vorwärtskommen beim EU-Schuldengipfel in Brüssel hat die Rohölnotierungen beflügelt. In einem derzeit ohnehin von preistreibenden Nachrichten (heute in der „Verantwortung“: Iran, Syrien/Türkei, Norwegen) dominierten Umfeld mündet die positive Europa-Stimmung zunächst in größere Nachfrage an den Rohölbörsen. Nordseeöl klettert gegenüber dem Frühhandel um mehr als zwei Dollar je Fass auf einen Barrelpreis von 95,50 Dollar. Amerikanisches Leichtöl hält mit dieser Entwicklung Schritt: Knapp 82 Dollar kostet ein Fass am New Yor…
LEIPZIG. (Ceto) Die meisten deutschen Augenpaare schauten am gestrigen Abend nach Osten – und es trübte sich der Blick. Deutschland unterliegt Italien mit 1:2. Der Blick nach Westen, nach Brüssel zum EU-Gipfel nämlich, versprach schon im Vorhinein wenig Gutes. Und doch kommen die guten Nachrichten von den Gipfelteilnehmern. Man rauft sich zusammen, schafft eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht, erleichtert angeschlagenen Banken die Eindeckung mit Kapital. Die Rohölnotierungen legten seit gestern Nachmittag – anders als deutsche Fußballer…
LEIPZIG. (Ceto) In den europäischen Wirtschaftsredaktionen dürfte der aktuelle EU-Gipfel heute das beherrschende Thema sein. „Die Nervosität und die damit verbundene Risikoscheu an den Rohstoff- und Finanzmärkten ist weiterhin extrem groß und die Investoren warten gespannt auf die ersten Signale des laufenden EU-Gipfels“, schreibt der Oil Market Report. Nach außen gedrungen ist noch nichts – und erwartet wird überdies auch nicht viel, wie Futures Services berichtet: „Marktteilnehmer sind sich äußerst unsicher über den Ausgang der Spitzentreff…
LEIPZIG. (Ceto) Auf einem Level, das einige Dollar oberhalb der vorwöchentlichen Talsohle liegt, bewegen sich die Rohölnotierungen seit gestern Nachmittag ohne nennenswerte Veränderungen. Nordseeöl Brent wird an der Londoner Rohstoffbörse ICE für 93,50 Dollar je Barrel gehandelt, US-Leichtöl WTI in New York (NYMAX) für 80,60 Dollar je Barrel. Dass nicht viel passiert, liegt unter anderem an den ausgeglichenen Bestandsdaten des US-Energieministeriums DoE. In den Lägern haben sich die Füllständen kaum verändert: DoE meldet ein Minus im Nachkomm…
LEIPZIG. (Ceto) Grundsätzlich ging es für die Ölpreise heute weiter bergauf – mit kleiner Verschnaufpause am Mittag. Die Barrelpreise für Nordseeöl Brent entwickelten sich im Tagesverlauf von 92,70 Dollar (am Morgen) über 92 Dollar (am Mittag) hin zu 93,70 (am Nachmittag). Die Barrelpreise für amerikanisches Leichtöl WTI vollzogen eine ähnliche Entwicklung, derzeit wird ein WTI-Fass für 80,60 Dollar gehandelt. Ein preistreibendes Nachrichtenumfeld kommt jetzt offenbar doch zum Tragen – gerade die amerikanische Referenzsorte hatte sich zuvor r…
LEIPZIG. (Ceto) Der Streik norwegischer Ölarbeiter hat offenbar zu größeren Produktionsausfällen geführt als erwartet. Ölmulti Statoil musste gestern weitere Plattformen außer Betrieb nehmen, berichtet Branchendienst Futures Services. Vor Norwegen werden demzufolge über eine Viertelmillion Barrel Öl weniger gefördert als an anderen Tagen – die Einnahmeverluste werden auf 25 Millionen Dollar täglich beziffert. Gegenüber anderen preistreibenden Faktoren ist dies wohl der wesentliche äußere Einfluss dafür, dass es für Brent noch ein Stück weiter…
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen haben etwas zugelegt, obwohl der Tag im Grunde genommen keine preistreibenden Nachrichten bereit hielt. Dies auf das bevorstehende Embargo zu schieben – ab 1. Juli fließt kein iranisches Öl mehr gen Westen –, wäre zu einfach. Denn einerseits ist der Fakt lange bekannt, andererseits die Auswirkungen überschaubar. Sprudelnde Ölquellen gibt es dieser Tage ja genug. So führen Branchen-Insider für die überschaubaren Veränderungen charttechnische Erklärungen ins Feld, die zu folgenden aktuellen Barrelpreisen (16…
LEIPZIG. (Ceto) Auch wenn es seit unserer gestrigen Nachmittagsmeldung zu Gegenbewegungen kam, ist Rohöl aktuell und weltweit recht günstig zu erstehen. Relativ betrachtet, selbstredend. Denn natürlich kostet Öl mehr als vor zwei Jahren - im Alltag am deutlichsten an den Zapfsäulen zu spüren, wo das Level nicht gerade niedrig ist. Trotzdem: So preiswert wie in diesen Tagen war Rohöl schon geraume Zeit nicht mehr. Genauer gesagt waren die derzeitigen Notierungen (Barrelpreise: Nordseeöl Brent 91 Dollar, US-Leichtöl WTI 79 Dollar) zuletzt um We…
LEIPZIG. (Ceto) Da hat das Talfahrt-Ende gleich am Montagmittag selbst ein schnelles Ende gefunden. Hatten noch heute Morgen Aufwärtskorrekturen und Wirbelsturm Debby dazu geführt, dass sich die stark gefallenen Ölpreise wieder etwas nach oben korrigierten, geht der Sinkflug nun weiter. Zwar kam es auch in Norwegen streikbedingt zu Produktionsstopps. Aber: „Diese Angebotsausfälle sind nur vorübergehend und das Überangebot noch immer beträchtlich“, begründen Commerzbank-Analysten und schlussfolgern: „Nachhaltig helfen kann nur eine Produktions…
Rohöl stabiler, Der Euro unentschieden. Hierzulande nur minimale Verluste – die Woche klingt ruhiger aus als ihr bisheriger Verlauf vermuten lässt. Erfreulich: Heizöl ist so günstig sie seit Ende September letzten Jahres nicht mehr.
LEIPZIG. (Ceto) De ganz große Abwärts-Drang ei den Rohölnotierungen scheint gestoppt. Gegenüber den Tiefwerten aus dem Morgenhandel konnten sie sogar ein kleines Plus verbuchen. Gesehen auf den gesamten Tag ging es jedoch mehr seitwärts. Vom Wochenverlauf kann man das nicht sagen. Brent verlor seit Montag gut 6,2…
LEIPZIG. (Ceto) Gestern ging es für Nordseeöl (Brent) um gut 2,50 US-Dollar je Barrel und für US-Leichtöl (WTI) gar um 3 Dollar abwärts. Am Morgen zeigen sich beide Notierungen stabiler mit minimalen Aufwärtsdrang. Anlegern verhageln miese Konjunkturaussichten weltweit und selbst beim Primus China die Laune. Über allem schwebt die EU-Finanzkrise, die eben nicht nur eine Schwäche der Gemeinschaftswährung und damit eine europäische Angelegenheit ist, sondern auf die an sich schon schwachen Wirtschafsdaten noch weiter Druck ausüben könnte. Rohst…
Brennstoffspiegel: 21. Heizöl unter 84 Euro mit neuem Jahrestief
LEIPZIG. (Ceto) Mit den Rohöl-Notierungen geht es weiter bergab. Zwar schienen sie sich kurzzeitig zu berappeln, doch miese US-Arbeitsmarktdaten stürzten sie wieder ins Elend. Man muss für bad news den Blick nicht über den großen Teich schweifen lassen. In Deutschland ist auch nicht mehr alles so, wie es mal war. Im Juni schrumpft die deutsche Wirtschaft vermutlich so stark wie seit dem Nachkrisenjahr 2009 nicht mehr. Irgendwann musste ja mangelnde Wirtschaftskraft und damit un…
LEIPZIG. (Ceto) Da waren es der Bären zuviel: Die schwache US-Konjunktur wird weiter schwächeln, die Notenbank FED plant keine weiteren stützenden Maßnahmen und die Ölreserven sind in den Staaten wieder mal gestiegen, und zwar um sagenhafte 2,9 Millionenbarrel in einer Woche. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn man genügend produzieren würde. Doch die Mitteldestillate (+1,2 Millionen Barrel) und Benzin(+900.000Barrel) legten ebenfalls zu. Dieser Mix führte bereits gestern zu deutlichen Kurseinbrüchen. US-Leichtöl (WTI) und Nordseeöl (Brent)…