(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Strategisch wichtige Seewege gibt es einige: die Kanäle von Suez und in Panama, der Bosporus, vielleicht sogar die Straße von Gibraltar oder der Ärmelkanal. Das wichtigste Nadelöhr ist die Straße von Hormuz, die den Persischen Golf mit der offenen See verbindet. Rund 35 Prozent des weltweit per Schiff transportierten Öls durchquert die gerade einmal 50 Kilometer breite Meerenge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Iran. Und letzterer interessiert sich (wiederholt) brennend für die Idee, diesen Handelsweg für unliebsame Boykottierer abzuschneiden. Unterbunden wird vor allem der Abtransport aus Saudi-Arabien, dem größten Erdölproduzenten der Erde. Sofort vermelden die USA eine Truppenverlegung, zeigen (noch mehr) Präsenz in der Region. Und die Ölpreise? Reagieren! Das Barrel Brent gibt’s derzeit wieder gegen dreistellige Dollarbeträge (stand heute Morgen: 98 Dollar), WTI zieht noch stärker an auf 87 Dollar je Barrel. Preishemmende Fundamentaldaten gibt es auch, aber sie können gegen Europa-Euphorie und Iran-Turbulenzen nicht anstinken, wie die Analysten der Commerzbank anmerken: „ Bemerkenswert ist, dass selbst schwächere Konjunkturdaten wie der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA die Preiserholung nicht stoppen können. Dies wäre vor einer Woche noch anders gewesen und deutet auf eine Stimmungswende an den Rohstoffmärkten hin.“
Der Euro entwickelte sich im Tagesverlauf ein wenig in die Gegenrichtung, ist etwas weniger Wert als 1,26 Dollar. Das verstärkt die bereits heute Morgen prognostizierte Verteuerung für Heizöl nur noch mehr. Stolze 1,24 Euro ging es für 100 Liter einer 3.000-Liter-Partie im Bundesdurchschnitt nach oben – auf 87,04 Euro.
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