(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Rohöl deutlich günstiger, Heizöl ein wenig teurer – auf diese knappe Formel lässt sich die Preisentwicklung am letzten Februartag 2011 bringen. Die hiesigen Bezugskosten orientierten sich an Rohöl-Steigerungen im Morgenhandel, die jedoch über den ganzen Tag gesehen keinen Bestand hatten.
Die Himmelsstürmer kommen langsam auf den Boden der Tatsachen zurück. Nordseeöl (Brent) verlor trotz morgendlicher Gewinne heute rund 1,50 US-Dollar ja Barrel. Bei US-Leichtöl (WTI) waren es sogar 2 Dollar. Vor allem die Nachricht, dass Saudi-Arabien komplett die Libyen-Lücke füllt, drückte auf die Notierungen. Damit war allen Spekulationen, die von einer Verknappung zumindest in
Europa ausgingen, der Boden entzogen.
An düsteren und für die Börsen so glänzenderen Meldungen mangelte es heute. Weder gab es in Libyen entscheidend neues noch aus dem Oman, wo auch kräftig revoltiert wird und jeden Tag immerhin 850.000 Barrel Öl das Land verlassen. Richtig eng würde es wohl nur werden, wenn es bei den Saudis rumoren würde. Zwar sind hier Protestaktionen angekündigt, doch die harte Hand König Abdullahs und der vergleichsweise hohe Lebensstandard des größten Landes auf der arabischen Halbinsel dürften kein nährreicher Boden für Revolutionen jedweder Art sein.
Die deutschen Heizölpreise brachten im Gegensatz zur Entwicklung an den Warenterminbörsen zum Monatsende– wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau prognostiziert – Aufschläge. Heizöl kostet 42 Cent mehr als am Freitag und somit 84,85 Euro. Gegenüber dem Monatsanfang verteuerte es sich um 6,72 Euro oder 8,6 Prozent. Gegenüber dem Jahresanfang 2011 waren es 8,67 Euro oder 9,8 Prozent mehr.
Für Verbraucher sollte es morgen – eine internationale Entwicklung wie heue vorausgesetzt – deutlich günstiger werden, zumal der Euro für deutlich mehr als 1,38 US-Dollar gehandelt wird. Damit ist die europäische Gemeinschaftswährung so stark wie seit November 2010 nicht mehr. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
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