(openPR) LEIPZIG. (ceto) Auch wenn die Rohölkurse gestern auf breiter Front nachgaben- deutsche Heizölverbraucher mussten heute mit leichten Aufschlägen leben. Daran ist vor allem ein schwacher Euro schuld. Kleiner Trost: Morgen könnten dann die Verluste auch auf den hiesigen Heizölpreis senkend wirken.
Nach ihrem gestrigen Absturz zeigten sich die Rohölpreise deutlich erholt und machten gut ein Drittel der gestrigen Verluste von rund 2,50 US-.Dollar je Barrel wieder wett. Gute europäische Konjunkturdaten sowie der Abbau der US-Rohölreserven erschienen den Anlagern charmant und ließen sie erneut mit dem schwarzen Gold spekulieren. Analysten sehen jedoch kaum Spielraum für weitere Preiserhöhungen. „Bei Preisen oberhalb von 90 Dollar wird sowohl aus fundamentaler als auch psychologischer Sicht die Luft allmählich dünn“, so Eugen Weinberg vom Branchendienst Commerzbank Commodity Research.
Ein weiterer Fakt, den der Rohstoff-Experte benennt: „Die OPEC trifft sich am Wochenende zu ihrer außerplanmäßigen Sitzung. Zwar wird allgemein nicht mit einer Änderung der Förderpolitik gerechnet. Allerdings könnte sich die OPEC zu preisdämpfenden Maßnahmen entschließen, sollte sich der Preis zu stark von der impliziten Preisobergrenze von 90 Dollar entfernen.“ Inwieweit die Beschlüsse des Kartells auch auf die Warenterminbörsen abstrahlen, bleibt jedoch abzuwarten.
Heizölverbraucher hierzulande hatten heute noch nichts von den gestrigen Verlusten. Im Gegenteil. Der nach wie vor schwächere Euro, für den es heute lediglich 1,32 US-Dollar gab, brachte sogar leichte Aufschläge mit sich. Der Heizölpreis kletterte um 13 Cent pro 100 Liter (bei einer Gesamtmenge von 3.000 Litern) auf 73,93 Euro. Heizöl ist, verglichen mit den Vorjahren, derzeit recht teuer: 2009 – 57,82 Euro; 2008 – 53,04 Euro; 2007 – 69,69 Euro; 2006 – 55,32 Euro.
Ein kleiner Trost: Morgen könnten dann die gestrigen starken Verluste der Rohölpreise auch an die deutschen Verbraucher preissenkend weitergereicht werden. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf
Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.











