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BRENNSTOFFSPIEGEL: Heizöl mit Aufschlägen zum April-Anfang

Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Heizöl mit Aufschlägen zum April-Anfang
Copyright: Ceto-Verlag
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(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Rohöl teurer, Heizöl auch – das ist das Fazit zum Monatsauftakt des als wechselhaft geltenden Aprils. Ob die Kurse wieder Zickzack fahren, bleibt abzuwarten. Die fundamentalen Marktdaten sprechen für weiteren Auftrieb – auch beim hiesigen Heizölpreis. Der gab darauf, nach 14 ruhigeren Tagen, mit Aufschlägen einen kleinen Vorgeschmack.


Die libyschen Exporte, wen wundert‘s, kommen fast zum erliegen. Die im Land geförderten rund 400.000 Barrel werden auch dort gebraucht – als Treibstoff für Aufständische und Gaddafi-Fans gleichermaßen. Die Saudis stoßen an Ausgleichs-Grenzen. In Europa kommt so immer weniger Öl an. Bei OEPC-Öl sind es 530.000 Barrel je Tag weniger, so der auf Tankerfrachten spezialisierte Beratungsdienst Oil Movements, als vor der Libyen-Krise. Zeitgleich schrumpft die britische Nordseeölproduktion – allein im letzten Jahr um 7,7 Prozent. Das alles puscht den Brent-Preis, der heute wieder zulegte, wenn auch nicht so dramatisch wie gestern.
In den USA sind es andere Gründe, aber die gleiche Entwicklung. Hier sind es eine anspringende Konjunktur, die sich in Top-Arbeitsmarktdaten niederschlagen, sowie die Umstellung von Winter- auf Sommerbenzin. Das nutzen einig Raffinerien gleich für Wartungsarbeiten, was die Produktion drosselt und die Reserven schrumpfen lässt. Folge: Die US-Referenzsorte WTI ist so teuer wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.
Das wirkte sich auch auf die deutschen Heizölpreise aus. Die Bezugskosten für eine 100-Liter-Partie Heizöl EL kletterten, wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und Mineralölrundschau am Morgen prognostiziert, um 89 Cent auf 86,80 Euro und nähert sich wieder dem nur um 37 Cent darüber liegenden Jahreshöchstwert. Der Preis gilt bei einer Bestellmenge von 3.000 Litern und spiegelt den Bundesdurchschnitt wider. Lediglich ein nach wie vor stärkerer Euro sorgte dafür, dass die Preissteigerungen nicht stärker ausfielen. Zum Vergleich: In den gesamten vergangenen 14 Tagen schlugen die Preise nie mehr als 1 Euro nach oben oder unten aus.

Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf
Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.

Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.

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