(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Heizölverbraucher in Deutschland mussten auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen rechnen. Der Grund für die hierzulande immer weiter steigenden Preise liegt vor allem in den USA. Hier verringern sich Rohölbestände, die Nachfrage zieht durch eine leicht gebesserte wirtschaftliche Lage ebenso an wie durch die inflationäre Politik der FED. Dies bedingt einen schwachen Euro und teures Heizöl, das heute 85 Cent mehr als gestern kostete.
Bis zum Mittag setzten die Rohölpreise ihren Gipfelsturm fort, um danach eine Verschnaufpause einzulegen. Die nun folgenden, minimalen Verluste waren vor allem der europäischen Finanzkrise geschuldet. Portugal und Griechenland heißen die Wackelkandidaten, und es scheint, dass bei den Hellenen wieder der alte Schlendrian mit geschönten Bilanzen und allerlei anderen, unschönen Finanztricks einzieht. Die Aktien gaben daraufhin nach und die Ölpreise folgten ihnen. Dennoch behaupteten sie das Gros der in dieser Woche gemachten Gewinne und befinden sich derzeit auf einem 2-Jahres-Hoch.
Die Euphorie der Anleger erhält fast ausschließlich beim weltgrößten Ölverbraucher USA Nahrung. Hier schrumpften schon wieder die Ölreserven, wuchs die Nachfrage nach Benzin und Heizöl. Das Sahnehäubchen in diesem Finanzmahl ist die inflationäre Geldpolitik der US-Notenbank FED. Denn die spült billiges Geld in den Markt, was Anleger genau mit Hilfe diesen Geldes aus den Finanzen hin zu den Rohstoffen flüchten lässt. Denn nicht nur Rohöl verteuerte sich in den letzten Tagen kontinuierlich, sondern auch Edel- und Industriemetalle sowie landwirtschaftliche Produkte.
Die Heizölpreise stiegen in Deutschland dadurch am 8. Tag in Folge. 100 Litern kosteten heute 85 Cent mehr als gestern und somit 71,56 Euro (gerechnet auf die 3.000-Liter-Partie Heizöl EL). Dieser Wert ergab sich aus der täglichen bundesweiten Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau. Mehr kostete Heizöl zum letzten Mal am 22. Juni dieses Jahres. Betrachtet man die internationale Entwicklung des Rohöls ist auch mit weiteren Preissteigerungen zur rechnen.
Eine nicht ganz eindeutige Lage ergibt sich aus der Entwicklung der letzten vier Jahre jeweils zum Jahresende hin. Während 2007 und 2009 die Preise weiter stiegen, sanken sie 2006 und 2008. Letzteres war allerdings dem Allzeit-Hoch vom Sommer dieses Jahres geschuldet. Danach ging es mit den Notierungen straff bergab.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf
Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.












