(openPR) Am vierten Tag in Folge gab es heute Abschläge beim Heizöl. Die Rohölnotierungen trugen dazu wenig bei, landete doch insbesondere Brent trotz einiger Ausrutscher nach oben wieder da, wo es am Morgen begann. Der Euro zeigte sich stabiler und sorgte so dafür, dass Heizöl hierzulande wieder weniger als 89 Euro kostet.
LEIPZIG. (Ceto) Wie gewonnen, so zerronnen: Teilweise stürmten die Rohölpreise heute um 1,50 US-Dollar je Barrel nach oben. US-Leichtöl (TI) behielt davon einen knappen Dollar. Nordseeöl (Brent) hingegen landete am Nachmittag wieder da, wo es am Morgen begann. Dass die tatsächliche Marktlage daran keine Schuld trug, sieht man an der letztlich ausgeglichenen Bilanz zumindest bei der europäischen Referenzsorte. Spekulanten zogen die Iran-Karte, wohl hoffend, dass eine Zuspitzung des Atom-Konfliktes Erdöl verteuert, so wie es Kriege halt immer machen und die in den ölreichen Gegenden dieser Welt besonders. „Zudem besteht die Gefahr, dass bei einer Eskalation der Krise die Öllieferungen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt werden“ sieht Chefanalyst Eugen Weinberg von Commerzbank Comodity Research noch einen weiteren, eventuell preistriebenden Punkt. Also mehr oder weniger heiße Luft im Anlegerballon, sieht man vom traurigen Anlass ab. Und die entwich am Nachmittag wieder.
Immerhin trauen die Marktteilnehmer nun den Euro etwas mehr zu. Der zeigte sich halbwegs stabil und konnte gar ein wenig zulegen. Letztlich ist es dieser Fakt, der für Abschläge beim Heizöl sorgte –am nunmehr 4. Tag in Folge. Die 100-Liter-Partie kostet bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL nun bundesdurchschnittlich 88,86 Euro, das sind 58 Cent weniger als gestern.
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