(openPR) Heizöl minimal teurer
Die Heizöl-Preise stiegen im Monatsdurchschnitt um ein halbes Prozent oder 13,05 Euro auf 2.827,71 Euro für die 3.000-Liter-Partie (bzw. rund 94,26 Euro pro 100 Liter). Ein Preisunterschied von Heizöl schwefelarm zur Heizölqualität mit einem Schwefelanteil von 1.000 ppm ist seit übereinem Jahr nicht mehr festzustellen, da der Wärmemarkt für private Endverbraucher komplett auf Heizöl EL schwefelarm umgestellt ist. Den tagesaktuellen Preis finden Sie montags bis freitags in derCetoEnergieApp.
Bioheizöl ebenfalls leicht rauf
Der Preisaufschlag für Bioheizöl kletterte um 16 Cent auf 7,84 Euro (HEL A Bio 10 mit einer Beimischung von 10 Prozent Bioanteil je 100 Liter bei 3.000 Litern Gesamtliefermenge). Rechnet man alle in Deutschland gehandelten Beimischungen mit ein, verteuerte sich die umweltfreundlichere Variante um 4 Cent auf 7,21 Euro. Das ergibt einen Gesamtpreis für Bioheizöl von durchschnittlich 101,47 Euro pro 100 Liter (inkl. MwSt. bei Abnahme von 3.000 Liter). Anm.: Üblich sind in Deutschland Beimischungen von 5 und 10 Prozent. Darüber hinaus gibt es auch Anbieter von 7- und 15-prozentigem Bioanteil im HEL schwefelarm.
Erdgas etwas günstiger
Erdgas verbilligte sich bei den in der Analyse erfassten Anbietern gegenüber September im Bundesdurchschnitt minimal um 6,19 Euro oder knapp 1 Prozent auf 2.279,79 Euro, inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer. Dabei standen drei Preiserhöhungen Preissenkungen anderer Anbieter entgegen. Anm.: Die Preise beziehen sich auf eine Gasmenge von 33.540 kWh, die einem Energieäquivalent von 3.000 Litern HEL, bezogen auf den Brennwert, entspricht. Sie enthalten den Arbeits- und Grundpreis. Falls der Grundpreis nach Leistung berechnet wird, wurde eine Leistung von 13 kW angenommen.
Flüssiggas nach 3 Monaten wieder günstiger
Der 3 Monate währende Preisauftrieb beim Flüssiggas fand im Oktober ein Ende. Die zu 3.000 Liter Heizöl EL energieäquivalente Menge kostet nunmehr 2.974,60 Euro und damit 1,1 Prozent weniger als im September, als 3.008,10 Euro fällig wurden. Anm.: Der Preis bezieht sich auf eine zu 3.000 Litern Heizöl EL energieäquivalente Menge von 4.603 Litern.
Pellets um 2,3 % teurer
Die Preise für Pellets stiegen mit Fortgang der Heizsaison weiter an. Im Oktober waren 1.475,64 Euro zu zahlen nach zuvor 1.441,52 Euro. Das entspricht einer Preissteigerung von 2,3 Prozent. Anm.: 6.100 Kilogramm Pellets entsprechen einem Heizöl-Äquivalent von 3.000 Litern.
Braunkohlenbriketts stabil
Braunkohlenbriketts bleiben auch zu Beginn der Heizperiode stabil. Der Marktpreis je 25-kg-Bündel hochgerechnet auf eine Gesamtabnahmemenge von 5.500 kg lag im Oktober bei 1.358,61 Euro und damit unwesentlich über den 1.357,00 Euro vom September. Braunkohlenbriketts sind damit unverändert vor Holzpellets der günstigste Brennstoff im Wärmemarkt. Die aktuellen Produktionsdaten der deutschen Reviere finden sich hier. Anm.: Als Vergleich wird der Marktpreis je 25-kg-Bündel hochgerechnet auf eine Gesamtabnahmemenge von 5.500 kg herangezogen, der einem Energieäquivalent von 3.000 Litern Heizöl entspricht.
Fernwärme steigt erneut an
Fernwärme-Kunden mussten in Deutschland wie schon in den Vormonaten weitere Aufschläge hinnehmen. Sie trieben die Preise um ein Prozent von 2.548,59 Euro im September auf nunmehr 2.575,10 Euro. Anm.: Die als Vergleich herangezogene Menge beträgt 28.426 kWh inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer.
Strom bleibt stabil
Der Strompreis für elektrische Wärme blieb im Oktober nach den vorangegangenen Steigerungen stabil. Statt 4.986,19 Euro im Vormonat waren nunmehr 4.987,87 Euro zu zahlen. Anm.: Es wurden 28.426 kWh als Vergleichsgröße herangezogen. Die Leistung des Elektroofens wurde mit 13 kW angenommen, falls der Grundpreis sich daran orientiert.
Den Preiserhebungen der Brennstoffspiegel-Redaktion liegen monatlich rund 1.400 Einzeldaten zugrunde. Dies liefert einen umfassenden und neutralen Überblick über die Entwicklung der Energiekosten für private Endverbraucher im deutschen Wärmemarkt. Alle Daten können Sie auch als Abonnent der CetoEnergieApp tagesaktuell einsehen.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau unter http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=13468
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/Brennstoffspiegel
Weitere News finden Sie an sieben Tagen in der Woche auch in der CetoEnergieApp. Mehr dazu hier: http://www.brennstoffspiegel.de/app.html
Brennstoffspiegel gibt’s auch auf Twitter:
https://twitter.com/Brennstoffspieg
















