(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Für das neuerliche Ansteigen der Rohölpreise finden sich gleich mehrere Gründe. Der Ölarbeiterstreik in, besser gesagt vor, Norwegen habe sich festgefahren, vermelden Branchendienste. Die Aussicht auf schnelle Klärung sei zunächst vom Tisch. Betroffen ist insbesondere die Rohölsorte Brent, die als Mix aus diversen Nordsee-Fördergebieten daherkommt. Das Geschehen in Skandinavien zieht aber allenfalls in Europa Kreise, die Auswirkung auf die globale Ölpreisbildung ist sehr begrenzt. Apropos globale Ölpreisbildung: Für die haben wir da noch eine ganz andere Nachricht im Köcher. Der Iran ist noch viel trotziger als norwegische Ölförderer (denen es momentan vorwiegend um Rentenansprüche geht), kontert auf das soeben aktivierte Ölembargo mit dem Plan, die Straße von Hormuz zu blockieren. Das haben wir alles schon einmal gehört, die Drohgebärden sind nun aber wohl ernster zu nehmen. Die Börsen reagierten prompt mit einem neuerlichen Aufwärtsruck: Ein Barrel Brent (159 Liter) kostet am Dienstagvormittag 98 Dollar, ein Barrel US-Leichtöl WTI zur selben Zeit 84,50 Dollar. Kurz zuvor waren die Notierungen nach einem für die Bankenszene erfolgreichen EU-Gipfel zum und übers Wochenende kräftig in die Höhe geschossen – eigentlich waren nun Gegenbewegung und Gewinnmitnahmen zu erwarten.
Der Euro blieb bei 1,26 Dollar gegenüber dem Vortag stabil. Auch heute ist deshalb zu erwarten, dass das Anziehen der Ölpreise durchgereicht wird und sich Heizöl wiederholt deutlich verteuert.
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