(openPR) Der Euro stabil, an den Rohöl-Börsen fast Friedhofsruhe – das beruhigte den deutschen Heizölpreis, wenn auch auf so hohem Niveau wie noch nie in einem Januar. Nur im Mai, Juni und Juli des Rekordjahres 2008 war Heizöl im Schnitt noch teurer.
LEIPZIG. (Ceto) Rohöl, so sehen es nicht wenige Analysten, ist zu teuer (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11419&title=2012%3A+Roh%F6l+k%F6nnte+billiger+werden&start=0). Doch was nützt diese Einschätzung, wenn allerlei Händel auf der Welt Risiko wittern lassen, das wie selbstverständlich mit Aufschlägen gewürdigt wird? Nummer 1 derzeit ist der Iran. Die EU-Außenminister wollen ihre Sitzung zum Embargo persischen Öls auf den 23. Januar vorverlegen. Eine Gegenreaktion des Iran wird danach nicht lange auf sich warten lassen.
Deutschland ist, im Gegensatz zu südeuropäischen EU-Partnern, kaum abhängig von iranischen Hasardeuren. Hier steht ein anderer Krisenkandidat im Mittelpunkt: Nigeria. Rund 5,7 Prozent aller deutschen Rohöl-Importe kommen von dort. Damit spielt es hier eine fast so große Rolle wie Kasachstan oder Norwegen. Generalstreik und religiöse, von einer muslimischen Sekte ausgehende Anschläge destabilisieren das westafrikanische Land. Eine kontinuierliche Lieferung wird so fraglicher.
Heute spielte das alles noch keine Rolle. Zudem fehlten wesentliche Impulse aus der Wirtschaft, auch wenn die Aktienmärkte international ins Plus drehten. Der Euro zeigte sich stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau. Deswegen blieben die Heizölpreise hierzulande stabil. Im Bundesdurchschnitt kostete die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 91,25 Euro, das sind 11 Cent weniger als gestern. Nach einem Drittel der Handelstage im Januar beträgt der durchschnittliche Monatspreis 89,81 Euro. Nur im Mai (90,90 Euro), Juni (94,20 Euro) und Juli (94,66) des Rekordjahres 2008 war Heizöl im Schnitt noch teurer.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=11432&title=10.+Januar%3A+Heiz%F6l-Preis+bleibt+stabil
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